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BeitragVerfasst: Mi Jan 03, 2018 18:28 
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Registriert: Sa Feb 27, 2016 14:57
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Wohnort: Radebeul
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Bisher hatte ich noch keine Probleme mit diesen C's aus Fernost. Dieser hier (und 9 weitere aus dieser Charge) hat mich mehrere Stunden Fehlersuche gekostet. In einem Gerät wurden mehrere 10nF durch diese ersetzt. Aber auch wenn sie optisch gut aussehen, sie sind nicht kontaktiert, haben so um die 40pF. Jetzt mache ich immer eine "Wareneingangsprüfung"
Dateianhang:
kond1.jpg
kond1.jpg [ 8.57 KiB | 735-mal betrachtet ]


Alfred


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BeitragVerfasst: Do Jan 04, 2018 11:20 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
Beiträge: 419
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Watt denn, ein-Cent-Kondensatoren als Noname-Postenware aus China sind nicht einwandfrei? Wer hätte das gedacht? 8_)

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Do Jan 04, 2018 12:02 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Ich habe gerade alle (ca. 25 Stück) 10nF Kondensatoren gleichen Typs getestet: sämtlich in Ordnung. Auch sonst ist mir bei sporadischer Prüfung nie ein defekter untergekommen. Ich würde sie immer wieder bestellen, auch da die Kondensatoren vom Farbton vielen Widerständen aus der Zeit entsprechen und so optisch noch gut in die Radios passen.

Gruß
Martin


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BeitragVerfasst: Do Jan 04, 2018 19:59 
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Registriert: Do Okt 29, 2015 8:54
Beiträge: 2466
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Servus,
Ich benutze die seit mehreren Jahren und hatte noch nie nicht niemals das allergeringste Problem!

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: So Jul 15, 2018 17:53 
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Hallo zusammen,

mir ist mal wieder etwas dummes passiert, gleich 2 Dinge auf einmal.

Ich überarbeite gerade den Grundig 5040W, (der ältere ohne 3D) der Zustand war auf den ersten Blick unverbastelt. Einzige Auffälligkeit: Jemand hatte einen Schalter der eigentlich für Tischlampen gedacht ist in die Zuleitung gebaut weil der interne Netzschalter defekt war.
Sämtliche Teile der Mechanik saßen Bombenfest, mir blieb nur übrig alles zu zerlegen und die Einzelteile im Ultraschallbad zu reinigen. Der Schaumstoff in der Kupplung war komplett ausgehärtet, nichtmal mit dem Fingernagel konnte man ihn eindrücken, also wurde auch das durch 2 Schichten Filz ersetzt.
Ich konnte davor deshalb nicht prüfen wie gut der Skalenantrieb normalerweise läuft, ich hatte alle Einzelteile fotografiert um die Seile später wieder genauso auflegen zu können.

Der AM Bereich lief problemlos nach dem wiederauflegen des Seils, der Zug auf dem Seil das die Kupplung mit dem FM Drehko verbindet kam mir allerdings zu hoch vor. Auffällig war auch: Das Seil wurde 4x um die Achse des Antriebs gewickelt und ist wesentlich dünner als das Seil für den FM Bereich. Das funktionierte zwar, man höre es aber aus der Mechanik knacken weil das Seil immer mal wieder auf der Rolle gesprungen ist.
Ganz klar denkt man sich jetzt: Jemand hat das Seil getauscht! So hätte ich auch gedacht, allerdings verwendete Grundig zusammengepresste Messinghülsen (Ähnlich wie sehr kurze Aderendhülsen) um die Schlaufe in die die Feder eingehängt wird zu halten. Das vermeintlich falsche Seil verwendete exakt die selben Hülsen sodass ich es trotzdem für Original gehalten habe.
Nach 2 Stunden herumprobieren am Chassis hatte ich die Nase voll und schaute nach einem Seillaufplan, hätte ich viel früher machen sollen. Auf "www.bastel-radio.de" wurde ich fündig, sogar Bilder gibt es dort die den Interessanten Bereich genau zeigen. (Danke an den Betreiber dafür!)
Nun war klar, das Seil ist wirklich dünner als das Original und damit wohl auch getauscht worden. Vermutlich reichte der Halt an der Rolle der Kupplung nicht sodass es 1x mehr um die Achse gewickelt wurde als von Grundig vorgesehen. Dadurch lässt sich das knacken erklären.
Ich denke das Seil ist recht früh gerissen und wurde in einer Werkstatt neu (falsch) aufgelegt, anders kann ich mir nicht erklären das die mehr oder weniger Originalen Messinghülsen von Grundig verwendet worden sind. Ein Bastler hätte wohl eher einen Knoten gemacht.

Ein neues dem anderen Skalenseil vom Durchmesser entsprechendes war schnell gefunden, es hat ungefähr 0,8mm und stammt auf der Auslösung einer Radio- und Fernsehwerkstatt, ist also offiziell für diesen Zweck gedacht. Also das neue Seil aufgelegt, die Feder gut gespannt und dann ausprobiert. Eine halbe Umdrehung des Skalenknopfes ging es gut, danach hing das Seil schlaff. Der Schlupf war jetzt zu groß, es gab keine Kraftübertragung mehr auf den Drehko. So langsam mag ich nicht mehr. :angry:
Die Lösung des Problems war einfach: Ein Kurzes Stück des neuen Skalenseils fühlte sich stabil an. Nimmt man einen Meter davon merkt man das es sich um ~1cm strecken lässt. Kein Wunder verliert es Spannung, das ist für den Skalenantrieb natürlich nicht geeignet.

Gruß,
Jan

_________________
Igitt! Da ist ein Transistor in meinem Röhrenradio! (-;


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BeitragVerfasst: So Aug 05, 2018 15:33 
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Registriert: Mo Jun 17, 2013 14:19
Beiträge: 186
Wohnort: Kollnburg/Niederbayern
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Habe gerade einen Grundig 4097 Stereo in Arbeit. Elkos formiert, Sicherung erneuert, Lautsprecher ersetzt und schon läuft er wieder, nur das Laustärkepoti kracht enorm.
Also Kontakt60 rein, 30 sec. dran rumdrehen, dann mit Kontakt WL wieder rauswaschen. Krachen ist fast weg.
Doch jetzt ist auf einmal am Laustärkepoti eine Gleichspannung von 300mV messbar!!!
Wo kommt die her? Also messen: Kein Kondensator undicht, kein Kurzschluss, keine Gitteremission.
Nach 20 min. rummessen die Lösung:

Das Poti hat sich durch die noch nicht wieder verdunstete Chemie in eine Batterie verwandelt!
Also kräftig Bremsenreiniger ins Poti rein und mit Druckluft rausgeblasen, keine Spannung mehr messbar!

Sachen gibts!


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BeitragVerfasst: So Aug 05, 2018 21:16 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 22:17
Beiträge: 941
Moin,
was zischt du da auch K60 rein?
;-)

Wenn man zu einer Ansammlung unterschiedlicher Metalle einen sauren Elektrolyten bringt, muss man sich auf Ueberraschungen gefasst machen. Aber gut, dass das mal durch Messung belegbar geworden ist. Statt K60 verwende ich nur noch K61. Chemisch neutral und eigentlich so gut wie immer ausreichend.

73
Peter


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