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BeitragVerfasst: Sa Mai 12, 2018 12:58 
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Registriert: Mo Mai 07, 2018 9:18
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Wohnort: Rhein-Neckar-Kreis
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Ok, dachte es wäre die Spannung weil im Schaltplan steht 8,7 V an der Kathode. Gut dann werde ich da etwas probieren müssen. Ist es wichtig an beiden Widerständen parallel zu "schrauben" oder sollte ich mich auf einen beschränken. So wie ich das jetzt verstanden habe wird das die Spannung nach dem Gleichrichter und dem ersten Elko auf die Mittelanzapfung des AÜs gegeben. Eine Teilwicklung geht über einen 1k auf den nächsten Elko, die andere Seite geht, gesiebt von einem 4,7nF, auf die Anode der EL84. Wie wird dabei das Brummen kompensiert? Ich messe AC ca. 170mV über dem zweiten Elko. Ich habe gelesen, dass über irgendeinen Weg eine gegenphasige Spannung induziert wird, die das Brummen möglichst kompensiert. Bekomm ich das dadurch hin, dass ich die beiden Wicklungen gegensinnig auf dem Kern wickle? Dadurch würde ich bei entsrechendem Windungszahlen- und Spannungsverhältnis eine Kompensation erreichen. Klärt mich bitte mal auf, ich bin leider kein Elektroniker sondern Energietechniker :(. Mit so Schaltungen habe ich mich wenig bis garnicht beschäftigt.
Übrigens: Ist es normal dass die EL84 sehr sehr heiß wird. Selbst nach 2 min. "knackts" immer beim Abkühlen. Und Anfassen kann man die dann auch auf keinen Fall (hab mir schon die Finger verbrannt). Oder hab ich einen Defekt irgendwo im Gerät und die überheizt sich? Die anderen Röhren werden nicht so heiß.
Grüße,
Raphael


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BeitragVerfasst: So Mai 13, 2018 9:36 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
Beiträge: 909
Raphael_S hat geschrieben:
Ok, dachte es wäre die Spannung weil im Schaltplan steht 8,7 V an der Kathode.

Du mußt natürlich schauen, daß Du die EL84 dabei nicht überlastest.

Raphael_S hat geschrieben:
Bekomm ich das dadurch hin, dass ich die beiden Wicklungen gegensinnig auf dem Kern wickle?

Nein, die Wicklungen sind gleichsinnig, aber der Strom für die übrigen Stufen, der auch verbrummt ist, fließt gegensinnig zum ebenfalls verbrummten Anodenstrom der EL84 durch die Wicklung. Dadurch spart man eine Siebdrossel und die Gleichstromvormagnetisierung des Ausgangstrafos wird auch geringer.
Die brummärmsten Geräte, die ich habe, kamen allerdings ohne diesen Zauber aus.

Raphael_S hat geschrieben:
Übrigens: Ist es normal dass die EL84 sehr sehr heiß wird. Selbst nach 2 min. "knackts" immer beim Abkühlen. Und Anfassen kann man die dann auch auf keinen Fall (hab mir schon die Finger verbrannt). Oder hab ich einen Defekt irgendwo im Gerät und die überheizt sich? Die anderen Röhren werden nicht so heiß.

Die EL84 hat ein Qamax von 12W und muß diese Verlustleistung auch loswerden. Dadurch wird sie natürlich heiß, bei EL34 z.B. kann sich der Glaskolben bis auf 230°C erhitzen. Aber: es kann auch sein, daß der Einkoppelkondensator leck ist, dann steht am g1 eine positive Spannung und die Röhre zieht zuviel Anodenstrom. Dadurch erhitzt sich die Röhre auch sehr stark.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: So Mai 13, 2018 10:07 
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Registriert: Mo Mai 07, 2018 9:18
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Munzel,
Danke durch die Erklärung hast du mir sehr weitergeholfen. Das mit dem Kompensieren hatte ich falsch verstanden. Werde mal an meiner El84 die g1 Spannung nachmessen, ob da ein Defekt vorliegt.
Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für die freundlichen Antworten.
Grüße,
Raphael


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BeitragVerfasst: Mi Mai 16, 2018 12:50 
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Hallo zurück,
ich muss mich leider nochmal melden. Das Problem habe ich immer noch nicht behoben. Ich habe an den 1k vom AÜ zum Elko einen 0 ... 100 Ohm Poti in Reihe geschaltet, um hier mal zu testen ob sich was ändert. Leider negativ. Auch parallelschalten von Widerständen hat keine Änderung gebracht.
Gleiches gilt für die 250 Ohm an der Kathode der EL84. Wenn ich die "offen" lasse, also nur den Elko gegen Masse habe, dann hört man ein deutliches "Heizgeräusch", ein leichtes Knacken, wie wenn heißes Metall abkühlt, für 1 bis 2 Sekunden. Das Rauschen wird dann leißer. Allerdings hört sich das "Heizgeräusch" nicht so gesund an, weshalb ich das nicht für zielführend gehalten habe.
Darüber hinaus habe ich gemerkt, dass ich auf UKW etwa 10 bis 15 V höhere Spannungen am Netzelko habe, als diese im Schaltplan aufgeführt sind. Und das obwohl der Spannungsschalter auf 240 V steht. Seit kurzem "brummt" der Netztrafo im Betrieb, ohne das ich irgendwo einen offensichtlichen Kurzschluss finde. Vlt. weiß jemand noch was. Wenn nicht, werde ich mich wohl erstmal einem anderen Gerät zuwenden. Danke schonmal für Hinweise.
Grüße,
Raphael


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