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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Do Mai 31, 2018 22:22 
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Registriert: Sa Apr 14, 2018 17:59
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Gut, dass du genauer liest, als ich, Peter.

Simon hatte ja schon geschrieben, was für ein Quarz es ist. :oops:

_________________
Mit liebem Gruß,
Philipp. :hello:


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 2:38 
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Registriert: Fr Feb 09, 2018 22:43
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Univac93 hat geschrieben:
Also der Quartz sitzt ja in einer Reihenresonanzschaltung. Das bedeutet, dass sich am Triodengitter IN Resonanz ein Sinus zeigen muss. Ein Dreieck bedeutet fehlende Resonanz.
Welche Eigenfrequenz hat der Quarz?


Wenn du ganz exakt messen willst, kannst du die Spule an der Pentodenkathode gemeinsam mit dem Quarz oszillografieren. Dort kannst du z.B. sehen, ob es unter- oder überresonant ist. Das zeigt sich daran, ob der Peak des Dreiecks dem des Sinus vor- oder nacheilt. Durch Verstellen der Frequenz in Richtung Resonanz muß die Amplitude des Dreiecks zunehmen und schließlich die Grundwelle dominieren, d.h. das Dreieck wird zum Sinus.


Also ich habe vorerst 1Mhz verwendet so zum trsten. Ist ja ein gradzahliges vielfaches von 500khz und sollte doch eigentlich einigermaßen gehen...

Naja ich warte erstmal bis der 500khz quarz aus usa kommt und teste es damit nocheinmal. Die Handempfindlichkeit ist ja nichts schlechtes so eine mittelprächtge empfindlichket ist ja gewollt.

Noch eine Zusatzfrage: ich will aussen antennen original von moog anbringen. Kann ich diese Wirksam mit einer geschirmten Videorekorderleitung 75Ohm verbinden (Schirm an Masse einseitig) um die Empfangsleistung auf die Antenne zu beschränken?


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 18:09 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 22:17
Beiträge: 961
Moin,
der 1MHz-Quarz wird aber von der ersten Oberwelle des Oszillators angeregt, die ist naturgemaess kleiner als die Grundwelle. Und jede Frequenzaenderung wird ja auch quasi verdoppelt, womit die Anordnung empfindlicher wird.

Die Antennen koennen mit koaxkabel angeschlossen werden, die zusaetzliche Kapazitaet des Kabels wird beim Abgleich der Oszillatoren in den Kreis gestimmt. Vorher abstimmen und dann die Antennen anschliessen, geht nicht, die Oszillatoren werden durch die Antennen (und mit der Koaxzuleitung staerker) verstimmt.

Der Tongenerator des Theremins ist ein sog. "Schwebungssummer", es werden zwei Oszillatoren gemischt, man bekommt die Summen- und Differenzfrequenz der Oszillatoren, die Differenz faellt in den Hoerbereich. Ein Oszillator ist fest, der andere wird durch den Handeffekt seiner Antenne verstimmt. Beim Aufbau muss darauf geachtet werden, dass die Oszillatoren nicht aufeinender koppeln koennen, sie rasten sonst leicht aufeinander ein und eine kontinuierliche Verstimmung ist dann nicht mehr moeglich.
Das saubere Entkoppeln der "Tonoszillatoren" ist angeblich die schwierige Aufgabe beim Bau eines Theremins (und auch anderer Schwebungssummer).

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 19:11 
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Registriert: Fr Feb 09, 2018 22:43
Beiträge: 107
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
hf500 hat geschrieben:
Moin,
der 1MHz-Quarz wird aber von der ersten Oberwelle des Oszillators angeregt, die ist naturgemaess kleiner als die Grundwelle. Und jede Frequenzaenderung wird ja auch quasi verdoppelt, womit die Anordnung empfindlicher wird.

Die Antennen koennen mit koaxkabel angeschlossen werden, die zusaetzliche Kapazitaet des Kabels wird beim Abgleich der Oszillatoren in den Kreis gestimmt. Vorher abstimmen und dann die Antennen anschliessen, geht nicht, die Oszillatoren werden durch die Antennen (und mit der Koaxzuleitung staerker) verstimmt.

Der Tongenerator des Theremins ist ein sog. "Schwebungssummer", es werden zwei Oszillatoren gemischt, man bekommt die Summen- und Differenzfrequenz der Oszillatoren, die Differenz faellt in den Hoerbereich. Ein Oszillator ist fest, der andere wird durch den Handeffekt seiner Antenne verstimmt. Beim Aufbau muss darauf geachtet werden, dass die Oszillatoren nicht aufeinender koppeln koennen, sie rasten sonst leicht aufeinander ein und eine kontinuierliche Verstimmung ist dann nicht mehr moeglich.
Das saubere Entkoppeln der "Tonoszillatoren" ist angeblich die schwierige Aufgabe beim Bau eines Theremins (und auch anderer Schwebungssummer).

73
Peter



Ah danke Koaxialkabel. Ist mir gestern ums Verderben nicht eingefallen deshalb die Umschreibung.
In der Anleitung ließt sich das alles so, als könnte das jeder Bastelfritze nachbauen. Ich dachte nicht dass es so kompliziert wird. Ich hoffe dass die Probleme mit dem richtigen Quarz verschwinden. Ein Sinuston wäre mir auch lieber, deshalb habe ich die Diode am Ausgang ja schon schaltbar gemacht...

Noch eine Frage: ist es normal das die EZ90 Gleichrichterröjre so enorm heiß wird? Und was könnte passieren wenn ich das Thereminchassi in ein Holzgehäuse bau und die Wärme sich staut? (Brand ist klar aber aus el. Sicht...)

Danke für eure Antworten
Gruß

Simon


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 19:21 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Eine Leistungsröhre bzw. Gleichrichterröhre wird um so heißer, je mehr Sie belastet wird, d.h. wenn der Anodenstrombedarf steigt, auch die Heizspannung sollte innerhalb der 5 % igen Toleranz liegen.

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 21:11 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 22:17
Beiträge: 961
Moin,
und die Gleichrichterroehre ist auch die, auf die man am einfachsten verzichten kann.
Solange man das Geraet nicht "buchstabengetreu" nachbauen will, tut es auch ein passender Trafo mit einem modernen Siliziumgleichrichter. Der den Vorteil hat, keine Heizleistung zu benoetiegen und bei den geringen Stroemen auch keine nennensdwerte Verlustleistung zu haben. Das Ding bleibt also kalt. Der Trafo haette bei einem Brueckengleichrichter den Vorteil, dass er keine doppelte Anodenwicklung braucht.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 21:47 
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Registriert: Fr Feb 09, 2018 22:43
Beiträge: 107
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Nunja, die Heizspannung liegt bei 6,9V also etwas zu hoch. Der Trafo ist jetz vorhanden ebenso wie die Röhre, die Nebenbei noch der Dreh und Angelpunkt meiner gesammten fliegenden Verdrahtung. Wollte ich die Ausbauen könnte ich so zu sagen von vorne anfangen...
Mann muss gestehen die Röhre ist aber auch die schwächere Version mit der Endung -WA. Ich hatte bei 3 Anbietern die Röhre bestellt (sowohl Aktikelbezeichnung und Datenblatt waren für die Ohne -WA) und jedesmal die falsche bekommen. Diese wird jetzt mit 50mA am oberen Ende betrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Sa Jun 02, 2018 19:38 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 22:17
Beiträge: 961
SimonP1999 hat geschrieben:
... meiner gesamten fliegenden Verdrahtung.


Moin,
nur das Netzteil oder das gesamte Ding?
Fliegend geht nicht, s.o. Schon in der Anleitung wird gesagt, dass die beiden Roehren fuer die Tonerzeugung in Schirmbecher gehoeren, man sieht es auch auf dem Musteraufbau. Ebenso muss auf den Aufbau unter dem Chassis geachtet werden, am besten eine Trennwand zwischen die beiden Oszillatoren und entkoppelte Versorgungsleitungen. Es darf keine HF auf anderen Wegen als ueber C5 von einem Oszillator zum anderen gelangen. 500kHz sind zwar noch nicht uebermaessig kritisch, aber es muss/sollte trotzdem darauf geachtet werden.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Probleme mit Röhrentheremin
BeitragVerfasst: Sa Jun 02, 2018 21:06 
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Registriert: Fr Feb 09, 2018 22:43
Beiträge: 107
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
hf500 hat geschrieben:
SimonP1999 hat geschrieben:
... meiner gesamten fliegenden Verdrahtung.


Moin,
nur das Netzteil oder das gesamte Ding?
Fliegend geht nicht, s.o. Schon in der Anleitung wird gesagt, dass die beiden Roehren fuer die Tonerzeugung in Schirmbecher gehoeren, man sieht es auch auf dem Musteraufbau. Ebenso muss auf den Aufbau unter dem Chassis geachtet werden, am besten eine Trennwand zwischen die beiden Oszillatoren und entkoppelte Versorgungsleitungen. Es darf keine HF auf anderen Wegen als ueber C5 von einem Oszillator zum anderen gelangen. 500kHz sind zwar noch nicht uebermaessig kritisch, aber es muss/sollte trotzdem darauf geachtet werden.

73
Peter


So war fliegend jetz nicht gemeint. Die Sockel sind zsm. Mit dem Trafo auf ein Aluchassi geschraubt. Becher haben die Röhren bekommen. In der Anleitung stand dich glaub ich etwas davon, das man die Leitungen nur 90 Grad kreuzen soll (oder wo hab ich das her?) und daran hab ich mich gehalten. Ansonsten sitzt das Netzteil zentral und die HF so weit wie möglich auseinander. So wie im Plan eben
beschrieben

Gruß

Simon


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