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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: So Mär 25, 2018 17:20 
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Hat jemand mit diesen Typ schon Erfahrung ??lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: So Mär 25, 2018 17:42 
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Mit genau diesem Typ nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass man ihn auseinander bekommt, wenn man die vier Punkte z.B. mit dem Lötkolben erwärmt. Das ist aber ohne Gewähr.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: So Mär 25, 2018 21:10 
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Ich habe mit einem Bohrer, der ungefähr dem Durchmesser der beiden Verschmelzungen entspricht, diese vorsichtig und langsam aufgebohrt, und zwar nur soweit wie nötig. Anschließend konnte ich den oberen Rahmen mit leichtem Ziehen entfernen.
Nach der Reparatur hat das Ganze bei mir auch ohne Kleben/neues verschmelzen soweit gehoben, dass ich den Elektrostat an die Schallwand anschrauben konnte. Dann werden die beiden Teile sowieso durch den Druck der Schrauben, die den Elektrostat an der Schallwand befestigen, zusammengehalten.

Ein Tipp von mir: Achte beim Löten darauf, dass du die Anschlüsse des Elektrostats so kurz wie möglich erwärmst. Andernfalls kann es sein, dass die Folie im Inneren des Elektrostaten schmilzt und du aufgrund unzureichender Länge der Folie keine richtige Verbindung mehr zum Kontakt bekommst. Bei mir hat es von der Länge her gerade noch so gereicht.

Vor dem Wiedereinbau empfehle ich dir, den Elektrostaten mit z.B. Krokodilkabeln außerhalb des Gehäuses zu platzieren und das Radio einzuschalten. Diese Elektrostaten sind wirklich nicht sehr laut, und bei meinem Radio saß dieser direkt neben dem großen Hauptlautsprecher, wodurch es mir sehr schwer fiel, festzustellen, ob meine Reparatur geglückt ist oder nicht. Außerhalb der Gehäuses kann man einen ausreichenden Abstand zum Hauptlautsprecher einhalten. Geht man dann nah genug an den Elektrostaten, kann man auf jeden Fall hören, ob er funktioniert.

:Wichtig: VORSICHT - der Elektrostat funktioniert mit einer sehr hohen Spannung, die unter Umständen tödlich sein kann. Deshalb bitte nicht den Elektrostat im Betrieb berühren und sicherstellen, dass die Krokokabel diese hohe Spannung auch aushalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Di Mär 27, 2018 11:04 
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Hallo Leute
Die Methode mit dem aufbohren hat sehr gut geklappt.
Die Kontakt Zunge und der lötpunkt sehn gut aus, woran kann es noch liegen das er keinen Ton von sich gibt.oder worauf sollte ich genau achten !???
Danke für eure Tipps
Lg Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Di Mär 27, 2018 17:49 
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Der elektrostatische Hochtöner enthält als Elektroden ein Lochblech und eine dünne Membranfolie, die auf einer Seite leitend beschichtet ist. Meist gibt es ein Kontaktproblem zwischen der Folie und dem zugehörigen Anschluss. Die Kontaktierung erfolgt entweder durch einen Draht, der am Rand der Folie aufliegt, oder einen weiteres Streifen leitende Folie. Oft genügt es, die Membranfolie zu verschieben oder zu verdrehen, damit die Kontaktierung wieder an einer Stelle erfolgt, wo sie noch leitend ist. Es konnt aber auch vor, dass der Schaumstoff, der die Folie leicht an ihre Kontaktierung andrücken sollte, zerbröselt ist und ersetzt werden muss.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Di Mär 27, 2018 20:04 
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Bei meinem Elektrostaten hat es geholfen, den Kupferstreifen, der die Membranfolie mit dem Kontakt verbindet, mit einem Glasfaserpinsel zu reinigen, sodass wieder guter Kontakt mit der Folie besteht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Mi Mär 28, 2018 14:22 
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Es ist richtig, das kann helfen. Manchmal ist es aber zuviel des Guten: die leitende Schicht ist bei einigen Ausführungen so hauchdünn, dass sie bei Behandlung mit dem Glasfaserpinsel sofort weg ist. Da darf man höchstens mit einem leicht angefeuchteten Tuch leicht drüberwischen. Vorsicht ist also angesagt.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Mi Mär 28, 2018 15:01 
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Ich weiß nicht, ob wir gerade über das Selbe reden - in meinem Grundig-Elektrostat gab es einen Kupferstreifen, der an den Lötkontakt des Elektrostaten gepresst wurde. Dieser Kupferstreifen lag auf der leitenden Schicht der Folie und wurde durch den Zusammenbau ebenfalls daran angepresst. Somit wurden die Signale durch den Kupferstreifen an die Folie weitergegeben.
Was ich oben gemeint habe, war, dass ich mit einem Glasfaserpinsel den Kupferstreifen gereinigt habe, nicht die Membranfolie. Mein Kupferstreifen war ein wenig oxidiert, wodurch kein vernünftiger Kontakt mit der Membranfolie mehr möglich war. Nach dem Reinigen mit dem Glasfaserpinsel gab es wieder guten Kontakt.
Die Membranfolie selber würde ich - wie du schon geschrieben hast - eher nicht mit dem Glasfaserpinsel reinigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Mi Mär 28, 2018 15:07 
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Es gibt verschiedene Ausführungen der elektrostatischen Hochtöner. Bei der Ausführung, die ich meinte, war zwar ein Kontaktstreifen vorhanden wie bei Deinem, aber dieser bestand aus dem selben Material wie die Membrane: eine dünne Kunststofffolie, die auf einer Seite hauchdünn leitend beschichtet war. So dünn, dass man hindurchsehen konnte.

Ausführungen mit einer Kupferfolie als Kontaktstreifen, wie Deiner, habe ich auch schon gesehen. Und solche, bei denen die Kontaktierung über einen Drahtring erfolgt, auf dem der Rad der Membranfolie aufliegt. Und einmal habe ich eine Ausführung gesehen, bei der die Membran selbst an einer Lötöse angenietet war.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Mi Mär 28, 2018 15:26 
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Danke für die Informationen, ich wusste nicht, dass es so viele verschiedene Bauweisen gibt.
Am Besten wird es vermutlich sein, dass Michael nachschaut, wie sein Elektrostat gebaut ist und dann entsprechend vorgeht. Bei der Kupferfolie kann man auf jeden Fall mit einem Glasfaserpinsel arbeiten, bei den Membranfolien sollte man das eher unterlassen.
Bei der Version mit der Niete und dem Drahtring könnte man versuchen, die Niete oder den Drahtring zu reinigen, evtl. hilft das.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: So Apr 01, 2018 10:35 
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Hallo
Habe am Wochenende den Hochtöner wieder zum laufen gebracht , ihr hattet recht es lag an dem Schaumstoff der sich über die Jahre aufgelöst hatte und somit die "kupferzunge" nicht richtig an der Folie anlag. Besten Dank

Das radio spielt jetzt sehr stabil , was mir aufgefallen ist das wenn ich den Bassregler betätige der Größe Lautsprecher direkt zu übersteuern scheint und somit fast an sein Limit kommt! Alle üblichen kodis wurden schon getauscht außer der becherelko 50+50. habt ihr ne Idee??

Schöne Ostern und beste Grüße
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: So Apr 01, 2018 16:51 
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Ist der Schaumstoffstreifen, der den Lautsprecher gegen die Schallwand abdichtet, in Ordnung? Bei Grundig-Radios ist er oft zerbröselt, das führt dann zu einem "akustischen Kurzschluss" mit dem Ergebnis, dass der Lautsprecher besonders die tiefen Frequenzen nicht mehr richtig an die Umgebungsluft abgeben kann.

Bitte bedenke, dass die Ausgangsleistung dieses Radios nur 4 Watt beträgt. Die Konstrukteure haben daraus zwar durch einen hohen Wirkungsgrad des Lautsprechers eine Menge herausgeholt, aber bei der heutigen, oft basslastigen Musik kommt es eher an seine Grenzen als eine moderne HiFi-Anlage mit einer Ausgangsleistung im oberen 2-stelligen oder sogar dreistelligen Wattbereich. Grundig-Radios sind oft von Hause aus schon etwas basslastig, daher kann es bei größerer Lautstärke nötig sein, denn Bassregler etwas zurückzudrehen.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig 2065
BeitragVerfasst: Do Apr 05, 2018 18:13 
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Hallo
Ja der Lautsprecher wurde schon neu abgedichtet. Wahrscheinlich ist das Radio wirklich einfach nur
Zu "schwach"
Besten Dank


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