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Dampfradioforum • Thema anzeigen - EL84....von wegen Ua max. 300V

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Mi Sep 27, 2017 17:25 
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Hi Volker,
Zitat:
Eine EL34 kannst du auch mit 800V Ua betreiben

Eben, daher wird so eine Lampe bei Ua 450V in einem Gitarrenverstärker sehr pfleglich betrieben. Die wird kaum wach.
Zitat:
das die EL84 das aushalten liegt daran, das sie in Klasse B1 betrieben werden und daher beim Design die maximale P Verlust der entscheidene Parameter war. Man reizte die EL84 vollständig aus und den Herstellern war klar das dieser Betrieb grenzwertig war.

Das habe ich nie bezweifelt. Selbstverständlich würde eine EL84 im A-Betrieb bei 360V Ua recht schnell protestieren. Da die Anodenverlustleistung jedoch im "Ruhezustand" (B-Betrieb) je nach Ug1 extrem gering ist und erst bei Aussteuerung nach oben klettert passt das dann doch.
Zitat:
Ich kann ja auch mit einen VW Käfer mit 180km/h bergab herunterdröhnen

Würde ich meinem Käferchen nie zumuten. Zumal da meine Frisur leiden würde. (mein Käfer hat kein Dach)
Zitat:
Bei den genannten Verstärkern bricht bei Impulsbelastung oder höherer abgeforderter Leistung die Ua von ganz alleine ein und geht gegen 300V

Nö, nicht bei Allen.
Bei dem Engl z.B. ist die Ua bei Vollaussteuerung beider Kanäle nicht unter 340V gesunken. Der kleine Vox ist da auch recht stabil. Unter 350V rutscht die Spannung nicht.
Zitat:
Schon mal darüber nachgedacht, warum die meisten dieser Verstärker mit abgerauchten Netztrafos oder Aü zur Reparatur kamen?

Dazu hatte ich in den letzten 40 Jahren keinen Grund. Klar, mal nen kaputten AÜ weil "vorne" zwar ne Gitarre war, "hinten" aber der Lautsprecher gefehlt hat, aber defekte Netztrafos sind recht selten.
Zitat:
Bei einer EL84 in Klasse A ist bei 300V Ende Gelände, egal ob Eintakt oder Gegentakt
Schaltung. Lediglich in Klasse B kannst du sowas machen und die Gitarrenschrubber arbeiten alle in Klasse B, weil die dann den schönen Gitarren Zerrsound bringen.

Die Sache mit A-Betrieb habe ich ja schon bestätigt. Zum B-Betrieb: nein, nicht alle Gitarrenverstärker sind Class-B.
Sehr sehr viele Verstärker arbeiten im AB-Modus. Und zwar deshalb, weil sehr sehr viele Gitarristen (nicht "Schrubber") auch bei kleiner Lautstärke guten Klang bevorzugen.
(der "Zerrsound" wird übrigens hauptsächlich in der Vorstufe erzeugt. Die Endstufen werden nur noch selten in die Bereiche des Clippings getrieben)

Gruß
Micha

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Mi Sep 27, 2017 17:54 
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Servus,
Wie gesagt, du kannst mit den Röhren alles machen, warum die Hersteller sich dann die Mühe machten, Betriebsdaten zu veröffentlichen und diese durch Grenzdaten zu ergänzen, bleibt dann wohl deren Geheimnis. Zeige mir bitte ein Datenblatt eines namhaften Herstellers (bitte nicht JJ), ich meine namhafte Hersteller, in denen die Betriebsdaten für eine Ua von 350 bis 370 V oder sogar 400V veröffentlicht sind für die EL84. Ich lerne gerne dazu.

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Volker
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 Betreff des Beitrags: .
BeitragVerfasst: Mi Sep 27, 2017 20:50 
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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Mi Sep 27, 2017 20:55 
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Das ist die Anodenkaltspannung, die beim Einschalten nicht überschritten werden darf, um Überschläge in der Röhre zu vermeiden.

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 8:03 
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radio-volker hat geschrieben:
Servus,
Wie gesagt, du kannst mit den Röhren alles machen, warum die Hersteller sich dann die Mühe machten, Betriebsdaten zu veröffentlichen und diese durch Grenzdaten zu ergänzen, bleibt dann wohl deren Geheimnis. Zeige mir bitte ein Datenblatt eines namhaften Herstellers (bitte nicht JJ), ich meine namhafte Hersteller, in denen die Betriebsdaten für eine Ua von 350 bis 370 V oder sogar 400V veröffentlicht sind für die EL84. Ich lerne gerne dazu.


Guten Morgen,

ich will doch gar nichts mit den Röhren machen und habe auch nie von einem Datenblatt gesprochen in dem von den bekannten Standardwerten abweichende Werte angegeben sind. Ich wollte mit diesem Thread lediglich mein Erstaunen über die enorme Robustheit der EL84 zum Ausdruck bringen.

Gruß
Micha

P.S. zu "JJ"
Abgesehen von der tatsächlich nicht sehr zuverlässigen EL34 und den etwas seltsamen KT77, KT88 und 6V6 sind die JJ Lampen bei weitem nicht so schlecht wie oft behauptet.
Die 6L6GC von denen ist z.B. ein extrem zuverlässiges Arbeitstier und deren ECC83 ist bekannt für ihre Unempfindlichkeit
gegenüber Mikrophonie und wird daher, nicht nur von mir, sehr gerne in NF-Eingangsstufen verwendet.

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 8:43 
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Servus,
Das mag sein, die EL34 haben in der Tat Probleme, in einem Peewee habe ich vor Kurzem die JJ EL84 durch ein Quartett RSD EL84 ersetzt, von 4 JJ hatten 3 Stück Gitterschluss und waren geradde mal 2 Monate alt.

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 9:06 
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Hallo,

jetzt stellt sich die Frage, ob die E84L, die ja gemäß Datenblatt Ua und Ug2 von 450 Volt darf, eine speziell hergestellte EL84 ist oder ob es sich dabei um selektierte Exemplare der EL84 handelt.

Viele Grüße
Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 9:35 
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radio-volker hat geschrieben:
Servus,
Das mag sein, die EL34 haben in der Tat Probleme, in einem Peewee habe ich vor Kurzem die JJ EL84 durch ein Quartett RSD EL84 ersetzt, von 4 JJ hatten 3 Stück Gitterschluss und waren geradde mal 2 Monate alt.


Beim Peavey Classic 30 sterben die Endröhren hauptsächlich wegen einem Widerstand der verrückt spielt und hochohmig wird,
und zwar der R63. Das ist ein 47K Widerstand in der Erzeugung der Ug1. Das ist bei diesem Verstärker leider schon fast ein Serienfehler!

Micha

P.S.
Das verstehe ich nicht.
Weshalb steckst Du da 4 RSD (bei EL84 vermutlich Sovtek) rein wenn die defekten erst zwei Monate alt sind?
Du hast bei Röhren grundsätzlich 6 Monate Garantie! (außer auf den Heizfaden)

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 10:00 
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captain.confusion hat geschrieben:
Hallo,

jetzt stellt sich die Frage, ob die E84L, die ja gemäß Datenblatt Ua und Ug2 von 450 Volt darf, eine speziell hergestellte EL84 ist oder ob es sich dabei um selektierte Exemplare der EL84 handelt.

Viele Grüße
Frank


Hallo Frank,

wenn ich mich nicht irre ist die EL84L eine Langlebe-Version (von Siemens?) der EL84 die wohl auch etwas andere Werte hat.
Ich kann momentan aber kein Datenblatt zu dem Rohr finden, vermute aber das das so eine Art 6P14P-EB sein könnte.

Gruß
Micha

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BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 10:24 
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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 11:49 
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Servus,
Die E84L ist wie bereits richtig gesagt die Langlebe Version bzw. Behördenröhre EL84 von Siemens.
Die höchstzulässige Ua ist auch hier 300V, sie entspricht in ihren Daten der EL84. Ein entsprechend glaubwürdiges Datenblatt gibt es von Siemens als auch von Lorenz und von Telefunken.

http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren ... 4/E84L.pdf

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 13:11 
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radio-volker hat geschrieben:
Servus,
Die E84L ist wie bereits richtig gesagt die Langlebe Version bzw. Behördenröhre EL84 von Siemens.
Die höchstzulässige Ua ist auch hier 300V, sie entspricht in ihren Daten der EL84. Ein entsprechend glaubwürdiges Datenblatt gibt es von Siemens als auch von Lorenz und von Telefunken.

http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren ... 4/E84L.pdf


Hallo Volker,

nö, im Datenblatt (Grenzwerte) sind Ua und Ug2 mit 450 V angegeben.

Viele Grüße
Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Sep 28, 2017 13:39 
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Servus,
Es gelten die Betriebswerte, nicht die Grenzwerte, ab denen innen Spannungsüberschläge stattfinden können, oder es sich um Kaltspannungen handelt.
Bei Einhaltung der Betriebswerte garantiert der Hersteller für das Funktionieren der Röhre.
Herrjeh, ist das denn so schwer Datenblätter zu lesen!

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Do Nov 02, 2017 22:16 
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Hallo,

für die E84L sind in der Tat als zulässige Anodenspannung 450V angegeben. Wenn man zwei Stück davon mit dieser Spannung im B-Betrieb voll ausquetschen würde, ließen sich rechnerisch ungefähr 40W erreichen (ob die Einhaltung der Grenzwerte in der Gegend von a=2/Pi gewährleistet ist, habe ich mir nicht angesehen).
Daß Novalsockel von Scheitelspannungen um die 900V begeistert sind, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

MfG
Munzel


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84....von wegen Ua max. 300V
BeitragVerfasst: Fr Nov 03, 2017 21:00 
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Absoluter Einspruch!
Man muss bei den Datenblättern zwischen Betriebswerten und Grenzwerten unterscheiden, die 450V Ua sind ein absoluter Grenzwert, so wie diese höchstens in Längs-Netzteilen zur Stabilisierung verwendet wurden.
Dieser Grenzwert korrispondiert i.d.R mit der Ua kalt, wenn auch nicht explizit aufgeführt. Für den NF Betrieb müssen unbedingt die Werte der Betriebsdaten eingehalten werden! Und das sind 300V!

Guckst du :
https://frank.pocnet.net/sheets/128/e/E84L.pdf

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