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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Ein sehr spezielles Gerät: Loewe-Opta Atlas 9852W Plus

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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 11:26 
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Hallo Forum,

jetzt möchte ich auch einmal ein Gerät vorstellen, das ich in den letzten Tagen fertiggestellt habe und unbedingt für mich selbst behalten werde.

Schon in der Vergangenheit hatten zwei Geräte des Typs Altlas 9852 den Weg in mein Radio-Altersheim gefunden, ein Wechselströmer und ein Allströmer. Beide ließen sich gut reparieren und liefern für das frühe Baujahr 1951 ausgezeichneten UKW-Empfang. Der vor allem, das muß extra erwähnt werden, serienmäßig bis etwa 103 Mhz reicht, der Sender Wesel des DLF auf der 102,8 Mhz ist mit beiden Radios problemlos zu empfangen.

In der Zwischenzeit reparierte ich dann noch einen Wechselströmer für einen Freund, der davon auch ganz angetan war. Empfang und Klang dank des guten Breitbänders sehr angenehm.

Nun wurde mir im Frühjahr aus einer Sammlungsauflösung im Münsterland ein weiteres Radio dieses Typs angeboten, wieder ein Wechselströmer. Für 10 Euro sagte ich nicht nein. Nachträglich Dank an Hennes für das Bild des Radios:

Bild

Naja, so sehen sie immer aus, wenn sie 30, 40 oder mehr Jahre auf einem Dachboden gestanden haben, nicht wahr ?

Als ich das Gerät schließlich beim letzten Stammtisch im Mai in Empfang nehmen konnte, fiel mir zuallererst auf, daß das Gehäuse "verpittert" war, wie wir hier im Rheinland sagen, also stark verwurmt und auch nur noch mäßig stabil. Bei dem Preis schien der Schaden aber überschaubar. Umso erstaunter war ich, als ich irgendwann die Rückwand abnahm, um das Innenleben zu inspizieren.

Es fand sich nämlich ein radikaler älterer Umbau darin. Jemand, der sehr genau wußte, was er tat, hatte wohl Ende der 50er-Jahre einen damals modernen UKW-Tuner von LO auf den originalen Drehko aufgebaut und verdrahtet. Ich zeige jetzt mal zunächst ein Bild des Originalzustandes aus einem anderen Radio, dazu schreibe ich später noch etwas. Man erkennt den Drehko mit der davor stehenden EF42, die als UKW-Vorstufe fungiert:

Bild

In dem Chassis des Gerätes aus der Sammlungsauflösung sieht es nun so aus, die roten Pfeile weisen auf eine zusätzliche große Seilscheibe hin, die auf die Drehkoachse geschoben wurde, um den UKW-Tuner anzutreiben. Ich zeige vier Bilder von allen Seiten, zunächst von hinten:

Bild

Dann von rechts:

Bild

Von links:

Bild

Und schließlich von vorne:

Bild

Die ausgesprochen professionelle Art, auf die da gearbeitet wurde (schaut Euch bspw. das Montageblech an, auf dem der Tuner steht), sagt mir sehr deutlich: das war ein vom Werk gelieferter Umbausatz, der dazu dienen sollte, das Spitzenmodell des Baujahres 1951 störstrahlungssicher zu machen und um den UKW-Empfang auf das Niveau eines damals modernen Geräts zu bringen. Auch die Seilführung ist perfekt gelöst, der Zeiger läuft seinen ganzen Weg ab, die ganze Mimik ist nur mäßig schwergängig.

Die Störstrahlung kann ich nicht messen, der Empfang ist aber 1A. Und jetzt kommt der Clou: ohne, daß ich am Tuner gedreht hätte, überstreicht er den Bereich von 87,5 bis 108 (!!) Mhz. Da war also jemand am Werk, der nicht nur sehr sauber arbeiten konnte, sondern auch einen Blick in die Zukunft tat. Wann wurde der UKW-Bereich jeweils erweitert ? Auf 104 Mhz etwa 1961 und auf 108 Mhz etwa 1967 ? Der Tuner ist auf jeden Fall älter, ich würde sagen, von 1958.

Und die dritte Überraschung: die EM4, die in dem Gerät sitzt, ist noch ganz ordentlich. Ich werde den Leuchtschirm noch auf den ersten Elko legen, damit sie noch ein wenig an Helligkeit zulegt.

Nun komme ich zurück auf das Gehäuse. Frisches Beißmehl im Innenraum zeigte mir an, daß der Bewohner noch aktiv ist, das Gehäuse ist also nicht zu retten, es wird sein verdientes Ende im Ofen eines Bastelfreundes finden, um ihm bei seinen eigenen Bastelaktivitäten Wärme zu spenden.

Ich war also etwas ratlos, da besuchte mich ein anderer Bastelfreund aus dem Stammtisch, er sah unter meiner Kellertreppe das bedauernswerte Gerät stehen und meinte: "Och, so einen ollen Loewe Atlas habe ich auch noch stehen, den kannste geschenkt haben...." Klar, den nahm ich natürlich und bekam so ein schönes Gehäuse mit einem sehr auffälligen oberen Querbalken - Wurzelholz !

So habe ich also aus zwei Geräten eines gemacht und habe nun ein Chassis und eine Schallwand übrig. Von diesem Chassis, das ich noch nicht wieder in Betrieb gesetzt habe, stammt das obige Bild des Originalzustandes. Noch ein Gehäuse werde ich wohl nicht finden.

Nach reichlich Lötarbeit und fast ebenso viel Polierarbeit zeigt sich das Gerät nun wie folgt - natürlich habe ich auch den Schallwandstoff gewaschen und die Einfassung der EM4 mit Goldlack neu gesprüht:

Bild

So halb und halb überlege ich, die zweite Schallwand mit einem zusätzlichen Loch für einen Hochtöner zu versehen, um den Klang auf UKW nach oben hin zu verbessern. Das Radio ist ohnehin nicht mehr im Originalzustand. Es ließe sich ja leicht wieder zurückbauen. Oder zusätzlich Seitenlautsprecher mit Gittern aus einem anderen Schlachter ? Hm.....

Tja, ein Radio ohne Tasten aus dem Baujahr 1951 mit UKW-Empfang bis 108 Mhz hatte ich auch noch nie.....

H.

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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 13:34 
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Hallo Holger,
es waere schoen, wenn auch Du die Bildbreite beachten wuerdest.
johann


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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 14:23 
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Hallo Holger,

schön - interessant - selten. Das sind gleich drei Wünsche auf einmal.
Definitiv überliefert ist es von Telefunken, dass bei Störstrahlungsproblemen vom Werk für diese Baujahre der Totalumbau auf das moderne, L-abgestimmte UKW-Teil mit ECC 85 vorgeschrieben wurde.

Die Freigabe des Bereiches 104-108 MHz erfolgte um 1990 (weiß jemand genaueres?). Zuvor durften Geräte den Bereich enthalten, der Bereich war aber bis auf Natotruppen-Sender nicht belegt. Der erste der im großen Stil seine Radios bis 108 erweiterte war Grundig. 1967, vom RF 95 bis zum RTV 600. Wohl aus Exportgründen.

Hallo Johann: Solange die Boosterspannung stimmt, ist die Bildbreite nicht so kritisch... 8_)

Es grüßt
Stefan


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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 16:47 
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Hallo Hans,

die waren in der Tat etwas zu breit, soll nicht wieder vorkommen. An sich macht das bei heute üblichen Auflösungen und Bildschirmen keine Probleme mehr, mußt Du denn waagerecht scrollen ?

Hallo Stefan,

ja, bei einem Telefunken Opus 52 habe ich das auch schon gesehen, da war ein Tuner von Telefunken aufgebaut worden, der etwa dem Stand von 1957 entsprochen hatte. Dieser Tuner hier ist allerdings (hörbar) C-abgestimmt. Gesehen hatte ich es auch einmal bei einem Loewe-Opta Rheingold 3953W (ohne S), da war aber nicht so professionell gemacht, wie hier. Dennoch spielte das Gerät damit ganz famos.

H.

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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 16:56 
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Hallo Holger
ich sehe in einer Zeile das:

So halb und halb überlege ich, die zweite Schallwand mit einem zusätzlichen Loch für einen Hochtöner zu versehen, um den

SIEMENS/Fu AMILO 7400 mit 1024/ 768


Gruss, johann


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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 18:26 
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Hallo Hans,

achso, deswegen. Der ist allerdings auch schon rund 15 Jahre alt, richtig ? Naja, solange er noch geht, würde ich den auch nicht ersetzen. Meiner hier (Toshiba Satellite) steht auf 1366*768. Ich habe die Bilder bisher meist (soweit sie breiter als hoch sind) auf eine Breite von 1000 Punkten verkleinert. Demnächst nehme ich dann 800 Punkte.

Gruß
Holger

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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 20:17 
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Lieber Holger.
Du weist sicher, dass ich mit Freunden nie streite, nur hart diskutiere.

Die Laborbücher von TELEFUNKEN von 1962 als Taschenbuch, die Bücher von LOEWE Ing. F-Möhring, ca. 1960 DIN A5 und die Funkschau etc. von 1947 hatten DIN A4 und sind immer noch lesbar.
Denn der Inhalt macht es! Eben!!

Gruss hans

600tpi noch lesbar? klick!

Dateianhang:
VAL_50.jpg
VAL_50.jpg [ 96.31 KiB | 1120-mal betrachtet ]



Dateianhang:
radio-nettetal2017sm.jpg
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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 20:39 
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Glückwunsch zu diesem schönen Stück.
Ein wirklich sehr interessantes Gerät und wieder klasse hergerichtet! So wie das aussieht, war das wohl tatsächlich ein Umbausatz von Loewe Opta.
Vielleicht hat Loewe Opta damals nur einen Umbausatz konstruiert, der für den Export und für den Verkauf im Inland gedacht war. Somit deckt man eben auch die für den Export nötigen 108 MHz ab. Oder es hat jemand tatsächlich in die Zukunft geschaut...
Eine Frage hätte ich aber - die Skalenscheibe wird ja vermutlich, wenn das Gerät normalerweise nur bis 103MHz funktioniert, auch nur bis 103 MHz gestaltet sein. Wurde dann mit dem Umbau eine neue Skalenscheibe mit einer Skala bis 108MHz eingebaut oder sitzt noch die originale Skalenscheibe im Gerät?


Kleiner Vergleich: Damals wurden Geräte nach 10 Jahren immer noch vom Hersteller mit neuen Teilen und Anleitungen versorgt, auch mit Teilen, mit denen sich das Gerät verbessern/"aufrüsten" ließ. Heute muss man froh sein, wenn man für sein Smartphone 2 Jahre Sicherheitsupdates bekommt...

Hans, vielleicht kannst du die Bilder in voller Größe sehen, wenn du bei gedrückter ALT-Taste das Mausrad drehst und somit ein wenig herauszoomst.

_________________
Gruß
Marvin
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen. Nelson Mandela


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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 21:09 
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Hallo Hans,

so gerade....dabei war ich gerade beim Optiker. 8_)
Ich habe die beiden überbreiten Bilder jetzt auf 800 Punkte verkleinert und neu eingefügt, hilft das ?

Hallo Marvin,

es ist noch die originale Skalenscheibe im Gerät, das hätte sich vermutlich gar nicht mehr gelohnt, die auch noch neu zu fertigen für eine Kleinserie von vielleicht 20 oder 50 Exemplaren. So liegt der erwähnte Sender Wesel des DLF, der bei 102,8 Mhz sendet, auf der Skala bei 100,2 Mhz. Ich weiß, es gab so etwas durchaus bei Vorkriegsradios, die nach dem Kopenhagener Wellenplan von 1948 modernisiert werden sollten, gesehen habe ich mal einen Imperial mit so einer Skala, ich meine, es wäre ein J60W gewesen.

Ob das Gerät aus dem Modelljahr 1951/52 überhaupt exportiert wurde, weiß ich leider auch nicht, wenn, dann aber sicher nur in geringen Stückzahlen. Dieser Umbau war schon eher für die zeitgemäße Nachrüstung eines einheimischen Radios gedacht, denke ich. Immerhin war das Gerät das Spitzenmodell dieses Jahres. Wer damals so ein Radio kaufte und zwei Monatslöhne hinlegte, hatte daran bei dem Kaufpreis einen ähnlichen Anspruch, wie man ihn auch heute noch an ein Auto hat. Das waren andere Zeiten.

Ich bin jedenfalls froh, daß das Radio bei mir und meinem Radio-Altersheim gelandet ist, das ist mal was anderes, als das ewige Einerlei der Othellos, Freudenstadts und Kometen.....

Holger

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BeitragVerfasst: Fr Sep 07, 2018 21:36 
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Hallo Holger.
Ja jetzt passt Alles.
Die Bilder sind als solches nicht das Problem.
Du musst beachten, wenn die Bilder zu breit sind, wird der Text breit gezogen, dass wenn man deinen mehrzeiligen Text lesen will, bei jeder Zeile nach rechts und gleich wieder nach links scrollen muss. Da mag man nichts lesen.

Gruss hans


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BeitragVerfasst: Sa Sep 08, 2018 11:31 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Tolles Gerät Holger. Freut mich sehr das es mit vielen anderen Geräten aus der Sendenhorster Dachboden Sammlung durch den Stammtisch Niederrhein gerettet wurde. Durch das zweite Gehäuse das Du für den Atlas bekommen hast ist es ja wieder ein richtiges Schmuckstück geworden.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim heutigen Treffen. Nächstes mal bin ich sicher wieder dabei.

_________________
Freundliche Grüße
und
guten Empfang
Hennes

Guten Empfang gibt es nur mit genügend Lötzinn auf der Rolle!

https://www.radiohennes.de/


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BeitragVerfasst: So Sep 09, 2018 1:07 
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Registriert: Di Aug 21, 2018 16:52
Beiträge: 106
Wohnort: Bei Würzburg
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Ein sehr schönes Gerät! Halte es in Ehren, es ist selten.
Zur Monitordiskussion: Ich nutze seit gut 2 Jahren einen 13 Jahre alten Eizo FlexScan S2410W mit 15.000 Betriebsstunden auf der Uhr und einer Auflösung von 1900 x 1200 Pixeln und einer Diagonale von 70cm. Sehr angenehm zum Arbeiten und Videos schauen. Gebraucht habe ich 120€ bezahlt, Neu war der mal unbezahlbar. Aber man merkt, dass man Qualität hat...


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BeitragVerfasst: So Sep 09, 2018 10:23 
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Registriert: Mo Aug 27, 2012 14:47
Beiträge: 952
holger66 hat geschrieben:
Nun komme ich zurück auf das Gehäuse. Frisches Beißmehl im Innenraum zeigte mir an, daß der Bewohner noch aktiv ist, das Gehäuse ist also nicht zu retten, es wird sein verdientes Ende im Ofen eines Bastelfreundes finden, um ihm bei seinen eigenen Bastelaktivitäten Wärme zu spenden.


Ich hatte hier zwei belgische Radios, die einen extrem starken Befall hatten, der auch noch aktiv war. Deren Gehäuse haben daraufhin 48 Stunden in einer Tiefkühltruhe verbracht. Das hat offenbar ausgereicht, um die Viecher auf Dauer zu entmieten. Ich habe sie dann doch irgendwann weggegeben, weil die Löcher davon natürlich auch nicht geheilt sind und ich bekanntermaßen bei Holz zwei linke Hände habe.

Schönes Gerät, was Du da hast. Ich hatte LO nie so auf dem Radar, eher Saba und Grundig, aber dank Eurer Mitwirkung kriegt man dann auch solche interessanten Stücke zu sehen. Dafür vielen Dank.

Ralf

_________________
Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dreh ich am Oszillatorkreis.


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BeitragVerfasst: So Sep 09, 2018 13:26 
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Wohnort: östliches Niedersachsen
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Vor 5 Jahren wurde in einem Dorf in unserem Landkreis eine historische Wassermühle komplett in Folie eingepackt, um die darin wohnenden Holzwürmer zu vergasen. Die Bevölkerung durfte bei Bedarf kostenlos Möbelstücke und andere Gegenstände aus Holz hineinstellen, die gleich mit behandelt werden. 12 Leute machten Gebrauch davon, Radiogehäuse waren meines Wissens nicht darunter.

Lutz


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