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Dampfradioforum • Thema anzeigen - nochmal Messingleisten und -Beschläge

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BeitragVerfasst: So Mai 28, 2017 16:08 
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Hallo Forengemeinde,

Bei meiner letzten Arbeit ist mir wieder bewußt geworden, wie aufwändig es ist, polierte Messingteile optisch in dem Zustand zu fixieren.
Ich habe in erster Linie Zapponlack verarbeitet. Leider erzeugt der bei mir weiße Flecken (nach dem Trocknen) und nimmt deutlich den Glanz weg. Liegt das an den Mitteln, die ich zum Polieren verwende oder an Verunreinigungen im Lack? Gibt es zur Messingreinigung auch irgendwelche Hausmittel (wie z.B. Zitrone für Kupfer) ? Ich poliere im Normalfall mit feinster Stahlwolle und danach bei Bedarf mit Messingreiniger. Manchmal ist aber der Messingbeschlag so geprägt, dass es sehr schwer ist, in einer Richtung zu polieren. Hinterher hat man den Eindruck, dass Teile der Fläche aus verschiedenen Blickwinkeln dunkler wirken. Ich würde das gerne noch perfektionieren.

_________________
Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: So Jun 04, 2017 22:23 
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Hallo Matthias,

ich verwende den Zapon Lack von Clou, je nach Anwendungsfall (Groesse und Form des zu lackierenden Teiles) entweder zum Pinseln oder zum Spruehen. Das funktioniert ganz gut, wenn man davon absieht, dass die Spraydose jetzt nicht den besten Spruehkopf hat...

Vielleicht hast Du den Lack etwas zu dick aufgetragen, so dass sich durch Trocknungsstoerungen die weissen Flecken gebildet haben. Das koennte aber auch noch durch zu niedrige Temperatur oder hohe Luftfeuchtigkeit passiert sein.
Ich reinige grundsaetzlich alle Teile vor dem Lackieren mit Silikonentferner, um Poliermittelrueckstaende zu entfernen und Haftungsprobleme zu vermeiden!

Klarlack nimmt immer wieder etwas vom Metallglanz, dagegen hilft nur blank lassen und staendig nachpolieren. Das kann aber recht muehsam werden, weil die verschiedenen Metalle mehr oder weniger schnell wieder anlaufen. Aber da kommts natuerlich auf die gewuenschte Optik an - ich hab zum Beispiel ein Radiomodell, wo die angelaufenen Messingteile viel besser dazupassen als hochglaenzende.
Wenn ich nur einzelne Messingteile eines Radios bearbeite, dann lasse ich sie auch schon mal extra eine Zeit lang anlaufen, bis sie vom Farbton her zum Rest passen und dann kommt erst der Zapon Lack drauf.

Ich reisse mir beim Polieren auch keinen Haxen aus, ganz normale Chrom- und Alupaste aus der Tube ist fuer mich absolut ausreichend. Mit Stahlwolle und eigener Messingpolitur sollte das Ergebnis ja auf jeden Fall noch besser werden.

_________________
Viele Grüße,
Günter


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BeitragVerfasst: Mo Jun 05, 2017 22:53 
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Registriert: Di Jun 19, 2012 23:12
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Ich kann auch den Zapon vin Clou empfehlen.
Die Sprühdose wurde wohl mal geändert, ich erreiche keine do guten Ergebnisse mehr wie mit den früheren Versionen.
Beim Lack aus der Dose ist es extrem wichtig die Original Verdünnung von Clou zu benutzen. Andere Verdünnungen erzeugen eine milchige Schicht.
Leider bietet kaum ein Händler die Verdünnung an. Ich hab sie daher bei Ebay bestellt.

Alternative zu Lackieren wäre Vergolden. Ich mach das schon lange mit bestem Erfolg.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Di Jun 06, 2017 14:23 
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Dann könnte das bei meinen Fehlversuchen an der Verdünnung mit Aceton liegen. Ich habe den Zaponlack von Clou in der Verwendung.
Aber Achim hat Recht, der Aufwand beim Vergolden mit der schon vorgestellten Tamponiermethode ist dann auch nicht viel aufwändiger.

Danke für die Hinweise.

_________________
Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: Di Jun 06, 2017 14:58 
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Ich verwende ebenfalls den Zapon-Lack von Clou. Wichtig ist, dass man wirklich nur eine dünne Schicht aufträgt und auch darauf achtet, dass keine Staubkörnchen oder Pinsel-Haare mit eingeschlossen werden. Achtet man darauf und arbeitet in einer sauberen Umgebung, dann sieht man den Lack am Ende nur, wenn man wirklich genau hinschaut.
Aber der Glanz nimmt geringfügig ab, das stimmt.

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Gruß
Marvin
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BeitragVerfasst: Mi Jun 07, 2017 9:49 
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Könnte ich jetzt nicht sagen dass der Glanz vermindert wird. Allerdings hab ich nie Pinsel benutzt sondern immer getaucht. Die besten und seltsamerweise auch haltbarsten Ergebnisse bekommt man bei Zapon mit einer hauchdünnen Schicht. Vielleicht waren eure Schichtstärken zu groß und deshalb wurde der Glanz gemindert.
Für große Teile die man nicht tauchen kann verwendete ich dann den Spray.
Wichtig ist auch dass der lack und das teil die gleiche Temperatur haben, ansonsten kommt es zur Kondensatbildung.
Optisch fand ich den Zapon eigentlich absolut super, nur mechanisch ist er halt doch sehr verletzlich. Besonders bei Teilen die regelmäßig berührt werden oder ein häufiges Anfassen und Hantieren erfordern wie z.B. bei Zierleisten bei der Montage, ect.
Probiert wirklich mal die Originalverdünnung und verdünnt mind. 1:3. Mit Tauchen bekommt man wirklich ein super Ergebnis.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Fr Jul 21, 2017 21:15 
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Heute hatte ich auch das erste mal das Problem, dass der Zaponlack nach dem Trocknen milchig geworden ist. Zweimal versucht, zweimal gescheitert.

Da ich nichts anders als sonst gemacht habe, liegt das Trocknungsproblem wohl an der Luftfeuchtigkeit. Ich werde es morgen in der Sonne noch einmal probieren.

Kurzer Nachtrag: Ich habe die Messingteile nochmal in der Sonne lackiert und es hat wieder einwandfrei funktioniert.

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Viele Grüße,
Günter


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