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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kann man diese EM4 noch retten?

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 Betreff des Beitrags: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Sa Dez 09, 2017 17:57 
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Ich habe gerade eine EM4 Anzeigeröhre auf dem Tisch, die leider nicht mehr so ganz gesund aussieht:

Dateianhang:
IMG_0598.JPG
IMG_0598.JPG [ 158.65 KiB | 2326-mal betrachtet ]


Den dazugehörigen Sockel habe ich auch - leider in Einzelteilen:

Dateianhang:
IMG_0599.JPG
IMG_0599.JPG [ 142.72 KiB | 2326-mal betrachtet ]


Kann man diese Röhre noch irgendwie retten?
Mein Plan wäre jetzt folgender gewesen:
- Den alten Sockel kleben/einen neuen Sockel anfertigen/einen Sockel kaufen
- Die Drähte der Röhre verlängern und deren Belegung herausfinden
- Die Drähte passend in die Kontaktstifte einführen, wieder einlöten und den Sockel an der Röhre befestigen

Würde das so funktionieren? Hat das evtl. schon mal jemand gemacht und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Oder kann man die Röhre entsorgen?
Ich habe im Internet schon gelesen, dass man am Besten Silikon oder Holzleim zum verkleben des Sockels mit der Röhre verwenden soll, da Zweikomponentenkleber oder Sekundenkleber zu hart wird und die Röhre "sprengen" kann.

Über Tipps und Hinweise würde ich mich freuen.

Gruß

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Marvin
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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Sa Dez 09, 2017 18:03 
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Prüf doch durch externe Beschaltung erst einmal die Leuchtkraft. Die ist oft so schlecht, dass sich kein weiterer Aufwand lohnt.
Gruß, Moure


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: So Dez 10, 2017 0:39 
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Google mal nach "Sockelbelegung EM4" und klick auf das vierte Ergebnis, das ins RBF führt. Damit dürfte dir geholfen sein...

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Grüsse aus dem Münsterland

Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: So Dez 10, 2017 12:55 
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Danke euch Beiden!

@moure. Danke für den Hinweis. Damit hast du sicherlich Recht, allerdings würde ich die Röhre doch gerne wieder reparieren, da sonst hinter dem Kreis in der Skalenscheibe einfach nur Luft ist. Wenn eine Röhre drin steckt, dann sieht man zumindest noch die etwas.
Außerdem würde ich gerne mal probieren, ob die Reparatur so klappt, wie ich mir das vorstelle.

@tgrassner. Danke, das hilft mir auf jeden Fall schon mal weiter.
Meine EM4 ist von Valvo und mit einer goldenen Farbe versehen, die den Blick ins Innere der Röhre nicht möglich macht. Mal schauen, vielleicht kann ich im richtigen Winkel trotzdem etwas erkennen.

Ich werde berichten!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: So Dez 10, 2017 16:01 
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Hallo,

soviel ich weiß, ist bei diesen Röhren die Reihenfolge der Drähte im Quetschsockel definiert, d.h. bei Hereinleuchten in den Sockel erkennt man, in welcher Reihenfolge die Drähte angeordnet sind und aus dem linearen Quetschteil herauskommen.

Mit Glasausführungen der EM4
https://www.tubeworld.com/tuningeye.htm (ca. Mitte der Seite)
kann man dann rel einfach (?) die Zuordnung der Anschlüsse ermitteln.
Von einigen Röhren gibts auch schöne Detailzeichnungen in historischen Dokumenten, die weiterhelfen, dazu hab ich grad keinen link...

...edit empfielt hierzu Jogis Röhrenbude --> Magische Augen --> Typ EM4, ganz nach unten scrollen, auf das Dokument "Daten und Anschlußbeispiele(n)" gehen:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren ... M4_PH1.pdf
da wäre dann so eine Zeichnung wie ich meine, ich denke, damit kommt man etwas weiter, kombiniert mit einigen Makronahaufnahmen der Röhre auch z.B. bei Jogi.
So vom groben Hinsehen dürften die "Inneren" der beiden Drähte die Heizung sein (so hab ichs auch bei der EM11 in Erinnerung), gefolgt von der Katode.
Der Leuchtschirm wäre ein wichtiger Anschluß, der nicht mit anderen verwechselt werden sollte, da hier die volle Anodenspannung wirkt. Auch das g1 des Triodensystems sollte nicht an hohe Plusspannung kommen, diese beiden Anschlüsse also besonders sorgfältig suchen.
Bei ersten Experimentieren würde aber ein Vorwiderstand von 50...100kOhm zum Leuchtschirm und ein sehr empfindlicher Strommesser im g1-Draht (100µA) und nicht zu hoher "Einstiegs"spannung (viell. mit 150V anfangen) helfen, eine Zerstörung zu vermeiden. In das Gitter darf kein nennenswerter Gleichstrom reinfließen.
Die beiden Heizdrähte kann man mit dem Ohmmeter nachweisen, ebenso den Heizstrom: mit 4V~ anfangen und erst bei Feststellung des Kaltleiterverhaltens (Strom erst hoch, dann kleiner werdend) die volle Heizspannung anlegen.
k auf Masse, die anderen Elektroden wie im Standardschaltbild anschließen und dann langsam die Anodenspannung erhöhen, bis man ein Leuchten wahrnimmt, damit wäre eine eindeutige Zuordnung zum Leuchtschirm möglich... usw.

Achso, viell. das Prozedere mit einer bekannten ähnlichen Röhre testen (zB. EM11), dann auf den Prüfling gehen. Wenn die EM4 gut ist, ist die schon so 50 Eus wert würd ich sagen, also da lohnt etwas Aufwand ;).

Aber ich würde auch zunächst die Leuchtschirmhelligkeit prüfen vor dem Anbau eines neuen Sockels, das ist natürlich machbar aber nicht ganz einfach.

Gruß IngoZ


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: So Dez 10, 2017 19:59 
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Hallo,

das Gitter 1 und die Kathode kann man völlig ohne fremde Spannungen bei angelegter Heizspannung identifizieren.

Bei vorschriftsmäßig geheizter Kathode ist zwischen Kathode und G1 eine ausgeprägte Gitteranlaufspannung von typischerweise grob 1V messbar. Das negative Ende dieser Gleichspannungsquelle ist das G1.

An den restlichen Elektroden ist gegen Kathode entweder gar keine Spannung oder nur einige mV messbar. Wenn man das Gitter mit der Kathode kurzschließt, steigen diese wenigen mV an Anode 1 und 2 etwas an, weil dann etwas mehr Elektronen bis zu den Anoden beschleunigt werden. Somit hat man dann auch die beiden Triodenanoden vom Leuchtschirm getrennt identifiziert.

http://www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank/sheets/005/e/EM4.pdf

Gruß
HVR


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Mo Dez 11, 2017 9:50 
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Den goldenen Belag kannst Du abkratzen, dann kannst Du den Verlauf der Drähte sehen und die Röhre durch direkten Anschluss testen. Die Goldfarbe ist in diesem Fall keine Abschirmung, viele EM4 sind daher völlig ohne Farbe.
Die goldenen EM4 sind nach meiner Erfahrung die schlechtesten überhaupt. Wenn die in einem Radio war, gehen die Chancen gegen 0, dass die noch leuchtet.

Grüße,
Jacob

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Die Sockel sind schon an den Röhren !


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Di Dez 12, 2017 12:36 
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Sehe ich auch so. Ehe ich diesen Heckmeck machen würde, würde ich eher im Suche-Bereich eine Anfrage nach einer ebenso platten EM4 stellen....

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Mi Dez 13, 2017 9:14 
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Ich sehe den Reparaturversuch nicht ganz so pessimistisch. Eine gute Übung für vergleichbare Projekte mit anderen seltenen Röhren; schaden kann's meiner Meinung nach nicht.
Nicht vergessen sollte man, dass man eine schwache Röhre auch etwas "pimpen" kann, und sei es nur, dass man die Schirmspannung am Ladekondensator abgreift.


6TH8 hat geschrieben:
....Die goldenen EM4 sind nach meiner Erfahrung die schlechtesten überhaupt. Wenn die in einem Radio war, gehen die Chancen gegen 0, dass die noch leuchtet.


Das mag sich sicherlich im Vergleich so bewahrheiten. Dennoch würde ich nicht so weit gehen wollen, jede EM4, die in einem Apparat steckte, als tot zu vermuten. Ich habe mir vor rund 3 Jahren einen Saba Villingen W2 zugelegt, der eine recht verbrauchte EM4 besaß. Sie wurde mittels Kaskade schonend gepimpt und zeigte sodann wieder gute Leuchtkraft bei vernünftigem Aussteuerverhalten. Ein später erworbener Teileträger des gleichen Typs besaß eine goldene EM4, die noch so gut war, dass sie die Kaskade überflüssig machte und nun im Sammlungsgerät sitzt.
Auch wenn dies nur ein Einzelfallbeispiel ist, so sollte man angesichts der Seltenheit der Röhre den Reparaturversuch einfach durchführen.
Wir sind ein Radiobastelforum, und zu verlieren hat man in diesem Falle ja nichts.


Was nun den zerbrochenen Sockel angeht: sofern man keinen passsenden Ersatz zu Hand hat und die Bruchstellen relativ frisch sind: Sockelteile mittels Sekundenkleber sorgfältig kleben, aushärten lassen; am besten eine frische Tube Kleber verwenden, das Zeug altert.
Sodann den Lötzinn in den Sockelkontakten entfernen, bzw. die Kabeldurchführungen in den Sockelkontakten aufbohren, damit sich die Anschlussdrähte des Röhrenkörpers durchfädeln lassen.
Danach ist der Sockel wieder verwertbar. Für die Verklebung mit dem Röhrenkörper empfehle ich Holzleim (Ponal o.ä.)

k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Mi Dez 13, 2017 16:59 
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Danke für die weiteren Antworten und die rege Beteiligung.

Mir ist durchaus bewusst, dass sich der Aufwand evtl. gar nicht lohnt und sich eine nicht-leuchtende EM4 wahrscheinlich schnell finden lässt.
Dennoch würde ich es gerne probieren - mehr kaputt machen kann ich nicht und je nachdem, weiß ich dann beim nächsten Mal wie man es (nicht) macht. :D

@ELEK und @HVR4000er, Danke für die Infos bzgl. der Pinbestimmung und die Links, die helfen mir auf jeden Fall weiter.
@6TH8, Danke auch für deine Info bzgl. des Lacks. Ich werde mal vorsichtig versuchen, etwas abzukratzen und die Röhre dabei nicht zu beschädigen.
@klausw, ich werde auf jeden Fall nach der erfolgten Reparatur mal schauen, ob man mit einer Kaskade noch etwas pimpen kann. Das würde mich auf jeden Fall interessieren.
Bzgl. des Sockels - muss es Sekundenkleber sein? Ich dachte eher an Epoxy-Harz, das würde in meinen Augen besser heben - oder ist das keine gute Idee?

Ich werde auf jeden Fall berichten, spätestens ab Mittwoch nächster Woche habe ich mal wieder Zeit zum Basteln und dann werde ich mich melden.
Ich bin gespannt, ob es klappt oder nicht.

Gruß

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Marvin
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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Do Dez 14, 2017 10:28 
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Registriert: Di Mai 18, 2010 9:45
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TheJukeboxMan hat geschrieben:
....Bzgl. des Sockels - muss es Sekundenkleber sein? Ich dachte eher an Epoxy-Harz, das würde in meinen Augen besser heben - oder ist das keine gute Idee?


Da bin ich -ehrlich gesagt- überfragt. Ich habe bei frischen Brüchen von Bakelit mit Sekundenkleber aus neu geöffneter Tube gute Erfahrungen gesammelt; mit Epoxyharz habe ich an solcher Stelle noch nicht gearbeitet.

Ansonsten: viel Spaß beim Basteln. Das Einzige was schief gehen kann, ist meiner Meinung nach das Verwechseln von Anschlussdrähten bzw. ein Kurzschluss von nicht isolierten Drähten nach Anbringen des Röhrensockels.

Was die Kaskade anbelangt: die bringt, wenn die Röhre "nur" verbraucht ist, eigentlich immer eine Besserung, allerdings wird die Röhre mit zunehmender Spannung unempfindlicher, was ihr Ansprechverhalten anbelangt. Oftmals wirken allerdings schon 100 Volt mehr Schirmspannung wahre Wunder, weshalb meine Kaskaden in der Regel mit max. 400 Volt arbeiten. Die Kaskadenlösung ist allerdings bei vielen Radiobastlern verpönt.


k.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Do Dez 14, 2017 11:52 
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Sekundenkleber ist für Gummi und Kunststoffe die Weichmacher enthalten gut geeignet, weil die chemische Reaktion die beiden Teile regelrecht zusammenschweißt.
Bei Duroplasten und anderen harten Kunststoffen ist 2K-Kleber die besser Wahl. Sekundenkleber wird nach einiger Zeit spröde und die Stelle reißt wieder.

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Do Dez 14, 2017 15:46 
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Das Glas ist robust genug, um den Lack mit einem Messer abkratzen zu können, habe ich schon -zig mal gemacht.
Wichtig ist, nicht abzurutschen und dabei das Pumpröhrchen abbrechen !

Grüße,
Jacob

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Die Sockel sind schon an den Röhren !


Zuletzt geändert von 6TH8 am So Dez 31, 2017 21:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann man diese EM4 noch retten?
BeitragVerfasst: Do Dez 14, 2017 18:10 
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6TH8 hat geschrieben:
Den goldenen Belag kannst Du abkratzen, dann kannst Du den Verlauf der Drähte sehen und die Röhre durch direkten Anschluss testen. Die Goldfarbe ist in diesem Fall keine Abschirmung, viele EM4 sind daher völlig ohne Farbe.
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Grüße,
Jacob

Muss nicht sein, ich hab zwei Geräte mit EM4, die sind immerhin noch halbhell, im Gegensatz zu den EM34, die sind fast immer Platt. Und meines Wissens nach sind beide Typen Daten-Identisch, man kann sie umsockeln. Hab ich schon mal gemacht. Ich geh mal davon aus, daß alte reine AM-Geräte später nicht mehr genutzt wurden und früh ausgemustert wurden. Die UKW-Geräte ab anfang der 50er werden oft heute noch genutzt. Loewe Opta hat die wiederum EM4 sehr lange benutzt als andere schon längst die EM34 verbauten.
Gruss
Andi

_________________
Was kann schöner sein auf Erden als von Röhren beschallt zu werden
Was kümmert es die stolze Eiche wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt

All that we see or seem is but a dream within a dream? E.A.Poe


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