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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 13:33 
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Moin moin Marvin,
wie hoch ist die Kathodenspannung der EL84 am Pin 3 gegen Masse gemessen, einmal bei noch relativ kalter Röhre, und dann nach ca.10 Minuten gemessen, falls der erste Wert höher als ca. 8 V oder niedriger als ca. 3 V ist, dann ersetze die Röhre gegen eine wissend intakte und messe erneut.
Ist der NF-Koppelkondensator C32 gegen einen neuen folien C gewechsel ?

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 15:49 
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Ich denke auch, dass das Problem irgendwo im Bereich der Endstufe liegt.

Wenn die von Harry vorgeschlagene Messung nichts ergibt, würde ich als nächstes den großen 1,2 k Ohm-Widerstand (W37), der mit dem Ausgangsübertrager und dem Siebelko verbunden ist, einseitig ablöten und dort den Strom messen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 16:06 
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Ich habe nun die Spannungen, wie von @Harry beschrieben, gemessen und festgestellt, dass bei kalter Röhre nur eine Kathodenspannug von knapp 1V anlag. Wenn die Röhre aufgeheizt war, lag die Spannung bei etwa 7,5V, also im passenden Bereich.
Nach dieser Messung habe ich mal die EL84 aus meinem Grundig 3035 eingesteckt.
Danach war der Fehler verschwunden - kein Brummen mehr, die Spannungen und Ströme liegen von Beginn am im guten Bereich :super: .
Tausend Dank für den Tipp, jetzt geht zumindest das mal :danke: .
Ich habe beim ausschalten noch festgestellt, dass es aus dem Lautsprecher beim Wechsel in einen anderen Wellenbereich oder beim ausschalten kracht, also werde ich wohl vermutlich noch die Tastenmechanik reinigen müssen.
Aber ich bin jetzt erstmal sehr froh, dass die Spannungen stimmen und das Brummen verschwunden ist.

C32 habe ich übrigens gegen einen neuen Folienkondensator getauscht, der sollte in Ordnung sein. Der alte Kondensator war schon ziemlich fertig (siehe zweiter Beitrag in diesem Thema).
Den von Lutz erwähnten Widerstand werde ich sicherheitshalber noch überprüfen.

Meine Liste sieht nun folgendermaßen aus:
- das Radio abgleichen/die Sender und Frequenzen wieder richtig einstellen
- Poti für die Klangfarbe
- Elko komplett restaurieren
- Tastenmechanik reinigen
- magisches Auge

Kopfzerbrechen bereitet mir nach wie vor der Abgleich.
Ich habe gelesen, dass man dafür einen Messsender benötigt, um eine festgelegte Frequenz in das Radio einzukoppeln. Leider habe ich so einen Messsender nicht.
Vielleicht eine blöde Frage, aber kann ich evtl. mit einem Computer ein solches Signal erstellen und über den Kopfhörerausgang ausgeben?
Aber ich glaube, dass ich davon sowieso die Finger lasse, davon habe ich kaum Ahnung und das wird man wohl nicht mal "eben so" machen können. Das traue ich mir nicht so ganz zu.

Kennt vielleicht jemand im Raum Stuttgart eine Adresse, wohin ich mich wenden könnte? Gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit, um die Sender wieder zu korrigieren und das Radio abzugleichen?
Ich habe in einem vorherigen Beitrag geschrieben, dass die Frequenz von SWR3 trotz der anderen Empfangsfehler passend ist. Das muss ich korrigieren, ich habe gestern mal die Skalenscheibe angebracht und den Skalenzeiger genau justiert (davor war er zu weit links), SWR3 liegt bei 90, nicht wie angegeben bei 92,2MHz. Das Radio muss also definitiv abgeglichen werden.
Gibt es vielleicht irgendwo noch ein Geschäft, das solche Radios verkauft/repariert und evtl. gegen ein Entgelt einen Abgleich durchführen würde?

Ich habe nun schon sehr viel Arbeit und Geld in das Gerät gesteckt und es wäre schade, wenn es daran scheitern würde, denn sonst funktioniert es einwandfrei und ist auch optisch mittlerweile wieder in einem guten Zustand.

Gruß und einen schönen Nachmittag/Abend,
Marvin


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 17:43 
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TheJukeboxMan hat geschrieben:
Meine Liste sieht nun folgendermaßen aus:
- das Radio abgleichen/die Sender und Frequenzen wieder richtig einstellen
- Poti für die Klangfarbe
- Elko komplett restaurieren
- Tastenmechanik reinigen
- magisches Auge

Aber ich glaube, dass ich davon sowieso die Finger lasse, davon habe ich kaum Ahnung und das wird man wohl nicht mal "eben so" machen können. Das traue ich mir nicht so ganz zu.

Kennt vielleicht jemand im Raum Stuttgart eine Adresse, wohin ich mich wenden könnte?
Marvin


Hallo Marvin,
ich würde die Reihenfolge der Liste wie folgt ändern:
1.) Tastenmechanik reinigen. Damit sind nachfolgende Fehlmessungen schon einmal aus dem Rennen.
2.) Elko restaurieren
3.) Klangpoti
4.) MA

Für 5.) würde ich einmal in der Userkarte nachsehen. Eventuell wohnt jemand bei Dir in der Nähe? Falls nicht, einfach auf ein Usertreffen warten. Dort sind immer Leute vorhanden die so etwas können und nach Voranmeldung wird auch jemand das nötige Zeugs dafür mitbringen. So sind jedenfalls meine Erfahrungen hier. :-) Auf keinen Fall würde ich es aber selber versuchen. Ohne die Notwendigen Gerätschaften und Ahnung der Bedienung derselben richtest Du wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen an. Da hast Du eine sehr gesunde Einstellung!

Gruß... Hotte

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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 18:27 
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TheJukeboxMan hat geschrieben:
Den von Lutz erwähnten Widerstand werde ich sicherheitshalber noch überprüfen.

Brauchst Du nicht mehr, da der Fehler ja nun gefunden ist. Außerdem ging es nicht um die Überprüfung des Widerstandes selbst, sondern um die Messung des hindurch fließenden Stroms, um festzustellen, wo im Radio die Stromaufnahme in der ersten Betriebszeit zu hoch war.

Was den Abgleich betrifft: Mit etwas Sachverstand und Fingerspitzengefühl kann man den Nachgleich (ja, es handelt sich hierbei nicht um einen grundlegend völlig neuen Abgleich, weil das Radio ja schon einigermaßen spielt) auch nach Radiosendern durchführen. Das klappt vor allem im UKW-Bereich hervorragend, ich mache das mangels eines für den UKW-Bereich geeigneten Messsenders auch immer so. Dazu suche ich mir zwei Sender mit bekannten Frequenzen aus, die grob in der Nähe der in der Abgleichanweisung vorgegebenen Frequenzen liegen. Sie sollen mit konstanter, nicht zu hoher Feldstärke empfangen werden. Dann gehe ich wie in der Abgleichanleitung beschrieben vor. Oft ist z.B. die Messung der Ausgangsspannung an den Zweitlautsprecherbuchsen vorgegeben, stattdessen messe ich die Ratiospannung, die beim Abgleich nur wenige Volt betragen soll (erforderlichenfalls Empfangsantenne verschlechtern).

Lutz


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 22:52 
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Danke für eure Antworten :danke: .
Ich denke, ich werde es so machen, wie Hotte es beschrieben hat und mir eine fachkundige Person suchen.
Ich denke, das sollte man schon vernünftig machen, auch, wenn es evtl. auch ohne Messsender geht, wie es Lutz erklärt hat. Das schafft man aber vermutlich auch nur mit einem gewissen Sachverstand.
Wie gesagt, mir wäre es lieber, wenn man das richtig macht. Wenn man es macht, dann macht man es richtig, sonst kann man es lassen :mrgreen: .

Ich werde mich jetzt erstmal den anderen Punkten und dem Gehäuse zuwenden, da gibt es ja auch noch genügend zu tun. Wird schon klappen :super: .

Gruß und noch einen schönen Abend,
Marvin


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BeitragVerfasst: Mo Jan 02, 2017 23:11 
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Beiträge: 5465
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Hallo Marvin,

verrate uns doch bitte einfach, wo Du so ungefähr wohnst - vielleicht ist ja jemand hier aus dem Forum in Deiner Nähe und kann Dich unterstützen... :wink:

_________________
Viele Grüße,
der Herby mit dem Derby

-------------
"Stille ist ein Schweigen, das den Menschen Augen und Ohren öffnet für eine andere Welt."
(Serge Poliakoff)


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BeitragVerfasst: Di Jan 03, 2017 14:46 
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Beiträge: 71
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Ich hatte ja bereits weiter oben geschrieben, dass ich im Raum Stuttgart wohne, sozusagen direkt neben Stuttgart.
Ich habe bereits auf der Mitgliederkarte geschaut, ein paar Mitglieder wohnen dort in der Nähe.
Wenn jemand im Raum Stuttgart wohnt oder in der Nähe davon (Heilbronn, Sindelfingen, Pforzheim etc.) und mir da evtl. weiterhelfen kann und möchte, kann sich gerne per PN melden, ich würde mich sehr freuen :wink: . Dann können wir alles genau besprechen.

Sollte das nicht ausreichen und ihr braucht eine präzisere Angabe, meldet euch bitte nochmal, allerdings würde ich eher ungern meinen genauen Wohnort angeben. Bitte seid mir deswegen nicht böse, ist auch nicht irgendwie unfreundlich o.ä. gemeint, es ist auch nicht so, dass ich euch nicht verraten will, wo ich wohne. Mir geht es einfach darum, dass diese Seite eben auch im Internet öffentlich für Jedermann zugängig ist und eben jeder das auch lesen kann.

Ich möchte jetzt auch bitte keine Diskussion deswegen lostreten, es mag sein, dass das mache Leute und Mitglieder evtl. anders sehen, aber ich sehe das eben so und möchte das jetzt nicht unbedingt breit und lang ausdiskutieren. Nicht böse gemeint, aber ich glaube, darauf hat niemand so wirklich Lust :bier: .

Wie gesagt, wenn mir jemand helfen möchte würde ich mich über eine PN freuen. Wie gesagt, Stuttgart und Umgebung wäre etwas.

Danke und Gruß :danke:
Marvin


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BeitragVerfasst: Do Jan 05, 2017 14:23 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Und es gibt mal wieder ein Update hier im Thema :D .
Vorgestern habe ich mich mal an das Gehäuse gemacht und es satt mit Walnussöl eingerieben. Ein paar Stunden später habe ich mit einem Lappen das überschüssige Öl abgerieben und das Gehäuse über Nacht trocknen lassen.
Ich muss ehrlich sagen, dass sich das nicht so sehr gelohnt hat - es gibt nur marginale Verbesserungen, die Risse sieht man auch nicht weniger stark als nach dem auftragen von der Renuwell-Politur.
Dennoch habe ich das Walnussöl gestern nochmal aufgetragen, da es sich eben nicht verflüchtigt und ich mir somit erhoffe, dass das Gehäuse länger in diesem Zustand bleibt und ich nicht alle paar Wochen/Monate nochmal das Renuwell auftragen muss.
Heute habe ich nochmal nach dem Gehäuse geschaut, es sind wieder eigentlich keine Veränderungen erkennbar. Ich lasse es jetzt noch bis heute Abend oder morgen früh trocknen und reibe es dann ein letztes Mal mit dem Renuwell ein. Danach ist das Gehäuse soweit fertig.
Meiner Erfahrung nach hilft das Renuwell deutlich mehr wie das Walnussöl, ob das Walnussöl langfristig betrachtet den Glanz und die Farbe des Holzes beibehält, wird die Zeit zeigen. Tendenziell halte ich aber eine Behandlung mit Renuwell aktuell für eine bessere Lösung.

Vorgestern habe ich dann ebenfalls noch eine 2. Teilebestellung aufgegeben: Eine neue EL84, ein neues magisches Auge und ein geschirmter Kondensator standen auf meiner Liste, allerdings habe ich dann bemerkt, dass der Shop nun wieder einen Becherelko mit 2x50uF für die Platinenmontage vorrätig hat. Bei meiner ersten Bestellung war dieser ausverkauft.
Ich habe dann eine Weile überlegt und gemessen, ob der Elko überhaupt in die Platine passt (er ist 5mm dicker als der alte Elko), er sollte gerade so passen. Letztendlich habe ich ihn bestellt und nicht mehr lange rumgemacht, die anderen Elkos passen schließlich nicht in den alten Becher und dann muss ich passende Elkos suchen, nochmal Versand bezahlen und da rumfrickeln und basteln, damit das alles passt. Auch, wenn der Elko nochmal etwas Geld gekostet hat, habe ich jetzt Ruhe und es sieht auch ordentlich aus, auch, wenn es jetzt nicht mehr so sehr original ist - aber den alten Elko habe ich sowieso schon zersägt und wenn ich ihn geklebt hätte, hätte das auch nicht mehr original ausgesehen.
Somit ist das auch erledigt.

Dann habe ich mich gestern noch an das Potentiometer für die Klangfarbe gemacht: Ich hatte das Problem, dass beim drehen nach rechts der Ton immer heller wurde (so ist es gedacht, das ist also in Ordnung) und beim drehen nach links der Ton immer dumpfer, aber plötzlich beim weiterdrehen schlagartig heller wurde. Ganz links war der Ton also hell, allerdings sollte er ganz links ganz dumpf sein.
Mit dem Multimeter wurde beim drehen nach links der Widerstand immer kleiner, ab einer bestimmten Stelle ging der Widerstand aber gegen unendlich - der Messbereich von 20MOhm wurde überschritten.
Also habe ich das Poti nochmal geöffnet (ich hatte es ja schon mal zum reinigen geöffnet) und zunächst gedacht, die Kohlebahn sei an dieser Stelle defekt. Das wäre natürlich ziemlich blöd, denn das würde bedeuten, ich bräuchte ein neues Poti.
Allerdings fiel mir dann erst das eigentlich Problem auf, nämlich dass der Zweite der beiden "Kohlestifte" fehlte (siehe Bild unten) - dann war meine Laune leider im Keller, weil so einen Kohlestift würde ich absolut gar nicht mehr finden, da müsste wirklich definitiv ein neues Poti her - das würde wieder Geld kosten und ich müsste wieder ewig suchen und basteln. Ohne diesen Kohlestift passiert es ab einer bestimmten Stelle, dass der Widerstand ins unendlich geht, da die Kohlebahn da einfach aufhört. So war das anscheinend gedacht.
Ich war dann ziemlich genervt, aber ich habe das Poti noch ein bisschen innen mit einem Lappen gereinigt, da das Öl und Fett teilweise verharzt war. Ich habe dann das Poti wieder verschlossen und habe mich dann erst mal vom Radio wieder abgewandt, dass hat mich wirklich ziemlich genervt.

Heute Morgen war meine Laune immer noch nicht so wirklich toll, also habe ich mich mal mit etwas anderem beschäftigt: Meine Mutter hatte mir aufgetragen, den Heizlüfter im Badezimmer innen zu reinigen, damit der ganze Staub mal weg ist. Nachdem ich die blöden Sicherheitsschrauben am Gehäuse entfernt hatte und mit einem Kompressor das Gerät ausgeblasen hatte, griff ich nach meinem Lappen und wollte den Propeller putzen - was ich aber sah, erhellte meine Mine schlagartig:
Da lag doch in dem Lappen der gesuchte kleine Kohlestift aus dem Poti!
Ich hatte mit dem selben Lappen gestern das Poti gereinigt - vermutlich ist der Kohlestift im Poti irgendwann aus der Haltung gefallen und lag dann im Poti drin und ich habe ihn gestern beim reinigen unbewusst gefunden und mit dem Lappen aufgenommen.
Nun hatte ich wieder volle Motivation und stellte erstmal den ollen Heizlüfter bei Seite, den kann man auch noch später reinigen :mrgreen: .
Also das Poti nochmals geöffnet und den Kohlestift in die Halterung hineingesteckt. Multimeter dran und gedreht - JA, es funktioniert!!!
Der Widerstand läuft sauber von 0 auf ca. 0,73MOhm, es gibt keine Stellen mehr, wo der Widerstand auf 0 sinkt oder gegen unendlich geht! Perfekt, es geht wieder!
Hier mal ein Bild von dem Poti und den zwei Kohlestiften:

Dateianhang:
DSCI0584.JPG
DSCI0584.JPG [ 81.83 KiB | 98-mal betrachtet ]


Also habe ich das Poti wieder zusammengebaut und danach sicherheitshalber nochmal getestet - funktioniert immer noch problemlos.
Ich hoffe mal, dass das so bleibt, denn mittlerweile werden die Biegelaschen des Potis etwas brüchig - allzu oft werde ich es nicht mehr öffnen können, bevor es kaputt geht.
Das war auf jeden Fall mal eine positive Sache :super: .

Jetzt gibt es nicht mehr so viel zu tun - ich muss noch die Tastenmechanik reinigen und auf das eintreffen der Teile warten. Für das abstimmen habe ich zwar nach wie vor noch keine Lösung, aber ich denke, dass ich das auch noch irgendwie hinbekomme.
Wenn das alles erledigt ist, ist das Radio technisch fertig. Zwei kleine optische Dinge stören mich noch ein bisschen - die Rückwand ist ein bisschen verbogen und bei einem Knopf fehlt die Messing-Kappe (siehe Post 1, 1.Bild). Aber das sind nur noch Kleinigkeiten und stören den Betrieb nicht.

Gruß
Marvin


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