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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Kondensatoren neu befüllen und tarnen

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BeitragVerfasst: Do Apr 15, 2010 12:00 
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Hallo,
das sehe ich auch so das es keinen Sinn macht den WIMA-Bonbon nachzubauen. Der ist doch nur da drin, weil der Gerätehersteller keinen ERO100 mehr hatte in dieser Kapazität. Was in den Geräten verbaut wurde, spiegelt den aktuellen Lagerbestand von damals wieder.

Gruß

Roland


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BeitragVerfasst: Fr Apr 16, 2010 13:31 
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Genau meinte Christian.

Rocco11, kannst du uns eventuell erleutern wie du den alten Teer schmilzt und einfüllst?

Schmelzen bekomme ich hin, er ist aber immer zu zäh und kühlt sofrt aus. So schnell kann man nicht verfüllen.

Liebe Grüße

Ralf


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BeitragVerfasst: Fr Apr 16, 2010 15:30 
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Registriert: Fr Okt 26, 2007 10:24
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Hallo Ralf,
alten herausgepulten Teer würde ich überhaupt nicht mehr nehmen, es ist immer unterschiedlich in den Fließeigenschaften. Dieses Zeug sollte man wegwerfen und grundsätzlich nur neuen Teer nehmen, da hat man gleichbleibende Qualität und Fließeigenschaften.
Alternativ geht es auch gut mit schwarzer Heißklebemasse.

Gruß

Roland


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BeitragVerfasst: Fr Apr 16, 2010 15:55 
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Hallo,

Zitat:
......kannst du uns eventuell erleutern wie du den alten Teer schmilzt und einfüllst?

Das ist so schwierig nicht. :wink:

Zunächst, - ich verwende nur alten Teer. Und zwar hauptsächlich in Ermangelung neuen Teers. Es gab schon Tips, man solle auf Straßenbaustellen nachsehen, und ähnliches. Das ist mir bislang nicht gelungen. Also verwende ich eben den alten Teer. :roll:

Zunächst schmelze ich den alten Teer mit Heißluft aus den Kondensatoren aus. Dieser tropft dann auf eine hitzefeste Unterlage und bildet dort eine kleine Lache. Nach dem Erkalten zerkleinere ich den Teer in kleine Stücke. Dann wird der Kondensator, dessen Papierrand mindestens 2-3mm übersteht, hochkant eingespannt. Nun kommen so viele Teerstückchen rein wie reingeht. Die werden dann mit dem Lötkolben - eingestellt auf etwa 150°C - zerschmolzen. Wenn's heißer ist, dann geht's auch, - aber dann qualmt und stinkt der Teer zu sehr.
Beim Zerschmelzen füllen sich die Lufträume, - der Teer sinkt zusammen, - und man kann dann weitere Teerstückchen nachlegen. So lange bis der Rand fast voll ist. Dann kommt noch eine Lage oben drauf und wird mit Heißluft 'gefinished'. Die Oberfläche wird dann glatt und glänzend und wölbt sich je nach Teermenge mehr oder weniger nach oben.

Nach dem Abkühlen dreht man den Kondensator um und bearbeitet die andere Seite.
Ist eine Menge Arbeit und erfordert viel Zeit. Vor allem dann, wenn man viele Kondensatoren herzustellen hat. So wie hier:

Bild

Da sind zwar keine Teerabschlüsse dabei, aber die Arbeit ist dieselbe.
Die Hellen sind mit diesem Polymer (?), - die Dunklen, das ist Schellack.
Eingefärbtes Heißklebermaterial ginge auch. Das habe ich bei den weißen Neokon-Repliken verwendet. Es ist aber eigentlich zu weich und zu niedrigschmelzend. Ich verwende es nur in Ausnahmefällen.

Weiterhin gutes Gelingen. :wink:


Gruß

Rocco11

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BeitragVerfasst: Mo Mai 03, 2010 19:18 
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Beiträge: 171
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Nach einiger Abstinenz in der Radiowelt habe ich die Vorlagen um eine Reihe weiterer Kapazitäten sowie die berüchtige Nordmende C/R-Kombi "MF5099" ergänzt. Viel Vergnügen!

ERO-Vorlagen.pdf
ERO-Vorlagen einzeln und editierbar

Christian


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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 15:49 
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Moin, moin,

ich finde das Thema schon sehr interessant und danke ganz herzlich für die Vorlagen. Irgendwo möchte auch ich, habe bisher nicht einmal angefangen, die neuen Kondensatoren entsprechend "umkleben". Warum soll ein künstliches Altern nicht mit einem Grafikprogramm möglich sein?

Da mir immer noch die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht und insofern Mengen an Arbeit liegengeblieben sind, habe ich mir mal 2 Minuten zum Antesten gegönnt. Sicherlich nicht der Reißer und besser geht es auf jeden Fall, allein die Zeit fehlt im Moment. Den 2. Layer hätte ich noch anders einstellen können......, anderes auch.

Wenn ich jetzt noch das Bild eingestellt kriege, baut mich das, im Moment nötig, richtig auf!

Beste Grüße

Peter, mit Linux und Gimp

Ok, Bild nicht da. Warum, klein genug sollte es sein?

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BeitragVerfasst: So Nov 21, 2010 21:10 
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Hallo Peter,

verwende am besten einen externen Bilderhoster wie z.B. http://www.imageshack.us

Dann brauchst Du auf die Bildgröße kaum Rücksicht zu nehmen.
Nur den Link noch setzen, am besten für die Kleinansicht, die man dann per Klick vergrößern kann.

Gruß

Rocco11

PS: Um das künstliche Altern kann man sich noch kümmern wenn die anderen Vorgänge (Darstellung, Bekleben, seitliche Abschlüsse) zufriedenstellend verlaufen. :wink:

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BeitragVerfasst: Mo Nov 22, 2010 16:04 
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Hallo Rocco11,

imageshack ist sicherlich eine gute Alternative wenn es groß werden soll. Für das kleine Teil würde es wohl so reichen und ich glaube ich habe den Fehler gefunden. Ich Versuche das noch mal, war ein Schnellschuss, geht noch besser.

Beste Grüße
Peter


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BeitragVerfasst: Di Nov 23, 2010 6:13 
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Hallo,

die Vorlage stammt wohl von Mr. Woodenapple.
Die Grundlinie und die Toplinie der Buchstaben weisen einen gewissen "Schwung" auf. Daran habe ich es erkannt. Dies korrekt hinzukriegen erfordert viel Zeit und Geduld und man muß viel experimentieren.
Die Hauptschwierigkeit liegt darin, den Text unter Beibehaltung der Schriftgröße ansteigen zu lassen, wobei die senkrechten Elemente der Buchstaben auch nachher senkrecht bleiben müssen. Sie dürfen nicht ebenfalls geneigt werden. Denn dann liefe der Text lediglich eine schiefe Ebene hinauf. Und ganz so einfach ist es dann doch nicht. Bei meinen ersten Kreationen war dies der Fall. Irgendwo im Forum müßten noch Bilder davon sein. Aber jeder fängt mal klein an.

"PL 504" hat mal völlig zurecht kritisiert, daß das "O" vom Schriftstil her noch zu rund und nicht eckig genug sei. Zwar ist es mir gelungen das O eckiger zu machen, es ist aber noch nicht eckig genug! Weiß der Geier welchen Schriftstil die Fa. ERO damals verwendet hat. Jedenfalls habe ich ihn noch nicht gefunden. - Ich muß mich zu gegebener Zeit nochmals damit beschäftigen. :|

Gruß

Rocco11

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BeitragVerfasst: Di Nov 23, 2010 7:31 
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Beiträge: 453
Rocco11 hat geschrieben:
Weiß der Geier welchen Schriftstil die Fa. ERO damals verwendet hat. Jedenfalls habe ich ihn noch nicht gefunden.


Hallo,
oft haben Firmen, gerade beim Firmenschriftzug, nicht auf eine Standardschrift, sondern auf die Arbeit eines Grafikers zurückgegriffen.
Die Buchstaben blieben dann Einzelstücke oder wurden in Einzelfällen erst später zu einer richtigen Schrift weiterentwickelt.

So wie bei der "VAG"-Schrift oder "NIVEA".


Am besten scannt man so einen Schriftzug ein, vergrößert ihn bis zur bildschirmfüllenden Buchstabengröße und korrigiert dann die ausgefransten oder welligen Kanten manuell mit der Zeichenfunktion eines einfachen Grafikprogramms wie z.B. "PhotoFiltre".
Nach dem anschließenden Verkleinern auf Originalgröße ist die Schrift dann messerscharf.

Ich habe das schon mehrfach mit Schriftzügen aus dem Zweiradbereich gemacht.
Z.B. bei der Zündapp "Combinette".
http://www.mikol-web.de/zundapp/pics/hi ... inette.jpg

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Grüße vom Dietrich


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BeitragVerfasst: Mo Jan 03, 2011 2:10 
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Beiträge: 286
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hir mal meine layouts beschriftung etwas höher damit beim wickeln die schrift nicht verdeckt wird ...


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Kondensatoren Layout.jpg [ 46.61 KiB | 3358-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Di Apr 12, 2011 22:19 
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Beiträge: 5623
Wohnort: südl. Frankfurt/Main
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
zur Info:
viele Firmen (die meisten?) verwenden mittlerweile für ihren Auftritt einen "Corporate Schriftstyle-Font". Der ist i.d.R. urheberrechtlich geschützt und deshalb auch nicht frei als downloadbarer/einbindbarer Schrift-Font erhältlich.

VG,
Herbert

_________________
Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

-------------
"Stille ist ein Schweigen, das den Menschen Augen und Ohren öffnet für eine andere Welt."
(Serge Poliakoff)


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BeitragVerfasst: Mi Mai 11, 2011 13:15 
Hallo,
ich bin gerad mal ein Neuling und habe nicht viel Ahung, wie man es herstellt oder woraus es besteht und so. Aber ich muss schon sagen, dass sieht alles spannend aus.


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BeitragVerfasst: Di Aug 16, 2011 12:16 
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Registriert: So Dez 28, 2008 16:44
Beiträge: 2537
Wohnort: Essen-Ruhr
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Eine Lösung um Alu zu löten: http://www.tmp-loettechnik.de/meldungen ... loetpaste/
...oder hier: http://www.ham-on-air.de/wp-content/upl ... otzinn.pdf
...oder Speziallötzinn für Alu: http://www.cnc-modellsport.de/product_i ... cts_id=557

_________________
Gruß Stephan

Röhre gut, alles gut
Ein Wunder ist das elektrisch Licht, manchmal geht es, manchmal nicht. :idea:

RIP WDR Langenberg 720kHz (6.07.2015 - 02:00)
RIP DLF Nordkichen 549kHz (31.12.2015 - 23:50)


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BeitragVerfasst: So Jul 15, 2012 13:40 
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Registriert: So Jul 15, 2012 9:58
Beiträge: 501
Sorry für den uralten Beitrag. Um blankes Alu zu löten kann mans verzinken, dazu gibt man in 100ml Wasser 15g Ätznatron, Laugenstein, Natriumhydroxid, NaOH (ist alles dasselbe) und 10 g Zinkoxid (Zinkweiss) oder so man hat gehen auch Zinkspäne oder Blech. Achtung beim Anrühren wird das ziemlich heiss. Und in dieses Süppchen taucht man das Alurohr kurz ein, da reichen schon 20 Sekunden. Danach hat es einen grauen Belag, der sich problemlos löten lässt. Beim Arbeiten mit diesem Süppchen muss man aber aufpassen, weils durch die Lauge ätzend ist. Also Gummihandschuhe, Gummischürze und Augenschutz sind dringend empfohlen.


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