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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Tote EM4 - Kaskade - pauls-roehren.de

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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 12:00 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit der unter

http://www.pauls-roehren.de/tips_und_tricks/kaskade/Kaskade.php

beschriebenen Möglichkeit, verbaute magische Augen (in meinem Fall die EM4) wiederzubeleben?

In meinem Graetz 153 W werkelt (oder eben leider nicht) eine nicht mehr leuchtende EM4.
Da die Bauteile ja für wenig Geld zu bekommen sind, wäre dies zumindest einen Versuch wert...

_________________
Grüße

ruediger

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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 12:41 
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Moin moin Rüdiger,
machbar ist die Wiederbelebung damit schon, möglicher weise wird aber die Ausschlagempfindlichkeit etwas weniger
Einfacher noch und fast genau soviel Helligkeitsgewinn erwirkst du, wenn du die Anodenspannungen der EM direkt an Gleichrichter abnimmst, wo sie auch mit ca. 320 V/DC anliegt

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 12:57 
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Beiträge: 73
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Hallo Harry,

die Ausschlagempfindlichkeit ist eher zweitrangig. Bei dem Gerät geht es mir in erster Linie um "Leuchtkraft" :)
Wird sowieso nur ein Restaurationsobjekt, dass sicher nur zu Vorführzwecken in Betrieb gehen wird. Da ist es dann einfach schöner, wenn die EM4 ein wenig strahlt...

Danke für den Tipp mit der Anodenspannung/Gleichrichter, werde ich ausprobieren.

_________________
Grüße

ruediger

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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 14:23 
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Hallo Rüdiger,

wenn die Lampe ganz dunkel ist wird Dir die höhere Spannung wahrscheinlich nicht viel bringen.
Was Du probieren kannst: Die Röhre (sie ist ja eh hinüber) eine Weile kräftig überheizen und gut
Strom durchjagen. Oft ist nämlich die Kathode taub. Mit viel Glück leuchtet sie dann wieder ein wenig.
Ich habe mal schnell eine tote EM34 angeklemmt, die mit ca. 8V beheizt, anstatt der üblichen 1M Widerstände
100K genommen (Ua ca. 380V) und nach einer Weile ist tatsächlich etwas Grün zu sehen. Nach ca. 20 Minuten Quälen bleibt
das Grün auch bei 6,3V Heizspannung und 300V Ua. Aber sicher nicht sehr lange...

Bild

Das Leuchten ist stärker als auf dem Bild, hier scheint nämlich die Sonne durchs Fenster. Ja! Hier scheint mal wieder die Sonne.

Gruß
Micha

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(Miles Gloriosus Plautus)


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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 14:52 
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Hallo Micha,

auch dir ein Danke... :danke:

Ich werde mir die EM4 mal vornehmen, und die von Harry und dir genannten Möglichkeiten austesten.
Wenn sich letztlich gar nix tut, muss ich mich wohl nach Ersatz umsehen (gab es da nicht auch eine russische Röhre, die da tut...?)

_________________
Grüße

ruediger

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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 16:27 
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Ja, kannst eine 6E5C umsockeln. Würde ich immer einer Kaskade vorziehen.

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Grüsse aus dem Münsterland

Thorsten


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BeitragVerfasst: Mo Jan 08, 2018 22:55 
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In der Zuleitung zum Leuchtschirm eines neuen Auges würde ich einen Widerstand einbauen, der die Spannung um etwa 50 V absenkt. Richtwert: ca. 47 k Ohm. Die 6E5C leuchtet dann immer noch hell genug, dürfte aber deutlich länger halten.

Lutz


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BeitragVerfasst: Di Jan 09, 2018 14:28 
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Hallo Rüdiger.

Ich habe diverse Radios mittels einer fast blinden EM bestückt und durch die Kaskade dort wieder eine brauchbare Anzeige- und Leuchtkraft erzielen können; darunter auch eine EM4, die in einem Saba Villingen W2 von 1952 steckt.
Es ist ja leider oft so, dass das Abgreifen der Spannung am Ladekondensator zu wenig bringt, wenn die Röhre bereits recht dunkel geworden ist. Andererseits erzeugen viele Kaskadenschaltungen rund 550 Volt am Schirm der EM, was m.E. deutlich jenseits von Gut und Böse ist. Zudem nimmt die Regelfähigkeit der Anzeige mit steigender Spannung ab, wie hier schon ausgeführt wurde.

Meine "Schmerzgrenze" liegt bei 420 Volt Schirmspannung. Es ist vor allem auch zu beachten, dass es auf Grund sehr hoher Spannung zu Überschlägen an der Fassung der Röhre kommen kann.
Mein Erfahrungswert: Massiv gearbeitete Fassungen aus Bakelit (schwarz) sind in der Regel unkritisch, d.h. Deine EM4 sollte eine solche Fassung besitzen. Kritisch sind dagegen manche Fassungen, die z.B. für die EM34 Anwendung fanden. Diese bestehen aus dünnem Pertinax; ich schließe nicht aus, dass sich Brandnester zwischen Polen bilden könnten. In meinem Grundig 4097 habe ich die Originalfassung daher vorsorglich gegen ein materialseitig vertrauenserweckenderes Exemplar ersetzt.

Die von mir verbauten Kaskaden werden daher im Ausgang durch einen Widerstand ergänzt, der die Maximalspannung herunterregelt. 30 k - 100k sind hier der Wert, mit dem man experimentieren kann.

Fazit: man kann mit Kaskaden ganz gute Ergebnisse erzielen, es bleibt aber eine Einzelfallbetrachtung. Das Thema ist in Radioforen umstritten. Unstrittig ist, dass sich die Kaskade dort empfiehlt, wo man es einer schon sehr blinden Röhre zu tun hat.

k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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