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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Quelle Stereo Vollsuper St 6501: zu wenig Heizspannung u.a.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 10, 2012 19:37 
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Hallo Andreas,
deine gemessenen Spannungswerte sehen brauchbar aus, die Abweichungen re/li hängen vermutlich mit unterschiedlichen Emissionen der EL84 zusammen, hier müssen wir ersmal nicht weitersuchen da die NF-Endstufen mit diesen Spannungswerten arbeiten kann. Vermutlich gibt es Kontaktunterbrechungen an den Steckkontakten und den abschaltbaren Lautsprecherbuchsen, eine Ohmmessung im Lautsprecherkreis (Sekundärwicklung bis Lautsprecher) wäre jetzt angeraten.
M.f.G.
harry

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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Zuletzt geändert von eabc am Fr Aug 10, 2012 20:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 10, 2012 19:58 
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Stronzo hat geschrieben:
Links: Rechts:
Pin 3: 6,6V~ 5,8V~

Meinst Du mit dem Zeichen ~, dass dort Wechselspannung anliegt? Das wäre ganz und gar nicht richtig. An der Kathode muss Gleichspannung anliegen.

Die Lautsprecherbuchsen dieses Gerätes haben einen Schaltkontakt, der bei eingestecktem Lautsprecherstecker die eingebauten Lautsprecher abschaltet. Diese Kontakte solltest Du auf Unterbrechung prüfen.

Wie ist die Klangregister-Einheit (das ist die Tastatur im Lautsprecherfeld) mit dem Chassis verbunden? Ist dort eine Steckverbindung? Wenn ja: Oft ist der NF-Weg unterbrochen, wenn man diese abzieht. Also muss man, um das Chassis zu Reparaturzwecken außerhalb des Gehäuses zu betreiben, diese mit ausbauen und wieder anschließen. Es sei denn, das Kabel ist lang genug, was ich bei diesem Gerät bezweifle.

Was den UKW-Empfang betrifft: Das Modell Quelle ST6501 war ursprünglich das Modell Capri 6401ST vom VEB Goldpfeil Hartmannsdorf. Die für den Verkauf über Quelle bestimmten Radios wurden nachträglich u.a. mit einem Stereodecoder ausgestattet. Wenn dieser fehlt, ist der Signalweg unterbrochen und auf UKW hört man nichts. Er könnte natürlich auch defekt sein. Unabhängig davon sollte aber im ersten Schritt das NF-Teil wieder funktionsfähig gemacht werden.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Aug 11, 2012 15:17 
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Danke, Leute. :)

Ihr wart beide auf der richtigen Spur: an der internen LS-Buchse waren teils die Anschlüße etwas eng aneinander. Außerdem war das mit dem Klangregister ein entscheidender Tip. Nachdem ich es eingesteckt habe, kam tatsächlich etwas aus den eingebauten LS. Noch etwas nachgelötet und .........

..... nun läuft es mit den internen Lautsprechern und Zuspielung von CD per TB einwandfrei (klanglich) und auch weitaus lauter als ich es testen kann (Nachbarn). :super:

Aber halt nur dort, zumindest dürfte aber der NF-Teil soweit okay sein? Die externen LS sind fast unhörbar, das schaue ich mir noch genauer an.

Ansonsten: Radio empfängt zwar recht gut, aber es ist praktisch kein UKW-Sender ohne Hintergrundstörgeräusche wie Rascheln und Rauschen zu empfangen. Dazu muß man ganz aufdrehen, dann ist es auf maximal unterer Zimmerlautstärke (gut für die Nachbarn). Aber es ist alles etwas unscharf, verzerrt und wummrig (auch die Höhen). Und vor allem zu leise.

Nächste Baustelle?


Viele Grüße
Andreas

Edit: die Frage "Meinst Du mit dem Zeichen ~, dass dort Wechselspannung anliegt? Das wäre ganz und gar nicht richtig. An der Kathode muss Gleichspannung anliegen" habe ich nochmal überprüft: nein, es ist doch Gleichspannung. Muß ich etwas anderes gemessen oder mich sonstwie vertan haben.


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BeitragVerfasst: Sa Aug 11, 2012 15:39 
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Na das ist doch schon ein erster Erfolg.

Nun ist noch das Problem mit dem UKW-Empfang zu beheben.

Was passiert, wenn die Stereo-Taste nicht gedrückt ist? Ist die Wiedergabe dann in Ordnung? Dann liegt das Problem im Bereich des nachgerüsteten Stereo-Decorders.

Wie weit schlägt das magische Band beim Empfang des stärksten UKW-Senders aus? Wenn es kaum oder gar nicht ausschlägt, liegt das Problem im Empfangsteil. Wenn es ausschlägt, liegt das Problem im Ratiodetektor oder im NF-Signalweg zwischen Ratiodetektor und NF-Umschaltung an den TA/TB-Tasten.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Aug 11, 2012 16:21 
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Puhhh .....

- das mag. Band schlägt vielleicht ca. 3-4mm, also kaum, beim stärksten Sender aus. Und es gibt hier viele starke Sender (Großraum Stuttgart)

- Umschalten Stereo-Taste auf "an" bewirkt ein etwas höheres Rauschen, einen etwas besseren Gesamtklang und sonst nichts, nach wie vor leise und meist recht unscharf, verzerrt.


Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Sa Aug 11, 2012 16:28 
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Bei einem starken Sender sollte das magische Band fast oder ganz zusammengehen. Also hast Du ein Problem im Empfangsteil. Das kann im Prinzip alles mögliche sein. Ich würde, falls vorhanden, testweise die Röhren ECC 85, EF 89, ECH 81 und EBF 89 ersetzen bzw. Spannungsmessungen an diesen Röhren vornehmen. Wie ist der Empfang auf den AM-Bereichen?

Der Stereo-Decoder arbeitet wohl, denn dass das Rauschen bei Stereo-Empfang zunimmt, ist bei schwachem Empfang normal.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Aug 11, 2012 17:01 
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Hallo,

ja, die Röhren habe ich alle getauscht gegen andere, von deren Vollkommnis ich aber auch nicht ausgehen kann (obwohl sie teilweise aus funktionierenden Radios kommen). Es ändert sich jeweils aber genau nichts.

Der Empfang auf den anderen Bändern ist Null. Nix. Nichtmal ein Rauschen.

Die Spannungsmessungen werde ich angehen, nach den Angaben im Schaltplan.


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BeitragVerfasst: So Aug 12, 2012 16:46 
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Die beiden EBF89 bringen diese Werte:

li. / re. (--> li. ist Rö4, re. ist Rö5 im Schaltplan, vermute ich)

Pin1: 41,8V / 22,6V
Pin2 jeweils -04V
Pins 3, 4 u. 5: jeweils nahe 0
Pin6: 189V / 197V
Pins 8 u. 9: nahe 0

Pin1 kommt mir etwas seltsam vor. Sollten 40-45V sein.

Die anderen Röhren ECC 85, EF 89, ECH 81 muß ich noch messen.


Schönen Sonntag noch,
Andreas


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BeitragVerfasst: So Aug 12, 2012 17:34 
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Und die restlichen Röhren:

ECH81:

Pin1: 59V
Pin6: 180V
Pin8: -1V (!!)


EF89:

Pin7: --> finde keinen Gegenpunkt zum Messen, von unten komme ich nicht ran
Pin8: 48V

ECC85:

hier finde ich überhaupt nix außerhalb des Tunerkästchens ....... muß das jetzt schon sein, das Ding zu öffenen, oder finden wir oben den Grund für die ohnehin teilweise seltsamen Werte?

Grüße
Andreas


EDIT: wie erkenne ich denn im Schaltplan, wo welcher Pin der Röhre ist?


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BeitragVerfasst: So Aug 12, 2012 17:40 
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Die beiden EBF 89 sind nicht den Stereo-Kanälen zugeordnet, sondern es sind zwei aufeinander folgende ZF-Stufen.

Die Spannungen passen schon, wenn Du sie in Stellung UKW gemessen hast. Denn die eingeklammerten Werte gelten für UKW. Dass an Stift 8 der ECH 81 keine Spannung anliegt, ist auch in Ordnung, denn dieser Teil der Röhre ist bei UKW nicht in Betrieb.

Für die Punkte, an die Du zum Messen nicht rankommst, kannst Du zum Messen eine sehr dünne Litze nehmen, einige mm abisolieren, in das betreffende Loch der Röhrenfassung stecken und dann die Röhre einstecken.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Aug 14, 2012 10:55 
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Habe nun auch die übrigen Pins der Röhren gemessen, hier eine Übersicht (den NF-Teil haben wir ja schon weiter oben erledigt):



Die beiden EBF89 bringen diese Werte:

li. / re. (--> li. ist Rö4, re. ist Rö5 im Schaltplan, vermute ich)

Pin1: 41,8V / 22,6V
Pin2 jeweils -04V
Pins 3, 4 u. 5: jeweils nahe 0
Pin6: 189V / 197V
Pins 8 u. 9: nahe 0


ECH81:

Pin1: 59V
Pin6: 180V
Pin8: -1V (!!)


EF89:

Pin7: 111V
Pin8: 48V

ECC85:

Pin1: 216V
Pin6: 216V
---> allerdings bin ich mir ziemlich sicher, daß die Röhre nicht richtig im Sockel saß (ich habe dünne Litzen in die Pins gesteckt, um diese messen zu können; die Löcher sind aber sehr klein an diesem Sockel). Ohne Röhre komme ich auf die selben Werte.



Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Di Aug 14, 2012 20:17 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Andreas,

in Stellung UKW ist es in Ordnung, wenn du an pin8 der ECH81 keine Spanung misst - das ist die AM-Oszillator-Anode (Triode), diese wird bei UKW abgeschaltet. Wenn du aber auch auf AM dort keine Spannung misst, könnte W414(20k) defekt sein.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Di Aug 14, 2012 22:25 
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Ja, danke. Das werde ich noch testen.

Bleibt die Frage: warum ist die Lautstärke bei der Wiedergabe von UKW deutlich geringer als bei Wiedergabe per TB-Anschluß? Bei UKW muß man voll aufdrehen, um einigermaßen auf sog. Zimmerlautstärke zu kommen; bei TB traue ich mich das nicht, man muß nicht arg aufdrehen und die Wände wackeln.

Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Di Aug 14, 2012 23:57 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Andreas,

die Antwort auf diese Frage ist jetzt nicht ganz einfach, denn spannungsmässig scheint alles ok. zu sein. Nun kann man eigentlich nur mit gezielter Signaleinspeisung, beginnend im ZF-Bereich, weiter kommen. Dazu wäre es gut zu wissen welches Messequipment verfügbar ist.

Übrigens, kennst du das Lied aus den 50igern: Heimatlos sind viele auf der Welt...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mi Aug 15, 2012 9:45 
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glaubnix hat geschrieben:
Nun kann man eigentlich nur mit gezielter Signaleinspeisung, beginnend im ZF-Bereich, weiter kommen. Dazu wäre es gut zu wissen welches Messequipment verfügbar ist.


Hmmmm .......... Meßequipment: eigentlich nur DMM, dann habe ich noch einen "Logic Probe", mit dem man irgendwelche Signale erzeugen kann, das ist aber m.W. nur digital. Ansonsten könnte ich mir noch etwas basteln, um vom PC aus Töne oder evtl. anderes zu generieren. Da fehlt mir aber der Überblick, was machbar und nützlich sein könnte. "Echtes" Radiomeßequipment wie Oszi o.ä. besitze ich nicht und könnte das auch nicht ohne Hilfe betätigen.

Zitat:
Übrigens, kennst du das Lied aus den 50igern: Heimatlos sind viele auf der Welt...


Nein, kenne ich nicht. Zumindest nicht das Lied ......... :roll:

Grüße
Andreas


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