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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: Sa Jun 09, 2018 19:20 
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So, heute war das Philetta dran, B2D13A um genau zu sein.
Getauscht habe ich zwei Ero 100 Kondensatoren und 2 Elkos und den Becherelko.
An geht es zwar, und es Empfaengt auch UKW Sender, aber leider sind diese die ganze Zeit ueber extrem verzerrt. Alle Roehren habe ich jetzt schon einmal komplett ausgetauscht, damit wird es nicht besser. :(
Was koennte da verkehrt sein?

/ ich habe jetzt mal etwas an den TA Eingang angeschlossen und dort ist es genauso verzerrt. Das konnte ich bei MW, LW nicht merken, da ich keine Antenne habe empfange ich hier nichts.
Das heist also ich nehme mir mal die Endstufe vor.

// ok, der 240 Ohm Widerstand R55 an der Anode der EL95 ist wohl kaputt. (Messgeraet zeigt Overload, also der ist hin) Da messe ich auch +18V gegen Masse. Jetzt habe ich versuchsweise mal einen 100 Ohm Widerstand eingebaut, jetzt messe ich +4,4V und das Radio hoert sich super an, keine Zerre mehr, nichts.
Welche Spannung sollte ich da haben? Wenn ich das auf anderen Seiten richtig gelesen habe, hat die EL84 da eine negative Spannung, aberwie sieht das fuer die EL95 aus?

/// ansonsten hab ich nur noch das Problem, dass der Taster für die Langwelle nicht einrastet.

_________________
Beste Grüße
Pascal


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 7:43 
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Hallo,

leider ist der Stromlauf http://www.philipsradios.nl/Schemas/B2D13A.pdf etwas unscharf, aber mit etwas Phantasie lese ich da +6.5 V oder 6,8 V an der Kathode der EL95. Das ist auch ein ziemlich typischer Wert für diese Röhre, bis 7 V geht auch noch.

Du solltest also einen höheren Widerstand einbauen, am besten die im Stromlauf angegebenen 240 Ohm.

Genau diese Philetta habe ich übrigens auch, mir gefällt das goldene Lautsprechergitter besonders gut.

Schönen Sonntag noch

Kurt

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 11:00 
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Hallo Schievel,

eine kleine technische Erklärung meinerseits. Jede Endstufenröhre benötigt um im richtigen Arbeitspunkt zu liegen eine negative Gleichpannung am Steuergitter gegenüber der Kathode. In der Regel hat man keine negative Betriebsspannung in einem Radio (außer bei sehr alten Geräten), deshalb verwendet man meistens die sogenannte halbautomatische Gittervorspannungserzeugung, die folgendermaßen funktioniert: Zwischen Masse und Kathode der Röhre legt man einen Widerstand ( bei der EL95 wie in Deinem Falle 240 Ohm), durch den Strom der durch den Widerstand fließt entsteht ein Spannungsabfall an diesem Widerstand (in Deinem Falle etwa 7 Volt). Dadurch wird die Masse gegenüber der Kathode gesehen um diese 7 Volt negativer als die Kathode. Über einen hochohmigen Widerstand, meistens etwa 500K Ohm bis 1M Ohm wird das Steuergitter nun mit der Masse verbunden und ist somit ebenfalls 7 Volt negativer als die Kathode. Von halbautomatischer Gittervorspannungserzeugung spricht man deshalb weil diese negative Spannung vom Strom der durch die Röhre fließt abhängt, d.h. je höher der Strom wird um so höher wird die negative Vorspannung die den Strom wieder reduziert und den Arbeitspunkt der Röhre somit stabil hält. Ich hoffe ich habe es verständlich erklärt und Andere können auch ihr Wissen damit verbessern. Wünsche allen noch einen schönen Sonntag.

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 11:51 
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... oder, stark vereinfacht ausgedrückt: je niedriger der Widerstandswert, desto stärker werden die Röhre und das Netzteil des Radios belastet. Deshalb darf man keinen kleinen Wert einbauen als im Schaltplan angegeben.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 12:27 
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Servus,
Gemeint ist die automatische Gitterspannungserzeugung, die Halbautomatische erfolgt durch einen oder mehrere aufgeteilte Widerstände in der Minusleitung der Ua.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 12:59 
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Hallo Schievel,
Deine eingehende Frage zur Anpassung moderner Tonquellen (MP3, Bluetooth etc) ist durchaus berechtigt. Diese Signalquellen sind strenggenommen niederohmig gegenüber den Röhreneingängen. Diesen Mangel (sofern man ihn hört) kann man nicht allein mit dem Pegel korrigieren. Ich habe mir dazu einen Posten Miniübertrager 1:10 in der Bucht bestellt und in die Signalleitung geschaltet. Bei Audio-Signalen per Kabel habe ich damit zusätzlich auch eine galvanische Trennung. Die Versorgung aus der Heizspannung reichte bisher immer aus. Klanglich (bilde ich mir ein) erreiche ich damit noch eine Verbesserung.

_________________
Gruß
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 10, 2018 18:56 
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Moin,
es ist hier gleichgueltig, wie niederohmig die Quelle gegenueber dem hochohmigen Eingang ist. Es gibt hier keine Anpassung, nur der Pegel sollte stimmen (ca. 0,5Veff) und die Quelle sollte nicht zu hochohmig sein (Hoehenverluste durch die Kapazitaet der abgeschirmten Tonleitung).

Ein 1:10 Uebertrager bewirkt, dass die Spannung hochtransformiert wird, dem Verstaerkereingang also eine hoehere Spannung angeboten wird. Gleichzeitig wird auch der Quellwiderstand herauftransformiert, hinzukommen noch die parasitaeren Elemente des Uebertragers (Streuinduktivitaeten etc.) so dass nicht sichergestellt sein muss, dass der Frequenzgang unberuehrt bleibt. Wichtig ist auch eine genuegend hohe Primaerinduktivitaet des Uebertragers, damit er an der unteren Frequenzgrenze (20Hz sollte man bei "Digitalaudio" annehmen) den Ausgang der Quelle nicht zu stark belastet.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: Mo Jun 11, 2018 13:39 
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Hallo Volker,

danke für die Korrektur, natürlich habe ich die automatische Gittervorspannungserzeugung beschrieben, da hab ich mich leider vertan, sorry.

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Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2018 19:43 
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Hallo Freunde,

was macht man wenn die Freundin den ganzen Samstag mit Vereinsarbeit zutun hat? Richtig, man nimmt sich ein altes Radio zur Hand und einen Loetkolben und ab gehts.
Heute habe ich mich um Graetz Polka 813 gekuemmert. Und zwar um die Elektronik, um das Aeussere muss ich mich (zum Glueck) nicht kuemmern, denn das Radio bekommen meine Eltern und die moechten es neu lackieren. Das ist auch ganz gut so, denn der Lack blaettert schon ziemlich.

Also, heute habe ich alle Ero 100 Kondensatoren und die Elkos getauscht. Leider ging danach das Radio nicht, nach der guten Erfahrung, die ich mit dem Grundig gemacht hatte, war das schon enttaeuschend.
Nach einigem Hickhack und geforsche bin ich darauf gestossen, dass der 100 Ohm Widerstand am Ausgangsuebertrager hinueber ist. Zum Glueck hatte ich noch einen 100 Ohm Leistungswiderstand da, und nach dem Tausch rauschte das Radio zumindest auf der Mittelwelle, Langweile und Kurzwelle und ein kurzer Test mit Bluetooth am TA-Eingang ergab, dass auch Musik rauskommt.
Nur UKW blieb stumm, nichtmal ein Rauschen, sondern nur das 50 Hz Netzbrummen. Nach wieder einigem Hickhack bin ich darauf gestossen, dass die ECC85 garkeine Spannung am Pin 6 hat, also der Anode. Bei genauerem Hinsehe stelle sich heraus, dass ein Anschluss einer einstellbaren Induktivitaet (wie heissen die Dinger eigentlich richtig?) abgerissen war. So ein Draehtchen, dass nicht dicker als ein Haar ist, und deshalb auch kaum sieht, dass es ab ist.
Nachdem ich die Stelle gefunden hatte, wo das Draehtchen hingehoert und es angeloetet hatte, ging auch endlich das UKW. :D
Sogar das :mauge: tut seinen Dienst schon. (bzw. Band)

Jetzt ist es aber so, dass ich permanent ein richtig uebles 50Hz Brummen auf dem Lautsprecher habe. Also nicht so ein bisschen im Hintergrund, sondern so, dass die Musik bei niedrigen Lautstaerken nicht zu hoehren ist. Ich habe mal Becherelko die Spannung mit de Oszi gemessen, da zeigt sich unten das Bild. Ich habe am Oszi 10:1 Tastkoepfe, und bei dem alten Hameg erledigt die Rechnerei nicht das Oszi selbst, daher muss man hier alle Spannungen mal 10 nehmen.
So ganz kann ich aber nicht glauben, was ich da messe, also dass die Spannung tatsaechlich eine Spitzenwert von 100V hat. Ich hatte das Oszi schon ewig nichtmehr in Betrieb, und mit dem Multimeter messe ich an der selben Stelle einen Wert von 3,5V (RMS)
Habe ihr eine Idee, wie man das Brummen wegkriegen koennte? Den Becherelko hab ich schon ersetzt. Der ist beim Graetz ein bisschen speziell, und zwar hat er 2x50uF und einmal 4uF mit eingebaut. Da habe ich die 2x50uF durch einen normalen Beckerelko ersetzt und den 4uF Teil durch einen 4,7uF Elko ersetzt, denn ich daneben eingebaut habe.

Bild

/ ok vergesst das Bild, ich denke der Tastkopf ist hinueber. Ich kann mir den auch an die Nase halten und bekomme das selbe Signal...

// hilfreich koennte sein, dass das Brummen ab einer bestimmen Lautstaerke schlagartig Leiser wird. Also ich drehe am Poti und es gibt einen Punkt, ab dem ist das Brummen viel leiser, vielleicht sogar normal. Ich weiss nur leider nicht, wie ich diese Information verarbeiten soll.

_________________
Beste Grüße
Pascal


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 11:33 
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Dei Becherelko hat bei diesem Radio drei Teilkapazutäten. An welcher hast Du gemessen? Ein Wechselspannungsanteil von mehreren Volt wäre an dem Ladeelko, also an dem Elko, der direkt am Gleichrichter liegt, normal, an den anderen beiden Anschlüssen muss er kleiner sein.

Das, was auf Deinem Oszi zu sehen ist, sieht nicht wie die typische Brummspannung am Elko aus: diese ist normalerweise annähernd sägezahnförmig.

Der große Siebwiderstand soll laut Schaltplan 1 k Ohm haben.
http://85.144.192.2/nvhr/Graetz_813Polka.pdf
Mit 100 Ohm passt einerseits die Brummkompensation nicht, andererseits verschlechtert sich die Siebwirkung der Sienkette. Ergebnis ist ein Netzbrummen, wie von Dir beschrieben.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 14:27 
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Hi, also ich habe die Messungen jetzt nochmal mit einem anderen Tastkopf durchgefuehrt, jetzt sieht das auch etwas plausibler aus. Ein bisschen Brummspannung am Ladeelko ist normal, das ist klar, sonst braeuchte man den Siebelko ja nicht, aber das waren ja 100V U-Spitze. Vor allem waren die 100V ja ueberall, an meinen Haenden auch. :D Ich frage mich eher, wie der Tastkopf das hingekriegt hat, aber egal.

Also hier die Messungen mit einem anderen Tastkopf.
Hier ist das Bild das Bild am Ladelko, d.h. der direkt hinter dem Gleichrichter:
Bild
Ich weiss nicht ob man es auf dem Bild so genau erkennen kann, aber das Oszi steht hier auf AC, d.h. es ist nur der Brummspannungsanteil zu sehen. Der Tastkopf ist wieder ein 10:1 Tastkopf, d.h. wir haben hier also einen Wechselspannungsanteil mit ca. 7,5V U-Spitze.

Hier ist das Bild vom 50uF Siebelko:
Bild
Achtung, hier sind die V/Div anders, die Spannung ist also viel kleiner, so wie es ja auch sein soll. Also nach Siebung immernoch ca. 500mV U-Spitze.

Hier vom 4uF Elko:
Bild
Sieht also genauso aus, warum der Spannungslinie da kurs nach oben geschwommen ist, weiss ich auch nicht, aber das Oszi macht das oefter mal, wenn man so kleine Spannungen anzeigt.


Ich habe auch schon diverses anderes probiert, darunter:
- den Gleichrichter versuchsweise durch einen modernen aus Siliziium mit 100 Ohm Widerstand ersetzt
- einen Spannungsfesten Elko jeweils mal parallel zu den Lade/ Siebelkos geschaltet, dadurch wird das Brummen ein kleines bisschen Leiser, ist aber trotzdem alles anderes als weg
- der C 320 war urspruenglich geschirmt, habe einen Alufolienschirm um den neuen Kondensator rumgebaut
- die C 252 und 263 habe ich mit einem kleinen Kondensator gebrueckt, also parallel geschaltet
- die Widerstaende in der Gegen zwischen der EABC80 und der EL84 durchgemessen, also 250, 251, 254 und 255, sind aber alle gut.
- versuchsweise die EABC80 und die EL84 mal getauscht

Ich habe in der Gegend zwischen den beiden EABC80 und EL84 geforscht, weil ich an Pin 2 der EL84 und Pin 9 der EABC80 auch ein 50 Hz Signal habe, hier am Pin2 der EL84:
Bild
Dieses Signal ist mein Problem, mit dem Bassregler kann ich die Amplidtude veraendern und mit dem Lautstaerkeregler auch, nur eben genau umgekehrt, wenn ich lauter Drehe, wird die Amplitude kleiner.

Mir ist aber auch noch was anderes aufgefallen:
Bild
Hier war einmal etwas an Erde geloetet, was jetzt nichtmehr da ist. Das ist direkt neben der EABC80. Nur was mag das sein, in der Naehe ist nichts frei herumhaengendes.

_________________
Beste Grüße
Pascal


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 16:08 
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Die Oszillogramme an den drei Elkos sehen plausibel aus. Nun prüfe nochmal den Siebwiderstand, den Du ersetzt hast. Laut Schaltplan muss er 1 k Ohm haben. Wenn Du 100 Ohm eingebaut hast, wird das der Grund für das Netzbrummen sein.

Auf einem der Bilder im radiomuseum.org (https://www.radiomuseum.org/r/graetz_polka_813.html) ist zu erkennen, dass die Röhre EABC80 eine Blechabschirmung hat. Diese könnte mit der betreffenden Stelle am Chassis verbunden sein. Fehlt dieser Blechzylinder in Deinem Radio? Dann könnte auch das ein Grund für Netzbrummen sein.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 18:30 
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Hallo,
als Siebwiderstand ist beim Grundig 2028 ein 1,3 KOhm vorgesehen !

Grüße Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Restauration Grundig 2028
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 19:17 
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Dieser Thread begann zwar mit einem Grundig 2028, aber aktuell geht es um ein Graetz Polka 813, und bei diesem beträgt der Wert 1 k Ohm.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 20:37 
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Ja richtig, ich sollte den Threadtitel immer auf das Radio aendern, an dem ich gerade schraube.

Mit dem 100 Ohm Widerstand habe ich mich gestern vertan, es ist weiterhin ein 1kOhm Widerstand und der war auch vorher drin.

Der Abschirmbecher fehlt tatsaechlich. Ich habe mal schnell eine Abschirmung aus Alufolie um die Roehre gewickelt und geerdet, aber macht genau garkeinen Unterschied.

/ ich ich Messe hier an der Kathode also Pin3 der EL84 nur 4,5V Gleichspannung, statt der im Schaltplan stehenden 7,1V.
// Und an der Anode nur 155V.

/// okay ich dachte erst mein Multimeter ist kaputt, denn ich habe Zwischen der Phase aus der Steckdose und Gehaeuse nur 170V AC testweise gemessen. Aber an der Steckdose messe ich zwischen L und N normale 230V
Radiogehaeuse gegen N habe ich aber ca 20V AC (spaeter sogar 45V), daher kommen wohl die komischen Spannungen im Geraet, die ich messe. Normal ist das nicht oder?

Oh Mann, da unten drin in der Tastatur versteht sich noch ein Ero 100 Kondensator :wut: :wut: :wut: :wut: Den muss ich erstmal noch tauschen, dann sehen wir weiter.

_________________
Beste Grüße
Pascal


Zuletzt geändert von Schievel am So Jun 24, 2018 21:48, insgesamt 2-mal geändert.

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