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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Saba Freiburg Vollautomatic 11 Stereo

Dampfradioforum

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BeitragVerfasst: So Dez 18, 2016 14:11 
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Hallo Zusammen,

ein neues (altes) Radio hat sich bei mir eingefunden. Ein Saba Freiburg Vollautomatic 11 Stereo 8_)
Ich wollte schon immer einen haben, jetzt steht er nun endlich hier. Gehäusetechnisch steht er sehr gut da, nur wenige kleine Kratzer und eine Beule in der Zierleiste der Schallwand sowie abgesplittertes Holz in der Zierleiste an der Front unten links. Für ein über 50 Jahre altes Teil aber noch top :super:

Erste Bestandsaufnahme:
-UKW-Taste klemmt
-Ferritantenne Seil abgerissen / abgesprungen
-Kupplung UKW - MW/KW/LW schaltet nicht mehr sauber um

Nach einer ersten groben Reinigung innen (auch von innen ist es noch sehr sauber) und dem einsetzen einer passenden Sicherung kam der erste ernüchternde Funktionstest. Stromaufnahme bei 25V ~ schon bei 0,6A, was dann auch die eingebaute Schmelzsicherung mit 600mA gekillt hat....scheinbar hats den Netztrafo zerissen :( Da werd ich dann mal auf Ersatzteilsuche gehen müssen. Ich hoffe mal auf keine weiteren bösen Überrraschungen, aber ich denke das wird alles machbar sein. Geduld ist hier bei der Kiste gefragt....

Aber jetzt erstmal Bilder...wenns was neues gibt werde ich berichten :wink:

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: So Dez 18, 2016 14:22 
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Löte erstmal die Sekundärwindungen ab und schau dann nochmal mit der Stromaufnahme.
Ist sie dann immernoch so hoch, ist der Trafo wirklich defekt.

Ansonsten Gleichrichter und Netzelko prüfen. Und natürlich alle bekannten Problemkondensatoren.

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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BeitragVerfasst: So Dez 18, 2016 14:38 
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Hallo Phalos!
Das hatte ich so auch vor, habe nur noch ein paar andere Projekte hier stehen. Da steht der Saba erstmal hinten an.

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 15:27 
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So, heute habe ich den Freiburg mal auf meinem Arbeitstisch ein bisschen genauer untersucht. Der Trümmer nimmt auf der Werkbank einiges an Platz weg! :mrgreen:

Dabei ist dann auch rausgekommen, dass der Netztrafo sein Leben ausgehaucht hat. Selbst bei abgelötetem Gleichrichter und abgelöteten Heizkreis, schießt die Stromaufnhame sofort hoch, wenn man den Trafo am Stelltrafo hochregelt. An der Seite sind auch Schmorspuren zu erkennen (auf dem Bild leider nicht so gut zu erkennen, es ist aber eine starke Verfärbung an der Pappe sichtbar). Der Stand By Trafo liefert aber glücklicherweise die nötigen 24V Steuerspannung für das Einschalte-Relais, dass auch zuverlässig funktioniert. Leider hat der Lautstärke-Knopf auch gelitten und ist innen ausgebrochen, das lässt sich aber denke ich noch kleben. Die ECL 80 hat auch schon mal bessere Tage gesehen...mit der wird die Automatik mit Sicherheit nicht funktionieren. Auch der 22nF Entstörkondensator am Gleichrichter wurde vom Vorbesiter wohl auch schon Ersatzlos entfernt. Ein Zettelchen auf dem AÜ mit der Aufschrift "Juli 1972" deutet darauf hin, dass hier schon mal jemand seine Finger im Gerät hatte. Die Liste wird länger... :| :lol:

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 16:11 
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Da wird der Siebelko und/oder Gleichrichter nen Kurzen haben,der den Trafo gegrillt hat.

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Mfg.
Mario


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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 17:30 
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Hallo Mario,
der Gleichrichter mit seinem momentan 5 Ohm Innenwiderstand wird mit Sicherheit seinen Teil dazu beigetragen haben :mrgreen: Wird durch Dioden und Vorwiderstand (die Dioden natürlich im Orginalgehäuse) ersetzt.

Gruß,
Lukas

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Zuletzt geändert von frikkler am Fr Jan 20, 2017 23:07, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2017 23:03 
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Hallo Zusammen,

heute ging es danke neuem Material etwas weiter! Der Netztrafo wurde getauscht. Hatte ich mir schlimmer vorgestellt, als es dann schlussendlich war. Von einem sehr netten Radiostammtisch-Mitglied erhielt ich ein Saba Freiburg 125 Schlachtchassis um mir den Netztrafo dort demontieren zu können. Danke nochmal dafür.
Sehr interessant fand ich hierbei, dass der 125er und der 11er bis auf wenige Details absolut baugleich sind. Auch die Anschlüsse, Abmessungen und fast alle Kabelfarben entsprechen auch denen des 11ers. Das erleichterte den Trafo Umbau natürlich um einiges.
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Ich habe also zuerst den funktionierenden Netztrafo aus dem 125er ausgebaut, das Relais zum Ein und Ausschalten hatte schonmal jemand demontiert. Da dies aber am anderen Trafo noch funktionstüchtig war musste ich auch das umbauen. Aber erstmal gab es einiges an Kabeln zu orten...hier schon das abgeräumte Chassis des 125ers und die Anzahl an Kabeln, die abzulöten waren.
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Als der Trafo dann vom Chassis abgebaut war, hat mich dann doch der Rost am Blechpaket gestört, da die anderen Trafos auf meinem 11er Chassis noch sehr gut aussehen. Also habe ich mir kurzerhand den Dremel geschnappt und den ganzen Rost entfernt. Dann habe ich den Trafo mit normalem Buntlack seidenmatt wieder angepinselt. Sieht jetzt wieder aus wie neu und schützt vor weiterer Korrosion.
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Als nächstes musste also nun der originale und defekte Netztrafo demontiert werden. Auch hier wurde alles wieder photographisch festgehalten, um nichts zu vertauschen. Schlussendlich benötigte ich die Bilder aber gar nicht, da es fast das gleiche wie beim 125er war.
Rechts der orginale Trafo, links der vom 125er.
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Teil 2 folgt sofort...

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BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2017 23:06 
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Jetzt der zweite Teil:

Dann konnte ich das Einschalterelais umbauen. Also erstmal demontieren, und wenn man es dann schon einmal abgebaut hat, auch zerlegen. Der beweglichen Teile bekamen alle ein Tröpfchen Öl, sodass das Relais jetzt wieder sauber umschaltet.
Auch dieser Umbau lief (vermeintlich) ohne Probleme.
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Also Trafo ab und Hops, neuer Trafo drauf. Die Steckdose am 125er Trafo ist jetzt natürlich etwas unnötig, da sie hinter der Rückwand verschwindet, aber bis zum auffinden eines Original Tafos soll es wohl funktionieren. Dann tauschte ich noch die viel zu große Netzsicherung aus (1,25A war eingebaut; 0,6A sind gefordert). Auf dem Bild war der Trafo noch nicht fest verschraubt.
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Jetzt konnte der erste Test (mit abgelötetem Gleichrichter) stattfinden. Und siehe da: Heizspannung passt, alle Röhren heizen. Bei 230V Eingangsseitig kommen 246V AC für die Anodenspannungsversorgung raus. Passt also auch. Also mal gucken ob das Relais schaltet....juhuu, es schaltet...aber dennoch bleibt alles an :?: Wie kann das denn nun sein. Der Schalter trennte sauber, aber ich habe einen Draht falsch angelötet, da die Farbgebung wohl in den Jahren mal geändert wurde, sodass ich den Schalter sozusagen einfach als Lötleiste missbraucht habe und der Schalter somit wirkungslos war. Also umlöten und siehe da...es funktioniert :super:

Als nächtes wird der Gleichrichter durch 4 1N4007 Dioden ersetzt. Natürlich im orginal Gehäuse.

Zum Schluss noch ein Bild vom originalen Netztrafo...gut sieht das nicht aus :roll:
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Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2017 23:12 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Toller und sehr schön bebilderter Reparaturbericht, Lukas - Chapeau!
Der alte Netztrafo schaut in der Tat nicht gut aus. Solche Teile hebe ich mir dennoch auf, konnte schon öfters damit einen neuen Trafo wickeln für andere Projekte.
Weitermachen, hehe^^ :danke: :super:


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BeitragVerfasst: Sa Jan 21, 2017 11:48 
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Danke für den netten Bericht zum Trafotausch. Habe ich auch schon durch bei einem Freiburg 7, wobei ich den NT vom Freiburg 9 angepasst hatte. Ich hatte sogar die Pertinax-Montageplatte vom 7er Trafo übernommen. Das war mit einiger Löt-und Denkarbeit verbunden, da Saba leider einiges an Farben und der Verschaltung geändert hatte. Es geht da auch ganz schön eng zu mit den vielen Anschlüssen des Trafos. Eine ohmsche Messung der Anschlüsse schafft im Zweifel Klarheit, mit welcher Wicklung man es zu tun hat. Nach dem Umbau funktionierte alles einwandfrei incl. Suchlaufautomatic und der Eingriff war praktisch nicht mehr erkennbar.
Ein Frage habe ich noch: hat der Freiburg 11 neben der Testbuchse schon eine Fassung für Stereo-Decoder?

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Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Sa Jan 21, 2017 12:00 
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Hallo Frank, Hallo Herby!

Danke für eure positive Resonanz :super:
Der Netztrafo wird auf jedenfall behalten, vielleicht kann man damit ja nochmal was anfangen. Wenn der Trafo sowohl mechanisch als auch technisch angepasst werden muss, wird es natürlich kritisch. Auch beim 11er ist nicht viel Platz zum Löten vorhanden. Es klappte nur mit gezogener EL84 und halb demotiertem Trafo.
Zum Stereo Decoder: Leider kann der 11er nur NF-Stereo, lediglich die US Export Variante hatte schon einen Anschluss für einen Stereo Decoder. Theorhetisch ließe sich dieser mit etwas größerem Aufwand nachrüsten.

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: Sa Jan 21, 2017 12:23 
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Servus,
Hübsches Radio, Kompliment!
Stereo ist aber relativ leicht nachrüstbar bei solchen Geräten.
Man braucht ja nur den Ausgang des Ratiodetektor: Deemphasis abklemmen und evt. vor dem Dämpfungswiderstand das Signal auf den Eingang eines Decoder zu legen. Ub für den Decoder gewinnt man aus der Heizspannung und das Spiel ist gemacht.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Sa Jan 21, 2017 18:24 
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Hallo Zusammen!

Umstricken werde ich den Freiburg nicht auf UKW Stereo, eine gewisse Originalität soll ja erhaltem bleiben.

Gestern abend hatte ich mir noch den Gleichrichter vorgenommen und mit 4 mal 1N4007 bestückt. Heute habe ich das ganze dann wieder eingebaut.
Zuerst einmal musste der alte Gleichrichter geöffnet werden. Ein stabiler Spachtel tat hier sehr gute Dienste. Durch das flächige Anheben konnten sichtbare Beulen und Dellen vermieden werden. Von Innen sieht der jedenfalls nicht mehr gut aus. Und es roch verdächtig nach faulen Eiern :mrgreen:
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Dann habe ich das ganze Innenleben leergeräumt.
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Und dann wurden zu guter letzt die Dioden eingelötet. Die Gleichrichter sind perfekt zum tarnen. Der wieder verschlossene Gleichrichter sieht genau so aus wie der ausgebaute auf dem ersten Bild. Verschlossen habe ich den Gleichrichter mit dem Schraubstock. Damit erhalte ich einen gleichmäßigen Anpreßdruck, sodass sich nichts verziehen oder verbiegen kann. Man sollte allerdings Schonbacken verwenden oder einen Lappen dazwischen legen, damit nichts verkrazt.
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Im Test zeigte sich der Gleichrichter unaufällig, allerdings ist irgendwo auf dem Chassis noch ein Stromverbraucher, der zu viel Strom zieht. Eine Liste der auszutauschenden Kondensatoren habe ich schon erstellt, eine ganze Menge die da auszutauschen ist. Glücklicherweise sind manche Kondensatoren schon Erofol II, sodass diese nicht ausgetauscht werden müssen. Vielleicht wurden diese schon bei einer vorherigen Überholung ausgetauscht.

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: So Aug 19, 2018 17:53 
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Hallo Zusammen!

Nach langer langer Zeit mal wieder ein kurzes Update zum Freiburg, den ich aufgrund vieler anderer Baustellen erstmal hinten angestellt hatte. Vor ca. 1 Jahr hatte ich einen Austauschmotor von einem Stammtischmitglied erhalten, sodass der alte defekte Motor ersetzt werden konnte. Die Kondensatoren wurden daraufhin ebenfalls ersetzt und ein Funktionstest gemacht. Ergebnis: Die Automatik scheint zu funktionieren (nachdem ich die ECL 80 getauscht hatte, da die alte Luft gezogen hatte) und fuhr über die Skala. Die Skalenbeleuchtung und das magische Auge blieben aber aus. Ebenso funktionierten die Heizungen der beiden EC92 im Tuner nicht. An Rundfunkempfang war somit nicht zu denken.....
Jetzt lag natürlich die Vermutung nahe, dass es sich um einen einfachen Drahtbruch handelt.....ja denkste...ich habe den Freiburg dann erstmal in die Ecke gestellt und andere Projekte vorgezogen. Heute hab ich mich dann mal wieder näher mit ihm befasst. Der Fehler konnte auch gefunden werden. Problem war, dass der Vorbesitzer bei einer vorherigen Reparatur eine neue Leitung für den einen Abgang des Heizkreises im NF-Teil gelegt hatte. Im NF-Teil bekommen alle Röhren eine Masse Leitung mitgeschliffen. Im HF-Teil geht die Masse allerdings immer direkt aufs Chassis und die Heizspannung wird ja im NF-Teil einseitig auf Masse gezogen. Da bei der vorherigen Reparatur die beiden Anschlussdrähte am Trafo vertauscht wurden kam es zu dem Phänomen, dass nun die Röhren im HF-Teil zwei mal Masse an ihrer Heizung hatten...das konnte natürlich nicht funktionieren. Ein umtauschen der Drähte brachte sofortigen Erfolg! Sender werden gefunden und die Automatik stoppt zur rechten Zeit.

Die Automatik muss jetzt noch justiert und der Seiltrieb für die Ferritantenne neu aufgezogen werden. Ein Problem gibt es allerdings noch....mit den ÄUs läuft noch irgendetwas falsch, eine genauere Fehlerbeschreibung kann ich noch nicht geben, folgt aber.

Ziel ist es, den Freiburg bis nächsten Radio-Stammtisch wieder spielbereit zu bekommen. Ob das klappt wird man sehen. Aber bis zum 08.09 ist ja auch noch ein wenig. Ich bin da recht zuversichtlich.

Gruß,
Lukas

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BeitragVerfasst: Mi Aug 22, 2018 16:28 
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Hallo Lukas,

da wolltest du das Schlachtschiff wirklich mitbringen ? Da hast du dir aber was vorgenommen. Bin mal gespannt.

Bis dann
Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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