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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Drehko Problem. Interne Antrieb schlüpft...!

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BeitragVerfasst: Mi Jul 25, 2018 16:50 
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Liebe Radiofreunde,
Bin tätig mit einem Überholung von einem Grundig 5040W3d und habe ein mechanisches Problem mit dem Drehkondi. Am Aussenseite hat Mann das grosze schwarze Drehkoantriebsrad mit den Seilen und diese Achse, innerhalb der Drehco, kuppelt sich mit einem ersten "zwischen" Zahnrad (klein) dasz ein gröszeres Exemplar von dem Kondensatorhauptachse antreibt. Das Problem ist dasz bei Sendereinstellung die Kupplung zwischen Antriebsrad und das erste kleine Zahnrad schlüpft! Nicht "total über 360 Grad aber über ein Winkel von etwa 30 Grad. Das resultiert bei Abstimmungsversuche auf einem sehr ungewöhnliche Benehmen.....
Wie löst mann dieses Problem am besten?
Liebe Grüsze,
Rob.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 25, 2018 19:35 
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Hallo Rob,

ein Grundig-Röhrenradio mit Motorabstimmung wie den 5040W3D hatte ich noch nicht auf dem Tisch... Vielleicht helfen erst einmal die technischen Unterlagen weiter. Hier ist neben dem Schaltplan auch eine Beschreibung der motorgesteuerten Abstimm-Mechanik:

http://nvhrbiblio.nl/schema/Grundig_5040W3D.pdf

Viele Grüße


andreas


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BeitragVerfasst: Mi Jul 25, 2018 21:27 
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Grundig 5040W3d slippende C koppeling.jpg
Grundig 5040W3d slippende C koppeling.jpg [ 106.55 KiB | 3553-mal betrachtet ]
Hallo Andreas,
Danke für Ihre Beitrag, jedoch ich bin sehr komplett bestückt mit alle Unterlagen. Dies ist jedoch ein mechanisches Problem. Zwischen Achse von grosze Spindel und das damit verbundene kleine messing Zahnrädchen gibt es ein Kupplung. Von stahl oder eisen nach messing (Rädchen).
Wann mann die Skalen Anzeige nach links und rechts dreht bleibt über eine gewisse Distanz alles unverändert.
Es ist schwer dabei zu kommen aber dort genau ist das Problem. Möchte es gerne lösen ohne der ganze Drehco ausbauen zu mussen.. Habe versucht ein Bild davon zu machen ist jedoch schwer zuganglich. Versuch geht hierbei...!


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BeitragVerfasst: Mi Jul 25, 2018 22:42 
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Hallo,
im Drehko selbst ist eine Übersetzung (großes und kleines Zahnrad), und die Scheiben mit den Nasen daran hinter dem kleinen Zahnrad (also antriebsseitig) dienen dem Endanschlag / Drehwinkelbegrenzung. Eine Kupplung ist das nicht.
Viele Grüße Michael


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BeitragVerfasst: Do Jul 26, 2018 10:04 
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Danke, Michael! Nach genaue aber schwierige Beobachtung ist das zu sehen. Antriebsachse und kleines Zahnrad sind nicht fest verbunden. Wie genau angekoppelt weiss ich nicht. Soll kein Schlupf haben. So das erklärt leider nicht warum ich hier bei hin und her Drehung vom Antriebsachse über eine gewisse Ecke, das kleine messing Zahnrad stehen bleibt...... und... wie ich das lösen kann. Vielleicht musz die ganze Einheit ausgebaut werden?
Habe nochmal versucht die Situation klar zu fotografieren und es sieht jetzt besser aus. Der grüne Pfeil markiert genau das Fläche warum es sich handelt. Das linkse (eisene) und messing (Zahnrad Teil) sind nicht immer stramm verbunden. Als ich mit Abstimmung das linkse Teil bewege bleibt das Rad stehen. Nach weiteres durchdrehen kommt es mit. Bewegung umkehren: genau dasselbe...
Ich fürchte mich dasz es möglicherweise so ist dasz das Stahlteil einen rechteckigen Verlängerung hat der im Zahnrad genau einpast. Vielleicht durch schwergängigkeit des Varco's über Jahrzehnten von kaum Spiel jetzt soweit ausgeschlagen dasz es jetzt ist wie es ist. Hat jemand so etwas mal zerlegt?


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Grundig 5040W3d slippende C as.jpg
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BeitragVerfasst: Sa Jul 28, 2018 15:27 
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O.K. , heute gröszte Hitze vorbei. Jetzt springen wir ins Tiefe und habe ich das Ganzen ausgebaut und zerlegt.
Und dann wurde alles Klar. Das kleine Zahnrad ist damals auf der Achse gepresst. Vielleicht etwa zu enge Grösze ins Zahnrad was Spannung und am Ende Bruch zufolge hat. Also was jetzt?Es sieht so aus das es bei eingedrehte Varko möglich wäre die Achse zu entfernen. Hat jemand vielleicht ein solches Teil herumlegen?


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BeitragVerfasst: Sa Jul 28, 2018 18:46 
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Beiträge: 16
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo
Ließe sich das Zahnrad (Messing) nicht an die Achse (Stahl) Löten ?
Ich könnte mir vorstellen das die verbindung hält und auch den Riß stabilisiert .
Gruß
Cris


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BeitragVerfasst: So Jul 29, 2018 8:51 
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Beiträge: 17
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Hallo!

Von Löten halte ich hier nicht viel. Das gibt ne kalte Lötstelle und dann kannst das wieder ausbauen.
Dann lieber kleben. UHU Endfest 300 Plus. 2 Komponentenkleber. Hat bisher bei mir auch bei solchen Problemen geholfen.
Muss einen Tag aushärten und es darf nichts von dem Kleber an andere Teile rankommen.

Gruß
Arne


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BeitragVerfasst: So Jul 29, 2018 9:28 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 8:50
Beiträge: 130
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo!

Mein Vorschlag wäre eigentlich auch Löten gewesen. Man kann es aber auch mit einem Tropfen Loctite 648 (kann auch ne andere Nummer haben, wichtig ist nur "Fügen Nabe Welle"). Wenn man Loctite nicht schon zuhause hat zuerst im Bekanntenkreis fragen, den für einen Tropfen zum probieren ist man viel Geld los, Loctite ist halt teuer.

MfG

_________________
„Manchmal muss man sich erst verirren, um etwas zu finden!“


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BeitragVerfasst: So Jul 29, 2018 11:21 
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Registriert: Fr Dez 13, 2013 17:09
Beiträge: 67
Ich danke Ihnen für Ihre Anregungen. Löten war auch meine erste Idee, aber mit einem normalen Propanbrenner ist das nicht wirklich fachmanlich zu machen. Dann braucht Man ein solcher kleinen Brenner der Edelschmiede benutzen. Eben dann ist est noch nicht einfach ein perfekter Resultat zu erzielen. Jedoch ist schöne Lötung für mich das meist anziehende.. (?) Mit Verleimung geht's vielleicht auch und die Verarbeitung ist natürlich viel einfacher. Habe selbst hier Araldit was mir immer gute Dienste bewiesen hat... Loctite 648 oder eben besser 680 würde ideal sein aber dafür musz ich noch ein bischen herumfragen.
Das einzige was mir etwas unsicher macht mit Klebemittel ist den Risz.


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BeitragVerfasst: So Jul 29, 2018 11:53 
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Beiträge: 692
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
ich würde es auch löten. Ein guter (alter) 200W Lötkolben schafft das. Bei kleben würde ich an die Achse noch eine Fase schleifen sodass das Harz auch etwas füllt und nicht bloß obendrauf "schwimmt".

Alfred


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BeitragVerfasst: Di Jul 31, 2018 22:21 
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Beiträge: 67
Habe entschieden mit löten ins Meer zu gehen. Dabei benützte ich meine alte "schwere"Weller wobei ich den Stift getauscht habe für die Achse...! Passte sehr gut und das machte die weitere Arbeit sehr leicht. Dad Lötmittel hat sich sehr gut in die Splalten eingezogen so das das Rad für ewig fixiert ist.
Jetzt alles wieder zusammen bauen und dann ist hoffentlich alles in Ordnung.
Vielleicht diesmal eine etwas abweichende Geschichte aber jedoch interessant.
Ich danke alle Freunde für Ihre Beratungen! :danke:
Mit herzlichen Grüszen,
Rob.


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BeitragVerfasst: Fr Aug 03, 2018 23:14 
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Registriert: Sa Jan 21, 2017 21:25
Beiträge: 128
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Ich hatte auch schon dieses Problem mit dem gerissenen Messingzahnrad. Gleiche Marke, gleiches Modell, also Grundig 5040W 3D. Das scheint also irgendwie ein Serienfehler zu sein.

Loeten haette in meinem Fall nicht geholfen, da das Zahnrad und somit der Drehkondensator am betroffenen Zahn immer "hakte". Durch dieses Haken bin ich erst auf den ungewoehnlichen Fehler aufmerksam geworden. Unter der Lupe fand ich dann den Riss im Messingzahnrad. Durch den Riss hatte sich der Abstand zwischen den Zaehnen etwas vergroessert...

Zufaellig hatte ich noch einen defekten UKW Tuner von einem Grundig 3090 herumliegen. Das kleine Messingzahnrad war identisch mit dem des 5040 und ich habe es "transplantiert".

_________________
Viele Grüße,
Günter


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BeitragVerfasst: So Aug 05, 2018 14:30 
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Registriert: Fr Dez 13, 2013 17:09
Beiträge: 67
Hallo Günther,
Das ist wirklich sehr interessant! Bin also nicht der Einige der so etwas erfahrt. Was noch zu erwähnen ist,
ist vielleicht das folgende: Du sagst " Durch den Riss hatte sich der Abstand zwischen den Zaehnen etwas vergroessert... " Als ich das gut verstehe soll das bedeuten das du Spiel hatte zwischen die Räder. (???)
Jedoch ist das zweite, gröszere, Zahnrad ausgelegt als zwei gleiche dünne Räder gegen einander mit ein Federvorspannungkupplung zwischen diese Räder der die Zähne von diese zwei unterschiedlich etwas verschiebt. Bei montage musz Mann einer diese Räder ein wenig verdrehen verglichen mit dem anderen Rad. Die Federspannung erziehlt dann ein sehr leichte Zahnverdrehung zwischen die Zweilinge und besorgt so einen100% Spiel freie Eingriff mit dem kleinen Zahnrad. Das ganze ist schön konstruiert und kann niemals bei Verschleisz oder etwas anderes Spiel hervor rufen.
Ea spricht vor sich das wann Mann ein frisches Ersatzteil hat (welch ein Luxus :P ) das natürlich die schönste Lösung ist. Muss jedoch auch mit Vorspannung ins Zweilingsrad ins kleine eingreifen.
Danke sehr für deinen Beitrag!


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BeitragVerfasst: Do Aug 09, 2018 20:46 
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Registriert: Fr Dez 13, 2013 17:09
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Jetzt ist das gröszere Teil der technische Probleme gelöscht...... aber leider bleibt jetzt nun noch eine Sache
übrig: Hat jemand ein Skalenscheibe von dem 5040W3d für mich? Würde ganz toll sein... :lol:


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