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Dampfradioforum • Thema anzeigen - AEG Bimby Teak, der Reparaturmarathon

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BeitragVerfasst: Do Mai 31, 2018 22:47 
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Hallo, Zusammen,
Von einem guten Freund bekam ich o.a. Radio. Er ist quasi mit diesem Gerät aufgewachsen, für mich also Ehrensache, Ihm das zu reparieren.

Zuerst einmal alle Röhren geprüft ( auf 2 verschiedenen Prüfgeräten ), danach vorsichtiger Start. Den hätte ich mir glech sparen können, der Netzteilelko ist von HYDRA ), für mich immer ein Synonym dafür, das jeder durch formieren wiederbelebte Elko, danach mindestens 3 neue Probleme bekommt. Hier war es ein fast vollständiger Kurzschluss.

Der Elko wurde also ersetzt ( sagte ich schon, das ich verlötete Schränklappen hasse! ). Jetzt ließ sich die Netzspannung hochfahren, die EL95 war draußen ( positive Spannung am G1 der Fassung war schon messbar..).

Dann habe ich den Koppelkondensator, sowie Kathodenelko, Ratioelko, und den Siebelko der Vorstufe geprüft, alle hatten massiv Kapazitätsverlust, die wurden ersetzt.

Im UKW Tuner war eine ECC85 von Tungsram, im Gerät lag im Karton die originale Telefunken. Beide hatten identische Werte, also habe ich geglaubt, der Tausch war nicht wirklich begründet, und die Telefunken Röhre eingesetzt, zumal der Tuner ja auch damit abgeglichen wurde.

Dann spielte das Ding ordentlich, und stand zum Probelauf im Esszimmer...,
Und dann fingen die ersten Probleme an...

Der Empfang ließ langsam aber stetig nach, der Ausschlag der EM ging zurück, und plötzlich, schlagartig, war wieder alles gut. Gleich darauf wiederholte sich das Spiel, es dauerte ca 20sek, manchmal auch 30, manchmal bleib der Empfang schlecht und leise. Klopfen am Gerät brachte gar nichts, nachdrücken der UKW Taste half jeweils sofort, aber der Empfang blieb nicht konstant.

Ein Versuch, die Schalterkontakte zu reinigen, führte zu keinem Erfolg, die Signalleitung hatte am Schalter keinen niederohmigen dauerhaften Kontakt. Als letztes Mittel habe ich dann die Kontakte überbrückt.

Der nächste Probelauf im Esszimmer brachte nach wenigen Tagen die Ernüchterung, der schwankende Empfang war wieder da.

Also wieder das Chassis ausbauen ( eine Bodenluke gibt es nicht ), und jetzt das große Besteck Messtechnik.
Festgestellt wurde, das die Betriebsspannung stabil ist,
- Signalamplitude Anode EF sinkt
- Signalamplitude G1 EF sinkt
- Signalamplitude Anode ECH sinkt
- Signalamplitude am Ausgang der UKW Box sinkt. Das konnte ich mit meinem Scope noch messen.

Was war das denn? Sollte vielleicht die Oszillatoramplitude langsam absinken? Oder die Vorstufe irgendwas haben?

Zuerst habe ich dann die Spannung direkt am UKW Tuner gemessen, keine wirkliche Veränderung.
Dann die Leitung aufgetrennt, und den Strom gemessen. Ich konnte es kaum glauben, aber im Fehlerfall stieg der langsam von 10 mA auf über 15mA an. Wie konnte das sein?

Dann habe ich gesehen, das die Regelspannung auch zur UKW Vorstufe geht, und den Anodenstrom herabsetzen soll. Die Spannung kann nur negativ sein, weil aus der Ratiospannung abgeleitet.

Hier wurde sie jedoch leicht positiv ( 1,5V ), während gleichzeitig der Strom anstieg, und die Signalamplitude absackte.

Woher kommt also nun die positive Spannung - nach ablöten des Anschlusses am Tuner war klar, das die aus dem Tuner kommt.

Und nach ziehen der ECC war der Spuk mit der positiven Spannung vorbei. Es lag an der Röhre!

:wut: an der Telefunken Röhre, die seinerzeit von der Tungsram abgelöst wurde....

Und die ich selber dort eingesetzt hatte, weil die augenscheinlich gut war.

Aber immerhin hat es meine kleinen grauen Zellen beschäftigt.

VG Henning, der jetzt nur noch alles zusammenbauen muß ( sagte ich schon, das ich den hasse, der die EM, und die Skalenlampe auch, so blöde an die Schallwand konstruiert hat, das man 2 Röhren ausbauen muss, um nur die Skalenlampe einzusetzen? )

_________________
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BeitragVerfasst: Do Mai 31, 2018 23:27 
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Hallo Henning,

ich will gar nicht wissen, wieviele schon vorher das Handtuch geworfen hätten. Solche Erfahrungen vermittelt keine Anleitung.
Leider sind diese kleinen und serviceunfreundlichen Radios doch eher gefragt. Da wird uns wohl auch künftig nicht erspart bleiben, das eine oder andere für eine Reparatur zu zerlegen.
Schöne Grüße nach Berlin.

_________________
Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 0:31 
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Registriert: Mi Dez 08, 2010 19:44
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Hallo Henning

Sowas sind die schlimmsten Fehler.
Ich hatte mal ein Saba Radio, wo die Lautstärke nicht auf Null ging.
Was habe ich da alles probiert. Habe mir sogar Hilfe aus dem Saba Forum geholt.
Letztendlich war die EABC80 schuld. Erst die 3. Röhre (alle mit den gleichen Werten) funktionierte.
Die 2 Röhren die im Saba zickten, gingen aber in anderen Radios problemlos.
Was hast Du denn für Röhrenprüfgeräte benutzt ? (nur interessehalber)
Ist natürlich auch schwierig mit dem Prüfgerät.
Manche Röhren verändern sich ja erst nach einiger Zeit, wenn sie warm sind.
Solange prüft ja kein Mensch.

Viele Grüße
Franz

_________________
Wird erstmal der Qualm aufsteigen, wird sich auch der Fehler zeigen


Zuletzt geändert von frank8 am Sa Jun 23, 2018 23:54, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 6:00 
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Hi Henning!

Das mit der Röhre hattest Du aber vorher im Gespräch nicht erwähnt :wink: . Wäre ich aber auch mit dem Hinweis nicht drauf gekommen.
Aber schön das die "Schönheit" nun wieder die Heimreise antreten kann.
Nur drängt sich bei mir die Frage auf... war da nicht noch ein zweiter Vertreter der Zunft? Was passiert denn nun damit?
Aber das war was für Insider.
Zur Erklärung. Ich hatte mich mit Henning über das Radio schon vorher unterhalten und provisorisch Hand angelegt (an der Optik).

paulchen


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 6:10 
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Moin moin Henning,
eines Vorweg, dein Reparaturbericht liest sich spannender wie ein Kriminal Roman.
Und diese Fehler kenne ich zu gut, wie oft habe ich das eine oder andere Chassis aus und wieder eingebaut, auch um eigene Fehler zu korrigieren.

Auch bekam ich mal von einem Rundfunkreparaturmeister so an die 1000 gebrauchte Röhren der Novalsockel Serie zu einem günstigen Stückpreis und glaubte damit, eine Goldschatz zu haben, denkste, zwei Drittel davon funktionierten Grundsätzlich, wenn auch mit schwacher Emission, ein Drittel davon aber mit Aussetzern und all den anderen Röhrenfehlern.
Selbiges erlebte ich auch mit günstig erworbenen gebrauchten ca. 500 Zeilen Trafos, wiederum zwei Drittel davon gingen wieder in den Müll, weil Sie entweder unsichtbaren Windungsschluss oder sonstige Fehler hatten. Selten aber konnte ich zumindest noch die Hochspannungsspule und die noch oft steckende EY/DY (86) Röhre wiederverwenden.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 9:07 
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Wohnort: Sachsen/Region Leipzig
Hallo Henning,

ein toller Reparaturbericht. Ich muss gestehen, an diesem Fehler wäre ich sicher gescheidert oder hätte nur durch Zufall die ECC 85 als Verursacher gefunden.
Begründen hätte ich den Fehler nicht gekonnt. Aber dank Deines Berichtes habe ich wieder einiges dazu gelernt.

Vor einiger Zeit habe ich einen "AEG Bimby Luxus 62" im Netz erstanden und ihn restauriert. Mal von der dicken "Teerschicht" auf der Leiterplatte abgesehen, waren nur die allgemein bekannten Kondensatoren, einschließlich des Netzelkos (wurde neu befüllt) zu ersetzen. Ansonsten war er technisch wieder spielbereit. Die Röhren hatte nicht mehr die besten Werte, versehen aber im Gerät noch gut ihren Dienst. Lediglich die EL 95 wurde durch eine andere, gebrauchte Röhre ersetzt. Das Gehäuse erhielt noch eine neue Lackierung und heute versieht der "Bimby" in unserer Küche seinen Dienst.

Allerdings traten und treten immer wieder Probleme mit dem Empfang auf. Ursache ist der Tastenschalter, sicher eine allgemeine Schwachstelle dieser AEG-Radios. Trotz wiederholter Reinigung mit Tuner 600 setzen die Kontakte immer mal wieder aus. Durchdrücken von KW + UKW-Taste hilft dann wieder einige Zeit. Zwar höre ich nur noch auf UKW, aber zum Überbrücken der störanfälligen Kontakte konnte ich mich bisher nicht durchringen. Wenn die Aussetzer sich verstärken sollten, werde ich wohl da nicht herumkommen.

Ansonsten ist es ein kleines, klanglich ausreichendes und empfindliches Gerät, mit dem wir zufrieden sind. Mit einem Bandkabel-Behelfsdipol unter dem Fensterbrett höre ich im Raum Leipzig frühmorgens immer den NDR, Radio Niedersachsen und das mit guter Qualität und Trennschärfe.

Beste Grüße
Jürgen


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 9:26 
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Beiträge: 431
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Henning,

geschieht dir recht, was musste auch mit der Röhre arbeiten, die ein anderer Techniker schon vor Jahrzehnten als defekt erkannt und ersetzt hat - der wird sich schon was dabei gedacht haben. ;-)

Beste Grüße
Stefan

PS Ein Foto vom Gerät wäre noch interessant, der Bimby Teak ist ja recht selten.


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 10:29 
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Obwohl bei weitem weniger sachkundig, wäre mir dieser Fehler nicht passiert. :mrgreen:
In vollem Bewusstsein mangelnder Kenntnisse tausche ich erst mal grundsätzlich alles was schnell und ohne Aufwand geht. Das sind als erstes die Röhren, die werden grundsätzlich erst mal durch funktionierende Exemplare ersetzt.
Aber danke für diesen spannenden Bericht. Ich bewundere alle rückhaltlos die so fundierte Kenntnisse besitzen dass sie durch solch systematisches Vorgehen zuverlässig zum Ziel kommen. :super:

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 12:10 
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Hallo, Zusammen,

Die Fotos dieses Gerätes habe ich im Radiomuseum.ORG hochgeladen.

Dort kann man erahnen, das es im Gerät eng zugeht....

VG Henning

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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 12:38 
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Hir der Link zum Radio


https://www.radiomuseum.org/r/aeg_bimby_teak.html
johann


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 19:22 
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Hallo, Johann,
Danke für den Link!

Hallo, Alle,

Ich hatte mich zu früh gefreut. Heute ist der gleiche Fehler wieder aufgetreten. Sollte etwa die Tungsram Röhre den gleichen Fehler haben?

Also wieder alles ausgebaut ( man kann ja nicht mal die Röhre wechseln, ohne das Chassis auszubauen! )
Wieder gemessen, wieder Anstieg der Regelspannung in positiver Richtung, und Anstieg des Anodenstroms zum Tuner auf ungesunde Werte.

Nachdem mit einer dritten ECC85 der gleiche Fehler auftrat, konnte es nur noch im Tuner liegen.
Also Tuner ausbauen, ( dazu muss die Ferritantenne mitsamt Halterahmen ausgebaut werden, da der um die ECC Abschirmung herum gebaut ist ), Und durch ein Teil aus einem vorsorglich beschafften Schlachtgerät ersetzen.

Der Probelauf erfolgt in den nächsten Tagen, ich werde berichten.

Ich habe noch das innere des vermutlich defekten Tuners betrachtet, konnte aber optisch nichts entdecken ( auf den ersten Blick ). Allerdings wurde schon einmal ein Widerstand im Tuner gewechselt.

VG Henning

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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 20:47 
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hoeberlin hat geschrieben:
Hallo, Johann,
Danke für den Link!

Hallo, Alle,

Ich hatte mich zu früh gefreut. Heute ist der gleiche Fehler wieder aufgetreten. Sollte etwa die Tungsram Röhre den gleichen Fehler haben?

Also wieder alles ausgebaut ( man kann ja nicht mal die Röhre wechseln, ohne das Chassis auszubauen! )
Wieder gemessen, wieder Anstieg der Regelspannung in positiver Richtung, und Anstieg des Anodenstroms zum Tuner auf ungesunde Werte.

Nachdem mit einer dritten ECC85 der gleiche Fehler auftrat, konnte es nur noch im Tuner liegen.
Also Tuner ausbauen, ( dazu muss die Ferritantenne mitsamt Halterahmen ausgebaut werden, da der um die ECC Abschirmung herum gebaut ist ), Und durch ein Teil aus einem vorsorglich beschafften Schlachtgerät ersetzen.

Der Probelauf erfolgt in den nächsten Tagen, ich werde berichten.

Ich habe noch das innere des vermutlich defekten Tuners betrachtet, konnte aber optisch nichts entdecken ( auf den ersten Blick ). Allerdings wurde schon einmal ein Widerstand im Tuner gewechselt.

VG Henning


Hallo Henning,
Gitteremission bei ECC85 von TFK hatte ich schon mehrmals.
Nicht so häufig,wie bei der EL84,dafür aber wesentlich unangenehmer.
UKW-Box öffnen,und sehr oft,die Anodenversorgung der Syteme auftrennen.
Dazu sind diese oft mit nem Dosenöffner besser zu knacken,als mit üblichem Werkzeug. :mrgreen:
Mittlerweilen habe ich mir eine natürliche Skepsis bei EL84 und ECC85 des "Herstellers mit der Raute" angewöhnt.

VG
Claus

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Wer mit der Röhre hört,der hört,wie es richtig röhrt :D


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BeitragVerfasst: Fr Jun 01, 2018 21:12 
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Hallo die Runde.

Positiver Ig1 warum?
Ich sage mal: der W11=1,5Meg oder zu 33% der W4 =1Meg ist hochohmig.
Gruss johann


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BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 16:23 
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Hallo, Zusammen,

vielen Dank für alle Tipps.

Ich habe die von Johann benannten Teile erneuert, aber der Fehler bleibt.



Ich habe dann an der UKW Box die Regelspannung per Netzgerät auf -2 V festgelegt. Damit funktioniert das Radio bei starken Sendern, die Empfindlichkeit bei schwachen Sendern ist erwartungsgemäß geringer, das stört jedoch im Moment nicht.

Fakt ist, das die mit Oszilloskop messbare ZF-Spannung an Pin B des Tuners nachlässt, und dann wieder schlagartig auf den vorherigen Wert springt, und das auch dann, wenn die Regelspannung von außen festgelegt wird.

Der Schalter Ua 5-6 ist bereits gebrückt....

jetzt habe ich keine wirkliche Idee mehr. Wenn der Fehler da ist, bleibt der auch manchmal einige Minuten, und mann kann klopfen, die Röhren bewegen, etc, aber alles ohne Auswirkung.

Ich tendiere dazu, dieses Chassis aufzugeben, und zu versuchen, das Teileträgerchassis herzurichten. Immerhin brauche ich ja Knöpfe und Skalenscheibe nicht noch einmal zu putzen.

VG Henning

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BeitragVerfasst: Di Jun 05, 2018 16:49 
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Hallo Henning.
Wenn es mit fixer -Ug1 auch nicht geht ?
Bleiben noch zwei Moeglichkeiten.# 1 Die Keramiktrimmer bei TELEFUNKEN und SIEMENS, unterbrechen gerne den Kontakt, sowohl zu den festen als auch zu den beweglichen Belaegen.
#2 der HOLGER 66 hat diverse UKW.-Boxen hier gezeigt. Vieleicht geht da was.
Ich habe eine neue
Dateianhang:
Blau-1.jpg
Blau-1.jpg [ 50.3 KiB | 880-mal betrachtet ]
, aber das Modell, wie es Blaupunkt benutzte.
Das kannst Du haben.
johann


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