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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Schievels Bastelecke Heute: Telefunken Gavotte 1153

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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 6:36 
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Moin moin,
der Pin 8 der EABC80 ist die Anode der Triode, diese wird idR aus einer RCR - Kombination aus 180K-200K/0,47µF/630V und 180K-200K bestromt.
In deinem gerät könnte der 820K Widerstand hochohmig geworden sein.

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 7:31 
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In dem Radio ist keine EABC80 :shock:

Aber auf den 820k Widerstand habe ich auch schon getippt, den habe ich aber ausgelötet und gemessen, er hat 824k

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Beste Grüße
Pascal


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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 7:40 
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Sorry, habe nicht in den Plan geschaut
Der 820K liegt am Steuergitter der Pentode der ECL86 und diese Röhre ist leider für viel Fehler verantwortlich, ich hoffe du hast Ersatz

Auch hast du eine PN.....auf dessen Antwort ich warte.

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harry

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BeitragVerfasst: Mi Jul 04, 2018 8:03 
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Servus,
Ja mit provisorischem Gitterableitwiderstand von ca.10K wird die vermutliche Gitteremission der ECL86 wohl an Masse abgeleitet.
Tippe ich auch auf eine defekte Röhre, Bauteilewerte sind ja i.O. also wohl Röhrentausch angesagt.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: So Jul 08, 2018 19:00 
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Da ich die Roehre nicht direkt hier rumliegen haben, und ich um Verdsandkosten zu sparen die erst bestelle, wenn ich wieder Kondensatoren usw. bestelle, habe ich heute mal versucht die kaputte Roehre wieder aufzubereiten.
Dazu habe ich mich erstmal informiert, was genau Gitteremission eigentlich sein soll, vielen Dank fuer das Stichwort an dieser Stelle, und da bin ich dann auch darauf gestossen, dass man diese Gitterverunreinigung mit Barium auch "ausbrennen" kann.

Nagut, da die Roehre ohnehin hinueber ist, kann man das ja mal ausprobieren. Also habe ich die Heizung mit 7,5V AC mit einem alten Eisenbahntrafo betrieben, dann Gitter und Anode zusamengeschaltet, die Kathode auf 0V gelegt und dann mit DC-Konstanter die Spannung an Gitter und Anode langsam hochgedreht.
Nach einer Weile bei 25V fing das Gitter auch an zu gluehen, was mir etwas Sorgen bereitete, aber es heist ja "ausbrennen". So hab ich die Roehre mal 10min gelassen, dann abgekuehlt und siehe da, sie geht wirklich wieder.

Interessante Sache, aber so wie die Roehre aussieht, mit jeder Menge schwarzem Belag an der Innenseite, werde ich sie trotzdem ersetzen. Ich wollte nur mal ausprobieren was alles geht. :super:

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Beste Grüße
Pascal


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BeitragVerfasst: Mo Jul 09, 2018 22:57 
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Heute war ein Loewe Opta Bella Luxus an der Reihe. Hier war einiges im argen, abgerissene Kabel, kaputte Kondensatoren sowieso, aber zuletzt machte nur noch der UKW-Empfang Probleme. Leider Gottes ist die UKW-Box bei diesem schoenen Radio vernietet, daher musste ich die Nieten ausbohren. :(

Nun gut, innen waren auch diese haardicken Draehte von den einstellbaren Induktivitaeten abgerissen, die habe ich direkt mal wieder an die richtigen Stellen angeloetet.
Leider ist beim Auseinanderbau der UKW-Buechse ein Kondensator zu Bruch gegangen. Ich habe ein Bild von diesem angehangen.
Diesen habe ich zu Versuchszwecken und wegen Mangel an Ersatz durch einen 470pF Kondensator ersetzt. Der UKW-Empfang geht jetzt auch, aber der Bereich, in dem ich was Empfange, faengt erst auf der Mitte der Skala an.
Bei Kondensatoren habe ich mal gelernt, wenn nichts drauf steht an Einheit, ist es Pikofarad. Und die F ist ein Toleranzwert.
Dementsprechend muesste der Kondensator ja 36pF gehabt haben. Allerdings macht mich etwas stutzig, dass das mit einem Kondensator mit 470pF, also mehr als Zehnmal so gross, trotzdem funktioniert.
Im Schaltplan ist bei dem Kondensator auch nur einen 36 angegeben, ohne Einheit. Davon gibt es auch mehrere im Schaltplan, aber leider kann ich nicht einfach einen anderen Kondensator messen, weil mein Schaetzeisen bei so kleinen Werten nurnoch Mist anzeigt.
An manchen anderen Kondensatoren sind im Schaltplan dagegen Werte mit EInheit, also 10n fuer 10nF zb, also erhaertet sich der Verdacht, dass es sich um einen 36pF Kondensator handelte.

Was meint ihr?

Bild

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Beste Grüße
Pascal


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BeitragVerfasst: Di Jul 10, 2018 8:07 
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Ja, 36 pF. Allerdings nennst du weder die Typenbezeichnung des Radios noch fügst du einen Schaltplanausschnitt bei.

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Di Jul 10, 2018 19:04 
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Jetzt muss ich mal ein bisschen Kritik loswerden.

Der Thread hat den Titel "Telefunken Gavotte 1153". Im Text geht es zunächst um ein Grundig 2028, dann um eine Philips Philetta B2D13A, dann um ein Graetz Polka 813, dann um das Telefunken-Radio, das im Titel steht, umd zuletzt um ein Loewe Opta Bella Luxus. Wer soll da noch durchsteigen? Ich hatte schon vor über 2 Wochen vorgeschlagen, zu jedem Radio einen eigenen Thread zu eröffnen. Sonst findet man hinterher nichts wieder, und die Antwortenden machen sich Gedanken um das falsche Radio, wie in diesem Thread ja auch schon geschehen.

Zum letzten Radio, Loewe-Opra Bella Luxus, fehlt die genaue Typangabe. Loewe-Opta hat im Laufe von 18 Jahren 16 zum Teil sehr unterschiedliche Radios mit dieser Modellbezeichnung gebaut, dazu einige mit sehr ähnlichen Typennamen. Wenn Du hilfreiche Antworten erhoffst oder andere auch etwas von Deinen Berichten haben sollen, solltest Du die Typennummer nennen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Jul 10, 2018 22:47 
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Entschuldiung, war gestern schon etwas spaet beim Schreiben des Beitrags. So genau weiss ich den Typen auch nicht, da am Chassis und an der Rueckwand nichts mehr steht, daher hatte ich das wohl uebergangen. Mir ging es auch primaer um den Kondensator, nicht um Hilfe fuer das Geraet im Allgemeinen. Aber stimmt schon, fuer das naechste Geraet gibts einen eigenen Thread.
Ich habe mir die Bella Luxus Modelle vom Radiomuseum angeschaut, welches Optisch der Sache am naechsten kommt. so habe ich einen Schaltplan gefunden, der zu stimmen scheint, zumindest stimmte bisher alles 1:1 ueberein. Demnach handelt es sich wohl um ein Loewe Opta Bella Luxus Type 6730W.

Also bis dann im nachsten Thread.

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Beste Grüße
Pascal


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BeitragVerfasst: Mi Jul 11, 2018 12:49 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Pascal,

sofern es noch um die "Bella" geht, bezog sich deine Frage doch auch auf darauf, weshalb der Empfang deines Gerätes erst im oberen UKW-Bereich einsetzt? Das liegt an dem 470p-Kondensator, welchen du an Stelle des 36p eingelötet hast.

Wenn man sich dazu das SB anschaut und es sich um den rot eingekreisten C handelt, ist der Effekt auch erklärbar: Der 36p (Padding-Kondensator) ist in Reihe mit dem Oszillator Drehko geschaltet. Dadurch wird die Kapazitätsvariation des Oszillatorschwingkreises, passend zum UKW-Bereich eingeengt. Mit den 470p beginnt der Oszillator mit tieferen Frequenzen, bei denen die angebotenen UKW-Sender kein Mischprodukt mit 10,7MHz ergeben. Irgendwann, wenn der Oszillator, bei kleinerem Drehkowert, im passenden Bereich schwingt, ist Empfang möglich. Leider passt natürlich die auf diese Weise empfangene Frequenz nicht zur zur Abstimmung des Vorstufenkreises (kein Gleichlauf) - der Sender kann daher nur geschwächt zu Gehör kommen.
Dateianhang:
LO-UKW-36p--.jpg
LO-UKW-36p--.jpg [ 117.23 KiB | 356-mal betrachtet ]

Weiterer Hinweis: Man kann hier nicht, abgesehen von der Kapazität, irgend einen Kondensator verwenden. Er muß auch das passende Temperaturverhalten (Temperaturkoeffizient) aufweisen, um ein Wandern des Oszillators zu vermeiden (einzugrenzen). Da der Kondensator direkter Bestandteil des Oszillatorkreises ist, muß in diesem Fall besonders auf den passenden TK geachtet werden - das, die Beschaffung eines geeigneten Kondensators, könnte ein Problem werden.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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