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 Betreff des Beitrags: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Mi Okt 16, 2019 22:24 
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Hi,

Heute wollte ich mal einen kleinen Fred eröffnen, um euch über meinen letzten Sperrmüllfund zu erzählen.

Auf dem Weg von der Arbeit nach hause kann ich's einfach nicht lassen, bei Sperrmüll einfach mal durch
die Straßen zu fahren. Auf der heutigen Fahrt brachte mich ein haufen Kabel zum aussteigen.
Neben einer alten Quelle Kompaktanlage ( :? ) ragte mir eine Radioskala entgegen. Es war ein SABA Donau S.
Ein SABA Plastikbomber aus den mittleren 80ern. Da es noch relativ gut aussah entschied ich mich, es einfach
mal mitzunehmen (immerhin kostenlos :super: ) Zuhause angekommen öffnete ich das Gerät erstmal, um das abgeschnittene
Netzkabel zu ersetzen. Das Gerät ist zwar eher in der "Preiswerten" Liga gewesen, ein bisschen mehr als in einem Radiowecker ist
dann aber doch drin. Sogar ein Abgeschirmtes Empfangsteil war noch zu finden. Nach dem erneuern der Netzschnur dann der Test:
Erfreulich zu sehen war, dass alle Wellenbereiche UKW - MW - LW - KW noch ohne Kontaktprobleme funktionierten. Auf UKW dann die
Enttäuschung: Ich habe schon viele dieser 80er Jahre Plastikbomber (z.B. das Nordmende Fidelio 434) besessen, allerdings noch nie ein
so schlechtes UKW Teil gehört. Könnte auch an den Kondensatoren liegen, was ich aber bezweifle, da diese, bei dem vergleichsweise geringen
Alter eigentlich noch gut sein müssten. Mit der eingebauten Antenne empfing ich ungefähr 4 Sender, die allesamt übersteuerten und ein gut hörbares
Rauschen im Hintergrund hatten. Umso verwunderlicher war, dass das Radio auf allen anderen Wellenbereichen sehr gut funktionierte. Auf Mittelwelle
konnte ich beispielsweise die BBC hören, ohne von einem ohrenbetäubenden Rauschen gestört zu werden. Auch wenn diese Radios eher schlecht als recht sind,
sind sie dennoch Zeuge eines Kapitels, in der die Deutsche Radioindustrie langsam unterging. Einen liebevollen Platz in meiner Sammlung hat es jedenfalls.
Hier noch ein paar Bilder:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 7:25 
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Ich habe auch ein Donau aus dieser Reihe. Vielleicht eine Generation früher oder später, aber sonst im Prinzip gleich. Mein Gerät ist auf UKW auch ziemlich taub. Ich wollte es eigentlich in der Werkstatt auf der Arbeit einsetzen, aber hier kommen nur zwei Sender rein, leider von der Sorte mit schreienden Moderatoren, die alles und jeden duzen und Geräuschen, die heute als Musik und früher als technischer Defekt bezeichnet werden/wurden.

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Gruß,
Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 9:16 
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Registriert: So Okt 18, 2009 18:36
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Hallo zusammen,
ich denke mal, es ist dieses Gerät: https://www.radiomuseum.org/r/saba_donau_s.html
Also offenbar mit ZF-Teil in IC-Technik.

Wenn mit dem Gerät in "normaler" Empfangslage nur 4 UKW-Sender in schlechter Qualität zu empfangen sind, liegt mit ziemlicher Sicherheit ein Defekt vor.
Mit so einer Empfangsleistung ab Werk war das Gerät mit Sicherheit nicht verkaufsfähig auch mit Blick auf die Konkurrenz.
Ich würde dem Fehler schon aus Neugier auf den Grund gehen. Erstmal Schaltbild besorgen und dann Spannungen messen...
Aber wirtschaftlich macht das natürlich keinen Sinn.
Ich persönlich würde so ein Gerät nicht einmal geschenkt nehmen. :hello:

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Viele Grüße

Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 11:49 
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Denke auch nicht dass das so gewollt ist. Zu der Zeit war UKW schon der gefragteste Empfangsweg. Wenns schon im Laden nicht funktioniert hätte, wären die Teile wohl dort stehen geblieben.
Ein Reparaturbericht wäre sehr aufschlussreich...
Schon mit einer anderen Antenne probiert? Im einfachsten Fall ist diese defekt oder fehlkonstruiert...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 17:15 
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Hi,

hier nochmal ein kleines update für alle Interessierte,

Nach dem erfolgreichen Testen der Kondensatoren auf erhöhten Leckstrom, der aber nicht anschlug,
hab ich mich dazu entschieden, die ZF Filter nachzudrehen. Dies brachte tatsächlich ein besseres Empfangsergebnis.
jedoch performt das Radio auf UKW immernoch unterirdisch schlecht.

Was mich übrigens noch interssiert: Ist das schon Thomson oder nur SABA mit japanischen Komponenten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 17:49 
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Das Kabel, das vom Antennenstecker ins Gerät führt, ist selbst dann, wenn es so lang ist, dass es für UKW annähernd Viertelwellenresonanz hat, nicht mehr als eine Behelfsantenne: erstens, weil es zu nahe am Innenleben des Radios ist (welches HF-mäßig an Masse liegt), zweitens, weil das Gehäuse des Radios nicht einmal 50 cm breit ist, so dass das Kabel im Gehäuse nicht ausgestreckt werden kann. An diesem Antennenproblem leiden viele Geräte ähnlicher Bauart.

Wenn Du an die Antennenbuchse ein etwa 1 m langes Kabel anschließt, das vom Radio wegführt, wette ich, dass der UKW-Empfang erheblich besser wird.

Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 20:49 
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Huch - da habe ich eine wichtige Info vergessen - der Empfangsort war in der Werkstatt - im Keller. Umringt von Stahlbeton und mit nur kleinen Fenstern mit Drahtglas. Aber dennoch konnten andere Radios da mehr empfangen.
Der Apparat müste aus der Thomson-Ära sein, da es auch ein Nordmende mit fast identischer Optik gab.
Mein Gerät ist übrigens das Donau-TL

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Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 20:52 
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https://www.radiomuseum.org/r/nordmende ... 83125.html
Das hier dürfte der Nordmende-Zwilling sein...

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Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 21:16 
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Habe es auch und kann mich über den UKW Empfang nicht beschweren. Auch auf LW und MW kommt etliches rein. Serienmässige Behelfsantenne.

Wird ein Defekt vorliegen.

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Grüsse aus dem Münsterland

Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein SABA Yoghurtbecher
BeitragVerfasst: Fr Okt 18, 2019 7:47 
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Hi,

bei mir spielt auch so ein Donau S in der Werkstatt... Als ich es (vom Sperrmüll...) holte, zeige es das identische Problem: Nur zwei Sender am Skalenanfang, recht breit abstimmbar, der Rest der Skala tot.
Der Tuner besteht aus 4 Transistoren, 3x BF506 und 1xBF253. Einer war defekt (ich glaube der 253er, weiß es nicht mehr genau...).

Jetzt ist der Empfang mit Geräten dieser Machart vergleichbar. Alle wesentlichen Stationen mit Behelfsantenne.

Grüße,

Jörg

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