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 Betreff des Beitrags: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mo Aug 22, 2011 23:16 
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Registriert: So Jan 23, 2011 14:20
Beiträge: 40
Hallo,
weiß jemand von Euch, ob diese Teile original einen seidenmatten Glanz hatten, oder spiegelnd waren? Will es mit dem Polieren nicht übertrieben, wenn sie original nicht glänzten wie eine Staatslimousine, bzw. bin ich mir nicht sicher, ob da überhaupt noch durchgehend Hochglanz bei raus käme.
Das ist die Ausgangsbasis nach dem ersten Abstauben, immerhin rissfrei:
Bild

Bild

Gehört in sowas eine Folienantenne? Habe keine Überreste oder Klebestellen davon finden können.


Vielen Dank schon mal vorab.

Gruß
Phil


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mo Aug 22, 2011 23:49 
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Beiträge: 5839
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Phil,

ad 1) Bakelite ist ein Kunststoff, der nur eine hauchdünne, glänzende Oberfläche eines Phenolharzes besitzt. Darunter ist es rauh und nicht auf Hochglanz polierbar! Eine beschädigte Bakelit-Oberfläche kann mit einfachen Mitteln leider nicht gerettet werden.

Bitte keine abrasiven Polituren anwenden, die machen alles nur noch schlimmer.

ad 2) Der Empfänger ist für Lang- und Mittelwelle ausgelegt und benötigt dazu eine möglichst hoch und frei ausgespannte Drahtantenne. Längen von ca. fünf bis 25 Metern haben sich als recht brauchbar erwiesen. Achtung: Bei Aussenantennen unbedingt die Blitzschutzvorschriften einhalten! Eine Folienantenne gab es im VE nicht - sie hätte so gut wie keine Wirkung bei den Wellenlängen.

Viele Grüße,
Herbert


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Di Aug 21, 2012 12:28 
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Registriert: So Jul 15, 2012 10:58
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Ich kenn Bakelit eigentlich nur mit einer Art Glanz, an die der Seidenmattglanz heutiger Lacke in etwa rankommt. In etwa deswegen, weil der Pressstoff keine einheintliche Oberfläche macht sondern lauter kleine Berge und Täler zu sehen sind.
Es wurde in nem anderen Fred empfohlen, das Teil mit paraffinöl einzureiben und anschliessend nach Trocknung, zu polieren. Alternativ lässt sich Bohnerwachs verwenden, was prinzipiell auch nichts anderes ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Fr Aug 24, 2012 22:58 
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Wohnort: Essen-Ruhr
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Bei meinem DKE habe ich das Gehäuse mit Politur gut hin bekommen.
https://picasaweb.google.com/lh/photo/K ... directlink
Allerdings war der Originalzustand bei meinem DKE besser, als bei deinem VE.
Du solltest es an einer unsichtbaren Stelle mal testen.

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Gruß Stephan

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: So Aug 26, 2012 11:47 
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Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo,
Ich säuber die Bakelitgehäuse mit Seifenwasser und polier die mit Ballistol. Das gibt einen dauerhaften, seidenmatten Glanz.
Gruß
Denis

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: So Aug 26, 2012 19:20 
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Das ist mein Poliermittel:
http://www.idealclean.de/eilfix+2000+me ... 64000.html
Es ist eigentlich für Metalle, aber ich reinige damit immer Bakelittknöpfe. Messingteile sehen danach wie neu aus. Vorher reinige ich mit diesem Reiniger:
http://www.pitznersql.alphaplanweb.de/i ... elID=10321
Da läuft dann der Dreck richtig schön runter, wenn man das Teil einsprüht. Der Reiniger hinterlässt allerdings leicht klebrige Rückstände, die man dann am besten mit Sidolin abwäscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: So Aug 26, 2012 21:39 
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Hallo

Nimm Paraffin gelöst in Spiritus.



Gruß Helmut

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Di Aug 28, 2012 21:00 
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Mineralöl in Spiritus gelöst, wie soll das gehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mi Aug 29, 2012 8:31 
Hallo Phil,
dieses Gehäuse kann leider nicht mehr in den originalen glänzenden Zustand zurück versetzt werden. Wie Herbert schon ausführt, ist die Oberfläche zerstört. Hier könnte man nur noch an eine Lackierung denken. Ich habe das zwar noch nicht ausprobiert aber nach der Erkenntnis : " hin ist es ohnehin " würde ich es versuchen.
Gruss Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mi Aug 29, 2012 12:37 
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Hallo Uli

Bitte mal Lesen. http://de.wikipedia.org/wiki/Paraffin



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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mi Aug 29, 2012 19:50 
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Beiträge: 501
Da steht aber nichts über Spiritus, dass es in Benzin, Äther und diversen Estern löslich ist, versteht sich eh von selber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mi Aug 29, 2012 23:23 
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Beiträge: 1312
Wohnort: Geilenkirchen
Hallo

Ja da hast du Recht, mit Benzin.


Gruß Helmut

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: So Okt 28, 2012 12:37 
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Beiträge: 2570
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hier ein "vorher-nachher" Beispiel meiner Reinigungsmethode.

vorher: https://picasaweb.google.com/lh/photo/V ... directlink

nachher: https://picasaweb.google.com/lh/photo/F ... directlink

Einige Strukturen (Flecken) sind erkennbar, die den Glanz etwas trüben, aber es sieht im Original sehr gut aus. Ich habe nach dem Reinigen noch Antikwachs verwendet, das machte die Oberfläche noch glatter.

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Gruß Stephan

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 Betreff des Beitrags: Re: Bakelit VE 301 Wn Dyn Graetz
BeitragVerfasst: Mi Mär 08, 2017 1:07 
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Beiträge: 56
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Denis hat geschrieben:
Hallo,
Ich säuber die Bakelitgehäuse mit Seifenwasser und polier die mit Ballistol. Das gibt einen dauerhaften, seidenmatten Glanz.
Gruß
Denis

Du könntest es auch mit Bref gegen Schmutz und Fett versuchen. Einsprühen, einige Minuten einwirken lassen, mit Pinsel auspinseln, danach mit Wasser rückstandsfrei abspülen. Danach mit Ballistol einreiben, einen Tag später gründlich abreiben, bis optisch kein Ballistol mehr drauf ist. Später dann mit Sprühsilikon einreiben. Danach erhältst Du zumindest einen seidenmatten Glanz.
Viele Grüße
Jürgen

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»Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.«
Albert Einstein, 14. März 1879 bis 18. April 1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger


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