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 Betreff des Beitrags: Modulator
BeitragVerfasst: Mi Jun 17, 2015 18:00 
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Registriert: Mo Apr 14, 2014 16:24
Beiträge: 42
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,
Ich habe hier ein modulator von alps den ich gerne verwenden möchte.
Wie kann ich ihn anschließen.
War in ein kathrein ufd 70 eingebaut.
Der hat fünf anschlüsse, davon war einer nicht belegt.
Auf den modulator stehestehen zwei Nummern:
MKD8D730B
312A2301


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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Mi Jun 17, 2015 19:05 
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Beiträge: 1800
Wohnort: Rheinhessen, Nähe Wörrstadt
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Erik15.

Du hast Dich vermutlich in der Rubrik geirrt, oder möchtest Du den Modulator verkaufen?

Falls nicht, würde ich an Deiner Stelle zuerst einmal die Masse, also den Minus-Pol ausmessen. Der könnte unter Umständen auch zwei-dreimal vorhanden sein. Dies geht einfach mit einem Ohmmeter. Eine Prüfspitze an's Blechgehäuse, die andere nacheinander an jeden Stift, bis eben ein Kurzschluss gegen Masse gemessen wird.

Die Tuner arbeiten, je nach Modell mit 5V, 10V, 12V usw.

Auf Unter- oder Überspannung reagieren die kleinen Kerle sehr empfindlich. Wenn Du ein Amperemeter und ein Regelnetzteil hast, dann beobachte den Strom unter verschiedenen Spannungen.

Wenn der Modulator eine Testfunktion hat - also weiße senkrechte Streifen generieren kann, dann schalte dies ein. Ein schwarzes Bild tut's aber auch.
Wenn wir davon ausgehen, dass es sich um einen UHF-Modulator handelt, was wahrscheinlich ist, dann wird der wohl irgendwo zwischen Kanal 33-40 ungefähr liegen.

Ein Blick unter die Blechdeckel kann auch hilfreich sein: Manchmal steht da was von A,V, VCC.. oder so, an den Pins.
Wenn nicht, dann lege die Masse an und probiere die anderen Massefreien Pins nacheinander mit +5V durch. Dabei must Du bei jedem Versuch natürlich am Fernseher die entsprechenden Kanäle absuchen. Wenn das nix nützt, musst Du die Spannung erhöhen. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Beim Überschreiten der Betriebsspannung geht der Verbrauchsstrom überproportional in die Höhe. Die Dinger brauchen meist nur wenige mA.

Da fällt mir noch was ein: Hat der Modulator an der Antennenbuchsen-Seite auch den Trimmer - also die Schraube, zum Kanal-Einstellen? Wenn nicht könnte es ein I2C-Bus gesteuerter Modulator sein, mit dem lässt sich soviel ich weiß ohne einen Microcontroller, nix anfangen...

Gruß,
Daniel

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Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Mi Jun 17, 2015 19:33 
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Registriert: Mi Apr 25, 2012 17:30
Beiträge: 3859
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo

Ich habe den Themen verschoben und achte auf bessere Schreibweise und anständige Beachtung von Klein & Grossschreibung.
Solcher Text ist nicht gerade angenehm zu lesen.


Grüss
Matt

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Thomas Jefferson

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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Do Jun 18, 2015 14:35 
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Registriert: Mo Apr 14, 2014 16:24
Beiträge: 42
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Der Modulator ist ein UHF Modulator
Er hat eine Schraube zum Kanal Einstellen.
An den pins steht:
BB
NC
MB


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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Do Jun 18, 2015 19:59 
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Beiträge: 552
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Erik, (ist dass Deine Name ?), man sollte am besten immer im Text seinen Vornamen angeben damit die Anderen wissen wie sie Dich anreden sollen. Nun zu Deinem UHF-Modulator, ich kenne dieses Modell nicht aber in der Regel haben Modulatoren die aus neueren Geräten stammen nur 5 Volt Betriebsspannung, also vorsichtig sein, bei 12 Volt könnte er direkt im Elektronikhimmel sein. Solche Modulatoren haben meist zwei Eingänge, einmal für dass Videosignal (1 Volt SS an 75Ohm) und einen für dass Audiosignal (Ton). Es gibt dann noch einen Anschluss für Stromversorgung (Plus 5V, oder 12 V) und natürlich einen Stift für Masse, dieser muß mit dem Blechgehäuse verbunden sein. Die Buchstaben an Deinen Stiften sind nicht sehr aussagekräftig, BB steht eigentlich für Basisband und bedeutet Videosignal bereits mit Audiosignal gemischt (in DL 5,5Mhz, Frequenzmoduliert mit dem Audiosignal), eher nicht so üblich, NC steht für "not connected" (nicht angeschlossen). Zur Abkürzung MB fällt mir jetzt nichts ein. Man müsste den Stromversorgungspin sicher heraus finden, mal 5 Volt und Masse drauf geben und mit einem Fernseher probieren ob der Modulator einen Träger erzeugt zwischen Kanal 30 und 40, dass Bild müsste dann schwarz werden wenn man den richtigen Kanal gewählt hat. Nach abklemmen der Betriebsspannung am Modulator müsste es wieder weiß rauschen. Ist dass Bild schwarz müsste man mit Video und Audiosignal an die Pins BB und MB gehen und mal sehen was passiert. Ein Schaltbild des Satreceivers würde dass Ganze natürlich einfacher machen. Ich habe gerade mal in Google nach UHF-Modulator gesucht und folgendes gefunden (siehe Bild), dass muß nicht auf Deinen Modulator passen aber vielleicht hilft es es weiter.


Dateianhänge:
UHF-Modulator.JPG
UHF-Modulator.JPG [ 126.54 KiB | 3907-mal betrachtet ]

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)
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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Do Jun 18, 2015 20:26 
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Einer der Pins dürfte Masse sein. Das lässt sich leicht ausmessen (Verbindung zum Gehäuse).

Zwei Pins sind normalerweise die Eingänge für Video- und Audiosignal. Netterweise benötigen die Modulatoren bei den meisten Geräten Pegel, wie sie auch an einer Scart-Buchse vorkommen. Grund dafür: Bei den meisten Geräten sind die Eingänge des Modulators den Ausgängen der Scart-Buchse "TV" mehr oder weniger direkt parallel geschaltet.

Bleibt noch der Pin für die Betriebsspannung, die je nach Modell +5V oder +12V beträgt. 5V ist häufiger.

Welcher Pin nun welcher ist, und wie hoch die Betriebsspannung sein muss, misst man am besten in dem Gerät aus, in dem der Modulator eingebaut ist/war.

Wenn diese Möglichkeit nicht mehr besteht, wird es schwieriger. Dann würde ich den Modulator öffnen und nachsehen, welche Pins über Kondensatoren (meist Elkos) führen, das sind dann die Eingänge für Video und Audio. An den übrig gebliebenen Pin würde ich nun, vorsichtshalber erst einmal über einen Widerstand von einigen 100 Ohm unter Beobachtung der Stromaufnahme, eine Spannung von 5 V anlegen. Vielleicht macht der Modulator dann schon ein unmoduliertes Ausgangssignal. Nun könnte man testweise auf die anderen Pins ein Videosignal geben und prüfen, ob es auf dem angeschlossenen Fernseher erscheint. Dann fehlt nur noch, das Tonsignal auf den anderen Pin zu geben.

Soweit das Grobe. Gemeinerweise kann es sein, dass dem Videosignal eine bestimmte Gleichspannung überlagert sein muss, damit der Modulator dieses verarbeiten kann. Diese liegt im Bereich bis maximal +2V, das muss man ausprobieren. Und es könnte sein, dass das Videosignal zu groß ist, dann ist das Bild übersteuert und wird nicht richtig synchronisiert. Mit einem Widerstands-Spannungsteiler, der idealerweise einen Gesamtwiderstand von ca. 75 Ohm hat (zum Ausprobieren des Teilerverhältnisses geht ein 100 Ohm-Trimmpoti), kann man das beheben. Ähnliches ist auch beim Tonsignal denkbar, dort muss der Spannungsteiler aber Widerstände in der Größenordnung von 10-22 k Ohm haben.

Viel einfacher geht es, wenn der Sat-Receiver die Möglichkeit bietet, ein externes Video-/Audiosignal einzuspeisen. Das geht bei vielen Geräten entweder mittels manueller Umschaltung ("EXT", "DECODER" oder ähnlich), oder aber über eine Schaltspannung von +12V, die an Pin 8 der Buchse "Decoder" eingespeist wird (das kann man der Einfachheit halber direkt im Gerät brücken). Dann hat man einen kompletten Modulator, gleich mit Gehäuse und Stromversorgung. Und man hat einem analogen Sat-Receiver, der sonst zwangsweise zu Elektronikschrott degradiert wurde, zu einem Leben nach dem Tode verholfen.

Edit: Norbert war schneller...

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Modulator
BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2015 15:58 
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Hallo,
Zurzeit habe ich leider keine Zeit es auszuprobieren.
Gruß Erik


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