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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Siemens Standardsuper E9 stereo - Stereodecoder nachrüstbar?

Dampfradioforum

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BeitragVerfasst: Fr Feb 15, 2019 11:28 
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Hallo,
ich habe eine Frage zu Siemens Standardsuper E9 Stereo. Das Gerät hat einen 7 pin Stecker hinten -im Bild in der Mitte-.
Dateianhang:
standardE9Stereosocket.gif
standardE9Stereosocket.gif [ 58.35 KiB | 1149-mal betrachtet ]

Im Schaltplan sieht es so aus, als könnte man einen MPX decorder anschliessen. Was ist es überhaupt, wo der Rotpfeil zeigt?
Dateianhang:
standardE9stereo.gif
standardE9stereo.gif [ 108.77 KiB | 1149-mal betrachtet ]

Zu welchem Zweck ist dieser Stecker und
Kann man das Gerät mit einem UKW Stereodecoder aufrüsten?

Danke!

Grüße

Kim


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BeitragVerfasst: Fr Feb 15, 2019 11:56 
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Lt. deinem Plan Ausschnitt, ist es sehr wohl möglich.

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Fr Feb 15, 2019 16:53 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
Beiträge: 1098
Hallo,

möglich wohl, lohnend ist der Einbau eines Stereodecoders eher bei größeren Empfangsteilen.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Fr Feb 15, 2019 21:28 
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Registriert: So Okt 18, 2009 18:36
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Wohnort: bei Fulda
Ich denke auch, die Buchse ist für einen Stereodecoder.
Warum soll sich der Decoder nicht lohnen? Ein Chip-Decoder ist da sicher die einfachste Lösung und schon hat man UKW-Stereo, zumindest bei den starken Sendern.
Ich meine, ich habe da noch Siemens Unterlagen für einen Decoder mit ECF80. Könnte ich bei Bedarf mal raussuchen. Ginge aber nicht vor Sonntag.

_________________
Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Fr Feb 15, 2019 22:07 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
Beiträge: 1098
EQ80 hat geschrieben:
Ich denke auch, die Buchse ist für einen Stereodecoder.
Warum soll sich der Decoder nicht lohnen?

Weil das Empfangsteil eher schwach ist (für Stereo taugliche Empfänger haben mindestens 3 ZF-Stufen).
Das Gerät müßte dafür abgeglichen und untersucht (Wobbler) werden, ob die für Stereo nötigen Voraussetzungen denn tatsächlich gegeben sind.
Man kann's probieren, ich würde die Erwartungen aber nicht zu hoch schrauben.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Sa Feb 16, 2019 15:17 
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Hallo,

der Theorie, dass ein Empfangsteil mit "nur" 2 ZF-Stufen für Stereo-Empfang zu "schwach" sein soll, kann ich mich nicht ganz anschließen. Grundsätzlich ist bei 2 ZF-Stufen die Gegebenheit einer für Stereo tauglichen Bandbreite aufgrund der weniger vorhandenen Selektionsmittel eher erfüllt als bei einem 3-stufigen ZF-Verstärker. Und ich behaupte, dass der legendäre Freiburg 3DS mit seinem 3-stufigen ZF-Verstärker und seiner Gegentakt UKW-Vorstufe für einen zufriedenstellenden Stereo Betrieb eher weniger geignet ist, als das hier zu behandelnde Siemens-Teil mit seinen 2-ZF-Stufen.

Natürlich ist dieses Gerät nicht für "Fernempfang" ausgelegt aber bei ausreichender Feldstärke sollte es auch für brauchbaren Stereo-Empfang geeignet sein, zumal der Hersteller hier eindeutig eine Nachrüstung auf Stereo-Betrieb vorgesehen hat. Deshalb sehe ich hier keine Bedenken einen Decoder einzubauen. Übrigens sind auch die "starken" Geräte bei Fernempfag bezüglich einwandfreier Stereo Qualität schnell überfordert...

Um ein wenig mehr Licht in die NF-Schaltung und vor allem das Schaltergewirr des S9 zu bringen, habe ich das SB in mühevoller Kleinarbeit etwas übersichtlicher gestaltet. Kleiner Scherz: Wahrscheinlich brummt das Gerät jetzt deutlich mehr, denn ich habe zugunsten des Überblickes alle abgeschirmten Leitungen 'entschirmt'.
Dateianhang:
Siemens E9.JPG
Siemens E9.JPG [ 109.39 KiB | 992-mal betrachtet ]

Jetzt kann man entspannt die NF-Wege verfolgen und auch die Umgebung der Stereo Nachrüstbuchse besser überblicken. Offensichtlich stimmt die Buchse im Schaltbild nicht mit der an der Rückseite befindlichen 9-pol Noval-Fassung überein. Jedoch sollte es jetzt gelingen die entsprechenden Anschlüsse an dieser Buchse zu identifizieren. Es sind ja nicht viele: Das MPX-Signal (vor der Deemphasis) pin6 zum Eingang des Stereo-Decoders und das linke und rechte Ausgangssignal (A,B) desselben. An der Noval-Buchse wird noch in irgendeiner Form die Betriebsspannung und die Heizspannung für den Decoder anliegen, sofern von einem Röhrendecoder ausgegangen wurde.

Es sollte aber auch nicht schwierig sein einen zeitgenössischen Transistor Decoder an dieser Buchse zu betreiben, denn diese wurden teils auch von der (vollen) Anodenspannung versorgt. Wie dem auch sei muss man sich schon um die erforderliche Betriebsspannunserfordernisse des einzubauenden Decoders passende Gedanken machen. Bei einem modernen IC-Decoder könnte man die Betriebsspannung durch geeignete Massnahmen z.B. aus der Heizspannung ableiten.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Sa Feb 16, 2019 16:53 
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Beiträge: 1098
Hallo,

glaubnix hat geschrieben:
der Theorie, dass ein Empfangsteil mit "nur" 2 ZF-Stufen für Stereo-Empfang zu "schwach" sein soll, kann ich mich nicht ganz anschließen. Grundsätzlich ist bei 2 ZF-Stufen die Gegebenheit einer für Stereo tauglichen Bandbreite aufgrund der weniger vorhandenen Selektionsmittel eher erfüllt als bei einem 3-stufigen ZF-Verstärker.

das sehe ich nicht so.
Die größere Anzahl an Selektionsmitteln (Kreisen) kommt nicht von ungefähr, weil man eine stereotauglich breite Durchlaßkurve und gleichzeitig steile Flanken derselben haben will. Das bringt man mit den paar Kreisen nun mal nicht hin.
Die für Stereo notwendige Bandbreite ist das Eine, eine notwendige hohe Verstärkung, damit die ZF auch schon bei kleinen Eingangssignalen begrenzt, gehört auch mit dazu.

Na, warten wir's erstmal ab.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Sa Feb 16, 2019 18:12 
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Erstaunlich finde ich, dass dieses Gerät schon eine Anschlussmöglichkeit für einen Stereodecoder hat. Denn es wurde laut rm.org 1959/1960 gebaut, das Stereo-Multiplexverfahren wurde aber erst 1963 eingeführt. Nun könnte man meinen, schon 1959/1960 wäre klar gewesen, welches Verfahren verwendet wird. Das ist aber nicht so, das Multiplexverfahren wurde erst 1962 von der EBU (Europäische Rundfunkunion) empfohlen. Vorher experimentierte man mit anderen Verfahren, zum Beispiel strahlte der SFB ab Ende 1958 einige Jahre lang Stereo-Versuchssendungen nach dem Zwei-Sender-Verfahren aus. Für Stereo-Empfang dieser Sendungen brauchte man also zwei Radios.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Feb 17, 2019 23:42 
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Registriert: So Okt 18, 2009 18:36
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Ich bin fündig geworden in der Siemens Werkstattpraxis vom November 1963. Hier ist offensichtlich der erste Decoder beschrieben, der für Siemens Geräte mit dem 9-poligen Decoderanschluss (Novalbuchse) lieferbar war. Hersteller ist aber vermutlich schon Loewe Opta (Auftragsfertigung). Die Beschaltung der Decoderbuchse ist identisch mit den Loewe Opta Geräten dieser Epoche.

Nachfolgend Schaltbild und Anschlüsse, aus Formatgründen liegend dargestellt. Ich würde jetzt mal nachprüfen, ob die Anschlussbelegung beim Siemens Standardsuper E9 Stereo hierzu passt:

Bild

Nebenbei: auch Loewe hat schon frühzeitig (1959) eine solche Buchse verbaut. Siehe auch die Diskussion hier im virtuellen Radiomuseum:
https://www.radiomuseum.org/forum/fassu ... tereo.html

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Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Mo Feb 18, 2019 7:30 
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Servus,
Keine Sorge, das wird schon klappen! Ich habe hier inzwischen Dutzende von Röhrenradios auf Stereo erweitert. Das geht nach dem Motto, wie es im Eingang reinkommt, bläst es am Ausgang auch heraus.
Bei uns funktioniert das sehr gut, weil die UKW Sendestruktur hier auf zig kleinen Füllsendern basiert.
Unser Füllsender hier in meinem Dorf hat 50W und ist ca. 300 m entfernt. Selbst mit einer primitiven Ital. Allstrom Gurke bekommst du hier ein klar getrenntes Stereo Signal aller auf den Füllsender aufgeschalteten Stationen. Stationen, die weiter entfernt sind (z.B. bei uns Maranza, ca 3 km entfernt)
da geht das nicht mehr. Moderne IC Decoder sind da auch empfindlicher als die Röhrendecoder. Bei dem TA7343 ist mein Richtwert: Ab -10V Ratiospannung hackt er zu. Da ist das egal, ob das Radio eine Siemens A7 Knätsche ist oder ein Grundig Mandello. Bei den 10 Ortstationen komme ich hier auf fast -48V Ratiospannung. Der Decoder trennt glasklar und rauschfrei mit einer hervvorragenden räumlichen Wiedergabe.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: Mo Feb 18, 2019 15:52 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
Beiträge: 1098
Es geht beim Decodieren nicht darum, ob das Gerät 3, 10 oder 500V Ratiospannung bringt. Die Breite und Form von ZF/Demodulator ist hier maßgeblich. Alles andere ist Augenwischerei.

Ich hatte vor -zig Jahren einen auf Stereo "nachgerüsteten" Empfänger mit dafür nicht tauglichem Empfangsteil (die meisten Monoradios) nachgemessen.
Der produzierte ein "rauschfreies Stereo" (Eigentümer begeistert), aus folgendem Grund: das Ding quälte sich bei um die 1kHz knapp 20dB Übersprechdämpfung ab. Oberhalb wurde es recht zügig mono (Eigentümer nach Präsentation der Meßergebnisse nicht mehr begeistert).
Die Stereolampe leuchtete natürlich dennoch. Die zeigt auch nur an, daß 19kHz da sind. Ob die aus dem originalen Signal kommen oder durch Verzerrungen entstanden sind, ist dafür unerheblich.

Man kann an der Stelle ein wenig abhelfen, indem man z.B. die ZF-Kreise gegeneinander verstimmt, dann wird die Durchlaßkurve breiter. Die Empfindlichkeit sinkt auch. Stereo hat man dann an den Stellen, von wo aus man den Sendemast auch mit einem Stein treffen könnte.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Mo Feb 18, 2019 16:28 
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Registriert: Sa Jul 28, 2018 14:50
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Munzel hat geschrieben:
Es geht beim Decodieren nicht darum, ob das Gerät 3, 10 oder 500V Ratiospannung bringt. Die Breite und Form von ZF/Demodulator ist hier maßgeblich. Alles andere ist Augenwischerei.

Ich hatte vor -zig Jahren einen auf Stereo "nachgerüsteten" Empfänger mit dafür nicht tauglichem Empfangsteil (die meisten Monoradios) nachgemessen.
Der produzierte ein "rauschfreies Stereo" (Eigentümer begeistert), aus folgendem Grund: das Ding quälte sich bei um die 1kHz knapp 20dB Übersprechdämpfung ab. Oberhalb wurde es recht zügig mono (Eigentümer nach Präsentation der Meßergebnisse nicht mehr begeistert).
Die Stereolampe leuchtete natürlich dennoch. Die zeigt auch nur an, daß 19kHz da sind. Ob die aus dem originalen Signal kommen oder durch Verzerrungen entstanden sind, ist dafür unerheblich.

Man kann an der Stelle ein wenig abhelfen, indem man z.B. die ZF-Kreise gegeneinander verstimmt, dann wird die Durchlaßkurve breiter. Die Empfindlichkeit sinkt auch. Stereo hat man dann an den Stellen, von wo aus man den Sendemast auch mit einem Stein treffen könnte.


MfG
Munzel



¡Hola!

Das ist vergebene Mühe.
Bei Radio-Volker ist so ein Gedöns wie Bandbreite irrelevant. Da funktioniert auch (fast) Unmögliches.
Selbst Ladegeräte mit "Knalldioden".........

Saludos
Marcos


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BeitragVerfasst: Mo Feb 18, 2019 16:45 
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Registriert: Do Okt 29, 2015 7:54
Beiträge: 2739
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Servus,
Tja mein Bester, von diesen Ladegeräten wurden inzwischen über 250 Stück produziert und werden weiterhin produziert und bisher hatten wir nur einen Rückläufer. Aber da du das natürlich alles viel besser weisst und soviel klüger bist, auch wenn du bis heute nicht verstanden hast, um was es eigentlich geht, brauchen wir darüber auch nicht zu diskutieren. Du hast einfach Recht und ich habe meine Ruhe. Und was Stereo angeht, müsst ihr nur einfach mal lesen, was ich geschrieben habe, dann ist man nämlich klar im Vorteil. Aber Lesen ist ja heute keine Stärke mehr.
" Der Decoder trennt glasklar und rauschfrei mit einer hervvorragenden räumlichen Wiedergabe."
Aber wie bei euch üblich gleitet die Sache ins Lächerliche ab:
Ihr nehmt euch ein Radio mit eingebautem Decoder, stellt es auf ein Stuhl in der Mitte des Raumes, setzt euch davor, die Boxen links und rechts in die Raumecken so bummelig 4-5 m auseinander, möglichst mit den Schallöffnungen in Richtung zu eurem Kopf, stellt einen Sender ein der stereofähiges Signal liefert und hört einfach zu. Dann kommt der grosse Trick: Ihr schaltet den Decoder auf Mono um! Und ein Wunder: kein Stereo mehr! Dann schaltet ihr den Decoder wieder um und ein neues Wunder: wieder ist Stereo da! Aber es kann ja nicht sein was bei euch nicht sein darf.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: Di Feb 19, 2019 14:38 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 17:09
Beiträge: 1098
radio-volker hat geschrieben:
Aber wie bei euch üblich gleitet die Sache ins Lächerliche ab:

Das ist aber nicht meine Schuld.

Das
radio-volker hat geschrieben:
Ihr nehmt euch ein Radio mit eingebautem Decoder, ...
... wieder ist Stereo da! Aber es kann ja nicht sein was bei euch nicht sein darf.

mag sich recht schön lesen lassen, ist aber Prosa, die bestenfalls Unbedarfte beeindruckt, hingegen aber den Intellekt der Mehrzahl der hiesigen Forumsteilnehmer beleidigt.

Also, konkretisiere bitte: wie groß waren die Übersprechdämpfungen, die Du bei Deinen Wunder"stereo"umbauten hast messen können, sagen wir bei 100Hz / 1kHz / 10kHz? Es muß nicht so umfangreich sein wie hier, auf S.8,9, aber eine qualifizierte Aussage dazu solltest Du schon tätigen können.

Du hast doch hoffentlich nachgemessen, um den Leuten, für die Du das gemacht hast, guten Gewissens mitteilen zu können, was ihr nun-"Stereo"empfänger kann?
Ich meine, wenn am Auto ein Motortuning durchgeführt wird, erhält man dazu auch ein M/P/n-Diagramm, ermittelt auf dem Rollenprüfstand.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Di Feb 19, 2019 16:31 
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Registriert: Do Okt 29, 2015 7:54
Beiträge: 2739
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Servus,
Bescheidene Frage: Wenn du eine Schallplatte auflegst und über einem Stereoverstärker abspielst, hörst du dann Stereo oder brauchst du da auch 10 Tonnen Messpark, die dir erzählen ja, nein, vielleicht, oder doch, könnte Stereo sein? Bist du sicher, das die Schallplatte oder CD wirklich in Stereo aufgenommen wurde, das die Radiostationen wirklich in Stereo übertragen? Kannst du das nur messen oder kannst du das auch hören, da bin ich mir bei dir absolut nicht mehr sicher. Ich lasse mich auf diese fanatischen Elfenbeinturm Messklittereien einfach nicht ein. Ich habe jahrelang in einem Sinphonie Orchester mitgespielt und habe sehr feine Ohren trotz meiner 65 Jahre und ich weiss sehr genau, wann eine Wiedergabe Stereo ist und welche Qualität sie hat. Und ich kann dir hier auch genau sagen, welcher Radiosender eine mistige Studiotechnik und Übertragungtechnik hat und welcher nicht, das höre ich nämlich perfekt heraus und sage dir auf den Kopf zu um welchen Sender es sich handelt. Also vergiss es, ich springe auf diesen Zug nicht auf! Inzwischen haben hier so manche im Forum Radios auf Stereo umgebaut und es passierte ein Wunder: Sie hörten Stereo und das sogar mit ihren Ohren!

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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