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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig Heimboy 1 -

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 Betreff des Beitrags: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Fr Jul 26, 2019 21:12 
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Guten Abend,
ein kleines niedliches Küchenradio, allerdings mit Transportschaden, habe ich mit sehr
viel Geduld auf UKW zum Spielen gebracht. Eine enorme Fummelei war das. Verglichen mit einer
Philetta, ist diese schon eine fetter Klopper. Die Ratiospannung beträgt sage und schreibe -45 Volt!
Blöd ist nur, dass ich auf AM ein s.g. Motorboating habe. Auch auf TA ist dieses Geräusch zu vernehmen,
allerdings leiser. Die Problemkondensatoren sind gewechselt. ECH81, EABC80 und EL41 habe ich schon
gegen Referenzröhren getauscht, außer die EC92 (sehr gute Werte) und die EF93. Für letztgenannte Röhre
fehlen mir die Einstellungsdaten für das RPG70. Auch im Telefunken-Röhrentaschenbuch ist sie nicht aufgeführt.
Die Heizspannung beträgt 6,5 Volt. Ziehe ich die ECH81 ab, ergibt sich keine Geräuschveränderung. Wieso tritt
dieses fiese Geräusch nicht bei UKW auf? Seltsam?


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Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Fr Jul 26, 2019 23:12 
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Hallo Norbert,

die Datenbank vom Roetest sagt für die EF93:
"= 6CG6, W727, PM04, p104 russ, M8101, GL5749, CK5749, 6k2p russ, 6AB6W, 6AB6, 6k4p russ, 6BA6, 6F31"
Ua = 250V
Ug1 = -1V
Ug2 = 105V
Ia soll = 11,5mA
Ig2 soll = 4,4mA
S = 4,4 mA/V

Vielleicht helfen Dir die Daten weiter.

Gruß,
Daniel

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Gruß,
Daniel


Baden Baden, Beromünster, Paris, Rom…
...Eine ganze Welt ist auf der Skala des SABA-Empfängers vereint


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 7:28 
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Hallo Norbert,

Motorboating hat mit der EF 93 nichts zu tun. Schau nach dem Netzteil. Lade- und Siebelko einwandfrei? Hat deren Masse einwandfreie Verbidung zur Gerätemasse?

VG STefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 15:01 
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Motorboating: Alle irgendwie die Anodenspannung filternden Bauteile, Widerstände wie Kondensatoren, alle gegen Masse geschalteten Kondensatoren sind eventuell kritisch.

Z.B. vielleicht auch der 0.1µF im Anodenkreis der EABC80 (Triode) (eventuell zu geringe Kapazität?), der daran gekoppelte Widerstand 100kOhm (ist er vielleicht niederohmig?).

Z.B. der 1.2kOhm 2W Widerstand im Anodenkreis der EL41 (ist er eventuell niederohmig?), natürlich wie schon erwähnt die Elkos im Netzteil (zu geringe Kapazität? Schlechter Massekontakt?).

Oder ist vielleicht der Brückengleichrichter halb-defekt, also die Dioden in Durchlassrichtung hochohmiger als sie sein sollten?

Auch die 10nF/30kOhm Kombination im Anodenkreis der ECH 81 (Triode) würde ich mir ansehen.

Z.B. auch die 40kOhm / 2.5nF / 10nF Kombination am Schirmgitter der ECH81 könnte vielleicht einen Einfluss haben (zu niedrige Kapazitäten??), denn sie hat nebenbei eine die Anodenspannung filternde Rückwirkung.

Viel Glück und Erfolg
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 17:55 
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radio-hobby.de hat geschrieben:
Auch die 10nF/30kOhm Kombination im Anodenkreis der ECH 81 (Triode) würde ich mir ansehen.

Z.B. auch die 40kOhm / 2.5nF / 10nF Kombination am Schirmgitter der ECH81 könnte vielleicht einen Einfluss haben (zu niedrige Kapazitäten??), denn sie hat nebenbei eine die Anodenspannung filternde Rückwirkung.

Diese beiden Ursachen sind auszuschließen, denn er schreibt ja, dass der Fehler auch in Stellung TA vorhanden ist, nur leiser. Dann sind diese Bauteile nicht in Betrieb.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 18:00 
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Danke Daniel, Stefan und Georg.

Bevor ich mich ans Werk mache....... Wieso knattert das Radio nur im AM-Bereich??? Auf UKW spielt das Radio einwandfrei!
Wenn es am Netzteil oder/und Becherelko liegen sollte, müsste es doch immer knattern. :haeh:

Edit: Mein letzter Beitrag hat sich mit dem von Lutz überschnitten. Also auch Dir ein Dankeschön.

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Norbert

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Zuletzt geändert von Similis am Sa Jul 27, 2019 18:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 18:04 
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Auf UKW ist die Stromaufnahme des Radios am größten, vielleicht hat es damit zu tun. Das würde für eine Ursache im Netzteil sprechen, einiges wurde ja schon genannt.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 19:54 
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Knattert es bei UKW auch nicht, wenn kein Sender eingestellt ist (geringe Ratio-Spannung)?

Nachtrag:
Vom Ausgangsübertrager über 1,3k - 100k - 200k (an der Anode der EABC80) geht's zurück über 5n zur EL41.
Dazwischen sorgen 50µ und 0,1µ für Tiefpassverhalten 2. Ordnung mit bis zu 180° Phasenverschiebung.
Das gibt bei irgendeiner Frequenz eine Mitkopplung (RC-Schwingkreis).
Die führt nur dann nicht zum Schwingen, wenn die Serienwiderstände der Kondensatoren klein sind (hohe Güte des Kondensators).
-> 50µ oder 0,1µ wird schadhaft sein. Zum Testen einfach mal einen Kondensator mit ungefähr der gleichen Kapazität parallel schalten.

Durch das leichte Schwingen der Spannung am 50µ-Kondensator (nach dem Widerstand 1,3k) wird auch die Amplitude der ZF nochmal amplutudenmoduliert. Dadurch ist's bei AM lauter.

Beim FM-Diskriminator wird einerseits die Amplitudenmodulation unterdrückt, zusätzlich wird der Schaltkontakt 2,8 - 1,8 geschlossen. Durch die dann parallel geschalteten Schalungsteile wird der Schwingkreis stärker bedämpft und hört vielleicht ganz auf zu schwingen.

Bei TA ist das Schwingen leiser als bei AM und es müsste unabhängig von der Stellung des Lautstärkepotis sein.

Bernhard


Zuletzt geändert von Bernhard W am Sa Jul 27, 2019 21:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 21:00 
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Bernhard W hat geschrieben:
Knattert es bei UKW auch nicht, wenn kein Sender eingestellt ist (geringe Ratio-Spannung)?

Bernhard


Nein Bernhard, kein noch so kleines Knattern ist auf Ukw zu vernehmen.

Und an alle, die dieses Thema verfolgen:

Georgs Vorschläge habe ich abgearbeitet. Leider war dort der Fehler nicht zu finden. Der Gleichrichter arbeitet wie
ein Uhrwerk und wird nur lauwarm in Betrieb (255 Volt gleichbleibende Anodenspannung). Becher- und Ladeelko haben keinen Durchlass und haben jeweils um
die 50µF.
Dann habe ich die Spannungen an Becher- und Ladeelko im FM- und AM-Bereich gemessen:

Ladelko: AM=260 Volt FM=255 Volt
Siebelko: AM 234 Volt FM=216 Volt

Der Trafo liefert konstant 1 x 120 Volt und 1 x 108 Volt Wechselspannung.

Ich habe mal ein Bild von der Unterseite des Cassis gemacht. Es ist ein elendigliches Gefriepsel! Oft komme ich mit den Messspitzen nicht an die Kontakte, so dass vorher Bauteile abgelötet werden müssen.
Bild

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Nette Grüße

Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 21:18 
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Similis hat geschrieben:
Bernhard W hat geschrieben:
Knattert es bei UKW auch nicht, wenn kein Sender eingestellt ist (geringe Ratio-Spannung)?

Bernhard

Nein Bernhard, kein noch so kleines Knattern ist auf Ukw zu vernehmen...

Hallo Norbert,

der Aufbau sieht ja ziemlich unübersichtlich und service-feindlich aus.

Bevor du deine Finger brichst und den Lötkolben verbiegst: Meinen Beitrag habe ich inzwischen etwas ergänzt.

Viel Erfolg

Bernhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 21:42 
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Bei UKW ist die Triode der ECH81 ohne Funktion, ansonsten Oszi für L,M mit 468kHz ZF. Ich würde in der Richtung suchen. Vielleicht mit Zweitempfänger das L,M-Oszi-Signal einfach mal prüfen und dann auf der 468kHz-Schiene bleiben.

Die Schalter sind etwas verquer eingezeichnet, mit der Skizze überprüfen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Matrix und das Schaltbild übereinstimmt (d.h. eindeutig alles UKW oder alles L,M). Jedenfalls sollte bei UKW die Anodenspannung der ECH-Triode weg oder sehr niedrig sein, und erst bei L und M voll da sein.

73 Peter

(ps. ist mir beim Rondo 55 aufgefallen und scheint hier ähnlich zu sein, dort hat man die Kontakt-Stellung nicht eingezeichnet und MUSS die Matrix nehmen. Ich habe die Spannung nicht mehr im Kopf, ist aber eindeutig verschieden.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Sa Jul 27, 2019 22:12 
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Hi,

wenn das Netzteil ohne Ergebnis geprüft wurde, könnte auch z.B. der Koppelkondensator der durch einen zu hohen Wert ersetzt worden ist das Motorboating verursachen. Evtl. Wären dann auch weitere Kondensatoren im NF Teil wären dann verdächtig.

Gruß
Oliver

_________________
Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: So Jul 28, 2019 20:30 
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Mensch Bernhard, Du bist ja ein As auf der Bassgeige! :super:
Es war tatsächlich der Sieb-Elko. Erst mit Krokodilklemmen einen 47µF-Elko parallel befestigt und siehe da,
kein Knattern mehr war zu hören. Nur das Einlöten war wegen des Platzmangels etwas kompliziert. Ich bin
wirklich begeistert. Zwar empfange ich keinen einzigen Sender auf AM, aber das ist mir piepe.
Der Grundig Heimboy 1 steht seit heute in meinem Sammler-Regal und ist mit seiner Ratiospannung von über -45 Volt
Champion. Der Klang ist ebenfalls sehr sehr gut. Das kleine Radio ist wirklich erstaunlich! Eine tolle Leistung der damaligen
Grundig-Ingenieure.
Meinen Dank nochmals an meine Helfer hier, die sich die Zeit und die Mühe gemacht haben, mir bei diesem Problem zu helfen.
An dieser Stelle auch meinen Dank an Anton aus dem RBF, der mir für die Restauration eine tadellose Skalenlampenhalterung geschenkt hat.
Ich habe wieder etwas dazu gelernt :drftoll:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Mo Jul 29, 2019 18:00 
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Moin,
klingt plausibel. Motorboating entsteht durch schlecht entkoppelte Verstaerkersatufen, die dann ueber die Stromversorgung in Selbstwrregung geraten.

Und noch einen Tip, den ich gerne gebe:
Den 0,1µ in der Anodenspannungsleitung der EabC80 auf 0,47µ aendern. Dieser Kondensator siebt die Anodenspannung der NF-Triode und die kann nicht brummfrei genug sein. Von den Herstellern werden diese Kondensatoren nach den geringsten Erfordernissen bemessen, sie waren mit diesen Werten recht gross und teuer. Heute, und fuer die benoetigte Stueckzahl, kann man es sich leisten, bei der Ueberholung den groessten sinnvollen Wert einzusetzen. Dieser Kondensator kann zwar beliebig gross bemessen sein, aber irgendwann wird es sinnlos, zumal mit einem Siebwiderstand von 100k.

Ach ja, das Geraet hat _keine_ Netztrennung, nur einen Heiztrafo. Und weil es einen fuer diese Netzteiltechnik ungewoehnlichen Brueckengleichrichter hat, fuehrt das Chassis unabhaengig von der Netzpolung Spannung gegen Erde. Der "Hauptmassepol" des TA-Anschlusses ist direkt amit Masse verbunden. Daher den TA-Anschluss nicht mehr verwenden und abdecken. Zeitgenoessisch wurden da vollisolierte Kristall-TA angeschlossen (und der Plattenspieler hatte besser ein von der TA-Masse getrenntes Chassis...). Der sonst moegliche Anschluss fuer MP3 oder aehnliche Spieler ueber Adapter geht hier nicht, da ist auch die empfindliche Elektronik dieser Geraete in Gefahr. Einzig moeglich waere es, den TA-Anschluss mit einem Trennuebertrager _im_ Radio zu versehen und den TA-Anschluss von der Geraetemasse zu trennen.

73
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Heimboy 1 -
BeitragVerfasst: Mo Jul 29, 2019 21:25 
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Danke Peter für den Tip mit dem 0,47µF-Kondensator an der EABC80.

Ich arbeite immer mit einem Regeltrenntrafo und das kleine Radio bleibt wo es ist,
nämlich im Regal, um nur sehr selten gespielt zu werden. ;)

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