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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Sa Nov 19, 2016 13:20 
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Registriert: So Jul 13, 2008 18:51
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Wohnort: Rigodulum
Erik hat geschrieben:
shikus hat geschrieben:
Der Vorbesitzer meinte ja zu mir, dass es von einem auf den anderen Tag nicht mehr funktionierte.


Der Lautsprecher ist also absolut tot, kein Knacken beim Umschalten, kein Rauschen, gar nix?

Das "riecht" natürlich schon nach defektem Ausgangsübertrager. Aber schliess doch mal einen Behelfslautsprecher an der Buchse hinten an, schau mal, was dann kommt. Manchmal gibt es auch einen Bruch im Draht innerhalb der Isolierung. Hatte ich tatsächlich auch mal hier auf dem Tisch.

Ich meine, eigentlich solltest du jetzt nicht weiter testen bevor nicht die kritischen Cs ausgetauscht sind. Aber wenn der Ausgangsübertrager defekt sein sollte, lohnt sich das Wechseln ja nicht.



Von der Lautsprecherbuchse hinten läßt er besser die finger! Ist für 7000 Ohm Lautsprecher,da bekommt er an den 300V= gut eine geschossen! Das weiß ich,weil ich 2 Carmen 55 habe,eine in 3D und eine *Normale*. Diese Buchsen habe ich direkt mal abgeklebt,damit keiner aus versehen ranlangen kann!

_________________
Mfg.
Mario


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: So Nov 20, 2016 14:32 
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Registriert: Di Nov 15, 2016 22:45
Beiträge: 15
Wohnort: Oldenburg
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Danke zunächst für die vielen Antworten. Bevor ich mich also beim durchmessen umbringe.....kommt hier denn jemand aus der Nähe von Oldenburg? Alternativ auch Bielefeld, dann würde ich einen Heimatbesuch einlegen.

*edit
Neue Erkenntnis erlangt. Irgendwie habe ich einen Sender gefunden und wenn ich an der Lautstärke drehe, kommt ganz kurz ein Ton und dann ist aber auch sofort wieder Schluss. Wenn ich ganz nah an den Lautsprecher gehe, dann höre ich ein leises brummen/surren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: So Nov 20, 2016 17:14 
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Registriert: Fr Dez 28, 2007 0:19
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Wohnort: östliches Niedersachsen
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Hallo Alex,

um Folgeschäden zu vermeiden, nimm bitte den Rat an, der hier schon gegeben wurde, und betreibe das Radio nicht in diesem Zustand.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: So Nov 20, 2016 21:48 
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Registriert: Fr Dez 05, 2014 22:01
Beiträge: 346
Wohnort: Salzkotten
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Alex,

bei mir entsteht der Eindruck, dass Du trotz der vielen Tipps und Hinweise nicht an dem Radio arbeiten möchtest oder dass Du Dich nicht herantraust. Nach dem Lesen Deiner letzten Mail können wir einen defekten Ausgangsübertrager ausschliessen. Ich lehne mich jetzt "aus dem Fenster" und sage, dass mindestens ein Koppelkondensator "tot" ist. Wie bereits zu Anfang gesagt, die Papierwickelkondensatoren müssen unbedingt erneuert werden!

Also, Salzkotten liegt 50km südlich von Bielefeld, Abfahrt A33 Paderborn Zentrum, dann auf die B1 Richtung Salzkotten. Du kannst das Radio nach Terminvereinbarung hierher bringen und ich werde das Chassis für Dich reparieren. Das Holzgehäuse kannst Du sofort wieder mitnehmen und aufarbeiten. Das Chassis schicke ich Dir dann zu oder wir treffen uns erneut entweder in Salzkotten oder in Osnabrück (da steht mein Geburts-Haus).

Viele Grüße

andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Mo Nov 21, 2016 14:30 
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Registriert: Do Okt 02, 2008 14:03
Beiträge: 371
Wohnort: Ostrhauderfehn
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Halo Alex,

ich komme aus Ostrhauderfehn (Ostfriesland), das ist ca. 60Km von Oldenburg. Wenn Du Interesse hast, melde Dich bitte per PN.

LG Ralph

_________________
Ein Leben ohne Röhrenradio ist möglich, aber sinnlos.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Mo Nov 21, 2016 22:16 
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Registriert: Di Nov 15, 2016 22:45
Beiträge: 15
Wohnort: Oldenburg
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Schönen guten Abend,

Ich möchte das gute Stück schon alleine wieder zum laufen bringen, aber ich will nicht dabei drauf gehen. :D
Zumal ich erst warten musste bis mein Lötkolben angekommen ist, denn ich hatte tatsächlich keinen mehr im Keller. Passende Kondensatoren habe ich auch noch nicht bestellt. Ich hatte ein paar Kondensatoren im AntikRadio Shop rausgesucht, aber frage mich ob das die richtigen sind, weil die Volt Zahlen viel höher sind als bei mir im Schaltplan angegeben.

Ich hab den Schaltplan letzte Woche auch bereits einmal gescannt. (Achtung je 6MB pro Bild)
Bild Bild

Kann ich einen 0,025µF/125V Kondensator durch einen 0,025µF/630V ersetzen oder brennt mir dann die Bude ab?
Weiterhin steht im Schaltplan ein 0,05µF/125V Kondensator drin. Im Shop habe ich keinen derartigen gefunden. Könnte ich stattdessen einen 0,047µF/400V nehmen?

Grüße
Alex


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Mo Nov 21, 2016 22:26 
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Beiträge: 6146
Wohnort: Müritzkreis
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Alex, wie überall, gehts ohne Normung nicht mehr, so auch bei den Kondensatoren
Die aufgedruckten Kapazitäten haben i.d.R. bis zu 20 % Toleranzen, d.h. zur Auswahl kommen immer die dem alten Aufdruck näheren Kapazitätswerte.
Die max. Betriebsspannung des Kondensators aber kann immer höher aber nie niedriger als der Altaufdruck sein, hier gehts nur um die Isolierung, d.h. mit höherer max. Betriebsspannung wird der Kondensator größere Ausmaße annehmen. 400V Typen genügen in unseren Röhrenradios i.d.R., ich aber nehme 630 V Typen und nur dort wo Sie an Induktivitäten wie z.B. Ausgangsübertragern parallel geschaltet sind, nehme ich 1000 V Typen

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Mi Nov 23, 2016 22:55 
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Registriert: Di Nov 15, 2016 22:45
Beiträge: 15
Wohnort: Oldenburg
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Während ich auf meine Bestellung warte, überlege ich wie ich das Gehäuse am besten aufbereiten könnte.
Wie bringt ihr die Messingleisten wieder zum glänzen? Habe bei den Drehreglern bereits Ketchup (dann hat das Messing einen rot Stich) und eine Masse aus Essig und Natron probiert (besseres Ergebnis als die Ketchupmethode). Jetzt überlege ich wie ich den Schriftzug auf dem Gehäuse reinigen oder ihn vom Gehäuse kriegen könnte. Gibt es vielleicht eine wirklich verlässliche Polierpaste in einem Baumarkt?
Gestern habe ich noch die Schallwand vom Muff befreit und würde den Stoff eigentlich auch gerne wieder etwas aufhellen. Allerdings bin ich nicht sicher wie der beste Weg dafür ist. Habe überlegt die Schallwand zu erwärmen um dann den Stoff abnehmen und waschen zu können. Ich habe nämlich ein wenig Sorge, dass die Spanplatte aufweicht wenn ich da mit Danklorix bei gehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2016 9:07 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo shikus,

hier im Forum gibt es im Bereich "Restauration außen" z. Zt. genau 509 Threads zur äußerlichen Aufarbeitung von Radios. Einfach mal darin suchen.

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2016 11:18 
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Beiträge: 7582
Wohnort: östliches Niedersachsen
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Ketchup, Essig oder andere Mittel aus der Küche zum Behandeln von Messingteilen zu nehmen, habe ich noch nie gehört und frage mich, was das bringen soll.

Die Messingteile sind mit Klarlack überzogen. Dieser ist nach 60 Jahren oft porös oder abgerubbelt. Dadurch läuft das Messung darunter an. Die dauerhafte Lösung besteht darin, den Klarlack zu entfernen, die Messingteile zu polieren (hierzu eignet sich Metallpolitur aus dem Autozubehörhandel sehr gut) und dann neuen Klarlack aufzutragen, um ein erneutes Anlaufen zu verhindern.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2016 14:33 
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Beiträge: 2851
Wohnort: Rigodulum
Das Messing Poliert sich gut mit der Polierwolle *Nevr-Dull*,gibts überall wo es Autozubehör gibt. Ist ne Schwarze Blechdose. Hab damit auch schon stark Verdreckte und vergammelte (Holz)Gehäuse ,wo man eh nix mehr verderben konnte,damit geschrubbt. Wurde erstaunlich gut!

_________________
Mfg.
Mario


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2016 19:39 
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Registriert: Di Nov 15, 2016 22:45
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Klarzeichner hat geschrieben:
Hallo shikus,

hier im Forum gibt es im Bereich "Restauration außen" z. Zt. genau 509 Threads zur äußerlichen Aufarbeitung von Radios. Einfach mal darin suchen.

Gruß
Stefan


Das ist mir schon klar. So ganz auf den Kopf gefallen, bin ich auch nicht. Ich habe allerdings quasi nur einen Versuch das Radio nicht zu verschandeln, also frage ich lieber einmal zu viel als zu wenig. ;)

röhrenradiofreak hat geschrieben:
Ketchup, Essig oder andere Mittel aus der Küche zum Behandeln von Messingteilen zu nehmen, habe ich noch nie gehört und frage mich, was das bringen soll.

Die Messingteile sind mit Klarlack überzogen. Dieser ist nach 60 Jahren oft porös oder abgerubbelt. Dadurch läuft das Messung darunter an. Die dauerhafte Lösung besteht darin, den Klarlack zu entfernen, die Messingteile zu polieren (hierzu eignet sich Metallpolitur aus dem Autozubehörhandel sehr gut) und dann neuen Klarlack aufzutragen, um ein erneutes Anlaufen zu verhindern.

Lutz


Danke für den Hinweis. Dachte bislang, dass die Teile unlackiert sind.


amiga3000 hat geschrieben:
Das Messing Poliert sich gut mit der Polierwolle *Nevr-Dull*,gibts überall wo es Autozubehör gibt. Ist ne Schwarze Blechdose. Hab damit auch schon stark Verdreckte und vergammelte (Holz)Gehäuse ,wo man eh nix mehr verderben konnte,damit geschrubbt. Wurde erstaunlich gut!


Danke für den Tipp. Wie "zerkratzt" sieht die Oberfläche nachher aus?


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Do Nov 24, 2016 21:31 
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Hallo shikus,

wenn der Lack des Radiogehäuses noch fest haftet, kannst Du auch die Zierleisten mit feinem Malerkrepp abkleben.
Dann kannst Du selbige schrubben ohne dass Du Gefahr läufst, den Gehäuselack zu beschädigen.

Diese Methode habe ich erfolgreich bei einer Schaub Regina angewandt.

Allerdings musst Du dann die blank polierten Messingteile z.B. mit Zaponlack vor dem erneuten anlaufen schützen.

Was das von Mario empfohlene Nevr-Dull betrifft, so handelt es sich hier um eine sehr feine Stahlwolle, welche noch mit einigen Substanzen getränkt ist, jedenfalls riecht das Zeug ziemlich nach Petroleum.
Zum polieren von Messing jedoch hervorragend geeignet!


Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: Sa Nov 26, 2016 0:07 
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Stahlwolle ist das Nevr-Dull nicht,eher getränkte Baumwolle oder sowas. Du meitest damit vielleicht *Metall Polierwolle*. Dazu ist es eigentlich auch gedacht.

_________________
Mfg.
Mario


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 Betreff des Beitrags: Re: Nordmende Carmen 55
BeitragVerfasst: So Nov 27, 2016 14:54 
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Beiträge: 98
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo, in die Runde

Falls die Endröhre EL84 tatsächlich weiß sein sollte und damit kaputt ist, dann darf das Radio auf keinen Fall mehr in Betrieb genommen werden! Durch die fehlende Leistung steigt die (Anoden) Spannung, die für diese Röhre bereit steht auf über 300V
welche dann den Ausgangsübertrager und die meist schon eh porösen Entstör-Sieb und andere Kondensatoren killt.
Das sind meist diese hellbraunen ERO´s.
Wenn Du auf Stil nicht so viel Wert legst, kannste auch die gelben "Bauklötze" oder die roten Wimas von den diversen
Elektronikversanden nehmen.
EL 84er gibt´s übrigens wie Sand am Meer
Grüßle
Franz


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