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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Hochfrequente Störungen übers Stromnetz

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BeitragVerfasst: Sa Jul 01, 2017 19:41 
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Ich habe seit ca. 5 Jahren ein Problem einer Störung im UKW Bereich, die spiegelt sich aber auch in anderen Frequenzbereichen wieder (bis runter in den MW-Bereich)
Die Störung ist nicht permanent vorhanden. Können HF Störungen rein über das NetzKabel bis in Radiogeräte eindringen ? Bisher dachte ich eher dass diese als Art Störsender das NetzKabel als Antenne nutzen und die Störunggen quasi senden. Wie gesagt habe ich eine pulsierende Störung etwa im 1 sek Takt über einen Frequenzbereich von ca. 1 MHz im UKW Band von 99,7 MHz bis 100,5.
In diesem Bereich sind die Spitzenwerte sogar höher als nahe UKW-Sender. Woher die Störung kommt war nicht festzustellen, Sie kommt jedenfalls auch, wenn ich mein Haus stromlos schalte, und ein Radio an die Steckdose im Zählerkasten hänge. Nehme ich aber ein Battariegerät läuft es störungsfrei, bis ich meine Sicherungen wieder reinmachen und damit die "Antennen" Kabel wieder ans Netz anschließe. Bisher sieht es so aus, als würden meine Kabel die Signale senden. Hänge ich jetzt allerdings ein Radio an einen Trennverstärker, dann verstärkt sich die Störung irgendwie. Abhängig von der Phase an die ich den Trennverstärker anschließe. Ich hab Drehstromanschuß mit 3 Phasen 400V und N. Ich hab an der Wand 15 Steckdosen, jeweils 5 pro Phase. Auf Phasse 1 und 3 ist das Problem wie oben beschrieben. Störungen im Bereich um 100 MHz, ansonsten keine Probleme. Hänge ich den Trennverstärker an Phase 2 Störungen im Gesammten UKW-Bereich. Also auch auf anderen Frequenzen. Im Prinzip "hört" man ein Pulsierendes Rauschen wo kein Sender ist. Akkustisch ist bei eingestellltem Sender nichst zu hören von der Störung, aber das magsche Auge schwankt um ca. 20% auf und zu. Der Sender ist aber klar und sauber zu hören. Ich dachte erst das Radio hat ein Problem, bei typischer Popmusik sah es erst so aus als würde bei jeder Basspitze der Empfang einbrechen, also die Spannung runtergehen oder sowas. Kaum das Gerät auf dem Arbeitstisch war von dem Problem nix mehr zu sehen. Aber mein Arbeitstisch ist auch nicht auf Phase 2.
Und das Problem tritt nur dann verstärkt auf, wenn ein Gerät auf Phase 2 mit Trennverstärker hängt. Kann ein Trennverstärker solche Signale irgendwie verstärken, weil der dann z.B. über beide Kabel das Signal weiter ins Gerät schiebt, während ohne Trennverstärker das Signal durch das auf Erde liegende Kabel abgeschwächt wird ?


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lg Karsten

Erfahrungen sind etwas ganz tolles, leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie gebraucht hätte...


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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 11:18 
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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 17:01 
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Servus,
Hast du eine Arztpraxis im Haus oder in der Nähe? Deren medizinisch technischen Geräte stören auch manchmal, ansonsten im Haus nacheinander alle Seuchenherde abschalten, vor allem alles was mit SNT zu tun, auch wenn noch so winzig, z.B. diese kleinen USB 5V Ladegeräte.

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Gruss aus Trient,
Volker
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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 17:20 
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Das Signal kommt über meinen Stromanschluß ins Haus !
Ich hab einen 3-poligen Hauptschalter am Zählerkasten. Schalt ich den aus ist mein Haus und alle Nebengebäude stromlos. Und die Störung ist weg.
Aber, wenn ich ein Radio an die dann einizige noch stromführende Steckdose im Keller im Zählerkasten stecke, dann ist die Störung wieder da. Battariegeräte überall im Haus sind dann störungsfrei (da nicht am Netz hängend) und die Netzkabel nicht senden da abgeschaltet.

Die Störung stört mich auch nicht so sehr, weil im UKW Bereich nur auf einer Breite von 1 MHz wo sowieso kein Sender ist.
Aber sowie ich einen Trennverstärker vor ein Radio schalte dann ist die Störung verstärkt, über die ganze UKW Bandbreite. Ich habe dann auch auf Sendern 10 MHz tiefer diese pulsierende Störung.
Das heisst ich habe dann einen Sender auf 90 MHz drin der zwar fast sauber spielt, aber das magische Auge geht ständig um 20% auf und zu, da die Spitzen der Störung einen hoheren Pegel haben als der Sender. Mir ist nicht erklärbar warum mit Trennverstärker das Signal verstärkt wird, bzw die Bandbreite des Singals allein durch den Trafo davor viel Breiter wird.....Ohne Trennverstärker ist das Signal nur in dem dargestellten Bereich.

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lg Karsten

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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 18:42 
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Hallo Karsten
nur zur Begriffsbestimmung, du meinst wohl einen Trenntrafo und nicht Trennverstärker.
Ja mit HF bzw Oberwellen ist da eine Sache, da ist nicht immer alles "logisch". Es gibt aber Netzfilter für 380V mit 63A. Ist nicht ganz preiswert.
Bei uns im Betrieb wollte ich auch mal ein Röhrenradio vorführen, das war wegen der Störungen fast nicht möglich.

Alfred


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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 18:55 
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Sorry, natürlich meine ich Trenntrafo. Hab beruflich ständig mit Trennverstärkern zu tun :roll:

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lg Karsten

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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2017 23:32 
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Lieber Karsten,

im optimalen Fall findest Du den Störer und eliminierst das störende elektrische Gerät.

Im zweitbesten Fall lässt Du von einem Elektromeister Drosseln (wie gesagt für 63 Ampere, nicht billig) in alle drei Phasen direkt am Eintritt des Kabels in Deinen Schaltkasten im Keller einfügen.

Wenn das nicht geht (was ich aus finanziellen Gründen verstehen kann), dann gibt es noch eine funktionierende Lösung:
Am meisten stören die Abstrahlungen in unmittelbarer Nachbarschaft des Radios. Deswegen kann es ausreichen, nur die Leitungen des "Radio-Zimmers" zu entstören.
Lass von einer Elektrofachkraft in die Leitung, die in das Zimmer führt, in dem Du Radio hören willst, Drosseln in alle Leitungen einfügen, also eine stromkompensierte Drossel für Phase und Null, und eine extra Drossel für die Schutzerde. Abgebildete Drosseln zu 2.7 mH / 8 Ampere habe ich im Handel bekommen und für diesen Zweck verwendet. Entsprechende Drosseln für Hutschienen gab's früher mal, habe ich aber seit 10 Jahren nicht mehr bekommen können (wer weiß eventuell, wo es welche gibt, bitte posten!!!!)

Noch eine Alternative:
Dokumentiere alles und ruf' die RegTP wegen Funkstörung, die von außen ins Haus eindringt. Du musst aber darauf gefasst sein, dass die Dich an irgendeinem Alltag zur Arbeitszeit auftauchen und Deinen Keller sehen wollen.

Bilder von den Drosseln
Dateianhang:
Drossel_b.JPG
Drossel_b.JPG [ 49.95 KiB | 3490-mal betrachtet ]

und von dem Schaltkasten, in den man neben den Drosseln FI-Schalter und Überstromsicherung anbringen kann
Dateianhang:
Schaltkasten_b.JPG
Schaltkasten_b.JPG [ 27.53 KiB | 3490-mal betrachtet ]


So etwas kann man nur machen, wenn man eine Sicherung findet, die bei 8 A auslöst (schwierig) und wenn man in dem Zimmer nicht mehr als insgesamt 8 Ampere nutzen will (das sind 8*230 Watt = 1840 Watt).
Viele Grüße
Georg

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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BeitragVerfasst: Mo Jul 03, 2017 21:10 
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ich dachte da an so etwas, ob es das auch neu gibt weis ich nicht, kann ja mal bei uns im Großhandel fragen.

http://www.ebay.de/itm/1-Netzfilter-3-x ... 2711029531

Alfred


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BeitragVerfasst: Mo Jul 03, 2017 23:06 
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Wir hatten in Schaltschränken aus den 90er solche Netzfilter im Einsatz, da die nachgeschaltete Elektronik EMV anfällig war. Laut den alten Plänen sind die 3x400V 16A.
Ich habe grad schon ein paar Kollegen kontaktiert, mir davon mal einen irgendwo auszubauen. 16A ist ausreichend, könnte das Ding direkt in den Zählerkasten nach der Sicherung zu meiner Radioecke.
Wird paar Tage dauern, aber ich denke ich komme da umsonst ran.

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lg Karsten

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BeitragVerfasst: Di Jul 04, 2017 21:00 
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Lieber Karsten,

Deine Störungen sind ja eher im UKW-Bereich störend, und da gilt folgendes zu beachten:
Kerne und Ferritmaterialien müssen für diese Frequenz geeignet sein (DAS weiß ich, genaue Ferritdaten habe ich aber nicht).

Drosseln für UKW brauchen eher ganz wenige Windungen, die aber jeweils eine Drahtbreite Abstand voneinander haben müssen, weil sonst keine Entstörung erfolgt.

Drosseln für Kurzwelle (höhere Bänder) brauchen in der Regel 3 bis 10 Windungen um einen Ringkern. Wieviel genau, muss man wohl ausprobieren, und hängt vom Ferritmaterial ab. Bei den tieferen Bändern sollten es schon deutlich mehr Windungn sein, und Mittel- und Langwelle- Drosseln kann man eher nicht selber bauen.

Wenn man mehrere Bänder (also Langwelle, aber auch UKW) entstören will, dann muss man eine UKW-Entstördrossel und eine solche für Langwelle in Serie schalten. Die abgebldete Drossel von Radiohm mit 2.7 Millihenry (= 2700 Mkrohenry) ist für Langwelle schon ganz gut. Warum sie für diese hohe Induktivität so wenige Windungen braucht? Wohl wegen des Ferritmaterials. Bei anderem Ferritmaterial erreicht man bei dreifacher Windungszahl gerade mal ein Viertel der Induktivität.

Die Verkäufer geben aber meistens nicht an, wieviel Mikro- der Millihenry die Filter-Drosseln haben.
Aber man weiß so wie so erst nach dem Einbau, ob es etwas genützt hat oder nicht.

Jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg, Probieren geht über studieren.

Viele Grüße
Georg

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BeitragVerfasst: Mo Jul 10, 2017 11:06 
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Ich habe jetzt eine recht einfache Lösung gefunden. Ich habe einfach Phase 2 aus meinem Radiozimmer verbannt. Hatte eine 3-phasige Steckdosenzuleitung und jeweils 5 Steckdosen pro Phase, jeweils mit 16A abgesichert. Hab nun einfach Phase 2 abgeklemmt, da diese die Störungen bringt. Die Steckdosen habe ich einfach auf die verbleibenden 2 Phasen aufgeteilt.
Damit habe ich jetzt 7/8 Steckdosen an den verbleibenden 2 Phasen, aber die Strömaufnahme der angeschlossenen Verbraucher ist sowieso relativ gering. Kabel ist mit 5x 2,5mm² auch unproblematisch.
Übrigens ein vorgeschalteter Netzfilter gegen EMV-Störungen aus Industrieschaltschränken bringt gegen Störungen auf UKW reichlich wenig :roll:
Die speziellen Filter für sowas haben schon eine Berechtigung. Aber die Störung durch "aussperren" durch Weglassen von Phase 2 war der einfache und kostengünstigste Weg.

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