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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: So Sep 23, 2018 12:32 
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Hallo Munzel,

Bis jetzt noch nichts... Aber ich überlege, ob ich nicht einfach eine alte Dachantenne aufstelle. Einfach und guter Empfang. In unserer Nachbarschaft gibt es massenhaft leerstehende Häuser, die Dachantennen haben. Vielleicht kann ich ja da eine ergattern :mrgreen:

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Grüße, Florian :mauge:

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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Do Sep 27, 2018 12:31 
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Hallo Florian,

bei der Verwendung einer "alten "Dachantenne" würde ich keine Wunder erwarten. In der Regel besteht eine solche "Kombi-Antenne" für UKW und L-M-K aus einem UKW-Dipol oder auch Kreuzdipol und einem für Mittelwelle oder Langwelle viel zu kurzen Stab, es handelte sich um eine Kompromiss-Lösung um in der Nähe gelegene Mittel oder Langwellensender zu empfangen, dies war auch kein Problem da genügend Feldstärke vorhanden war. Für Kurzwelle sind solche Stabantennen noch bedingt brauchbar, für Mittel oder Langwellen Fernempfang aber nicht, da sie dafür viel zu kurz sind. Man bedenke: Eine Antenne die auf einer definierten Wellenlänge einen guten Empfang bringen soll ist in der Regel mindestens ein viertel der Empfangswellenlänge lang, oder länger. Man kann sich das gut vorstellen wenn man einen etwa einen Meter langen Stab im Vergleich zu einer Empfangswellenlänge betrachtet die z.B. bei Mittelwelle im Bereich von etwa 185 bis 500 Meter liegt. Der im Verhältnis sehr kurze Stab kann nur eine Kompromiss-Lösung sein um in der Nähe gelegene, entsprechend starke Sender zu empfangen die es ja inzwischen nicht mehr gibt. Insofern ist eine alte Dachantenne vom Nachbarhaus für Deine Zwecke relativ ungeeignet. Ein akzeptabler Kompromiss für Deine Zwecke sehe ich in einer mindestens 15 Meter langen Drahtantenne oder aber einer aktiven Antenne wie z.B. die Miniwhip. Vorher sollte man aber die Störsituation an Deinem Wohnort abklären, eventuell wäre bei hohen Störpegeln eine magnetische Antenne, eine Rahmenantenne oder ähnliches sinnvoller, da diese die elektrischen Störungen deutlich weniger aufnimmt. Du siehst der Aufbau einer Antenne die Deinen Anforderungen entspricht ist gar nicht so einfach und will gut durchdacht und geplant sein. Leider ist in manchen Häusern ein so hoher Störpegel vorhanden so das die Beste Antenne nicht viel bringt, wie auch z.B. bei mir. Die traditionellen Rundfunkbereiche werden durch immer mehr Störquellen zu nehmens unbrauchbar, das kann auch das EMV-Gesetz welches eigens geschaffen wurde um so etwas zu verhindern nicht ändern. Es ist leider wie bei vielen anderen Gesetzten auch, sie stehen auf dem Papier, da stehen sie ja gut.

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Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Do Sep 27, 2018 22:51 
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Hallo Florian,
Probieren geht über studieren.

So ein dünner Draht von zum Beispiel 4 bis 10 Metern Länge - genaue Länge ist egal - einfacher Klingeldraht, einfache dünne isolierte Litze oder was immer vorhanden ist - kannst Du doch ganz schnell mal probehalber aufhängen und über Nacht ausprobieren. Dann weißt Du, woran Du bist. Zum Aufhängen kannst Du zuerst die Gardinenleiste in Deinem Zimmer nehmen, Anknoten reicht aus, den Draht einmal quer durch's Zimmer, und auf der anderen Seite montierst Du einen Bananenstecker für die Antennenbuchse des Radios. Den kann man anschrauben, da braucht man noch nicht mal einen Lötkolben.

Oder besser: Gleich nach draußen in den Garten damit, da reicht z.B. das Anknoten des isolierten Drahts an einen Ast eines Baums an dem einen Ende, führst den Draht einfach durch das Fenster, Bananenstecker in die Antennenbuchse, und fertig. Vergiss aber nicht, den Draht vor dem nächsten Gewitter wieder abzuhängen. Du kommst nicht in den Baum ohne Leiter? Das Drahtende an einen Stein knoten, den Stein in eine Astgabel werfen, Draht straff ziehen, fertig.

Meine Erfahrung zeigte, dass eine Aktivantenne wie Mini-Whip dann noch einmal ein Stück besser ist, insbesondere wenn man sie weit weg vom nächsten Haus oder von der nächsten Starkstromleitung aufstellen kann. Den Aufwand würde ich aber an Deiner Stelle erst einmal nicht machen, denn der Draht (siehe oben) ist viel billiger.

Viele Grüße
Georg N.

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Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Sa Sep 29, 2018 12:50 
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Hallo Florian,

Norbert hat eigentlich schon alles dazu geschrieben. Ich will dazu anfügen, daß diese Stabantennen auf dem Dach nur dann brauchbar funktionieren, wenn sie direkt an einen Verstärker mit hochohmigem Eingang angeschlossen werden (wie bei der Miniwhip), der eine Anpassung an das Koaxkabel vornimmt. Wenn allerdings auf dem Stachel oben keine Prasselschutzkugel angebracht ist, lohnt es sich auch nicht.


MfG
Munzel


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Sa Sep 29, 2018 14:07 
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Servus,

Danke für die Antworten! Aber wenn man mit einer Dachantenne nichts gutes hat, lasse ich es vorerst. Ich habe entfernte Visionen, aber ihr würdet mich dafür auslachen :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Di Okt 02, 2018 20:23 
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Auch, wenn es hier streng genommen um eine Außenantenne geht, möchte ich mal über meine kleine Antennen-Bastelei berichten.
Ich habe schon seit einiger Zeit vor, mir eine größere Rahmenantenne für Mittelwelle zu bauen, ich bin aber bisher noch nicht dazu gekommen.
Deshalb habe ich gestern als Übergangslösung einfach mal eine kleine Rolle Drahtlitze (0,14 mm2, 10m) genommen, das eine Ende abisoliert und dann an dieses Ende einen Bananenstecker angebracht.
In meinem Zimmer habe ich dann den Draht ein paar Mal zwischen zwei Regalen hin und her gespannt. Schon während dem Aufbau fiel mir auf, dass die Empfangsleistung der gerade spielenden Tonfunk Musiktruhe merkbar anstieg, obwohl ich die Antenne noch nicht mal in das Radio eingesteckt hatte. Das machte mich neugierig und nachdem ich mit dem Spannen des Drahtes fertig war, steckte ich die Antenne in die Musiktruhe.
Ergebnis: Der Empfang ist deutlich stärker und lauter und enthält deutlich weniger Störungen. Davor hatte ich mit dem eingebauten UKW-Dipol ständig ein rauschen beim Empfang von AM, welches zwar bei der Verwendung der eingebauten Ferrit-Antenne deutlich reduziert wurde, aber dann sank die Lautstärke auch ziemlich stark ab und ich musste den Lautstärkeregler sehr laut stellen, um Zimmerlautstärke zu erreichen.
Ich bin wirklich überrascht, was mit einem einfachen Stück Draht möglich ist - und dabei habe ich nur normale Drahtlitze verwendet, keine HF-Litze o.ä.
Das Hören von Absolute Radio macht nun richtig Spaß, und das auch mit der allgemein nicht so empfangsstarken Tonfunk Musiktruhe. Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze dann mit einer richtigen Rahmenantenne anhört.

Wenn du also einfach mal schauen möchtest, was auf AM "so geht", würde ich dir einfach mal empfehlen, dir zehn Minuten Zeit zu nehmen und das nachzubauen. Die Kosten liegen vielleicht bei ungefähr 1€.

Gruß
Marvin

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Marvin
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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Mi Okt 10, 2018 18:18 
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Registriert: Mo Aug 27, 2012 14:47
Beiträge: 952
Ich habe gerade 1 1/2 Wochen an der französischen Kanalküste verbracht und hatte den SDR-Play RSP2 und eine Miniwhip dabei, letztere auf einer dieser Teleskopstangen, wie man sie sonst nimmt, um die Zimmerdecke ohne Leiter zu streichen.

Nun gut, dort kann ich mir natürlich Standorte direkt am Strand aussuchen, wo in ein paar Hundert Meter Umkreis keine Störquellen sind. Zudem wird die Miniwhip aus einem 12V-Akku gespeist und der Rechner läuft auch auf Batterie. Man staunt schon, was so ein modernes Auto an hochfrequentem Dreck macht und man muss nach dem Abziehen des Zündschlüssels halt 10 Minuten warten, bis sich auch das letzte Steuergerät abgeschaltet hat.

Aber dann gehen sprichwörtlich Welten auf. Mein Eindruck: was man damit nicht hört, das wird auch nicht gesendet.

Ich habe dort früher schon mit Langdrähten experimentiert. Die bringen auch nicht mehr.

Ralf

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Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dreh ich am Oszillatorkreis.


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Fr Nov 02, 2018 12:21 
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Registriert: So Okt 30, 2011 10:11
Beiträge: 962
Wohnort: Nußdorf bei Landau
Hallo,

ich habe schon bestimmt seit 2 Jahren die Teile für die Minwhip in der Schachtel liegen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen sie aufzubauen.
Man liest immer wieder viel Gutes von der Antenne. Ich sollte da wirklich mal rangehen.
Die Teile kosten übrigens nicht viel, die benötigten Transistoren bekommt man als Set für ein paar Euro.
Ich habe auch schon mit Langdraht experimentiert. Ca. 20 m Litze an einer 5 meter Dachlatte und die am Zaunpfahl befestigt. Das andere Ende am Haus. Da kommt schon ganz schön was rein.
Oder hast Du einen längeren Gartenzaun? An den Zaunpfählen kann man auch einen Draht befestigen. Zur Isolation ein Kunststoffrohr verwenden.

Viele Grüße
Frank

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Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Fr Nov 02, 2018 15:39 
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Registriert: Di Mai 12, 2009 18:09
Beiträge: 993
Man sollte aber bei der Miniwhip dringend beachten, daß sie ein Gegengewicht braucht.
https://www.qrpforum.de/index.php?page= ... eadID=9782
https://www.owenduffy.net/antenna/PA0RD ... /index.htm

Wenn man das nicht aufbauen kann, wird es unter Umständen zweckmäßiger sein, einen aktiven Breitbanddipol zu bauen und damit einen Instrumentationsverstärker zu füttern.


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 Betreff des Beitrags: Re: MW-Außenantenne
BeitragVerfasst: Sa Nov 03, 2018 11:06 
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Registriert: Di Okt 26, 2010 15:43
Beiträge: 1127
Wohnort: Hanerau-Hademarschen
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Moin,

ich habe hier diverse Antennen im Einsatz, Langdraht, Mini Whip, Mittelwellen Rahmenantenne und eine Loop für Kurzwelle. Benutzt werden aber fast nur noch die Rahmenantenne und die Loop.

Warum, die Mini Whip hat bei mir ein Problem, Langwelle und Kurzwelle ist OK, Mittelwelle sehr mäßig. Die Langdraht ist "Richtungsgebunden" und fängt viel "Müll" mit ein. Das kann die Loop und die Rahmenantenne wesentlich besser und der Empfang ist nicht schlechter. Die Kurzwellenloop ist mit einem Durchmesser von 65cm noch problemlos zu händeln und eine Rahmenantenne für Mittelwelle muss nicht unbedingt riesig sein. Meine mist gerade mal grob 30 x 30cm und war mein erster Versuch. Die hat noch etwas Potential zur Verbesserung, so ist die Koppelschleife z.B. ( die hatte ich schlicht vergessen) noch etwas ungünstig angebracht. Optisch auch nicht gerade ein Highlight, aber das Provisorium funktioniert richtig gut. Wird aber trotzdem mal Zeit die etwas netter zu gestalten und die Koppelschleife besser zu plazieren.

Beste Grüße

Peter

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Röhre, du im Radio, nur dein Klang macht mich wirklich froh.


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