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Dampfradioforum • Thema anzeigen - EL84 mit Fehler?

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 Betreff des Beitrags: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Di Nov 13, 2018 23:03 
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Liebe Radiofreunde,

bei einer kürzlich erfolgten Restauration eines meiner geliebten Küchenradios stellte ich bei
der Überprüfung der einzelnen Spannungen fest, dass an der Kathode der dort originalen
Telefunken-EL84 eine Spannung von über 12 Volt herrschte.
Bei der Überprüfung im RPG70 reagierte die Röhre ohne Ausschlag nach links oder rechts und
zeigte einen Wert von ca. 85% an. Hmmmm....
Dann steckte ich meine Referenzröhre , ebenfalls von Telefunken ein, und erhielt einen normalen
Wert von 7,5 Volt.
Muss ich die besagte EL84 entsorgen? Besteht ein Sicherheitsrisiko?
Ich verbaue regelmäßig Kathodenelkos mit einer Spannungsfestigkeit von mindestens 25 Volt.

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Nette Grüße

Norbert

"Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mi Nov 14, 2018 6:37 
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Hast du da auch beim RPG-Pruefung Vakkumtest gemacht ?

Das ist Problem bei defekte Röhren, da "leckt" Röhren selber und Strom geht dann hoch.
Heilige Telefumpen EL84 ist anfällig für diese Fehlerbild.

Grüss
Matt

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mi Nov 14, 2018 9:38 
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Wie Matt schon sagt: bei der EL 84 (aber auch der EL 41) taucht mitunter das Problem der Gitteremission auf. Dazu wurde hier im Forum schon geschrieben.
Die UG1 steigt dann immer weiter an, die Röhre überlastet sich selbst und verzerrt zunehmend. Natürlich sollten im Arbeitsumfeld der Röhre alle Bauteile intakt sein, sich also kein etwa defekter Koppelkondensator finden.

Eine solche Röhre entsorgen.

k.

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k. steht für klaus

Ein Mann mit einer neuen Idee ist so lange unausstehlich, bis er der Idee zum Erfolg verholfen hat.
(Mark Twain)


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mi Nov 14, 2018 10:38 
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Danke Klaus und Matt für eure Antworten.

Sicherheitshalber werde ich die besagte EL84 aussortieren.

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Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mi Nov 14, 2018 11:49 
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Hallo Norbert,

prüfe doch mal den Gitterableitwiderstand gegen Masse. Bei einem meiner Röhrenradios war dieser Widerstand defekt. Die Auswirkung war wie bei Dir beschrieben der Anstieg des Stromes durch die Kathoden-Anodenstrecke, und auch vom Röhrenexemplar stark abhängig.
Holger Pflug kennt den Fall, wir hatten das Radio auf seinem Arbeitstisch, und den defekten (hochohmig gewordenen) Widerstand auch nur nach endloser Suche gefunden.


Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Do Nov 15, 2018 22:47 
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Danke Georg, dass Du dich auch eingeklingt hast.
Leider ist der besagte Widerstand einwandfrei, so dass die Röhre nicht mehr zu verwenden ist.
Ein Widerstand ist da einfacher zu ersetzen ;)

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Nette Grüße

Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Fr Nov 16, 2018 13:23 
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Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Röhre ist schnell gesteckt und testweiße getauscht, einen Widerstand zu tauschen erfordert wesentlich mehr Arbeit, da man erstmal drankommem muss. So muss man z. B. erst einmal das Gerät zerlegen. Das der Widerstand günstiger ist, ist unbestritten. EL84 oder Nachbauten sind jetzt aber auch nicht so teuer, dass man Sie als "unerschwinglich" bezeichnen müsste. Bei der ECL86 sieht das schon ganz anders aus!


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Fr Nov 16, 2018 19:07 
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Servus,
Ja die russische 6p14pi ist ein hervorragender Ersatz für die EL84. Ist bei mir immer ein 10-ner Pack vorrätig.

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Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Sa Nov 17, 2018 1:16 
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Micha94 hat geschrieben:
da man erstmal drankommem muss. So muss man z. B. erst einmal das Gerät zerlegen.


Und das macht mir sogar richtig richtig Freude, wenn ein defektes Bauteil identifiziert ist und ausgewechselt werden kann. :mrgreen:
Arbeitsscheu bin ich wirklich nicht,,,,, im Gegenteil.

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Nette Grüße

Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Sa Nov 17, 2018 12:37 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
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Röhren mit thermischer Gitteremission lassen sich zumeist regenerieren. Dazu braucht man nichts weiter als ein einstellbares Netzgerät und eine Heizspannungsquelle.

Alle Gitter und Anode zusammenschließen und an Plus des Netzgerätes, Minus an die Katode und die Röhre heizen.
Spannung des Netzgerätes langsam aufdrehen und durch die Schlitze in der Anode ins Innnere der Röhre schauen.
Das Steuergitter beginnt zu glühen, um dieses Gitter entsteht ein grünliches Leuchten (vom verdampfenden Katodenmaterial, was sich darauf abgelagert hat).
Abwarten, evtl. vorsichtig die Spannung erhöhen, bis dieses Leuchten verschwindet.
Spannung wieder runterdrehen, danach Heizung aus und fertig.


MfG
Munzel


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Sa Nov 17, 2018 23:34 
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Munzel hat geschrieben:
Röhren mit thermischer Gitteremission lassen sich zumeist regenerieren. Dazu braucht man nichts weiter als ein einstellbares Netzgerät und eine Heizspannungsquelle.

Alle Gitter und Anode zusammenschließen und an Plus des Netzgerätes, Minus an die Katode und die Röhre heizen.
Spannung des Netzgerätes langsam aufdrehen und durch die Schlitze in der Anode ins Innnere der Röhre schauen.
Das Steuergitter beginnt zu glühen, um dieses Gitter entsteht ein grünliches Leuchten (vom verdampfenden Katodenmaterial, was sich darauf abgelagert hat).
Abwarten, evtl. vorsichtig die Spannung erhöhen, bis dieses Leuchten verschwindet.
Spannung wieder runterdrehen, danach Heizung aus und fertig.


MfG
Munzel


Prima Vorschlag, Dankeschön!
In 2 Wochen bekomme ich Besuch von einem Freund aus Niedersachsen, der noch gelernter Radiotechniker ist. Der hat alle Gerätschaften, die
es gibt. Dem drücke ich die zickige EL84 in die Hand, vielleicht lässt er sich ja darauf ein ;))))

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Nette Grüße

Norbert

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mo Nov 19, 2018 11:56 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Gitteremission ausbrennen? Du liebe Zeit, wieviel Lebenszeit kann man in eine defekte EL 84 investieren, einen Artikel also, den es für ein paar Mark fuffzich fabrikneu zu kaufen gibt?

Die fragliche Röhre ist nicht "zickig" sondern defekt. Norbert, wenn du die deinem Bekannten in die Hand drückst, wird er dich wahrscheinlich fragen, ob du auch rostige Nägel schleifst und polierst, um sie wiederzuverwenden.

Neenee, schmeiß die in die Tonne und bastel was sinnvolles!

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mo Nov 19, 2018 12:56 
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Wohnort: Nettetal
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Naja, für EL84 finde ich das auch weitgehend sinnlos, die hat man einfach massenhaft rumliegen. Bei EL41 wird die Luft schon etwas dünner, fast alle alten Gebrauchtröhren, die ich in der letzten Zeit zwischen hatte, hatten das Problem mittlerweile. Neue Röhren sind da nicht mehr so einfach zu haben. Und wenn, dann auch nicht mehr billig. Von älteren Typen weiß ich nicht so genau, ob sie dieses Phänomen auch entwickeln, bei EL11/12 hatte ich es jedenfalls noch nie, die werden ganz prosaisch undicht.

H.

_________________
UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Di Nov 20, 2018 22:22 
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Registriert: Do Feb 26, 2015 1:06
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Stefan und Holger,,,, irgendwie habt ihr ja Recht. :wink:


Mag jemand die besagte EL84 zur Aufarbeitung haben?

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 Betreff des Beitrags: Re: EL84 mit Fehler?
BeitragVerfasst: Mi Nov 21, 2018 11:48 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
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Klarzeichner hat geschrieben:
Gitteremission ausbrennen? Du liebe Zeit, wieviel Lebenszeit kann man in eine defekte EL 84 investieren, einen Artikel also, den es für ein paar Mark fuffzich fabrikneu zu kaufen gibt?

Das dauert ca. 5 Minuten und wenn man sieht, wieviel Zeit hier bisweilen für wirklich nachrangige Dinge aufgewendet wird, kann es so schlimm nicht sein.
Ich habe das u.a. mit EL34 gemacht, deren thermische Gitteremission im V25 nicht nur den Endstufenarbeitspunkt, sonderen auch den der Phasenumkehrstufe empfindlich störte. Die arbeiteten hinterher problemlos.

Man kann die Röhre natürlich auch gleich wegschmeißen. Wie den DVD-Spieler, den Küchenmixer oder die Flachbildglotze halt auch.


MfG
Munzel


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