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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Pouva Bändi

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 Betreff des Beitrags: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: So Okt 23, 2016 21:30 
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Hallo,

na endlich ist es mir heute gelungen für etwas mehr als einen Fuffi ein Pouva Bändi zum akzeptablem Preis in einem zumindest laut Beschreibung und Bildern guten Zustand zu erwerben :super:. Nach so einem Gerät hatte ich als 1965 in Freital im Krankenhaus wenige Meter vom Pouva Werk entfernt geborener schon lange gesucht. Meistens bewegten sich diese Geräte jedoch in dreistelligen Dimensionen. Immerhin war das wohl so etwas wie der "Walkman" der DDR in den 60èrn. Mal schauen was da jetzt kommt, das Akkufach soll wohl angegriffen sein, aber das ist bei Geräten dieser Jahre nicht ungewöhnlich und kann mich nicht schrecken. Ob es ein Bändi 1 oder 2 ist weiss ich auch noch nicht. Unterlagen zum Gerät und zur Pouva Geschichte habe ich genug, darf die aber wahrscheinlich hier nicht veröffentlichen. Ich hoffe dieser LINK sei mir genehmigt. Man beachte die Ladeabschaltautomatik ! :mrgreen: Nun bin ich gespannt was da hoffentlich nächste Woche hier ankommt.

Gruss
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: So Okt 23, 2016 23:39 
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Hallo Uwe,

wenn ich Karl Pouva lese, dann muß ich gleich an meinen Diaprojektor/Filmvorführer denken :
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Pouva_AG#/media/File:Pouva_magica.jpg
Irgendwo schlummert es noch, müsste aber die hintersten Ecken durchforsten :D

Zum Tonband:
Ein schönes Teil. Ich hoffe für dich, daß es in gutem Zustand ist.
Die Elkos und Widerstände würd ich auf jeden Fall mal prüfen.

Von der Wiedergabequalität würd ich mir nicht allzuviel erwarten.
Zum einen gibt es keine Aussteueranzeige, welche vor allem Mikrofonaufnahmen zum Lotteriespiel machen.
Zum zweiten ist da der Mini Lautsprecher.

Ich hoffe du stellst uns ein paar Bilder rein, wenn's da ist.
Gruß, David

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Der Versuch aus einem Elefanten einen Geparden zu machen muß scheitern!
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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Sa Okt 29, 2016 19:20 
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Hallo,

wie das Leben manchmal so spielt ergab sich am Freitag eine Möglichkeit das Gerät beim Verkäufer selber abzuholen. War nur ein kleiner Abstecher von der Autobahn. Es ist ein Bändi 1 und es ist in erstaunlich gutem Zustand ! Abgesehen vom Akkufach sind die letzten 50 Jahre äusserlich eigentlich spurlos am Gerät vorbeigegangen. Selbst der Trageriemen sieht aus wie völlig unbenutzt. Die Schäden im Akkufach halten sich in Grenzen, sieht gar nicht so schlecht aus. Die Schrauben liessen sich problemlos lösen und die toten Akkus entfernen. Auf den Säurestand musste ich nun wirklich nicht mehr achten :wink: . Zum Grössenvergleich habe ich bei einem Bild mal ein Multimeter daneben gelegt. Zum vergrössern die Bilder anklicken.

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Ich bin also erstmal ganz zufrieden und werde die nächsten Tage mal ins Geräteinnere schauen.

Schönes Wochenende :hello:

Gruss
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: So Okt 30, 2016 21:12 
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Hallo,

heute mal ein Blick ins innere beim Bändi. Das ist ja mal unglaublich servicefreundlich, im Gehäuse gibt es zwei Nasen auf jeder Seite wo man das Tonbandchassis im 90 Grad Winkel reinstellen kann.

Bild

Sieht alles sehr gut aus. Habe dann mal 6V mit Strombegrenzung eingespeist, 11mA Stromaufnahme. Kurzer Brummtest am LS Poti und siehe da, erste Lebenszeichen :super: . Ein mit dem Signalinjector eingespeistes Prüfsignal wird klar, laut und deutlich wiedergegeben. Nur der LS Poti kratzt etwas.
@David, von dem Minilautsprecher sind tatsächlich keine Wunder zu erwarten :lol: . Mit dem Zustand bin ich hochzufrieden, besser kann man ein so altes Gerät wohl nicht erwischen.
Motor und überhaupt die ganze Mechanik sind leichtgängig, rühren sich aber bisher nicht. Kann eigentlich laut Schaltplan nur ein Problem mit dem Schiebetastensatz sein, wenn hoffentlich nicht gerade der Motor defekt ist. Morgen gehts weiter ....

Gruss
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: So Nov 06, 2016 22:04 
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Hallo,

kurzes Update zum Bändi, das Interesse scheint sich ja hier in Grenzen zu halten. Nach Reinigung der Schiebekontakte und Sicherungselemente läuft nun auch der Motor, wenn auch nicht so leise wie man es nach heutigen Standards erwarten würde. Die mitgelieferten Bänder waren leer. Extern eingespeiste Musik wurde aufgenommen und auch wiedergegeben. Es leiert nur noch etwas, aber das bekomme ich auch noch hin.

Gruss
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mo Nov 07, 2016 17:58 
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Hallo Uwe,

das ist ja wirklich ein schönes Gerät.
Das mit den Haltenasen für den Service ist sehr gut, sowas gibts heute nicht mehr. Ich kenne das sehr gut auch von russischen Geräten.

Haben die alten Akkus ein Glasgehäuse? Sieht jedenfalls danach aus. Vielleicht kannst Du die ja wieder füllen und zum Leben erwecken.

An den Unterlagen zu dem Gerät habe ich interesse. Alles weitere dazu via PN.


MfG

Rado

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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mo Nov 07, 2016 19:34 
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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mo Nov 07, 2016 20:48 
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Hallo Uwe,

Glückwunsch zu diesem schönen Gerät. Bin etwas neidig.

Als damals ein kleines, transportables Tonbandgerät vorgestellt wurde, war ich begeistert, konnte es mir aber als Schüler nicht leisten-leider. Wie sollte man sonst die wöchentlichen Hitparaten (Radio Luxenburg) hören und die besten Lieder "speichern"? Es blieb für mich ein Traum.

Nur eine kleine Privatfirma war damals fähig genug, ein solches Gerät zu entwickeln, zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Der DDR-Hersteller von Tonbandgeräten Meßgerätewerk Zwönitz war dazu offenbar nicht in der Lage. Erst kurz vor der Einstellung der Tonbandgeräteproduktion (RGW-Beschluss- nur die Tschechen sollten Tonbandgeräte produzieren, aber Ungarn und Polen hielten sich nicht an den RGW-Beschluss) entwickelte Zwönitz mit dem BG 33? ein volltransistorisiertes Batteriegerät. Produziert wurde es meines Wissens aber nicht mehr.

Ich bin immer noch an einem Bändi interessiert, aber bisher habe ich kein akzeptables Angebot gefunden.
Jedenfalls gönne ich Dir den Erfolg mit dem Gerät. Berichte bitte weiter über das Gerät.

Beste Grüße
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mo Nov 07, 2016 22:01 
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Hallo Rado,

Rado hat geschrieben:
Haben die alten Akkus ein Glasgehäuse? Sieht jedenfalls danach aus. Vielleicht kannst Du die ja wieder füllen und zum Leben erwecken.

Die Akkugehäuse sind aus Plastik, ich glaube auch nicht daß man die wiederbeleben kann. Bei aller Liebe zum Originalzustand möchte ich auch nicht mit Säure experminentieren hier. Wäre aber schon toll wenn das Gerät batteriebetrieben wieder mobil wird. 5 Stück 1,2 V Akkus ergeben auch 6 V und passen locker in das Batteriefach inklusive Halterung für die Akkus. Mit den heutigen Akkukapazitäten sollte da einiges möglich sein. Die originalen hatten 3,0 Ah.

@tornadofilm, danke für den Link, ich war auch darauf gestossen und hatte diesen im Startposting. Ist aber schon komisch daß dieses "Testforum" in den Suchmaschinen mit zuerst genannt wird.

@Jürgen, danke für die Glückwünsche :bier: . Auch ich habe wirklich lange nach einem Bändi in ordentlichem Zustand gesucht. Ich glaube als Bastler und geborener Freitaler muss man so ein Gerät einfach haben ! Und glaubt mir, Freital ist nicht die Stadt wie sie zur Zeit in den Medien beschrieben wird :wut: . Das gehört aber nicht hier ins Forum.

Die Woche gehts weiter, mal schauen was ich gegen das "leiern" tun kann.

Gruss
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 15:47 
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Registriert: Mi Mär 22, 2017 12:31
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Hallo,
sorry, daß ich mich hier einmische. Das Forum habe ich erst jetzt entdeckt und es juckt mich was zum "Bändi" loszuwerden.
Ende der sechtziger Jahre habe ich so ein Gerät geschenkt bekommen. Für mich als Schüler war ein Tesla Uran, ein unerfüllbarer Traum. Also wollte ich das geschenkte, defekte Bändi in einen brauchbaren Zustand versetzen. Mir war auch das leiern aufgefallen. Einiges an Vorwissen hatte ich.

Also habe ich das Bändi untersucht. Ich schlußfolgerte forsch: daß es ja nur an der Motorregelung liegen konnte. Aus dem Schaltplan ging hervor, daß da keine elektronische Regelung war. Als ich das vermeintliche Motorgehäuse auf der Suche nach dem Fliehkraftregler öffnete, purzelte mir ein Spielzeugmotor, den ich bereits aus meiner Krabbelkiste kannte, entgegen. Er war nur in Schaumgummi wegen der Geräuschdämmung gelagert. Also nur ein Fake, keine Regelung! Ich habe damals den Materialwert des Gerätes auf ca 50M geschätzt. Ich wage mich sogar soweit aus dem Fenster, daß fast alle diese Geräte an ihrer Leierei untergegangen sind.

Das war natürlich auch das Ende meines Gerätes. Es hat sich nicht mal mehr gelohnt es wieder zusammenzuschrauben. Die Teile sind einzeln in den Müll gewandert. Es ist zwar Teil unserer Geschichte, aber sicher kein ruhmreicher. Auch will ich das Bemühen von Herrn Pouva nicht runtermachen, aber für mich war es eine Fehlleistung, vor allem auch bei dem Preis. Der Ansatz war zwar gut, aber hätte noch einiges an konstruktivem Aufwand vertragen.
Was bei der "Pouva Start" als billiger Fotoapparat für jedermann gelungen war, war beim Bändi voll in die Hose gegangen. Die Zeit für solche Konstruktionen war zu dem Zeitpunkt eben unwiederbringlich vorbei.
Wenn Ihr noch so ein Teil ergattert, stellt es in Eure Sammlung, und und wenn jemand nach Vorführung fragt, erzählt als Ausrede was von fehlenden Bändern mit Spezialelektronenbeschichtung oder so...
Gruß
Peter
(aus Freital)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Mi Mär 22, 2017 17:17 
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Registriert: Fr Aug 05, 2016 11:41
Beiträge: 13
Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Hallo Peter,

da muß ich Dir Recht geben, der Karl Pouva ist an diesem Problem selbst zerbrochen.
Er war damals in der DDR ein Pionier auf diesem Gebiet, konnte die Probleme aber leider aus materialtechnischen Gründen nicht lösen.
Es stand für den Konsumgüterbereich nur dieser reglerlose Spielzeugmotor zur Verfügung.
Ich staune dennoch über die geniale Konstruktion, wie man mit so wenig Aufwand ein so kleines funktionierendes Tonbandgerät erschaffen konnte.

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Fr Mär 24, 2017 23:12 
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Registriert: Mi Mai 28, 2008 20:52
Beiträge: 636
Wohnort: Thüringen
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Hallo

Ich glaube eher, daß das Pouva Bändi für Sprachaufnahmen als für Musik gedacht war .
Da kam es nicht so auf Frequenzgang und Gleichlauf an. Auch hatt es keine HF Vormagnetisierung und nur einen Dauermagnetlöschkopf. Man kann es schon fast vergleichen mit der ,aus Japan stammende, ATA Kassette , die es in der DDR zu kaufen gab.
Gerade wegen dem Leiern würde ich es vorführen, so war es halt damals.
Als Alternative kann man versuchen einen geregelten Motor aus einem ausgedienten Kassettengerät
anstelle des Spielzeugmotors zu setzen. Auch sollte man keinen Einweggummi oder Lockenwicklergummi dafur nehmen. Ein ordentlich passender Flachriemen , Rundriemen bzw. Vierkanntriemen bewirkt im Gleichlauf Wunder .
Heute sehe ich manche Jugendliche auf der Straße mit Smartfon o.Ä. und hören aus dessen Quäcklautsprechern Musik . So ist halt der Zeitgeist .

MfG. Didi


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 Betreff des Beitrags: Re: Pouva Bändi
BeitragVerfasst: Sa Mär 25, 2017 9:33 
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Registriert: Fr Aug 05, 2016 11:41
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Didi hat geschrieben:

Ich glaube eher, daß das Pouva Bändi für Sprachaufnahmen als für Musik gedacht war .
Da kam es nicht so auf Frequenzgang und Gleichlauf an. Auch hatt es keine HF Vormagnetisierung und nur einen Dauermagnetlöschkopf.


Hallo Didi,

aber wer wollte damals schon Sprache aufnehmen, wenn ich von mir ausgehe die Jugend wohl kaum, die hatte doch eher die Musik im Sinn, die man dann bequem im Schwimmbad oder auf der Straße abspielen konnte?

Um Sprache z.B. im Büro aufzuzeichnen, gab es bereits Diktiergeräte und um Filmton aufzuzeichnen, benutzte man professionelle netzunabhängige Tonbandgeräte.
Ich glaube kaum das das Bändi speziell für Interviews gedacht war, obwohl sich ein Mikrofon im Zubehör befand.
Höchstens um zu Weihnachten den Weihnachtsmann und das Kindergedicht aufzuzeichen.
Damals lag ja jedem Tonbandgerät ein Mikro bei, es wurde ja auch noch mehr Hausmusik gemacht.
Ich denke das Bändi war schon eher für den jugentlichen Käuferkreis gedacht.
Das sehr einfache Konzept des Antriebs und der Gleichstromvormagnetisierung/Löschung war wohl eher dem Preis geschuldet.
Solch ein batteriebetriebenes Tonbandgerät war damals in der DDR eine absolute Marktlücke, die leider von der Industrie nicht erkannt bzw. nicht geschlossen wurde (werden durfte).
Um so anerkennender finde ich den Versuch eines einzelnen Mannes, hier etwas zu versuchen.

Für eine erfolgreiche Reparatur stimme ich Dir zu und würde ebenfalls einen geregelten Motor aus der Kassettentechnik mit einem geschliffenen Flachriemen verwenden, um vernünftige Gleichlaufeigenschaften zu erzielen.
Solch eine Verbesserung fällt äußerlich auch kaum auf.

Übrigens, um die Tonqualität im erträglichen Rahmen zu halten, haben wir früher die Aufnahmen auf einem stationären Netzgerät gemacht und dann nur auf dem Bändi abgespielt.
Trotz aller technischen Schwächen, war es dennoch eine tolle Zeit.

Bernd


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