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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Möglichkeiten in Zukunft den Radioempfang zusichern....

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Röhrenradioforum: Das Forum für alle Freunde alter Röhrenradios, Kofferradios und Röhrentechnik!
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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 11:50 
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Registriert: Mo Mai 20, 2013 7:17
Beiträge: 4
fotoralf hat geschrieben:
foersti hat geschrieben:
wenn ich das teil aber direkt an das Radio schliesse bewege ich mich doch nicht im illegalen bereich?...dann "betreibe" ich doch nur das Radio?!


Das ist richtig.
Ralf


Hallo,
habe mir ebenfalls einen ELV-Prüfgenerator besorgt - das neue Modell "SUP3". Sehr zufrieden bin ich mit dem exzellenten Klang, den man damit auf dem Röhrenradio erzeugen kann (kein Rauschen; nicht verzerrt; ohne jegliches Brummen, das mit handelsüblichen FM-Transmittern auf Röhrenradios oft entsteht, wenn die Frequenz nicht 100%ig eingestellt ist).

Mein Ziel ist ebenfalls, mit dem Prüfsender nicht zu senden, sondern das Signal lediglich direkt in das Röhrenradio einzuspeisen. Wenn ich das mache (per geschirmten Koax-Kabel bis zum Gerät und dort mit der inneren Ader des Koaxkabels an die vorhandene Antennenbuchse), entsteht leider trotzdem ein Sende-Effekt - vermutlich weil das Röhrenradio in sich nicht richtig geschirmt ist(?). Auch wenn ich die Sendeleistung des SUP3 soweit herunter regele, dass es soeben noch für das Röhrenradio reicht, gibt es über mehrere Meter Empfang, der über den handelsüblicher/zugelassener FM-Transmitter schon hinausgeht.

=> Gibt es eine machbare Möglichkeit, den Abstrahleffekt aus dem Röhrenradio irgendwie zu vermeiden oder deutlich zu reduzieren? Danke für eure Tipps!


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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 12:31 
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Völlig verhindern kannst Du die Abstrahlung nicht, denn wie Du richtig erkannt hast, gibt es Teile am Antenneneingang des Röhrenradios, die nicht geschirmt sind. Außerdem weiß ich nicht, wie gut der Prüfgenerator geschirmt ist, und die Schirmung eines Koaxialkabels ist auch nicht unendlich gut. Wenn die Reichweite nur ein paar Meter beträgt, besteht praktisch kein Risiko, Ärger zu bekommen.

Wenn Du das Koaxialkabel direkt an die Antennenbuchsen des Röhrenradios anschließt, entsteht eine Fehlanpassung, die ebenfalls zu einer unerwünschten Abstrahlung führt. Um diese zu minimieren, musst Du an das Koaxualkabel ein Symmetrierglied anschließen. Die Antennenweichen (UHF/VHF), die bis Anfang der 70er Jahre für Fernseher verwendet wurden, sind dafür gut geeignet.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 12:58 
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Ich habe auch so ein Gerät. Es reicht schon wenn man es ohne jeglichen Anschluss neben das Radio legt. Das Gerät ist nicht geschirmt, bis auf den Impulsdrehregler der immer am Gehäuse klemmt bin ich ganz zufrieden.

Alfred


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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 13:32 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Liebe Radiofreunde,
jetzt haltet mich bitte nicht für einen Haarspalter, aber das Folgende sollte man wissen.

Wenn man den Mess-sender mit einem Kabel an das Radio anschließt, handelt es sich bei den Abstrahlungen um unerwünschte Begleiterscheinungen, die in ihrer Art unvermeidlich sind, und daher rechtens sind, wenn man gewisse Schwellen der Intensität nicht überschreitet. Und da Ihr alle technisch fit seid, sollte das kein Problem sein.

Wenn man aber den Mess-sender nur danebenlegt und die Aussendung mit dem Radio drahtlos empfängt, dann ist die Abstrahlung beabsichtigt und das ist dann verboten, außer auf den speziellen ISM-Frequenzen (eine davon ist zum Beispiel 13560 kHz) oder wenn man eine Frequenzzuteilung für diesen Zweck besitzt (die man aber für Musikaussendungen wohl eher nicht bekommen wird). Das gilt auch dann, wenn die Abstrahlung noch so gering ist.

Nochmals: Ich gebe nur wieder, was ich gelernt habe. Mir ist klar, dass das alles ziemlich kleinlich ist.
Trotzdem kann es nützlich sein, das zu wissen, um sich nicht zu verplappern.

Wer aber eine Abstrahlung legal machen will, und sich dann also einen ISM-Sender - der legal ist - bauen will, findet auf meinen Webseiten Hinweise dazu.
www.radio-hobby.de

Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 15:21 
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Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Auch wer auf einer ISM-Frequenz sendet, muss bestimmte Regeln beachten, zum Beispiel bezüglich der Unterdrückung unerwünschter Nebenaussendungen. Ich bin sicher, dass dafür ein Regelwerk existiert, in dem steht, was alles einzuhalten ist.

Lutz


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BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2016 20:06 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo Lutz,
ja, das stimmt.

http://www.bundesnetzagentur.de/SharedD ... onFile&v=1

Da kommt mir eine Idee: Nebenabstrahlungen sind ja oft Oberwellen, also auf der doppelten, dreifachen usw. Frequenz. Das sind, von 13560 kHz aus gerechnet, dann 27120 kHz, was ebenfalls eine ISM-Frequenz ist, und die nächste Oberwelle ist bei 40680 kHz, und das ist dann auch schon wieder eine ISM-Frequenz.
Harmonische höherer Ordnung sollte man doch mit sehr einfachen Mitteln wegfiltern können.
Also: Mit den harmonischen Oberwellen haben wir schon mal kein echtes Problem.

Schwieriger wird es mit den Nebenabstrahlungen auf irgendwelchen anderen Frequenzen unmittelbar neben 13560 kHz. Also muss man einen sauberen Sinus erzeugen und nach der Amplitudenmodulation gut filtern.

Ich finde aber ziemlich schwierig, mit Bastler-Mitteln die maximal erlaubte Strahlungsleistung einzuhalten.
Es sind 42 dBµA/m in 10 m Abstand.
Wie soll man das messen?
Mir sagte mal jemand, historisch sei das aus 5 Milliwatt und einem Halbwellendipol hervorgegangen.
Ich kann das aber weder nachrechnen noch richtig messen.

Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: So Aug 14, 2016 10:01 
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Beiträge: 322
Wohnort: Meißendorf
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
... über was reden wir hier? Einerseits gibt es natürlich die auf reiner Theorie basierenden Vorschriften, andererseits haben die aber sehr oft nichts mit der Realität zu tun (was nicht nur in diesem Bereich so ist).
Gerade in ländlichen Gegenden kräht kein Hahn danach, ob jemand seinen Minisender direkt angekoppelt hat oder evtl. daran ein Stück Draht tüddelt, um im Garten auch noch was davon zu haben. Und in Ballungszentren oder Innerstädtisch ist der Äther so extrem verseucht von Schaltnetzteilen, WLAN, GSM, ... und deren Mischprodukten, das hier ein solches Signal vollkommen untergeht.
Natürlich gibt es den "Gilb" noch mit seinen Peilwagen, aber die konzentrieren sich auf ganz andere Dinge und wären mit dem Aufstöbern von "illegal" genutzten MiniSendern vollkommen überlastet ...

Ok, je nach "innerer Einstellung" zu Gesetz und Vorschriften muss das natürlich jeder mit sich selber abmachen, da auch im Fall der Fälle jeder selbst für sich und seine Taten verantwortlich ist. Aber ich für meinen Teil kümmere mich eher wenig um solche (n.m.M. oft sinnfreien) Vorschriften und werde meinen zweiten sup2 sicherlich weiterhin am UKW-Ringdipol betreiben (die Nachbarn nutzen das bei Partys auch recht gerne mal ...) :super:

_________________
baba
Micha
... Biker essen keinen Honig; die kauen Bienen! (... und der immer wieder mal auf Menschen trifft, welche konstruktive Kritik mit Machtgehabe abschmettern ...)


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BeitragVerfasst: So Sep 04, 2016 14:12 
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Registriert: So Nov 01, 2015 13:24
Beiträge: 332
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo zusammen !

Wenn ich mir die Belegung des Frequenzbandes auf UKW anhöre,
wird es schon etwas schwierig. hier noch eine brauchbare, freie
Stelle für eigene Aussendungen zu finden, so man diese mit einer
"normal" angeschlossener Antenne empfangen will.
Ich habe ein amtlich abgesegnetes Gerät das zum Zwecke der
Einkopplung von Tonquellen in ein Autoradio dienen soll.
Die Frequenzeinstellung ist digital und damit weiss man genau
wo es hin geht. Dieses Gerät hat somit eine ausreichend kleine Reich-
weite so lange man nicht daran manipuliert. Ich mache mir also
bei der bestimmungsmäßigen Verwendung überhaupt keinen Kopp
ob der Nachbar vieeeeleicht noch etwas davon mitbekommt !
In Zeiten des digitalen Empfangs via Satschüssel und Internet wird
der Anteil Jener sehr gering sein, welche noch analog Radio hören ....... !

Trotz Allem darf man nicht öffentlich dazu aufrufen, mit einem selbst-
gebastelten Sender unbekannter Abstrahlleistung und Qualität die
nähere Umgebung zu versorgen.

Im Gegensatz dazu kann es nicht die Aufgabe eines Internetforums
sein, ständig die Warntafeln im Hinblick auf die Gefahren des elektrischen
Stroms hoch zu halten. Da kauft sich Herr Müller ein Röhrenradio auf dem
Trödelmarkt, macht die Rückwand ab und fummelt darin herum, während
das Gerät unter Strom steht. Da sage ich nur : selbst Schuld !! Der gesunde
Menschenverstand sollte hier ausreichen, das sowas nicht passiert.
Anders sieht es aber aus, wenn Jemand um Rat fragt, da gehört bei Newbies
der Hinweis schon dazu. Im Übrigen hat man hier im Forum der Warnpflicht
Genüge getan indem man an separater Stelle deutliche Hinweise platziert hat.
Wer lesen kann ist da klar im Vorteil !! Stichwort: EIGENVERANTWORTUNG

Wenn ich mal offen sein darf geht mir die Diskussion über Allstromradios ordentlich
auf den Wecker. Da wird ständig im Kreis herum gefahren ! Wenn ich bei der Res-
taurierung einer Philetta 54L die Madenschrauben an den Drehknöpfen nicht korrekt
einschraube bin ich auch selbst schuld, wenn es juckt !! Da kann ich nicht einfach
Andere lang machen und jammern: Das hättet Ihr mir sagen müssen !!

Gruß,
RE 084
(Hans)


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BeitragVerfasst: So Sep 04, 2016 14:39 
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Registriert: Do Dez 27, 2007 23:19
Beiträge: 6667
Wohnort: östliches Niedersachsen
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Jedes Mal alle potentiellen Gefahrenquellen detailliert aufzuzählen, halte ich auch für übertrieben. So etwas sprengt den Rahmen und lenkt von der eigentlichen Fragestellung ab. Wie das wirkt, sieht man bei den meisten neueren Bedienungsanleitungen: Die ersten -zig Seiten enthalten alle möglichen Gefahrenhinweise, viele davon sind so selbstverständlich, dass sich jeder Benutzer veralbert vorkommt und die Bedienungsanleitung in die Ecke wirft.

Wenn aber ein offensichtlicher Neuling Messungen am laufenden Gerät durchführen soll, um die Fehlerursache zu finden, dann halte ich einen kurzen Hiweis auf die damit verbundenen Gefahren für angebracht. Ebenso, wenn es um ein Allstromgerät oder eines mit Spartrafo geht.

Kürzlich habe ich erst wieder im Bekanntenkreis gesehen, dass jemand an seine Allstrom-Philetta einen CD-Player mit Metallgehäuse angeschlossen hat. Dicht daneben stand der Computer mit geerdetem Metallgehäuse. Wenn ich so etwas sehe, sträuben sich bei mir die Nackenhaare, auch ohne anzufassen. Den Adapter dafür hat ihm ein Freund gebastelt, der zwar löten konnte, aber nie auf die Idee gekommen wäre, dass das, was daraus entstand, gefährlich ist. Wäre er mitschuldig, wenn es nun zu einem Unfall gekommen wäre? Wäre jemand mitschuldig, der in diesem Forum eine Anleitung zum Bau eines solchen Adapters gegeben hat, ohne vor den besonderen Gefahren bei Allstromgeräten zu warnen?

Bei den Sicherheits- und ähnlichen Hinweisen kommt es auf das richtige Maß an. Wenn jemand einen unzulässigen Sender betreibt oder betreiben will, halte ich einen grundsätzlichen Hinweis darauf für angebracht - nicht aber eine seitenlange Diskussion über alle Details und unterschiedlichen Meinungen.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Sep 04, 2016 15:11 
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Hallo Lutz !

Jau, wenn ich etwas für Andere "herstelle", dann habe ich damit
auch die Produkthaftung am Bein , gerade bei dem von Dir be-
schriebenen Adapter. Ohne Potentialtrennung geht da nix !

Wenn ich jemandem einen Rat / Tip gebe, mußich mir auch über
die möglichen Konsequenzen im Klaren sein und bei einer möglichen
Gefährdung darauf Hinweisen, so es sich nicht um einen erfahrenen
Bastler handelt.

Gruß,
RE 084
(Hans)


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