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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Datenblatt für die RG1-250 HG-Gleichrichterröhre gesucht

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BeitragVerfasst: So Okt 15, 2017 18:17 
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Guten Abend,

ich konnte zwei RG1-250 Quecksilberdampfgleichrichter bekommen, die sollen in einem meiner nächsten Projekte verbaut werden. (Kopfhörerverstärker oder eine (Ton) Endstufe mit Differenzverstärkeraufbau, das gibt es selten mit Röhren trotz der besseren technischen Daten)

Das Problem ist, die Qellen zu den technischen Daten unterscheiden sich extrem. Einig ist man sich nur über die Heizspannung:

Jogis Röhrenbude: 100mA 500Veff (kommt mir zu wenig vor, ich vermute eher 250mA Effektivstrom)
Radiomuseum: 250mA 3250V^ (die 3250V sind sicherlich falsch, solche Röhren hatten ja immer den Anodenanschloss oben)

Kann mir jemand mit einem Datenblatt oder Informationen aushelfen? Die maximale größe des Ladekondensators wäre z.B. sehr interessant. Eventuell ist auch nur LC Siebung zulässig?
Gibt es bei diesen Röhren einen Minimalstrom damit sie sauber zünden können?

Danke!

Gruß,
Jan

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Igitt! Da ist ein Transistor in meinem Röhrenradio! (-;


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BeitragVerfasst: Sa Okt 21, 2017 12:27 
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Die Daten im Radiomuseum scheinen eher zu stimmen, zumindest der Heizstrom passt gut überein mit dem was ich gemessen hatte.
Beheizt habe ich sie mit 4V DC, dabei floss ein Strom von 2,8-2,9A. (RM 2,7A)
Bleibt noch die Frage nach dem zulässigen Ladekondensator, habt ihr eine Idee? Das Leuchten, ist das UV haltig?

Hier noch ein Bild von der Röhre in Betrieb, es fließen gerade mal 20mA deshalb nicht so spektakulär, trotzdem wunderschön anzusehen. Das Licht scheint aus dem nichts zu kommen, meine (Handy)Kamera kann es garnicht richtig darstellen. Natürlich wurde sie 30 Minuten vorgeheizt damit das HG verdampfen konnte. Die Anodenspannung waren 18V AC aus einem Märklin Einsenbahntrafo, als Vorwiderstand wurde ein 150 Ohm Bauteil verwendet.

Gruß,
Jan


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RG1-250.jpg [ 171.94 KiB | 462-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Do Nov 02, 2017 12:02 
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Registriert: So Okt 30, 2011 9:11
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Hallo,

ich habe immer bedenken bei den quecksilbergefüllten Röhren.
Wenn da mal was schiefgeht und so ein Teil wird undicht wird, dann kannst Du nicht nur die Röhre, sondern gleich das ganze Haus samt Einrichtung entsorgen.

Viele Grüße
Frank

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Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


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BeitragVerfasst: Do Nov 02, 2017 19:15 
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Servus,
Ich benutze sie seit 30 Jahren, noch nie ist eine undicht geworden und noch nie eine kaputt gegangen.
Und das man das ganze Haus entsorgen kann ist ja nun wirklich Panikmache. In einem alten Fieberthermometer ist mehr HG drin.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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BeitragVerfasst: Fr Jan 12, 2018 19:18 
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Entschuldigt bitte, ich hatte erst jetzt gesehen das Ihr geantwortet habt.

Zitat:
ich habe immer bedenken bei den quecksilbergefüllten Röhren.
Wenn da mal was schiefgeht und so ein Teil wird undicht wird, dann kannst Du nicht nur die Röhre, sondern gleich das ganze Haus samt Einrichtung entsorgen.


Respekt ist immer gut, Panik sollte man davor aber auch nicht haben. Warum sollte die einfach so Platzen?
Und selbst wenn, in einer Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe befindet sich auch Quecksilber. Die Menge macht das Gift.
Trotzdem, wenn mir endlich ein (sinnvoller) Einsatzzweck für die Röhren einfällt (Ideen?) gibts eine kleine Kiste aus Glas um die Röhren. Selbst wenn eine platzt, weit kommt der HG Dampf dann nicht.

Gruß,
Jan

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BeitragVerfasst: Fr Jan 12, 2018 20:12 
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Leuchtstoffröhren haben auch Hg-Dampfg drin, und da flippt auch keiner in Panik aus. :roll:

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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BeitragVerfasst: Fr Jan 12, 2018 20:13 
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Ich weiß ja nicht, aber um viele Gefahrstoffe wird heute auch zu viel Wind gemacht.
Brom, Quecksilber, Iod und ähnliches mögen ja nicht ganz ungefährlich sein, aber wenn mal was austritt lüftet man gut durch und hat wieder Ruhe. Mir selbst sind in der Schule schon zweimal Bromgefäße zerbrochen und auch da konnte man es ohne zu große Aufruhr beseitigen. Gerade diese Substanzen verdampfen ja nicht in Sekundenbruchteilen sondern können schnell unter Luftanhalten mit einer Pipette aufgesaugt werden.
Die Mengen, von denen wir hier reden sind ja auch eher unerheblich. Bei meinem HG-Krake wird´s da schon interessanter, aber auch der arbeitet seit drei Jahren wieder sehr zuverlässig.
Ich will hier keinen Leichtsinn schüren, aber viele Sicherheitsvorschriften sind schlichtweg übertrieben.


Viele Grüße
Max

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Ich sammele keine Radios. - Die haben sich von selbst angesammelt!


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