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 Betreff des Beitrags: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 17:13 
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Gerade mal mit einem in Röhrengeräten vielverwendetem Kondensator ein Experiment gemacht.
Originalaufdruck besagt: 0,1µF 250V~/500V-
Messtechnisch mit einem Farattester (1kHz und 120kHz Messfrequenz) und ESR-Tester war er anscheinend noch okay. Ich habe ihn dann 250V~ ausgesetzt und abgewartet.
Nach 3 Minuten war er handwarm. Nach 7 Minuten ist dann das hier passiert:

Bild

Bild

Bild

Bild

Fazit (wie vielen schon bekannt): Auch wenn die alten Dinger auf dem Messgerät noch okay sind, im Betrieb nicht mehr!

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 17:25 
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Hast Du vorher mal den Leckstrom gemessen? Ich denke, der wird nicht mehr ok gewesen sein.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 17:33 
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Der Leckstrom war bei 9V Prüfspannung, wie es viele machen beim Messen, noch okay.
Nur eben bei Betriebsspannung nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 17:37 
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Na ja, eine Leckstrommessung bei 9 V sagt aus zwei Gründen nicht viel aus.

Erstens, weil der Leckstrom dann u.U. so klein ist, dass man ihn nicht mit einem Multimeter, sondern nur mit speziellen Messgeräten messen kann.

Zweitens, weil der Leckstrom von Papierkondensatoren mit steigender Spannung oft stark zunimmt.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 17:39 
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No sh*t Sherlock :mrgreen:
Und trotzdem verlassen sich einige auf diese Messgeräte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2015 18:13 
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Servus zusammen,

genau aus diesem Grunde habe ich mir einen Isolationstester entwickelt und gebaut. Mit den gebräuchlichen, abgestuften Prüfspannungen von 50 Volt bis zu 2 Kilovolt kann man gefahrlos dem Probanden "auf den Zahn fühlen".

So manchen Kondensator habe ich mittlerweile damit entlarvt, wie erst neulich bei der Reparatur eines Dreiröhren-Farbfernsehprojektors. Hier waren es unschuldig ausschauende Keramikscheibenkondensatoren, die gleich zu Hauf durch die Prüfung fielen. Am "normalen" Multimeter waren die meisten davon auch noch unauffällig.

Andererseits habe ich auch schon z.B. WIMA MKS-4 Kondensatoren mit mehr als dem Dreifachen der angegebenen Nennspannung malträtiert, ohne dass sie durchschlugen.

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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(Serge Poliakoff)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Sa Sep 05, 2015 5:38 
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Und da heißt es immer,die Keramiktypen halten Ewig :roll:

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Mfg.
Mario


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Sa Sep 05, 2015 9:14 
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Bei Papierkondensatoren ist es absehbar, dass sie irgendwann unbrauchbar werden. Wie lange das dauert, hängt von den Umgebungsbedingungen und von der Aufgabe, die sie im Gerät erfüllen, ab.

Bei den keramischen Kondensatoren ist das etwas anders. Sie können im Prinzip "ewig" halten, aber natürlich gibt es auch bei diesen, wie bei allen Bauteilen, zufällige Ausfälle. Bei höherer Belastung (Spannung, Temperatur) werden diese häufiger. Bei machen Typen scheint es Herstellungsfehler gegeben zu haben. Denn nur so ist es zu erklären, dass es Geräte gibt, bei denen nach einer gewissen Zeit, mitunter schon nach wenigen Jahren, alle keramischen Kondensatoren eines bestimmten Typs ausfallen.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Mi Jan 18, 2017 11:27 
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Ich lese gerade ein wenig quer Beet und verstehe hier den Eingangspost des TO nicht.
Der Fleck auf der Werkbank ist ja schon da als der Kondensator noch heile war oder wie muß ich den Ablauf verstehen ?

Gruß, Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Mi Jan 18, 2017 11:53 
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Nun gut, dass Fleck unglücklich ist, er bezieht eher auf Wachsklecks (ist klein und 2x vorhandet)

Grgüss
Matt

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Mi Jan 18, 2017 13:06 
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Nein, der Fleck ist vom C.
Die Bilder sind entstanden nachdem der C aufgegeben hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Mi Jan 18, 2017 15:05 
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Hallo Herbert,

Die Prüfung von Cs mit höheren Spannungen ist gut und richtig. Leider hat nicht jeder ein solches Prüfgerät.

Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du im Beitrag zu Deinem selbst entwickelten Isotester geschrieben, dass die Bauanleitung hier mal veröffentlicht wird, wenn das Gerät endgültig fertig ist.

Ich warte schon sehnsüchtig darauf. Denn warum soll das Fahrrad nochmals erfunden werden, wenn eine bewährte Lösung vorliegt, zumal Du keine Spezialbauteile verwendet hast.

Also bitte, lass uns an Deinen Erfahrungen teilhaben, danke.

Beste Grüße
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2017 17:26 
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Wohnort: Marktredwitz
Hallo Jürgen (und Herby)

Daran hätte ich auch großes Interesse.
Ist doch was ganz anderes einen Kondensator mit den richtigen Spannungen zu testen.

Viele Grüße
Franz

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Wird erstmal der Qualm aufsteigen, wird sich auch der Fehler zeigen


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kondensator
BeitragVerfasst: Fr Jan 20, 2017 19:41 
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Liebe Leut',

im Moment habe ich in der Werkstatt Projekte bis unter die Decke. Ist eins fertig geworden, stehen zwei neue vor der Türe. Versprochen ist und bleibt versprochen: Sobald Zeit dafür da ist, nehme ich die Schaltung zu Papier und veröffentliche sie hier! Bis dahin bitte etwas Geduld - en aale Mann is ka D-Zug... :mrgreen:

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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