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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Fehler im Stereodecoder (?) Telefunken Opus 2550

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BeitragVerfasst: So Jan 01, 2017 18:10 
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Hallo Experten!

Bei meinem Opus habe ich folgenden Fehler auf UKW: Ab und zu (nicht in festen Abständen) wird der Empfang plötzlich schlechter und der magische Balken bewegt sich kaum mehr bei Frequenzänderung. Wenn ich dann die TA-Buchse mit einem Stecker berühre, dann ist alles wieder normal.

Bin jetzt soweit, dass da wohl irgendwas "schwingt". Ich habe den Fehler soweit eingegrenzt, dass er seltener auftritt, wenn ich die ECF80 rausziehe und das Radio ohne diese betreibe. Dann geht aber eben kein Stereo-Empfang...
- An der ECF80 liegt's nicht, ein Wechsel ändert nichts.
- Kalte Lötstellen habe ich keine gefunden.
- Die Kondis sind alle getauscht.
Einzig auffällig ist der markierte Widerstand. Er sollte eigentlich lt. Farbcode 820 kOhm haben. Ich messe bei diesem aber nur 30 kOhm! Kann das die Ursache sein? Andererseits: Normal werden die Dinger doch hochohmig und nicht "niederohmig", oder?

Welche anderen Ursachen könnten es noch sein?


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Viele Grüße
Markus


Zuletzt geändert von Mork_vom_Ork am So Jan 01, 2017 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: So Jan 01, 2017 18:39 
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Hallo Markus,
hast du denn den Widerstand zur Messung einseitig abgelötet? Sonst kann das Ergebnis durch parallel liegende Komponeneten verfälscht werden...

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: So Jan 01, 2017 21:58 
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Hallo Peter,

hab ihn mal ausgelötet - dann passt der Wert. Nur: Was ist dann die Ursache? Liegt's evtl. doch an was ganz anderem???

Bin inzwischen völlig ratlos.

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Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 9:23 
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Hallo Markus,

ohne jetzt konkret etwas über die Ursache des Fehlers bzw. dessen Abhilfe sagen zu können, steht fest, dass das beschriebene Fehlverhalten nicht auf den Stereo- Decoder zurückzuführen ist.

Wie du schon richtig erwähntest, könnte es sich dabei um wildes Schwingen im HF-ZF-Teil handeln, sofern das MA im Fehlerfall "Vollauschlag" anzeigt. Dies ist ein Fehler welcher vielfältige Ursachen haben kann: Schlechte Massverbindungen, ungenügende Abschirmungen (durch mangelhafte Kontaktierung), ungeeignete Bauteile, ungünstige Leitungsführung innerhalb der Verdrahtung...

Bei "Nichtvollausschlag" des MA könnte es sich aber auch um eine zeitweise Unterbrechung im Signalweg handeln. Da kämen dann schlechte Lötstellen, schlechte Kontaktierung innerhalb von Bauteilen, besonders Kondensatoren, usw. in Frage...

Es sind somit einen Menge Ursachen möglich, von denen jedoch bei einem Industriegerät einige ausscheiden. Mit der Aufzählung sollte nur klar gemacht werden, dass die Auffindung eines solchen Fehlers erhebliche Probleme, bis hin zu Kopfschmerzen, bereiten kann.

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 11:48 
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Hallo Peter!

Das magische Band zeigt im Fehlerfall Vollausschlag. Ist also eine der von Dir zuerst genannten vielfältigen Ursachen...
Das klingt für mich so, als ob da ein Profi / Radiotechniker ran muss...
Oder kann ich noch was tun?

In puncto ungeeignete Bauteile: Das könnten ja dann nur welche sein die ich getauscht habe. Ich hab alle Elkos und C's ersetzt die defekt waren, bzww. sverdächtig. Das waren viele... Kann es an einem C liegen? Wenn ja: Wo sollte ich da am ehesten suchen?

Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 12:01 
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Für das Einbauen ungeeigneter Bauteile käme nur der HF-ZF-Bereich in Betracht und dies vor allem bezüglich HF-Abblockkondensatoren. Da diese bei diesem Gerät meines Wissens ohnehin Keramik Kondensatoren sind, welche keiner Erneuerung bedürfen, gehe ich davon aus, dass diese von der Austauschaktion nicht betroffen waren.

Ungeachtet dessen kann es trotzdem vorkommen, dass auch ein Kerko Mängel aufweisen kann, welche ungewöhnliche Fehler zur Folge haben. Abgesehen von dem Gesagten kann ich keine gezielten Hinweise geben. Und ich denke selbst für einen Kundigen könnte das Gerät "unangenehm" sein.

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 15:49 
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Hallo Peter,

Kerko's habe ich nicht gewechselt. "Auf Verdacht" möchte ich das auch nicht tun, zumal ich da sowieso kaum Ersatzkomponenten in meinem Fundus habe...

Ich fürchte ich muss wohl langsam aufgeben..., wenn Du meinst dass das Problem sogar für einen Profi schwierig zu lösen sein könnte. :|
Ich weiß vor allem nicht, ob das Problem vor der Kondikur schon bestand. Denn der Zustand des Radios (vor allem des 4-fach-Elkos) hat es nicht zugelassen, dass ich es sorgenfrei ausführlich im Originalzustand testen konnte.

Manchmal lässt sich das Problem absichtlich verursachen, wenn ich an den TA/TB-Buchsen wackle. Manchmal macht das aber auch nichts aus.
Woran liegt es eigentlich, dass das Problem nach kurzer Berührung der TA/TB-Buchse mit einem metallischen Gegenstand wieder verschwindet?

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Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 16:28 
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Hi Markus - Du hast eine PN... :hello:

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 23:34 
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Hallo Herbert,

allzu viele Kerkos sind gar nicht drin. Was mir aufgefallen ist: An der Unterseite sind zwei 4700pF Scheiben-Kerkos. Der eine hat gemessene 6500pF, der andere 5600 pF. Kann das die Ursache sein?

Wenn ja wäre das schlecht - ich habe keinen Ersatz für die Dinger...

Außerdem noch einer in Röhrenform (siehe Bild 2). Der weicht auch etwas vom Wert ab.


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DSC01883.JPG
DSC01883.JPG [ 89.36 KiB | 593-mal betrachtet ]
DSC01884.JPG
DSC01884.JPG [ 81.39 KiB | 593-mal betrachtet ]

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Markus
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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 23:41 
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wie heißen denn diese Kondensatoren laut Schaltplan?

Dass sie die Ursache sein sollen, halte ich jedoch jetzt schon für relativ unwahrscheinlich. Aber man soll ja bekanntlich nie "nie" sagen...

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 23:56 
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Das sind Nr. C204 und C210 (im Schaltplan links neben der ECH81 abgebildet).

Mann nervt mich das Radio! Grad tritt die Störung wieder im Minutentakt auf... :wut:

Auffallend ist, dass die Störung mit zunehmender Radiolaufzeit seltener wird. Nach dem Einschalten in sehr kurzen Abständen, nach 15-20 Minuten tritt sie seltener auf, bzw. in längeren Abständen.

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Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Di Jan 03, 2017 7:17 
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Servus,
Wenn ich mir das von Anfang an durchlese, bin ich geneigt zu sagen, das es sich nicht um ein Bauteil Problem handelt, sondern um ein Kontaktproblem, entweder eine Lötstelle auf der Platine, die Durchkontaktierung eines Anschlusses/Stiftes auf der Platine oder eine Leiterbahn auf der Platine. Insbesondere dein Hinweis auf die TA/TB Buchse, die bei Berührung eine Reaktion des Radios hervorruft, ist dafür ein Anhaltspunkt. Von der Stelle ausgehend würde ich akribisch und mit der Lupe und guten Punktlicht alle Kontaktierungen/Verbindungen untersuchen. Den Schaltplan hast du ja, davon gehe ich aus.
Wenn ich mir die Verlötung der Kerkos auf der der Unterseite der Platine ansehe, dann sieht das wirklich nicht berühmt aus. Ich würde anfangen, solche Stellen aufmerksam zu betrachten, meist sind Platinenbahnen in der unmittelbaren Nähe von Lötstellen beschädigt oder haben Haarrisse, bzw. werden nur von Lotresten lose überdeckt. Gute Dienste leistet mir dabei immer ausser der Lupe ein kleiner Kunstoffschraubenzieher, der macht keine Kurzschlüsse, dazu klopfe ich bei Betrieb die Platine von unten ab. Das ist zwar Geduldsarbeit, aber irgendwann macht es klack, das Radio dudelt oder verstummt.
Viel Glück Sherlock!

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: Di Jan 03, 2017 7:59 
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Hallo Volker!

Dann werde ich mich mal an die Detektivarbeit machen. Das komische ist ja, dass der Fehler nie einfach nachzustellen ist. Mal lässt er sich durch Wackeln an der TA-Buchse provozieren, mal wenn ich an der EF89 ruckle, mal an der ECH81, mal wenn ich mich einfach nur neben dem Radio bewege und mal gar nicht, bzw. kommt er aus heiterem Himmel. Keinerlei Konstanz erkennbar. Einzig wenn das Radio länger spielt wird er seltener - das scheint die einzige Konstante zu sein.

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Viele Grüße
Markus


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BeitragVerfasst: Di Jan 03, 2017 8:10 
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Servus,
Wie gesagt, Geduldsarbeit. Aber wenn der Fehler sogar auftritt, wenn du am Radio nur vorbeiläufst, dann ist es wirklich ein ganz fieser Kontaktfehler. Die Aussage, wenn das Radio warm wird, wird der Fehler seltener, hat aber eindeutig etwas mit Erwärmung zu tun. Aber da wirst du unendlich Geduld brauchen oder aber Glück haben innerhalb der ersten 5 Minuten.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Di Jan 03, 2017 8:26 
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Hallo Markus,

genau nach solchen -eingekreisten- Lötstellen (Klebepunkten) solltest du fahnden und sie genau untersuchen - und ordentlich nachlöten. Ausserdem ist diese "Flickarbeit" nicht notwendig, man lötet das neue Bauteil direkt in die Lotfläche bzw Lötstelle auf der Platine. Welche Bezeichnung im SB hat der zu dieser Lötstelle gehörende Kondensator - war da ursprünglich auch ein Wickelkondensator?
Dateianhang:
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Nachtrag: Falls dieser schwarze Kondensator zufällig C208 sein sollte, wäre dies der zur Schirmgitterneutralisation - und er wäre um den Faktor 10 zu groß; das könnte dann bereits die Ursache der erhöhten Schwingempfindlichkeit sein. C208 muss 4,7nF bzw 472 haben und es wäre ein Keramik Typ besser geeignet.

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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