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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Frage zu EZ 80 in SABA Freudenstadt

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 Betreff des Beitrags: Frage zu EZ 80 in SABA Freudenstadt
BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 11:19 
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Hallo.

In meinem neu erworbenen SABA Freudenstadt 7 ist zur Gleichrichtung eine EZ80 verbaut.
https://www.radiomuseum.org/r/saba_freudenstadt_7.html

Die Röhre arbeitet dort in Einweggleichrichtung, d.h. beide Anoden sind parallel geschaltet.

Meine Frage: Die im Gerät befindliche EZ80 liegt bei Prüfung auf dem Funke W19 bei einem System deutlich im "Gut", das andere System liegt tief im Bereich "Unbrauchbar". Eine weitere EZ80 aus meinem Bestand zeigt vergleichbare Werte.

Da im Freudenstadt 7 Einweggleichrichtung herrscht und die gemessene Anodenspannung ok. ist, kann ich dort mit einer solchen Röhre arbeiten? Oder ist auch bei Parallelschaltung der Anoden davon abzuraten, eine Röhre mit solch' unterschiedlichen Prüfergebnissen zu verwenden?

Gruß
k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 12:05 
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Servus,
Das die beiden Dioden in der EZ80 parallel geschaltet wurde macht Sinn hinsichtlich der Stromaufnahme des Gerätes. Die beiden Dioden sollten schon in etwa gleich sein. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder der Funke misst Mist (leicht überprüfbar mit anderen Gleichrichterröhren) oder die beiden EZ80 sind wirklich auf einer Strecke verbraucht, dann wäre es ratsam sich eine Neue gut Funktionierende zu besorgen. Oder du lässt die Röhre drin und lötest unten an der Fassung 2 Dioden 1N4007 ein parallel zur Anoden und Kathodenstrecke und passt mit einem Ua Vorwiderstand die Spannungen an. Da der Eingriff unter dem Chassis ist, ist er auch nicht sichtbar.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 12:17 
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Servus,

ja, an die Diodenlösung dachte ich auch schon, dann könnte man die Röhre gleich weglassen und Heizstrom einsparen.

Das Funke ist in Ordnung, ich hatte nämlich noch eine einzige weitere EZ80 gefunden, bei der auf beiden Systemen annähernd gleiche, gute Werte gemessen werden. Die möchte ich aber als Referenzröhre im Bestand lassen.
Meine übrigen Lager muss ich mal durchforsten, ob sich da noch was Gebrauchtes findet, da EZ80 (6V4) in der Bucht recht teuer geworden sind (Versand eingerechnet), auch gebrauchte Exemplare.


Gruß
k.

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Zuletzt geändert von klausw am Di Apr 24, 2018 8:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 15:24 
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Man kann einfach ihm reinstecken. Strom wird eben nur über beide Zweig ungleichmässig aufgeteilt und Anodespannung ist möglichweise niedriger als vorher. Möglichweise wird der schneller müde, da eine Zweig stärker belastet wird. Aber eine Frage, schaltet du diese Radio täglich ein?

An Klang sollte es aber nicht verändern. :mrgreen:


Also: Ich habe keine Bedenken EZ80 mit dieser Makel rein in Radio zu stecken ;-)

Grüss
Matt

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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 16:51 
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Servus,
Könnte hinhauen, die Saba F7 Butze zieht 67mA auf UKW. Schlimmstenfalls wird sie etwas heisser und die Ua geht etwas in die Knie.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 18:10 
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Hallo Volker,

sag mal, du veränderst gerne Schaltungen, nicht? Hier z.B. die super Idee, die EZ 80 durch ne Diode zu ersetzen. Damit während der Anheizphase (wenn die Schaltung noch keinen Strom abnimmt) der Ladeelko schön mit rund 400 V gegrillt wird, ja?

Hallo Klaus,

am besten du brauchst deine halbtoten EZs auf (solange die Soll-Gleichspannung errreicht wird ist doch alles gut). Und wenn beide mal durch sind, tja, vielleicht hast du bis dahin eine EZ auf ner Radiobörde gefunden - wenn nicht, kaufst du eine NEUE für nen Zehner, soviel kostet die nämlich, online.

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Mo Apr 23, 2018 18:32 
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Hallo Stefan,

kein Grund, hier die sarkastische Platte zu spielen.

Der Einsatz eine Diode würde dem Elko fast die gleiche Belastung zumuten, wie sie in anderen Geräten, die mit Selen-Einweggleichrichtung daherkommen (Wildbad), sowieso vorliegt. Wenn man dem Becherelko nicht mehr vertraut, macht man halt neue rein, die dann eine Nummer spannungsfester ausfallen können.

Hallo Klaus,

ich würde es auch genauso machen, wie hier schon geschrieben wurde. Die noch halbwegs brauchbaren EZ80 aufnudeln, solange die Anodenspannung noch einigermaßen ausreichend bleibt.

Wie Matt schon sagt, am Klang wird es nichts ändern, hihi...

Gruß
Holger

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BeitragVerfasst: Di Apr 24, 2018 7:58 
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Danke für die Antworten. Das Radio befindet sich derzeit auf dem Werktisch, zur Generalüberholung (Neuzugang). Ich habe mal vergleichend die Gleichspannung gemessen: Mit einseitig verbrauchter EZ80 ergibt sich ein Minus von ca. 9 - 10 Volt, das ist verschmerzbar. Das Gerät könnte, da es eine Ausführung in hellem Holz ist, zum Wohnzimmergerät werden. Insoweit wäre ich durchaus bereit, die einseitig verbrauchten EZ80 zunächst weiter zu nutzen.
Aber wie bereits gesagt: ich bin mir sicher, noch irgendwo in meinen Beständen weitere EZ80 vergraben zu haben.


Hier übrigens der Schaltplan des Geräts:
http://85.144.192.2/nvhr/Saba_Freudenstadt7.pdf



Gruß
k.

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Zuletzt geändert von klausw am Di Apr 24, 2018 8:30, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di Apr 24, 2018 8:00 
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Hallo Holger,

nein, da muss ich widersprechen. Im vorliegenden Freudenstadt 7 liegt die Wechselspannung der Anodenwicklung sehr hoch, nämlich bei 270 V im belasteten Zustand. Das macht mit EZ 80 am Ladeelko lt. Schaltbild 280V Gleichspannung - belastet. Ein unbelasteter Zustand tritt nicht auf. Mit Siliziumdiode dürfte die belastete Gleichspannung etwa 20 V höher liegen und im unbelasteten Zustand rechnerisch 385 V. Dazu kommt noch die heutige höhere Netzspannung (dieses Sabas sind nicht hochschaltbar).

Die Sabas mit Selen-Einweg-Gleichrichter haben durchweg eine deutlich niedrige Trafo-Ausgangswechselspannung!
Beispiele (belastet) Villingen 9: 210V, Villingen 11: 200V, Wildbad 9 bis 125: 230V. So ließen sich die üblichen 350/385Volt-Elkos verwenden.

Also nix Sarkasmus.

Beste Grüße
Stefan


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BeitragVerfasst: Di Mai 22, 2018 10:35 
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Nachtrag:

Natürlich habe ich in meinem Fundus noch weitere, besser erhaltene EZ80 gefunden. Sogar russische 6Z-irgendwas Röhren, die mal fälschlicherweise als Ersatz für die EZ 80 vertrieben wurden (Achtung: nicht nur der Sockel ist anders, auch der erzielbare Gleichstrom liegt bei nur 70mA, der Ladekondensator darf nur bis 40uF dimensioniert sein, aber dies nur am Rande).
Es ist also Versorgungssicherheit hergestellt 8_) , aber natürlich wird nichts weggeworfen.
Also habe ich, aus Spaß-an-der-Freud, mal die beiden vorrätigen einsystemig stark verbrauchten EZ80 auf ein selbstgebautes Einfachströhrenregeneriergerät gesteckt (Quelle: Jogi's Röhrenbude, wen's interessiert*).

Damit ließ sich bei beiden Röhren das jeweils sehr schwachbrüstige System wieder erheblich steigern (Prüfung mit Funke w19, deutlicher Ausschlag in den GUT-Bereich).
Aber da ich von Natur aus wenig gutgläubig bin, werde ich diesen "Erfolg" jetzt mal im Betrieb beobachten, sprich nach etlichen Betriebsstunden nachprüfen.


Dies nur als Nachtrag zum Thema.

*) Nein, eine Grundsatzdiskussion über Sinn, Zweck, Art & Weise der Röhrenregeneration ist hier nicht angestrebt. http://jogis-roehrenbude.de/Regenerierer.htm


Gruß
k.

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