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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kleine Kondensatorkunde: Gute und defekte C's im Röhrenradio

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BeitragVerfasst: Di Mär 23, 2010 17:45 
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Hier lang: Kleine Kondensatorkunde: Gute und defekte C's im Röhrenradio

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BeitragVerfasst: Mi Dez 08, 2010 18:17 
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Noch einen Tipp zum Testen von Hochvoltkondensatoren: Ich habe mir eine kleine und einfache Schaltung zusammengebaut.Benötigt werden eine 1000V Diode und eine Glimmlampe (z.B.aus einem Phasenprüfer).Die Glimmlampe und die Diode sowie den Kondensator in Reihe schalten.Hat sich der C aufgeladen,erlischt die Glimmlampe.Ist er defekt,leuchtet sie ständig.So prüfe ich schon seit den 70er Jahren Kondensatoren.Kürzlich habe ich allerdings einen alten Netztrafo und eine "Bienenkorbglimmlampe",wegen der besseren Sichtbarkeit in die Schaltung integriert. Gruß aus Dresden Ulli


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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 12:54 
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Hier zur Ergänzung ein Foto vom ERO FOL II Folienkondensator. Diese Type ist, wie bereits von Christopher gesagt, haltbar, kann belassen werden bzw. ist sehr gut zur Restaurierung brauchbar.
Gruß, Georg
Dateianhang:
Dateikommentar: ERO FOL II
EROFOLII.JPG
EROFOLII.JPG [ 44.98 KiB | 14283-mal betrachtet ]

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Do Mär 17, 2011 23:45 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Kollegen,

die gezeigten EROFOL-Kondensatoren sind in der Tat sehr zuverlässig und langlebig. Das genaue Gegenteil - die meisten hier werden sie kennen - waren die gefürchteten "Malzbonbons", jene schwarzen WIMAS aus den 1950ern.

Die heutigen Produkte dieses Herstellers geniessen wiederum weltweit einen sehr guten Ruf.

Gruß,

Herbert


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BeitragVerfasst: Sa Apr 30, 2011 23:14 
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Vam-Bier hat geschrieben:
Noch einen Tipp zum Testen von Hochvoltkondensatoren: Ich habe mir eine kleine und einfache Schaltung zusammengebaut.Benötigt werden eine 1000V Diode und eine Glimmlampe (z.B.aus einem Phasenprüfer).Die Glimmlampe und die Diode sowie den Kondensator in Reihe schalten.Hat sich der C aufgeladen,erlischt die Glimmlampe.


Nach dem Test sollte man den C aber doch besser wieder über einen Widerstand entladen, oder?

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- Ja, der Heesters, das hat er nun davon, von seiner Raucherei... -


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BeitragVerfasst: So Mai 01, 2011 6:21 
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Erik hat geschrieben:
Vam-Bier hat geschrieben:
Noch einen Tipp zum Testen von Hochvoltkondensatoren: Ich habe mir eine kleine und einfache Schaltung zusammengebaut.Benötigt werden eine 1000V Diode und eine Glimmlampe (z.B.aus einem Phasenprüfer).Die Glimmlampe und die Diode sowie den Kondensator in Reihe schalten.Hat sich der C aufgeladen,erlischt die Glimmlampe.


Nach dem Test sollte man den C aber doch besser wieder über einen Widerstand entladen, oder?

Das ist auf jeden Fall wichtig ! Ich mache es über einen Widerstand 3kOhm 2Watt.Ulli


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BeitragVerfasst: Di Aug 30, 2011 20:38 
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Und was für eine Spannung muß man anlegen? Eine kleine Wechselspannung? Geht das für alle röhrenradiotypischen Kondensatoren?

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"Daß die wichtigsten Dinge durch Röhren getan werden..."
Georg Christoph Lichtenberg, 1742 - 1799


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BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 6:09 
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harm hat geschrieben:
Und was für eine Spannung muß man anlegen? Eine kleine Wechselspannung? Geht das für alle röhrenradiotypischen Kondensatoren?


Moin,

für die Leckageprüfung wird eine Gleichspannung angelegt, die den auf dem Prüfling angegebenen Wert nicht überschreiten darf. Ist der Kondensator in Ordnung ("dicht") fließt nach dem vollständigen Aufladen kein weiterer Strom, die in Reihe geschaltete Glimmlampe (mit Vorwiderstand!) erlischt.

Die Prüfmethode mit einer Glimmlampe ist für alle Kondensatoren mit einer zulässigen Spannung von mehr als etwa 110 Volt (entspr.~Zündspannung der Glimmlampe) anwendbar.

Gruß,
Herbert


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BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 11:14 
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Wobei man damit eigentlich nur "normale" Kondensatoren verlässlich prüfen kann.
Würde man einen Siebelko mit diesem Verfahren testen, würde die Glimmlampe vermutlich sehr lange brennen... Dann dürfen Elkos im Vergleich zu normalen Cs auch einen geringen Leckstrom haben (evlt würde die Glimmlampe nie ausgehen, obwohl der Elko ok ist).
Bei Elkos messe ich im Zweifelsfall immer die Stromaufnahme (bei 200-300V), ist die, nachdem der Elko geladen ist, unter 1mA bleibt er drinne. Ist der Strom nach dem ersten Aufladen zu hoch enlade und lade ich den Elko ein paar mal, bis abzusehen ist das der Strom unter 1mA sinkt.

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Grüße
Christoph


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BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 11:43 
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Vollkommen richtig, Christoph,

deshalb habe ich auch nur von Kondensatoren gesprochen. Elkos habe ich bewußt nicht erwähnt.

Besonders ältere Elkos haben höhere Leckstromwerte, dabei können sie durchaus noch intakt sein. Brenzlig wird's immer erst dann, wenn sie sich im Betrieb erwärmen. Dann ist schleunigst der Austausch angesagt, bevor es knallt und man die Sauerei im Radio und in der Wohnung hat, von anderen unangenehmen "Nebenwirkungen" einmal abgesehen.

Neue bzw. jüngere Exemplare, z.B. aus dem Primärkreis eines geschlachteten Computernetzteils (die nehme ich recht gern für Radioreparaturen) sind da viel besser. Da funktioniert meist sogar die Prüfung mit der Glimmlampe tadellos. Leider kann man daraus keine allgemein gültige Aussage herleiten. Deshalb sollte die Prüfmethode sicherheitshalber auf herkömmliche Kondensatoren beschränkt bleiben.

Viele Grüße,
Herbert


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BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 16:56 
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Guten Abend!

Danke für Eure Antworten.
Ich bin, wie man vielleicht schon an meinen Fragen sieht, nicht sehr bewandert in Schaltungstechnik, würde mir diesen Kondensatortester aber gerne mal nachbauen. Bisher wechsle ich Kondensatoren immer nach Aussehen...

Vielleicht kann einer von euch Bewanderten ja mal eine Schaltplanskizze machen, mit der auch ich so eine Schaltung bauen kann?

Ich würd mich freuen und vielleicht nützt es ja auch noch anderen...

Danke und Gruss!

Harm.

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BeitragVerfasst: Do Sep 01, 2011 18:22 
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Na, ja, das stimmt natürlich. Die Offensichtlichen nimmt man raus und dann ist das gut. Aber bei einigen der Rausoperierten bin ich nicht so sicher, ob ich die jetzt wegwerfen soll, da wäre ein Test schon interessant. Obwohl: baut man die alten Teile jemals irgendwo wieder ein?

Gruß, Harm.

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BeitragVerfasst: Do Sep 01, 2011 20:13 
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Also,liebe Hobbyfreunde-folgendes : Im uralt Radio prüfe ich grundsätzlich jeden Hochvolt- Kondensator mit der Glimmlampen Methode.Auch Elkos lassen sich wunderbar prüfen und evtl. wieder formieren. Da dauert natürlich ein RFT 50uF ca. 20std.- bis er wieder ok ist.Sollte aber die Kontolllampe nach dieser zeit noch voll leuchten,so ist dieses teil Schrott ! Am besten geht das Procedere allerdings mit einer sogenannten "Bienenkorb" Glimmlammpe.Stolz kann der Hobbyfreund sein,wer ein solch seltenes Teil besitzt.Nach der Prüfung auf jeden fall den Kondensator über einer Widerstand 3k Ohm entladen und danach mit einem Capacitor Tester die genaue Kapazität messen. Dort kann man aber staunen.Gruß aus Dresden vom Ulli


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BeitragVerfasst: Do Sep 01, 2011 21:57 
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harm hat geschrieben:
Na, ja, das stimmt natürlich. Die Offensichtlichen nimmt man raus und dann ist das gut. Aber bei einigen der Rausoperierten bin ich nicht so sicher, ob ich die jetzt wegwerfen soll, da wäre ein Test schon interessant. Obwohl: baut man die alten Teile jemals irgendwo wieder ein?

Gruß, Harm.


Rausschmeißen und gut ist. Im zweifel lieber wegschmeißen,so weit wie der himmel blau ist.

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Mfg.
Mario


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BeitragVerfasst: Fr Sep 02, 2011 7:22 
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genau so isses ! Gruß aus DD und allen Hobbyfreunden ein schönes WE.Ulli


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