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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Stern-Radio Sonneberg Super 696/57 WU "Sekretär"

Dampfradioforum

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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 10:10 
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Guten Tag liebe Forumsfreunde
Vorerst alles Gute zum bevorstehenden Jahreswechsel und en guete Rutsch ins 2019.
Habe von einem Bekannten aus Deutschland einen Sonneberg erhalten der lange Zeit in einer Garage lagerte. (Bild)
Nach einer gründlichen Reinigung habe ich die Papier-Kondensatoren gewechselt,
inkl. dem 100 uF Elko. An einen Kondi komme ich einfach nicht ran. Er befindet sich in einer
Metallhülse. (sh. Foto)
Nach dem sogfältigen Herauffahren mit Trenntrafo brennen alle Röhren und die Skalenbeleuchtung.
Die Messung am Becherelko ergab nach dem Gleichrichter 280V am 2. Anschluss 204 V.
An den Röhren messe ich:
ECH 81: Pin 6 202 V
ECL 81: Pin 6 230 V
EBF 89: Pin 6 213 V (gem. Rückwand sollte eine EBF 80 eingebaut sein?)
Brummprobe am TA-Eingang erfolgreich!
LW und MW leichte Töne aus dem Lautsprecher aber kein Empfang.
UKW: kein Empfang.
Nun bin ich ratlos :roll:
Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Bin für jeden Tip dankbar.

Mit Gruss Erich


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 11:21 
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Die Schirmgitterspannungen der EBF und ECH wären auch zu kontrollieren. Wenn eine fehlt, gibt es keinen oder fast keinen Empfang. Wenn gleichspannungsmäßig alles passt, wäre der nächste Schritt eine Signalverfolgung oder die Einspeisung von Prüfsignalen an jeder Stufe.

Die EBF89 ist die Nachfolgerin der EBF80, mit größerer Steilheit und auch sonst etwas abweichenden Daten, aber für den selben Einsatzbereich und mit identischer Stiftbelegung. Sie ist 1955/56 auf den Markt gekommen. Gut möglich, dass der Hersteller irgendwann auf diese Type wechselte, um die Empfangsleistung zu verbessern, oder dass sie im Rahmen einer Reparatur eingesetzt wurde.

Lutz


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 13:36 
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Hallo Lutz
Besten Dank für Dein Feedback.
Ich habe beide Röhren durch gemessen:
ECH 81:
Pin 1 70V
Pin 6 206V
restliche 7 Pin's ohne Spannung = 0V
EBF 86:
Pin 1 54 V
Pin 6 196V
restliche Pin's ohne Spannung = 0V

Was wäre im weiteren zu tun?
Hast Du ein Vorschlag?
Mit bestem Dank Erich


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 14:24 
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Wenn wirklich die restlichen Pins ohne Spannung sind, dann fehlt die Heizspannung. Das ist aber eine Wechselspannung, d.h. das Multimeter muss auf AC umgestellt werden.
Prüfe das am Besten nochmal nach. Wenn die Heizspannung fehlt, kann das Radio nicht funktionieren.

_________________
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 14:32 
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Ich habe nur die Schaltung vom 686-58GWU.
Auf den AM-Bereichen würde an der Triodenanode der ECH die Spannung fehlen. Wenn die bei UKW weg ist, ist das richtig.
Die Tunerbüchse mit der ECC85 muß noch untersucht werden, ob die mit Spannung versorgt wird.
https://nvhrbiblio.nl/schema/RFT_696-58GWU.pdf
Röhrendatenblätter: http://frank.pocnet.net/


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 16:19 
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Hallo zusammen
Besten Dank für die Rückmeldung.
Die Messung mit Wechselspannung (AC) ergibt folgende Werte:
ECH 81:
Pin 4 = 6.0 Volt
Pin 6 = 404 Volt

EBF 86:
Pin 4 = 6.0 Volt
Pin 6 = 408 Volt

Mit Gruss Erich


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 16:52 
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Aha. Akutes Pinspannungsproblem. Wenn Die Pin6spannung über 800V klettert, sollte man unbedingt eine Schrägstromdrossel einbauen. :wink: :mrgreen:

So. Jetzt Spaß beiseite.
1. Es gibt keine EBF86.
2. Der Sockelstift 6 ist bei der ECH81 mit der Hexodenanode (aH), der bei der EBF80 mit der Pentodenanode (a) verbunden. Wechselspannungsmessungen an den genannten Stellen sind ohne speziellen, sehr hochohmigen und kapazitätsarmen Tastkopf sinnlos.
3. Sockelanschluß 4 ist die Heizung (f). Die 6V sind zwar innerhalb der Toleranz (+/-10%), erscheinen aber doch recht wenig. Wie sieht denn die Netzspannung aus?

http://frank.pocnet.net/sheets/082/e/EBF80.pdf
http://frank.pocnet.net/sheets/082/e/ECH81.pdf

Die Kiste mit der ECC85 ist der UKW-Tuner. Ohne dessen Funktion geht's nicht. Steck mal an den UKW-Antenneneingang eine 1m Meßstrippe, dann schalte das Radio auf UKW und stelle es auf das untere Ende des Frequenzbereiches. Mit einem zweiten Radio solltest Du den Oszillator 10,7MHz über der eingestellten Frequenz empfangen können.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 17:35 
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Hallo Munzel
Da hab ich doch was falsch abgelesen die Röhre ist eine EBF 89.
Die Netzspannung beim Eingang sind 236 Volt.
Der Aufbau mit dem 2. Radio ist mir leider unbekannt.
Doch ich werde es versuchen.
Gerne melde ich mich danach wieder.
Gruess Erich


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 18:56 
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Hallo Erich.

Wie das geht?
Lies hier, als Erstveröffentlichung von mir im Jahr 2005
https://www.radiomuseum.org/forum/oszil ... r_der.html
Jede amtliche (POST,VDE) Störstrahlungsmessung arbeitet so.

Dateianhang:
FTZ.png
FTZ.png [ 31.51 KiB | 1845-mal betrachtet ]


johann


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 20:42 
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Dieser Artikel ist sehr detailliert, er enthält mehrere ohne Frage interessante Aspekte. Ein weniger erfahrener Bastler hat dadurch aber womöglich Schwierigkeiten, das für seinen aktuellen Problemfall zutreffende herauszufiltern. Vor allem aber bekommt er den Eindruck, der Test wäre komplizierter, als er tatsächlich ist. Deshalb formuliere ich eine auf diesen Fall zugeschnittene Anleitung. Bitte nicht als Kritik verstehen.

Prüfung des Oszillators im UKW-Teil

Du schaltest den Sekretär auf UKW und stellst eine Frequenz im unteren Teil des UKW-Bereiches ein, z.B. 90 MHz.

Daneben stellst Du ein zweites UKW-Radio, das auf eine 10,7 MHz höhere Frequenz eingestellt ist. Im Beispiel also 100,7 MHz.

Nun sollte das zweite Radio das Signal empfangen, das vom Oszillator des Sekretär stammt. Es ist ein unmodulierter Träger, also wie das Signal eines Senders, der gerade "Stille" sendet.

Da die Skalen der beiden Radios meist nicht genau stimmen werden, musst Du das Signal wahrscheinlich mit der Senderwahl eines der Radios "suchen".

Ist es vorhanden und liegt etwa bei der richtigen Frequenz, bedeutet das, dass der Oszillator im UKW-Teil des Sekretär korrekt arbeitet - eine wesentliche Voraussetzung für den Empfang.

Prüfung des Oszillators für MW

Diese funktioniert im Prinzip genauso, nur schaltest Du beide Radios auf Mittelwelle. Am Sekretär stellst Du eine Frequenz im unteren Teil des Mittelwellenbereiches ein, z.B. 600 kHz. Am zweiten Radio stellst Du eine um 473 kHz höhere Frequenz ein, im Beispiel also 1073 kHz.

Lutz


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 21:07 
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Hallo Lutz.
Es ist doch gut, wenn Du noch hilfst.
Ausserdem muss Kritik, wenn zutreffend wie hier, kein Angriff sein.
Wird leider heute meistens so gesehen.
johann


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BeitragVerfasst: Do Dez 27, 2018 21:49 
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Hallo Johann und Lutz
Vielen Dank für diese wertvollen Tipps.
Werde leider erst am Samstag die Zeit haben um den Oszillator-Test durchzuführen.
Ich werde mich danach wieder melden.
Mit Gruss und gute Nacht
Erich


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BeitragVerfasst: Sa Dez 29, 2018 10:55 
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Guten Morgen zusammen
Musste zuerst ein Transistor mit LW und MW organisieren.
Jetzt habe ich den Oszillator-Test gem. der detaillierten Anleitung durchgeführt.
Resultat:
UKW: Rauschtöne aus dem Transistor bei fester Einstellung um 100 MHz (beim Drehen an der Senderwahl des "Sekretär" lauter und leise abschwellend)
MW: gleiches Resultat. bei ca. 500 kHz.
Was wäre jetzt weiter zu tun? Hat jemand einen Vorschlag?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Gruss Erich


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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 22:51 
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Hallo zusammen
Nach einem PN mit Lutz hat er mir noch ein paar gute Ratschläge erteilt.
Der erneute Oszillator-Test gibt auf UKW im Bereich bei 90 KHz
und dem Transistor bei ca. 100 MHz einen sehr lauten stationären Empfangs-Brummton.
der nach minimalster Korrektur an der Senderwahl vom "Sekretär" sofort weg ist.
Bei der MW teilweise sehr starkes Rauschen bei der Senderverstellung (leider kein Senderempfang)
dito bei LW aber die Geräusche sind etwas schwächer.
Des weiteren habe ich an der ECH 81 am Pin 2 mit einer Messstripe auf das Chassis getippt.
Resultat bei MW und LW laute Störgeräusche. UKW ist weiterhin tot.
Gruss Erich


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BeitragVerfasst: Sa Jan 05, 2019 11:19 
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Das bedeutet, dass der ZF-Verstärker bei MW und LW und der Oszillator im UKW-Teil arbeiten (um das Brummen kümmern wir uns ggf. später). Es scheint also zwei verschiedene Ursachen für den nicht vorhandenen Empfang auf UKW und den AM-Bändern zu geben. Das führt mich auf die Kontakte des Wellenbereichsschalters, besonders der UKW-Taste. Sind diese in Ordnung?

Lutz


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