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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig 4077 Transformator helfen

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 Betreff des Beitrags: Grundig 4077 Transformator helfen
BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 12:05 
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Seid gegrüßt!

Zuerst möchte ich mich für eine falsche Grammatik oder Wörter entschuldigen! Ich komme aus den USA, lebe aber jetzt in Deutschland. Meine deutsche Sprache ist noch grundlegend.

Ich bin neu bei Röhrenradios, habe aber ein paar alte Plattenspieler (Duals) restauriert, ich habe mittlere elektronische Erfahrung, habe aber gute Lötfähigkeiten.

Ich habe kürzlich ein Grundig 4077 Musikgerät gekauft. Es ist kosmetisch gut, bis auf einige ausgefranste Saiten im Lautsprechertuch, und war innen sehr staubig.
Ich habe das Radio mit einem "Dim Bulb Tester" angeschlossen, aber es wird nicht mit Strom versorgt.
er auf. Am Spannungswahlschalter der Sicherung liegt Spannung an. Der Netzschalter funktioniert nicht.

Ich prüfe 5-10V an den Sekundärleitungen zum Selengleichrichter. Es gibt keinen Ohm-Wert, wenn die Transformator-Leistungskabel getestet werden (Grau/Schwartz), also hat die Primärwicklung vielleicht einen Kurzschluss? Ich erhalte Ohm-Wert beim Testen der sekundären (rose) Drähte und der 6,3V Heizdrähte (gelb, blau, braun). Die Sicherung ist neu.

Ich denke, dass der Transformator nicht funktioniert. Was kann ich noch testen?

Ich habe die Kondensatoren nicht ersetzt, aber ich werde es tun. Die 2 x 50uF 350/385 sind schlecht. Soll ich alle Papier- und Elektrolytkondensatoren ersetzen und den Transformator erneut testen?

Sollte ich nach einem Ersatztransformator suchen? Jan unter http://www.die-wuestens.de/ hat einen Ersatz, der funktionieren sollte.

Ich danke dir!


Dateianhänge:
grundig 4077 power snip.PNG
grundig 4077 power snip.PNG [ 76.55 KiB | 542-mal betrachtet ]

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-Freundliche Grüße,

-Zach
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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 15:05 
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Hallo Zacro…,

da deine Angaben nicht wirklich nachvollziehbar sind (keine konkreten Messwerte), habe ich dir einen ähnlichen Standard-Netztrafo von Grundig herausgesucht, bei welchem die Wicklungswiderstände angegeben sind. So hast du ein Beispiel für die Größenordnung der zu erwartenden Messwerte. Du kannst sie mit denen deines Trafos vergleichen.
Dateianhang:
Grundig Netztrafo Beispiel.jpg
Grundig Netztrafo Beispiel.jpg [ 89.01 KiB | 525-mal betrachtet ]

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 16:10 
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glaubnix hat geschrieben:
Hallo Zacro…,

da deine Angaben nicht wirklich nachvollziehbar sind (keine konkreten Messwerte), habe ich dir einen ähnlichen Standard-Netztrafo von Grundig herausgesucht, bei welchem die Wicklungswiderstände angegeben sind. So hast du ein Beispiel für die Größenordnung der zu erwartenden Messwerte. Du kannst sie mit denen deines Trafos vergleichen.
Dateianhang:
Grundig Netztrafo Beispiel.jpg



Ich danke dir vielmals! Das ist genau das, was ich gesucht habe.

Entschuldigung für die Verallgemeinerung im Originaltext. Ich habe es sehr schwer, meinen Standpunkt auf Deutsch zu vermitteln, vor allem im Umgang mit Fachbegriffen!

Dieser Grundig 4077 verwendet einen 9078-030 Transformator. Es ist ähnlich wie das 9078-014, mit Ausnahme des "37 Wdg", von dem ich annehme, dass es das 6.3 ist, das einen gelb-blauen Draht anstelle von zwei Blautönen hat.

1 - 2 (Schwarz/Rot) is 11.1 Ohms
2 - 3 (Rot/Blau) is 2.7 Ohms
3 - 4 (Blau/Gelb) is 6.4 Ohms
4 - 5 (Gelb/Grau) is 0 Ohms

8 - 9 (Rosa/Rosa) is 108 Ohm

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-Zach


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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 16:22 
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Hallo,
ich denke das ist die 6,3V Wicklung

4 - 5 (Gelb/Grau) is 0 Ohms

Alfred


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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 16:33 
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AlfredG hat geschrieben:
Hallo,
ich denke das ist die 6,3V Wicklung

4 - 5 (Gelb/Grau) is 0 Ohms

Alfred


Danke Alfred,

Das Gelb/Grau scheint die Drähte zu sein, die von den primären Netzwicklungen des Transformators abgehen. Auf dem Schaltplan, den ich im Originalpfosten habe, sind sie als 220V und 160V Netzleitungen dargestellt.

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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 17:10 
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Moin moin,
willkommen im Forum
DU schreibst, das diese Teilwicklung 0 Ohm hat, das aber bedeutet das Sie keinen Widerstand leistet und somit Durchgang vorhanden ist.
Wo ist denn nun die Unterbrechung, wenn die andere Teilwicklungen ebenfalls Durchgang mit wenigen Ohm haben ???

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harry

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Zuletzt geändert von eabc am Di Sep 17, 2019 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 18:17 
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zacrobmer hat geschrieben:

Es gibt keinen Ohm-Wert, wenn die Transformator-Leistungskabel getestet werden (Grau/Schwartz), also hat die Primärwicklung vielleicht einen Kurzschluss?


Moin,
"keinen Ohm-Wert" ...

Das will ich genauer wissen:
Unterbrechung (open circuit) oder Kurzschluss (short, 0 ohms)?

73
Peter


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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 18:55 
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Hallo zac…

wenn ich deine Messungen richtig einordne sollte das wie folgt aussehen:
Dateianhang:
Grundig NT Messungen.jpg
Grundig NT Messungen.jpg [ 116.44 KiB | 465-mal betrachtet ]

0 Ohm zwischen gelb und grau bedeutet, dass diese 60V-Wicklung einen totalen Kurzschluss aufweist. Derart niederohmige Wicklungsschlüsse sind ungewöhnlich. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Verbindung außerhalb des Trafos, möglicherweise im Bereich der Sicherungshalter. Es kann sich dabei auch um eine schadhafte Isolation im Bereich der Trafoverdrahtung handeln. Eine sorgfältige optische Untersuchung könnte den Fehler aufdecken. Kannst du denn irgendwelche Brandgerüche wahrnehmen, riecht der Trafo angekokelt? Falls es wirklich ein Schluss der Teilwicklung sein sollte ist der Trafo unbrauchbar, sprich Defekt!
Bei deinem Trafo hat die Heizwicklung eine Anzapfung, damit wird eine Teil der Signallampen mit einer geringeren Spannung versorgt. Das erhöht ihre Lebensdauer und sie leuchten nicht so grell.
Ich denke mit der Verständigung klappt das bereits recht gut, nun würde ich dich auch gerne mit einem aussprechbaren Namen anreden können.

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Zuletzt geändert von glaubnix am Di Sep 17, 2019 22:13, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 20:25 
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eabc hat geschrieben:
Moin moin,
willkommen im Forum
DU schreibst, das diese Teilwicklung 0 Ohm hat, das aber bedeutet das Sie keinen Widerstand leistet und somit Durchgang vorhanden ist.
Wo ist denn nun die Unterbrechung, wenn die andere Teilwicklungen ebenfalls Durchgang mit wenigen Ohm haben ???


hf500 hat geschrieben:

Moin,
"keinen Ohm-Wert" ...

Das will ich genauer wissen:
Unterbrechung (open circuit) oder Kurzschluss (short, 0 ohms)?

73
Peter


Das ist die Frage wirklich. Ich weiß nicht, wo die Pause ist. Mit etwas Glück ist es in der Leitung, die vom Transformator zur Sicherungsplatte führt.

Es gibt entweder einen Bruch in der Wicklung selbst oder im Draht. Ich weiß es wirklich nicht.

Im Test zeigt die Wicklung 0 Ohm, als ob es keine Kontinuität gäbe.

-Zach

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-Freundliche Grüße,

-Zach


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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 20:33 
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glaubnix hat geschrieben:
Hallo zac…

wenn ich deine Messungen richtig einordne sollte das wie folgt aussehen:
Dateianhang:
Grundig NT Messungen.jpg

0 Ohm zwischen gelb und schwarz bedeutet, dass diese 60V-Wicklung einen totalen Kurzschluss aufweist. Derart niederohmige Wicklungsschlüsse sind ungewöhnlich. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Verbindung außerhalb des Trafos, möglicherweise im Bereich der Sicherungshalter. Es kann sich dabei auch um eine schadhafte Isolation im Bereich der Trafoverdrahtung handeln. Eine sorgfältige optische Untersuchung könnte den Fehler aufdecken. Kannst du denn irgendwelche Brandgerüche wahrnehmen, riecht der Trafo angekokelt? Falls es wirklich ein Schluss der Teilwicklung sein sollte ist der Trafo unbrauchbar, sprich Defekt!
Bei deinem Trafo hat die Heizwicklung eine Anzapfung, damit wird eine Teil der Signallampen mit einer geringeren Spannung versorgt. Das erhöht ihre Lebensdauer und sie leuchten nicht so grell.
Ich denke mit der Verständigung klappt das bereits recht gut, nun würde ich dich auch gerne mit einem aussprechbaren Namen anreden können.


Nochmals vielen Dank für die Informationen, es war eine große Hilfe.

Mein Name ist Zach, oder Zachary, wenn du willst.

Die Netzwicklung mit einem Kurzschluss macht für mich Sinn. Wenn ich den Test mache, lege ich die Sonden an die Drähte, nicht an die Lötkontakte. Ich glaube also, dass dieser Kurzschluss entweder im freiliegenden "grauen" Draht oder in der Wicklung selbst existiert.

Ich werde den grauen Draht so nah wie möglich an den Spulen schneiden, so dass genügend Länge bleibt, um den Mantel zu entfernen und die Wicklung erneut zu testen. Vielleicht, wenn ich Glück habe, ist der Kurzschluss nur ein Drahtbruch außerhalb des Transformators.

Ich sehe keine offensichtliche Verbrennung am Transformator, nichts, was neulich aussieht. Es scheint, dass der Transformator in seiner Vergangenheit irgendwann einmal heiß geworden ist. Es gibt Korrosion am Rand des Wickelabschnitts der Spule, als ob der Eisenkern sehr heiß wäre und dann, wie bei einem Grill, abkühlen und korrodieren würde. Ich werde ein Foto machen und es anbringen, dass der Transformator die einzigen Anzeichen von Korrosion zeigt.

Es gibt keinen Geruch von verbrannter Elektronik, das Radio riecht nach altem, abgestandenem Zigarettenrauch oder einem alten Schrank.

Als ich das Radio zum ersten Mal öffnete, bevor ich es einsteckte, befand sich ein EL86-Rohr in der EL84-Buchse und eine sehr dicke Staubschicht. Es gab keine Anzeichen von Verbrennungen.
Wäre der 6,3V Heizspulenhahn 3 oder 4 Volt? Ich habe noch nie die Spannung gesehen, über die für diesen Draht gesprochen wurde. Die Glühbirnen sind als 6V Glühbirnen dargestellt. Die Heizungsanzapfleitungen werden mit dem Chassis verlötet, und dann macht sich ein Draht auf den Weg zu den klangformenden Glühbirnen und Schaltern.

Wenn ich den Transformator ersetzen müsste, müsste ich sicherstellen, dass er eine zweite Heizwendel hat, die in einer Spannung von 6,3V auf 3-4V oder so fallen gelassen werden kann.

-Zach

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-Freundliche Grüße,

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BeitragVerfasst: Di Sep 17, 2019 21:58 
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Hallo Zach,

Du schriebst; "Ich werde den grauen Draht so nah wie möglich an den Spulen schneiden, so dass genügend Länge bleibt, um den Mantel zu entfernen und die Wicklung erneut zu testen. Vielleicht, wenn ich Glück habe, ist der Kurzschluss nur ein Drahtbruch außerhalb des Transformators."

Nach dieser Version ist es kein Kurzschluss (short circuit) sondern eine Unterbrechung. Das passt dann aber nicht zu den angegebenen -0 Ohm- welche du an der 60V-Wicklung (gelb-grau) gemessen hast. Falls es sich jedoch um eine Unterbrechung handelt (open Circuit) könnte es sein, dass der gelbe Draht, welcher eigentlich zwei Drähte sind, keine Verbindung miteinander haben. Bitte klar stellen... bevor du irgendetwas abschneidest.

Vielleicht solltest du zuerst ein Foto des Trafos zeigen.

"Wäre der 6,3V Heizspulenhahn 3 oder 4 Volt? Ich habe noch nie die Spannung gesehen, über die für diesen Draht gesprochen wurde. Die Glühbirnen sind als 6V Glühbirnen dargestellt. Die Heizungsanzapfleitungen werden mit dem Chassis verlötet, und dann macht sich ein Draht auf den Weg zu den klangformenden Glühbirnen und Schaltern."

Wegen dieser Anzapfung würde ich mir zunächst nicht den Kopf zerbrechen; notfalls kannst du diese Glühbirnen über Vorwiderstände betreiben. Erst sollte aber geklärt werden, ob der Trafo wirklich defekt ist.

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BeitragVerfasst: Mi Sep 18, 2019 5:06 
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Moin moin in die Runde,

@ glaubnix........ nun würde ich dich auch gerne mit einem aussprechbaren Namen anreden können.

Mein Wunsch schon seit Jahren.....aber.....

@ zach......Mein Name ist Zach, oder Zachary, wenn du willst.

Geht doch, prima so........

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harry

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BeitragVerfasst: Mi Sep 18, 2019 9:49 
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glaubnix hat geschrieben:
Hallo Zach,

Du schriebst; "Ich werde den grauen Draht so nah wie möglich an den Spulen schneiden, so dass genügend Länge bleibt, um den Mantel zu entfernen und die Wicklung erneut zu testen. Vielleicht, wenn ich Glück habe, ist der Kurzschluss nur ein Drahtbruch außerhalb des Transformators."

Nach dieser Version ist es kein Kurzschluss (short circuit) sondern eine Unterbrechung. Das passt dann aber nicht zu den angegebenen -0 Ohm- welche du an der 60V-Wicklung (gelb-grau) gemessen hast. Falls es sich jedoch um eine Unterbrechung handelt (open Circuit) könnte es sein, dass der gelbe Draht, welcher eigentlich zwei Drähte sind, keine Verbindung miteinander haben. Bitte klar stellen... bevor du irgendetwas abschneidest.

Vielleicht solltest du zuerst ein Foto des Trafos zeigen.

"Wäre der 6,3V Heizspulenhahn 3 oder 4 Volt? Ich habe noch nie die Spannung gesehen, über die für diesen Draht gesprochen wurde. Die Glühbirnen sind als 6V Glühbirnen dargestellt. Die Heizungsanzapfleitungen werden mit dem Chassis verlötet, und dann macht sich ein Draht auf den Weg zu den klangformenden Glühbirnen und Schaltern."

Wegen dieser Anzapfung würde ich mir zunächst nicht den Kopf zerbrechen; notfalls kannst du diese Glühbirnen über Vorwiderstände betreiben. Erst sollte aber geklärt werden, ob der Trafo wirklich defekt ist.


Das Schneiden des grauen Kabels und das Testen war eher ein letzter Versuch, das Problem zu lösen, bevor ein neuer Transformator gekauft wurde. Wenn der graue Draht in der Wicklung gebrochen oder kurzgeschlossen ist, gibt es nicht viel mehr zu tun, wenn der Draht außerhalb des Transformators gebrochen ist, kann ich ihn vielleicht speichern. Einer der Rosa-Sekundärdrähte, die zum Gleichrichter führen, hatte einen Bruch. I als Erhalten der zeitweiligen Tests auf einem Draht, aber, wenn ich ihn ungefähr auf halbem Weg klemmte, würde es einen Messwert geben.

Ich habe auch gestern beim Prüfen der Leitfähigkeit den grauen Draht vom Sicherungsblock abgebrochen und musste ihn löten. Sie scheinen sehr brüchig zu sein.

Der gelbe Draht ist zweiadrig, sie scheinen mit einer massiven Lötverbindung verbunden zu sein.

Ich habe ein paar Bilder des Transformators beigefügt.

Es tut mir leid für die Verwirrung über das 6,3-V-Gewinde; ich bezog mich auf das Gewinde, wenn ich am Ende einen Ersatztransformator kaufte. Die neue, die ich gesehen habe, hat zwei 6,3V-Wicklungen.

Nochmals vielen Dank.

Dateianhang:
Transformer 1.jpg
Transformer 1.jpg [ 41.36 KiB | 383-mal betrachtet ]


Dateianhang:
Transformer2.jpg
Transformer2.jpg [ 42.17 KiB | 383-mal betrachtet ]

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-Freundliche Grüße,

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BeitragVerfasst: Mi Sep 18, 2019 15:59 
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Moin,
der gelbe, blaue und rote Draht sind alle zweiadrig. Hier hat man die Teilwicklungen herausgefuehrt und auf dem Sicherungshalter miteinander verbunden. Die Gesamtwicklung hat _nur_ Durchgang, wenn alle zweiadrigen Draehte an ihrem jeweiligen Ende miteinander verbunden (verloetet) sind.

73
Peter


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BeitragVerfasst: Mi Sep 18, 2019 20:01 
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hf500 hat geschrieben:
Moin,
der gelbe, blaue und rote Draht sind alle zweiadrig. Hier hat man die Teilwicklungen herausgefuehrt und auf dem Sicherungshalter miteinander verbunden. Die Gesamtwicklung hat _nur_ Durchgang, wenn alle zweiadrigen Draehte an ihrem jeweiligen Ende miteinander verbunden (verloetet) sind.

73
Peter


Vielleicht verstehe ich das falsch.

Ich habe keine Änderungen an der Verkabelung vom Transformator zum Sicherungshalter/Spannungswahlschalter vorgenommen. Ich musste den grauen Draht neu löten, nachdem er abgebrochen war. Vor allem der gelbe, blaue und rote Draht wurden nicht gestört. Vielleicht ist es der Winkel des Bildes. Die gelben, blauen und roten Drähte sind sauber mit den Laschen verlötet.

Nur der graue Draht scheint Probleme zu haben, da der andere Durchgang besteht.

Zitat:
1 - 2 (schwarz / rot) ist 11,1 Ohm.
2 - 3 (rot / blau) ist 2,7 Ohm.
3 - 4 (blau / gelb) ist 6,4 Ohm.
4 - 5 (gelb / grau) ist 0 Ohm.


Zach

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