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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Loewe Opta 4791 Spannungsschwankungen!

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BeitragVerfasst: So Mai 05, 2019 11:13 
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Registriert: So Jan 28, 2018 16:56
Beiträge: 35
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

Ich habe einen Loewe Opta 4791 bei dem ich schon die üblichen Kondensatoren gewechselt habe.Beim Probelauf war alle ganz normal.Erst nach ca 5 Minuten wurde das Gerät leiser und auch der Bass war so gut wie weg und ein leichtes Brummen war zu hören.Die Betriebsspannung war dann auch nur noch so um die 218V am Gleichrichter + gemessen.Der schwarze große Gleichrichter wird auch recht warm ,ob das normal ist weis ich leider nicht.Ich habe dann mal ein moderneren Gleichrichter mit 100Ohm Vorwiderstand eingebaut, da ich dachte der Originale ist defekt.Dem ist aber nicht so.Das gleiche Verhalten wie vorher.Was kann denn die Spannung so runterdrücken?Becherelko?Was meint Ihr.

Gruß Andreas :(


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BeitragVerfasst: So Mai 05, 2019 11:44 
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Registriert: Do Okt 05, 2017 19:39
Beiträge: 99
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

ich hatte genau das Phänomen schon sehr oft und es war jedesmal die Endröhre im NF-Amp, die entweder aufgrund fehlerhafter Koppelkondensatoren oder durch "Duchgehen...Gitteremission" den Ruhestrom stark erhöhte. Die Röhre ist nicht so schlimm (auch eine intakte macht das schon ne Weile mit) , aber der Ausgangsübertrager ist in Gefahr !

Miß mal den Ruhestrom (ggf. über die Spannung über Katodenwiderstand), wenn der Koppel-C am g1 ein alter "Problemkondensator" (bitte unter diesem Begriff googlen) ist, bitte den eigentlich sofort erneuern (nur zur Fehlerbestätigung und kurz mit Messung experimentell nochmal in Betrieb nehmen).

Die Änderung des Klangbildes und der Lautstärke könnte am bereits in Sättigung gehenden Übertrager liegen.

Wenn Du Problemkondensatoren drin hast, müssen die alle raus. Die anderen Röhren können nicht so viel Strom ziehen, da hochohmige Widerstände im Anodenkreis liegen, aber Fehlfunktionen und ärgerliche Zeitfehler können sie trotzdem auch anderswo machen, lediglich in Klangnetzwerken sind sie rel. unauffällig, solange an ihnen keine hohe Gleichspannung anliegt.

Gruß Ingo


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BeitragVerfasst: So Mai 05, 2019 18:35 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
Beiträge: 1137
Moin,
fuer die Mitleser, dieses Geraet hat NF-Stereo mit 2 EL84 und eine ECL82 gibt es auch noch(*). Insgesamt ist das Geraet ein 11/14-Kreiser.

Die Papierkondensatoren sind wohl schon getauscht, da muss man jetzt messen:
Alle drei Endroehren ziehen und an den Steuergitteranschluessen der Endsysteme messen, ob dort eine positive Gleichspannung anliegt. Wenn ja, muss dem nachgegangen werden. Moeglich waeren ausser Verdrahtungsfehlern defekte Koppelkondensatoren und/oder Isolationsfehler der Fassungen.
Wenn nein, die Roehren wieder einsetzen und die Messung wiederholen, ggf. den Eintritt des Fehlers abwarten. Taucht jetzt an einem der Gitteranschluesse eine positive Spannung auf, ist die Roehre fehlerhaft.

Wenn der Becherelko defekt ist und (Fein)schluesse entwickelt, wird er sich spuerbar erwaermen. Zumindest waere das schonmal ein Hinweis.

(*) Sehr seltsam, eine Gegentaktendstufe fuer den linken Kanal, die ECL82 fuer den rechten. OK, das war 1958/59, da gab es so einige seltsame Stereoloesungen...
73
Peter


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BeitragVerfasst: Mo Mai 06, 2019 17:06 
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Registriert: So Jan 28, 2018 16:56
Beiträge: 35
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

Erstmal vielen Dank für eure Mithilfe.Es ist nun so,daß doch tatsächlich die eine EL84 den Fehler verursacht hat.Habe die Röhre dann nochmal bei einem Grundig getestet und es war das gleiche Fehlerbild.Habe vermutlich den Gleichrichter , Ladeelko + Siebelko um sonst ersetzt.Zum Schluß habe ich hinter der Tastatur 2 versteckte Bonbons etdeckt.Die habe ich mal gelassen,da ich sonst das Skalenglas nochmal entfernen müsste.Das gute Stück läuft wieder recht gut,aber an einen Saba Freiburg 12 kommt das Gerät klanglich nicht ran.Selbst der Grundig Zauberklang 5080 klingt nach meiner Meinung auch besser.Aber ich bin zufrieden denn das Gerät ist auch optisch schon was feines.

Gruß Andreas :)


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BeitragVerfasst: Mo Mai 06, 2019 20:58 
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Registriert: Do Jul 08, 2010 21:17
Beiträge: 1137
Moin,
nach den technischen Daten ueber den grundsaetzlichen Aufbau sollte das Geraet einen ziemlich guten Empfaenger haben. 11AM/14FM-Kreise sind nicht alltaeglich, auch bei Spitzensupern nicht (vor allem westdeutschen, da endete man haeufig bei 9/12 Kreisen).
Der Klang war zu jener Zeit oft auch eine Sache des Herstellers, der ein bestimmtes Klangbild seiner Geraete erreichen wollte. Bei diesem Geraet waere es wahrscheinlich besser gewesen, man haette das Geld in einen sorgfaeltig durchgebildeten Monoverstaerker gesteckt, dazu eine ebensolche Lautsprechergruppe. Die Stereokonstuktion, die man hier gemacht hat (faengt ja schon mit den vollkommen unterschiedlichen Verstaerkern an), wirkt doch sehr "krampfig", man wollte wohl unbedingt "Stereo" dranschreiben koennen, ohne dafuer zuviel Aufwand zu treiben.
Eigentlich hat man im NF-Teil schon ziemlichen Aufwand getrieben, aber wie aus einem Guss wirkt das nicht. Es kann durchaus sein, dass das Geraet den typischen "Loewe-Klang" repraesentiert.

Abgesehen davon, mein Saba Bodensee 3D-S klingt auch besser als der Freibung 9. Bei gleichem Hauptlautsprecher hat der Bodensee die bessere Hochtongruppe und auch den Verstaerkerfrequenzgang sollte man sich mal genauer ansehen. Im Vergleich zum Bodensee fand ich den Freiburg etwas enttaeuschend.

73
Peter


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