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Dampfradioforum

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 Betreff des Beitrags: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 9:16 
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Hallo,

Ich habe mir besagtes Gerät im "Restauriertem" Zustand zugelegt jedoch spielte es laut VK nicht richtig. Angblich sei ein Röhrensockel defekt. Also erstmal nachgeguckt und festgestellt das die großen Elkos offenbar nicht getauscht wurden und einer der zwei 100 uF Kandidaten schon inkontinent ist, also gleich raus mit allen:

Dateianhang:
RFT1.jpg
RFT1.jpg [ 105.61 KiB | 923-mal betrachtet ]


Dateianhang:
RFT2.jpg
RFT2.jpg [ 141.69 KiB | 923-mal betrachtet ]


Leider ist der Klang scheußlich. Die Röhren sehen allesamt bis auf die EYY13 und die EM80 neu aus. Der angeblich defekte Röhrensockel ist nicht defekt jedoch habe ich einen anderen schuldigen ausgemacht:

Dateianhang:
RFT0.jpg
RFT0.jpg [ 125.12 KiB | 923-mal betrachtet ]


Das ist der Schalter an der Rückwand zum umschalten von den internen auf den externen Lautsprecher. Schon wenn man ihn nur berührt kracht es n den Lautsprechern. Da ich nicht vor habe externe Lautsprecher anzuschließen wollte ich den Schalter brücken und ihn nur als Deko drin lassen. Der große Widerstand dürfte dann keine Funktion mehr haben ?
Meine Frage ist laut Schaltplan müsste ein rotes Kabel und ein blaues geschalten werden. Hier sind es aber ein gelbes und ein blaues, das Rote geht direkt zu den Lautsprechern. War das Original so oder hat da auch schon wer gebastelt ? Aussehen tut es original. Ich gehe mal in der Annahme das Blau zu Blau muss und der gelbe zum weißen. ? Das würde vom Schaltzustand so passen.

Und währe es sonvoll da alle anderen röhren neu sind eine EYY13 zu bestellen ? Die sieht schon etwas mitgenommen aus. Spannung passt jedoch.

Danke für die Aufmerksamkeit und schönen Sonntag noch ^^

_________________
Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 9:32 
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Die im Schaltplan angegeben Farben beziehen sich auf die Anschlüsse des Ausgangsübertragers, nicht auf die Kabel am Schalter.

Der Schalter hat zwei Umschaltkontakte.

Der eine schaltet zwischen den internen Lautsprechern und der Buchse für externen Lautsprecher um. Einer der drei Kontakte führt nur zur besagten Buchse. Die beiden anderen musst Du brücken.

Der andere schaltet in Stellung extern den Widerstand an den Lautsprecherausgang, damit die Endstufe nicht leerläuft, wenn kein externer Lautsprecher angeschlossen ist. An einem der drei Kontakte liegt der Widerstand, die anderen beiden musst Du brücken.

Krachen sollte bei Kontaktproblemen dieses Schalters nichts, nur der Ton setzt aus. Denn an dieser Stelle liegt keine Gleichspannung an.

Wäre es keine Alternative, den Schalter zu reinigen?

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 9:32 
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Hallo Ronny,

ich bin jetzt nicht der Experte für "Ostradios" und ich habe gerade nicht das Schaltbild zur Hand, dennoch einige Anmerkungen:
Die Elkos sind mit 250V Spannungsfestigkeit unterdimensioniert, für mich logisch, dass sie "dicke Backen" bekommen. Hier würde ich Elkos mit einer Spannungsfestigkeit von 400V oder höher einsetzen.
Die Diodenstrecken der EYY kannst Du versuchsweise mit Dioden, z.B. 1N4007 überbrücken. Aber dafür bitte das Radio an einer Vorschaltlampe betreiben! Um im Fehlerfall den Strom zu begrenzen.
Der Widerstand am Lautsprecherschalter könnte doch wichtig sein, falls eine Stellung des Schalters die Lautsprecher abschaltet, sollte eine Ersatzlast vorhanden sein. Der Größe und Bauart nach scheint dieser Widerstand eine Ersatzlast zu sein.

Meine Forenkollegen können sicher mehr speziell zu diesem Radio schreiben...

Viele Grüße


andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 9:56 
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röhrenradiofreak hat geschrieben:
Die im Schaltplan angegeben Farben beziehen sich auf die Anschlüsse des Ausgangsübertragers, nicht auf die Kabel am Schalter.

Der Schalter hat zwei Umschaltkontakte.

Der eine schaltet zwischen den internen Lautsprechern und der Buchse für externen Lautsprecher um. Einer der drei Kontakte führt nur zur besagten Buchse. Die beiden anderen musst Du brücken.

Der andere schaltet in Stellung extern den Widerstand an den Lautsprecherausgang, damit die Endstufe nicht leerläuft, wenn kein externer Lautsprecher angeschlossen ist. An einem der drei Kontakte liegt der Widerstand, die anderen beiden musst Du brücken.

Krachen sollte bei Kontaktproblemen dieses Schalters nichts, nur der Ton setzt aus. Denn an dieser Stelle liegt keine Gleichspannung an.

Wäre es keine Alternative, den Schalter zu reinigen?

Lutz


ah, Danke für die Aufklärung dann passt es ja mit den Farben. mit Krachen meinte ich das der Ton aussetzt, war unglücklich formuliert.
Schalter reinigen... auch eine Option für später. ich werde ihn mal aufmachen und gucken woran es hakt. Da der Schalter eh raus muss werde ich ihn dennoche rstmal brücken umzu sehen ob sonst alles läuft ^^

andreas1962 hat geschrieben:
Hallo Ronny,

ich bin jetzt nicht der Experte für "Ostradios" und ich habe gerade nicht das Schaltbild zur Hand, dennoch einige Anmerkungen:
Die Elkos sind mit 250V Spannungsfestigkeit unterdimensioniert, für mich logisch, dass sie "dicke Backen" bekommen. Hier würde ich Elkos mit einer Spannungsfestigkeit von 400V oder höher einsetzen.
Die Diodenstrecken der EYY kannst Du versuchsweise mit Dioden, z.B. 1N4007 überbrücken. Aber dafür bitte das Radio an einer Vorschaltlampe betreiben! Um im Fehlerfall den Strom zu begrenzen.
Der Widerstand am Lautsprecherschalter könnte doch wichtig sein, falls eine Stellung des Schalters die Lautsprecher abschaltet, sollte eine Ersatzlast vorhanden sein. Der Größe und Bauart nach scheint dieser Widerstand eine Ersatzlast zu sein.

Meine Forenkollegen können sicher mehr speziell zu diesem Radio schreiben...

Viele Grüße


andreas


die zwei schwarzen Elkos im ersten Bild mit den 250V sind schon neu und ersetzten die originalen die 35V Spannungsfest (und inkontient) waren. Die neuen sind daher reichlich überdiemensioniert ^^ Die Elkos im zweiten Bild neben der EYY 13 gehen bis 450V

der große Widerstand scheint in der Tat eine Art Ersatzlast zu sein damit bei einem Ausfall des externen Lautsprechers nichts Schaden nimmt.

_________________
Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 10:28 
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Hallo Ronny,

danke für die Antwort. Für mich sah es zuerst so aus, als ob die 250V Elkos von dem Vorbesitzer so eingebaut waren. Elkos mit einer Spannungsfestigkeit von 35V im Original könnten als Katodenelko für die NF-Endstufe eingebaut gewesen sein. Für die Beschaltung eines Ratiodetektors sollte der Elko mindestens 70V Spannungsfestigkeit aufweisen.

Du findest den Klang scheußlich. Kannst Du das etwas näher beschreiben? Ich hatte eine Grundig-Musiktruhe mit defektem Lautsprecher hier. Bericht dazu hier im Forum. Gegen Kontaktprobleme helfen eine Reinigung mit Kontakt WL, Tuner 600, Oszillin T6. Bitte kein WD40 oder Kontakt 60 oder Ballistol anwenden. Verzerrter Klang kann auch viele andere Ursachen haben. Die NF-Stufe selbst kann ja durch Einspielen eines NF-Signals über den TA-Eingang oder auf die Gitterkombination der NF-Vorröhre überprüft werden. Sollte die NF-Endstufe dabei "gut" spielen, geht die Suche in Richtung ZF-Teil und HF/UKW-Teil weiter.

Viele Grüße


andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 10:54 
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Hallo andreas,

nein, das war noch RFT Technik ^^ und jetzt spielt das Radio auch ^^ Glasklare Höhen, angenehmer Bass, kein Hintergrundrauschen oder brummen. es lag also wirklich nur an diesem Schalter.
Und genau, die 100 uF Elkos bedienen je eine der EL84 ^^ danke für den Tip mit Tuner 600 und Oszillin T6 das werde ich bestellen. Bei meinem Freudenstadt 12 muss man die Tasten mehrmals drücken also wieder Arbeit für mich :D

_________________
Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 9:52 
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Moin ^^

tja, nach c.a. 5 Betriebsstunden stelle ich fest das der Bass immer stärker wird und die Höhen immer mehr abfallen. Der Bass übersteuert jetzt schon wenn der Regler dafür in der Mitte steht ohne das die "Bass" Taste gedrückt ist. Ob auf UKW oder über den externen Anschluss spielt keine Rolle. Also alles wieder auseindander. Ich denke mal das irgendwo ein Kondensator vergessen wurde zu tauschen !? Röhren wurden geprüft und sind OK.

Was noch hinzukommt: Nach einem "Kaltstart" rauscht es im TA Betrieb aus den Lautsprechern wie wenn im UKW Betrieb kein Sender eingestellt ist. Das ganze so 15-20 Sekunden dann ist Ruhe. :?

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Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 9:59 
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Servus,
Dieses Rauschen könnte ein Kathodenprasseln einer Röhre sein, das beim Warmwerden dann verschwindet.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 10:30 
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Das wäre eine Möglichkeit, wobei ich hauptsächlich die ECC81 verdächtigen würde. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten.

Vielleicht ist es auch ein Widerstand in deren Umgebung. Das könnte man mit Kältespray lokalisieren.

Was ist mit dem Poti W62 in der Kathodenleitung der einen EL84, hat dieses einwandfreie Kontaktgabe?

In Frage kommt auch ein Kriechstrom in einer Röhrenfassung, an einer Lötleiste oder an der Tastatur.

Durch Auftrennen des Signalwegs (C84 / C86 / C88) kann man den Ort der Entstehung eingrenzen.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 13:21 
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danke schonmal für die Antworten !

heute Abend werde ich mir das Gerät nochmal vornehmen, nur soviel: ich hab den schweren Klotz vom Schalfzimmer wieder in meine Werkstatt gebracht und dort nochmal getestet. Der Klang ist wieder ganz normal und das rauschen beim Start trat auch nicht wieder auf. Mit anderen Worten das Ding will mich ärgern ! :roll: :lol:

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Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 17:00 
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Entweder ist das ein Fehler, der auf Erschütterungen reagiert. Kannst ja mal das Chassis abklopfen.

Oder in das Gerät gelangt eine Störung von außerhalb. Ein Forenmitglied hatte vor einiger Zeit massive Störungen in seinem Musikschrank, die von einem Powerline-LAN-Adapter erzeugt wurden. Diese Dinger sind eine üble elektronische Umweltverschmutzung.

Oder es hat mit Klima zu tun: bei hoher Luftfeuchtigkeit und bestimmten Temperaturverhältnissen kann Feuchtigkeit kondensieren, die in kritischen Fällen zu Kriechströmen führt.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 18:39 
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Goldrichtig, wenn man ans Chassis Klopft kratzt es. Und der Fehler bestand tatsächlich an der ECC81. Ein Kondensator der vom Vorbesitzer gewechselt wurde war mit einem Bein nur an die ECC81 "angelehnt" Das war so nicht gleich ersichtlich da diese Lötstelle etwas versteckt ist.

Dann hab ich noch das hier gewechselt:

Dateianhang:
20161009.jpg
20161009.jpg [ 67.79 KiB | 712-mal betrachtet ]


auch neu, aber da war wohl der Lötkolben zu groß. Das angebratene Ding hatte nur noch die halbe Kapazität.
jetzt funzt wieder alles 8_)

Für Störungen von außerhalb gibts doch diese Aluhülsen über die Röhren ? manche Radios haben die, andere nicht.
Scheint nichtmal vom damaligem Neupreis abhängig gewesen zu sein :?

Und Powerline hab ich nicht. Ich höre die Dinger "singen" :roll:

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Gruß, Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 19:20 
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Hallo Ronny,

diese Abschirmhauben an manchen Röhren sollten vor allem verhindern, dass die Radios Störungen aussenden!

Diese Abschirmungen findet man vor allem an den Röhren des UKW-Teils.
Manchmal stecken die Röhren auch vertieft im UKW-Kästchen.

Bei manchen Geräten ist noch die EABC80 teilweise abgeschirmt, dort sollen dann tatsächlich Störungen von außen verhindert werden.
Diese Teilabschirmung habe ich aber bisher nur an Geräten von Telefunken gefunden.


Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: So Okt 09, 2016 20:30 
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Störungen von außerhalb gelangen zum größten Teil nicht direkt in die Röhren oder den Schaltungsaufbau, sondern eher über den Antenneneingang oder die Netzleitung. Wenn auch die Empfangsfrequenz gestört ist, kann man am gestörten Gerät kaum etwas dagegen machen. Dann hilft nur, die Störungen an der Quelle so weit wie möglich zu vermeiden oder abzuschirmen. Da das aber Aufwand verursacht und damit Geld kostet, tun manche Hersteller moderner Geräte hier zu wenig. Es gibt zwar Vorschriften bezüglich Störstrahlung, aber diese reichen in bestimmten Situationen nicht aus und werden von manchen Herstellern aus Kostengründen einfach ignoriert. Das Ergebnis kann man vor allem beim Mittel- oder Langwellenempfang erleben: manche Orte sind heute dermaßen störverseucht, dass auf diesen Bereichen kein einziger Sender klar zu empfangen ist.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Stassfurt Globus 11e171
BeitragVerfasst: Mo Okt 10, 2016 18:04 
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wieder was gelernt ^^
gut solche Sachen wie Störstrahlung wird damals nicht so beachtet worden sein wie heute wo das gesamte Frequenzband zugepflastert ist. Die Röhren im UKW Teil hab ich bisher nur in versenkter Form gesehen.
Die NF Vorstufe haben öfter solche Hüllen. Man braucht ja nur mit dem Finger der Röhre näher zu kommen schon hört man es.

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Gruß, Ronny


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