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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Empfangsstörungen durch moderne Elektronikkomponenten

Dampfradioforum

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BeitragVerfasst: Do Feb 02, 2017 22:37 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Guten Abend allerseits!

Meine Radios spielen nun endlich einwandfrei und gerade der große Grundig 5019 bereitet mir sehr viel Spass. Da ich mich aber auch mit "moderner" Technik beschäftige, hätte ich da mal gerne eine Frage. Ich betreibe einen sogenannten Surftab (Minilaptop mit abnehmbaren Streichelscreen für Tabletbetrieb) Zum einen streut das Ladegerät ordentlich Störgeräusche in den Mittelwellenempfang, sodass ich es mit einem langen USB-Kabel weit weg entfernt auslagern musste, zum anderen ist es das Gerät selber, welches mir Störgeräusche im UKW-Empfang beschert. Da ich mit langen Signalkabeln nur saftiges brummen ins Radio reinschicke, entschloss ich mich dazu, das Surftab in unmittelbarer Nähe meiner Radios zu platzieren. Soweit so gut. Schalte ich das Gerät vollständig aus, so verschwinden die Störungen nach kurzer Zeit.
Ist das ein allgemein bekanntes Problem, mit heutiger "Unterhaltungselektronik"?

Edit: Ich benutze das Surftab um auf den Radios Internetradio zu hören. Es ist demzufolge per Klinkenstecker mit der Tonbandbuchse der Radios verbunden.

Gruß Jan :hello:

_________________
:mauge: Suche Original-Unterlagen zu meinem Grundig 5019 Stereo :mauge:


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BeitragVerfasst: Do Feb 02, 2017 22:47 
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Beiträge: 345
Wohnort: kleines Kaff bei Halle/Saale
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Es gib so viele Störquellen, teilweise auch manche die man garnicht in Verdacht hat. Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer LED Akkulampe, allerdings nicht die Lampe selbst, auch nicht das Netzteil davon, sondern nur die eigentliche Ladeschaltung. Ich kann die Lampe direkt neben dem Radio betreiben, nit Netz oder vom Akku, ohne Störung, sowie der Akku etwas runter ist und die Landeschaltun angeht habe ich im Umkreis von 2m um die Lampe keinen Ukw Empfang, selbst der stärkste Ortssender ist weg. Rauschfreier Empfang ist nur möglich, wenn die Lampe zum Laden mehr als 5 Meter entfernt ist. Die Ladeschaltung ist 1x1cm groß und lädt einen winzigen Akku mit 200mA.
Handys stören bekanntlich auch ganz ordenlich, aber auch ein normaler MP3- Player stört bei mir im Netzbetrieb (Das Gerät, nicht das Netzteil)
Mit Akkubetrieb sind die Störungen weg. Scheinbar sind irgendwelche "Akku-Ladeschaltungen" problematisch....

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lg Karsten

Erfahrungen sind etwas ganz tolles, leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 16:01 
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Hallo zusammen,

ich bin eben mal mit einem reinen Mittel-Langwelle-Radio etwa 500m Luftline vom Wohngebiet weg gegangen. Die Störgeräusche, die ich in diesem Empfänger sonst im Haus habe waren verschwunden. Kein Brummen, Rattern, etc.pp.

Ich habe zeitweise auch beim Kurzwellen-Empfang und CB-Funk erhebliche Probleme. Hier konnte ich das Problem auf meinen direkten Nachbarn zuordnen, der immer zu bestimmten Zeiten im Schlafzimmer ist und wohl einen Flachbildschirm hat. Ein weiteres Störgeräusch kommt von seiner Funkmouse/-Tastatur, die auf Kanal 3A (26,995 Mhz) recht breitbandig sendet und so mehrere Kanäle meines 11m-Bandes stört.

Wir haben anscheinend einen beachtlichen Störnebel/Elektrosmog in unserem Umfeld, auch wenn wir unsere eigenen Geräte abschalten.

Mit freundlichem Gruß,
Arnold

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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 16:26 
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Fast alle modernen Geräte stören durch ihre Schaltnetzteile, DC/DC-Wandler, Digitalschaltungen, Multiplexansteuerungen für Displays usw. Oft auch dann, wenn die Geräte nicht in Betrieb sind, denn bei vielen Geräten sind größere Teile der Schaltung auch aktiv, wenn sie "ausgeschaltet" sind.

Extreme Störquellen sind in der Regel Plasma-Fernseher und Powerline-Übertragungen. Wie solche und manche anderen Geräte die vorgeschriebenen EMV-Prüfungen bezüglich Störaussendung bestehen, ist mir ein Rätsel. Aber Lobbyismus scheint vieles möglich zu machen.

Manchmal sind Defekte die Ursache, z.B. bei der Außenbeleuchtung einer Firma in meiner Nachbarschaft, die den Mittelwellenempfang zunehmend durch einen Brummton störte. Irgendwann war die Leuchtstoffröhre defekt und wurde erneuert, danach war die Störung weg. Aber oft sind es krasse Designfehler, wie bei einem elektronischen Halogenlampentrafo, der den UKW-Empfang in mehreren m Umkreis unmöglich machte. Kein Wunder: er hatte weder auf der Primär-, noch auf der Sekundärseite irgendwelche Entstörmittel eingebaut.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 16:37 
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Ich muss sagen, bisher hatte ich nie Probleme mit Schaltnetzteilen.
Selbst das Schaltnetzteil eines LED-Bands welches in 20cm zu einem offenen UKW-Senderchen steht verursacht keine Störungen.

Die Einzigen Störungen im Netz sehe ich im Fernseher wenn eine meiner Uhren umschaltet. Dann kommt kurz ein Störstreifen.
Aber im Radioempfang gab es bis jetzt weder Brummen noch Rauschen.

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 16:58 
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Schon etwas länger her, dass ich im Blödmarkt ein LED-Leuchtmittel für sagenhafte 5€ erworben hatte. Überrascht war ich, dass auf den klassischen Wellenbereichen keine Störungen auftraten. Dafür aber auf UKW - über das gesamte Band war nur ein verrauschtes Brummen zu hören. Die Ironie daran: Die Lampe sollte eins meiner Radiosammelregale anstrahlen, aber nur mit Licht und nicht mit HF-Dreck! :mrgreen:

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Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

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"Schön, aber wozu ist das Ding gut?"

(Ein Ingenieur der Forschungsabteilung Advanced Computing Systems Division von IBM zu einem Mikrochip, 1968.)


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 17:27 
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Servus,
Wir haben im Haus jetzt diese Retro Led Glühbirnen mit sichtbarem Leuchtfaden montiert und ich bin angenehm überrascht: Diese Leuchtmittel stören absolut nicht in keinem Frequenzbereich. Es handelt sich dabei um die grosse Globe-Ausführung mit 1540 Lumen warmweissen Lichtstrom, das gefiel meiner Frau besser. Gekauft haben wir die im Baumarkt bei Leroy Merlin in Piacenza, die haben eine Riesenauswahl und waren auch sehr preiswert.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 18:27 
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röhrenradiofreak hat geschrieben:
Fast alle modernen Geräte stören durch ihre Schaltnetzteile, DC/DC-Wandler, Digitalschaltungen, Multiplexansteuerungen für Displays usw. Oft auch dann, wenn die Geräte nicht in Betrieb sind, denn bei vielen Geräten sind größere Teile der Schaltung auch aktiv, wenn sie "ausgeschaltet" sind.

Hallo Lutz,
dazu eine Anekdote: Ich bekam kürzlich eine schöne "Desinger"-Nachttischlampe in die Finger, Edelstahlfuß- und Schwanenhals, aber nirgendwo ein Schalter. Mittlerweile war die Lampe kaputt und ich sollte ein neues Leuchtmittel einschrauben, wie man das früher so machte. Nur ging die Lampe auch mit nachweisbar heilem Leuchtmittel nicht mehr..... Fuß aufgeschraubt, Elektronik drin, Transistor BT1xx geplatzt. War also eine von diesen "tollen" Lampen, die auf Berührung (oder Handklatschen?) ein- und ausschalten.
Die Besitzerin beklagte sich übrigens bei Ihrem Sohn, dass hier gar kein Schalter dran sei, sie Stecke die tolle Lampe immer mit Stecker ein und aus. -Read the fxxxing Manual-!

Ich vermisse irgendwie die Zeit, als es ausschließlich mechanische Schalter gab, die man bei defekt auch selber austauschen konnte. .... Auch wenn ich da schon haarsträubende Friemeleien gesehen hab.

Und zum Störnebel folgende Ergänzung: Die Amateurfunkbänder haben von diesem Störnebel merkbar weniger, sobald man aber z.B. über 3,800Mhz geht, geht der Zeiger vom S-Meter wieder deutlich hoch.

Mit freundlichem Gruß,
Arnold

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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 19:03 
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Wenn auch etwas "OFF TOPIC":
In Verkehrsflugzeugen war das mal so, dass von einer Sicherung 28Volt zum Leselichtschalter oberhalb des Passagiersitzes gingen, von dort aus zur Leselampe, deren anderes Ende nach Masse. Fertig, ging immer einwandfrei, solange die Glühlampe und der Schalter intakt, die Sicherung drin und das Bordnetz versorgt waren.
Heute ist es mittlerweile so, dass mindenstens fünf Computer mit jeder Menge Software auf dem Wege zwischen dem Lichttaster an der Bedieneinheit des Passagiersitzes und der Leselampe liegen, die natürlich alle noch ihr Veto einlegen können und darüber entscheiden, ob der Pax nun vielleicht doch im Dunkeln sitzen muss. Man kann also auch richtig fett Elektronik auffahren um eine Lampe zum Leuchten zu bringen - und dass die sich nicht dauernd gegenseitig stört.... :roll:
(Erinnert mich ein wenig an Stanley Kubrick's "2001": "HAL - öffne das Gondelschleusentor bitte." - "HAL?"....."HAL?!"....."HAL - hörst du mich, HAL?!?"....:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: )

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Viele Grüße,
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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2017 22:14 
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Für den Lang-, Mittel- und Kurzwellenempfang habe ich hier schon einiges an Aufwand zur Störunterdrückung auffahren müssen. Zahlreiche Geräte im Haus haben Zwischenstecker mit Filtern (Drossel, Entstörkondensator-Widerstand-Kombination) bekommen, viele Energiesparlampen habe ich gegen Hochvolt-Halogenlampen ersetzt, auch mit den LED-Faden-Lampen habe ich bisher gute Erfahrung gemacht. Eine Deckenlampe habe ich mit Entstördrosseln versorgt. Einen Computerbildschirm, einen Laptop und diverse Ladenetzteile kann ich bei Lang-Mttel-Kurzwellenempfang nur ausgeschaltet und vollständig vom Netz getrennt lassen, außerdem habe ich in die Netzzuleitung zu dem Zimmer mit dem Lang-Mittel-Kurzwellenradio diverse Filter (Drosseln) in die Netzleitung einbauen müssen, desgleichen für die Räume eine Etage darunter. Die Empfangsantenne ist eine Aktivantenne, die in 20 Metern Entfernung vom nächsten Haus am Feldrand steht, dafür habe ich 30 Meter Koax-Kabel verlegt. Das 70-Ohm-Koaxialkabel der Antenne ist beim Eintritt in das Haus mehrfach um einen Ringkern gewickelt. Sämtliche Leitungen des Telefons (IP-Telefonie/Internet) sind abgeschirmte Leitungen, die gesondert geerdet sind. Die Telefonleitung durchläuft beim Eintritt ins Haus ebenfalls einen Filter (zahlreiche Windungen der Doppelleitung auf einen großen Rinkern). Das Radio wird an einem gesonderten Netzfilter betrieben. Für den beim Empfang benötigten Laptop wird ein extra gefertigtes lineares Netzteil verwendet. Alle Zuleitungen zum und vom Laptop laufen über Filter, die aus mehreren Windungen des Kabels um einen Ringkern bestehen. Das Audio-Signal, das ich vom Radio zum Laptop leite, durchläuft mehrere HF-Drosseln und einen NF-Trafo, der Masseschleifen verhindert und so ebenfalls zur Unterdrückung von Störungen beiträgt.

Ist das "Overkill"? Nein, jede einzelne Maßnahme zeigt einen messbaren Effekt.
Macht das Spaß? Ich weiß nicht...

Immerhin kann ich jetzt wieder fast völlig ungestört Lang-, Mttel- und Kurzwelle hören. Es lohnt sich nicht mehr, das Radio auf das Feld hinaus zu schleppen und dort aufzubauen.

P.S.: Hinweis: Als Elektrofachkraft sind alle Umbauten technisch gemäß VDE einwandfrei ausgeführt und geprüft. Alle Filter sind auf die maximale Strombelastung ausgelegt, isoliert, in VDE-gemäßen Gehäusen verarbeitet und die Filter in der Netzzuleitung mit separater Überstromsicherung sowie separater Fehlerstromsicherung abgesichert. Das nur am Rande.


Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Mo Mär 13, 2017 7:06 
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Servus,
Ganz so dolle habe ich es nicht getrieben, aber die SNT wo es geht, gegen Trafo Netzteile mit Längsregler ausgetauscht, Lichtdimmer entfernt, Neonleuchten und Energiesparbirnen durch LED Fadenlampen ersetzt.
Der Störnebel im Haus ist entscheidend geringer geworden, LMK Empfang überall möglich und UKW und DAB+ ungestört. Telefonkabel ist alles 4x2 geschirmt Cat 6, gleiches Kabel auch für die Ethernetversorgung.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Mo Mär 13, 2017 17:23 
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Wollte heute ein von mir gemachtes Radio auf der Arbeit hinstellen. Eingeschaltet,
war auch alles ganz toll. Bis dann alle Kollegen mit den Smartphones im Raum waren und
es ununterbrochen nette Störgeräusche auf UKW gegeben hat. Siemens B7 , so anfällig war
bisher noch kein Radio. Kommt morgen eben eine Philetta in den Raum, die war schonmal da
und lies sich gar nicht beeindrucken.

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Gruß Steven :hello:


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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2017 9:03 
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Hallo zusammen,
das Rattern von Handy/Streichelfon gehört auch schon seit mehren Jahrzehnten zu den Begleiterscheinungen dieser Geräte. Die Stören aber nicht in den Tuner ein, sondern direkt in den Verstärker, dass nicht nur bei Dampfradios.
Eigentlich ein Unding, wenn früher CB-Funker oder Funkamateure für Störungen gesorgt haben, war der Funkmesswagen vor der Tür und suchte die Ursache, heute nimmt man es hin.
Noch viel witziger ist, dass sich Anwohner geplanter Sendeanlagen und Hochspannungsleitungen oft vehement wehren, was von Elektrosmog faseln, dann aber selbst das Handy zücken und selbstverständlich diverse strahlende/funkende Elektronikkomponenten im Haus haben. Und davon werden es immer mehr.

Edit/Ergänzung: Wer erinnert sich eigentlich noch an die Störungen von Zündanlagen in Autos/Mopeds?

Mit freundlichem Gruß
Arnold

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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2017 9:47 
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Rhythmus S1264 hat geschrieben:
Wer erinnert sich eigentlich noch an die Störungen von Zündanlagen in Autos/Mopeds?


Grad Mopeds/Mofas hatten ja oft keine Battariezündung, heißer Motor=schwacher Zündfunke.
Widersdand im Kerzenstecker war das erste was rausgeflogen ist... :mrgreen:
Es gab Mopeds die konnte man 100m weit im Radio höhren...gard wenn sie frisiert wurden, dicke Hochleistungszündspule, die nicht an die original Einbaustelle passte.
Die Folge war ein langes "Antennenkabel" zur Zündkerze.
Und in der Stadt an der Ampelkreuzung hatte alle PKWs im Umfeld keinen Radioempfang.

Sieht man heute aber nur noch sehr selten. Heute sind die Empfangsprobleme eher "hausgemacht". Selbst wenn man ziemlich freistehend wohnt (mein nächster Nachbar ist 70m weg)
habe ich genug Störquellen im Haus, viele habe ich schon eleminiert.
Funkmeßwagen fahren heute auch noch, wenn die Störungen wichtige Bereiche wie Flugfunk stören. Ich wohne in der Einflugschneise Flughafen Leipzig, bei uns im Wohngebiet haben sie massiv nach einer Störquelle im Flugfunk gesucht. Ursache war am Ende ein defekter Rauchmelder, soein vernetztes Ding, das den Alarm an alle anderen Rauchmelder im Umkreis weitergibt.

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lg Karsten

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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2017 12:32 
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Rhythmus S1264 hat geschrieben:
Noch viel witziger ist, dass sich Anwohner geplanter Sendeanlagen und Hochspannungsleitungen oft vehement wehren, was von Elektrosmog faseln, dann aber selbst das Handy zücken und selbstverständlich diverse strahlende/funkende Elektronikkomponenten im Haus haben.

Was dabei absurd ist: Diese Leute wollen keinen Sendemasten in ihrer Nähe haben, weil sie meinen, sie seien dadurch erhöhter Strahlungsbelastung ausgesetzt. Es ist aber gerade anders herum: Wenn die Basisstation weiter weg ist, schalten die Handys auf eine höhere Sendeleistung. Da sie entweder am Körper getragen werden oder in der Nähe liegen, bedeutet das natürlich eine viel höhere Feldstärke als die von der Hunderte Meter oder sogar einige Kilometer entfernten Basisstation.

Lutz


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