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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Eigenentwicklung KAA 1001 DX

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 8:30 
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Ultraschall hat geschrieben:
Da die erste Stufe abgeschlossen ist, wird das Signal schön konstand gehalten. Ist schon ein sehr sinnvoller Effekt, den ich auch bislang nirgends gesehen hatte.

Das ist mir leider absolut nicht klar. Wie soll das Signal konstant gehalten werden?? Das würde ja bedeuten, dass doch irgendwas in die Begrenzung läuft?
Mag sein, das das für eine Frequenz gut funktioniert, allerdings soll die Antenne ja Breitbandig den genannten Frequenzbereich verstärken. Dazu ist zwingend ein linearer Verstärker, ohne Begrenzung, notwendig. Und dieser kann somit nicht ausgleichen, fällt das Eingangssignal, fällt auch das Ausgangssignal.
Das die Sender länger hörbar bleiben ist jedoch sicherlich richtig. Das kommt aber von der Verstärkung bzw besseren Anpassung.
Auch der "Abschlusswiderstand" mit 21,3Ohm scheint mir eher mehr Signal zu verheizen als er nützt. Vermutlich ist deswegen auch der zweite Fet zum aufholen nötig?

Die SAY17 ist eine Si-Diode.
http://www.semicon-data.com/pdf/RF/SA/S ... -20-73.pdf
Bei 100mA in Flussrichtung werden <1V Spannungsabfall angegeben. Ist der Strom geringer, ist auch die Spannung etwas geringer. Nimmt man aber statt der Si üblichen 0,7V einfach mal 0,6V an, würde die Begrenzung frühestens bei 2,4V Spitze einsetzten. Was vermutlich auch kein so großes Problem wäre, die Dioden müssen die Spannung ja nur soweit begrenzen, dass der Fet überlebt.

Ich würde eine richtige, wirklich kapazitätsarme HF Pindiode an dieser Stelle vorschlagen. Schließlich "stören" diese Dioden ja mit ihrer Kapazität nach Masse.
zB die BAR14, da wären schonmal gleich zwei Dioden in Reihe in einem Gehäuse. Angeben ist diese mit typ. 0,25pF, max. 0,5pF Sperrschichtkapazität. Verglichen mit den 4pF der SAY17 sicherlich noch ein Vorteil.

Solange die Antenne nicht direkt im "Störnebel" hängt scheint sie aber sehr wohl auch gute VLF Eigenschaften zu haben:
http://www.dl4zao.de/_downloads/Midiwhip_r2.pdf
Die dort beschriebenen Antennen fangen sogar bei 10kHz an.

_________________
Grüße
Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 10:32 
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Ich wollte eigentlich gerade die Schaltung offenbaren, aber ich werde hier mit Steinen beworfen. Ausserdem soll meine Antenne ja nicht ab 10 KHz beginnen, weil es für mich uninteressant ist. Ja, es ist eine Weiterentwicklung in Eigenregie. Gibt Leute, die steinigen mich hier deswegen. Es gibt Dinge, die kann man theoretisch schlecht erklären. Man muss sie einfach mal aufbauen, um sie zu verstehen. Desweiteren glaube ich kaum, das sich hier jemand die Mühe macht, so ein Projekt umzusetzen. Bislang konnte ich jedenfalls nichts gleichwertiges in diesem Forum finden. So, jetzt dürft ihr mich wieder steinigen. Christoph, Privat könnte ich dir den mal zukommen lassen, wenn du Interesse daran hast. Ist sehr umfangreich. Mit Pegelfahrplan und und und.

Na dann

Grüße Ultraschall

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 10:57 
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Ultraschall hat geschrieben:
Desweiteren glaube ich kaum, das sich hier jemand die Mühe macht, so ein Projekt umzusetzen. Bislang konnte ich jedenfalls nichts gleichwertiges in diesem Forum finden. So, jetzt dürft ihr mich wieder steinigen.


hallo namenlos,
deine widerlich überhebliche Art hier über andere zu richten wird das gewiß unterbinden, keine Sorge.

lG Martin

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 11:29 
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nja, Emitterfolger erklaren ist nicht kompliziert.
Ich bin NUR Elektroniker und erklare gerne.

Emitterfolger ist Kollektorschaltung, einer der Grundschaltung.
Ef, ab jetzt wird Ef statt Emitterfolger genannt.

Ef hat Spannungsverstarkung von knappe 1.
Dafuer hohe Stromverstarkung.
Millereffekt- Faktor ist der auf knappe(= Spannungsverst.) 1 runtergedrueckt = mittelhohe Bandbreite.
Typische Anwendung des Ef's:
* hochohmige Eingangstufe
* niedrigsohmige Ausgangstufe
* Teil des Kaskodeverstarker
* Laengstregler in Netzgeraet.

Warum wird Ef so genannt.
Emitterspannung folgt Basisspannung mit Offset von UBE.

Aber 2x gleiche Emitterfolger- Schaltung mit gleiche Bauteilewerte in Reihe verbauen, wo da wegen benoetigte nur Spannungsverstaerkung eher kontraproduktiv ist. (Rauschen und Energieverschwendung von 40mA)
Das sollte man nicht wuendert, das man dir Steine wirft, deine Art spielt auch eine Rolle ( siehe Martin's Kommentar), wie du so bezeichnet hast.
Tut mir leid fuer dich, dass du doch nicht gut Kritik vertraegt koenntest.

Gruess
Matt
Per Windoof Phone gesendet.

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Thomas Jefferson


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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 18:50 
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Naja, die Schaltung zu veröffentlichen finde ich eigentlich richtig gut. Aber es macht einfach wenig Sinn ohne Bauteilwerte..

Das ist der Grund, warum du hier "gesteinigt" wirst, um es mit deinen Worten zu sagen. Denn ohne Bezeichnungen und Werte fällt es einfach schwer, die Ideen und Funktionsweise sinnvoll nachzuvollziehen.

_________________
Gruß
Niklas


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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Fr Aug 21, 2015 19:34 
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Hi Niklas
Doch allerdings geschätzte Werte anhand Text von Theardersteller und PDF von RFT KAA1000.

Zumindenst weiss ich, dass Ausgangstreiber und Puffer mit Transistor-Paar 1:1 aufgebaut ist (anhand ihre Aussage von Stromaufnahme der beide Stufen)
Um ihre Sinn müsste wir nicht Diskussion führen.

Grüss
Matt

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Sa Aug 22, 2015 9:22 
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Ich finde es interessant, wie hier manche die Messer wetzen und Streit provozieren, Dinge anprangern, die überhaupt nicht der Wahrheit entsprechen, erfinderisch in ihren Aussagen werden, nur weil sie nicht an das Originaldatenblatt der Schaltung kommen. Ich bin erstaunt, was das auslösen kann. Darin zeigt sich das wahre ich in der Personen, die das Feuer schürt. Den Mop gibt es eben überall. Erfinderische Aussagen machen hier wenig Sinn, da sie in meinen Augen Unsinn sind. Aber, da es hier auch noch andere gibt, werde ich nun das Rätsel auflösen. Und wie ich es Eingangs schon schrieb, habe ich die Schaltung, Stufe für Stufe, auf dem Meßplatz erabeitet und anschließend den Schaltplan zu Papier gebracht. Es macht schon Sinn, einen umfangreicheren Aufwand zu treiben, wenn man am Ende das positive Ergebnis sieht. Grundlage der Überarbeitung war der höhere Ausgangspegel der KAA 1010, die 20 dB mehr Pegel auf dem Meßempfänger bringt. Auch diese werde ich nochmal komplett überarbeiten, da man hier einiges besser machen kann. Da die eingesetzten Galliumarsenid ( GaAs ) hochstrom MOSFETs bei 18 V die Eingangsspannung nicht 1:1 am Source niederohmig ausgeben, habe ich eine weitere Stufe auf dem Meßplatz erarbeitet, um den Pegel damit anzuheben. Da diese MOSFET starken Streuungen unterliegen, müssen sie auf hohen Strom ausgemessen werden. Nicht jeder, der Serie, eignet sich, um auf den gewünschten Pegel zu kommen. Genauso sind die Arbeitspunkte exemplarisch einzustellen. Ein HF Generator und ein Oszi sind dazu notwendig. Zusätzlich wurde der Strom überwacht. Der korrekte omsche Abschluß sorgt für ein optimales Arbeitsverhalten der Stufen. Dazu muss man das Meßverfahren zur Ermittlung der Ein und Ausgangsimpedanzen kennen und nicht irgendwas zusammen rechnen. Us:2=R. Da ich aus meinen Erfahrungen weiß, das man durch den mehrstufigen Aufbau ein ruhigeres, ausgeglicheneres und sicheres Arbeitsverhalten erreicht, habe ich zwei Komplementärstufen mit unterschiedlichen Ausgangsimpedanzen aufgebaut. Dazu ist es wichtig, erstmal die Eingangsimpedanz der Stufe zu kennen. Sie sollte höher als die Ausgangsimpedanz der vorigen Stufe sein, ansonsten bricht die Spannung zusammen. Trichterverhalten. Komplementärstufe Eins transformiert den Eingangswert auf 500 Ohm runter. Komplementärstufe Zwei auf 50 Ohm. Das kaskadierte Herrabtransformieren. Beim Radio würde es ZF Stufen heissen. Mit den Basiswiderständen wird der Maximalstrom begrenzt und mit dem 200 Ohm Regler der Arbeitsstrom eingestellt. Die Dioden dienen der Temperaturkompensation und müssen auf die Transistoren aufgeklebt werden. Nur so kann der Strom konstant gehalten werden. Der hohe Strom ist für ein verzerrungsfreies Umwandeln des Nutzsignals notwendig. Signalqualität wird hier mit einem gewissen Arbeitsstrom erreicht, was wiederum Wärme erzeugt, die abgeleitet werden muss. Die Dioden haben die Aufgabe, die Temperatur zu überwachen und einer zu hohen Wärme mit einem geringeren Strom entgegen zu wirken. Gegensätzlich sieht es umgekehrt aus. Man sollte Transistoren nie maximal ausquetschen, sondern ihre Leistungsabgabe auf maximal 50 - 70 Prozent begrenzen. So ist auch ein stabiles Arbeitsverhalten über einen langen Zeitraum gewährleistet. Da es erstrebenswert ist, Eingangspegel gleich Ausgangspegel zu erreichen, ist je nach Transistorauswahl ein angepasster höherer Aufwand erforderlich. Und was dem Meßempfänger gefällt, kann dem Rundfunkempfänger nur gut tun. Zum Schluß noch etwas zur Eingangsspannungsbegrenzung der KAA 1000. Sie funktioniert nicht, wie eigene Ermittlungen zeigten. Die Originalbeschaltung ist in meinen Augen blanker Unfug. Deshalb die 8 antiparallelen Dioden, welche auch funktionieren. Der 20 Ohm Vorwiderstand sorgt, im Begrenzungsfall, für ein sauberes und unverzerrtes geklipptes Signal. Eine Verringerung der Eingangsempfindlichkeit konnte ich dadurch nicht feststellen ( hören ).

Zum Abschluß nun der vollständige Schaltplan.

Grüße aus Berlin

Ultraschall


Dateianhänge:
KAA 1001 DX - 32.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Sa Aug 22, 2015 9:29 
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Hi,

mal ne kurze Frage :

300 mV rein und 205 mV raus. Was bringt das? Verstärkung unter 1 geht doch auch rein passiv.
Oder übersehe ich da etwas.

Aber ich mach auch nur NF.

Gruss Stefan

Edith Tablet Tippfehler gelöscht.


Zuletzt geändert von Grundig4085 am Sa Aug 22, 2015 14:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Sa Aug 22, 2015 10:13 
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Hallo Grundig4085,
Die 205 mV sind nur der Richtwert von der KAA 1010, da ich zum Vergleich diesen hier erreichen wollte. Nach längerer Beschäftigung mit diesem Thema bin ich aber zur Überzeugung gekommen, das ein Verhälnis von 1:1 bedeutend günstiger ist. Du hast die Impedanzverringerung übersehen. 300 mV bei 10 K zu 300 mV zu 50 Ohm. Die Originalschaltung der KAA 1000 geht sogar mit nur V = 0,5 zur Sache. Da kommt also gerade mal die Hälfte hinten raus, was vorne reingeht. Eine höhere Stromverstärkung würden die kleinen Transistoren nicht überleben, da sie zu heiß werden.
Und, da hängen noch 100 Meter Koaxkabel hinten drann, die wieder einiges an Dämpfungsverluste zu bieten haben. Diese Verluste werden mit dem Verstärker ausgeglichen, das hinten auch was am Empfänger ankommt.

Das geht passiv weniger, da es ja breitbandig ist und Leistung erfordert. Aber ein guter Ansatz. Muss ich mal drüber nachdenken.

Grüße Ultraschall

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Sa Aug 22, 2015 14:28 
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OK,

Impedanzwandlung macht ja der Emitterfolger. hab ich im Ausgang meiner NF-Vorstufe als Ausgangsstufe mit ECC 81 gemacht.
Aber um eine Dämpfung auszugleichen brauch ich V>1,
so hab ich es zumindest mal gelernt.

Deshalb sehe ich da im Moment nur eine Verschlechterung des SNR gegenüber eine mit SWR 1,1 oder besser gekoppelten
Antenne.

Aber mein letzter Kontakt mit HF und Koax war vor 20 Jahren als CB Drücker und beim Technikerstudium.


Seitdem mache ich mehr im Bereich PLC und NF.

Gruss Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Mo Aug 24, 2015 16:12 
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Hallo Stefan,

Das stimmt, aber hier geht es vielleicht auch noch um Großsignalfestigkeit und stabiler Arbeitsweise. Versuche mit dem J 310, der 1:1 durchreichen soll, brachten auch wieder einige negative Nebenerscheinungen, wie die Bildung von Mischprodukten. Genau so sah es beim 2N7000 aus, der dem KP 902 a am ähnlichsten ist, aber ein Schalttransistor ist. Ich hatte eine Meßschaltung als Verstärker entworfen und aufgebaut und musste feststellen, das sie nur bei absolut hochkonztanten Arbeitpunkten sauber arbeitet. Kleinste Abweichungen kippten das saubere Signal um und es entstanden nur noch Verzerrungen. Spitze Nadeln im unteren Teil des Sinussignals, was als Aktivantenne breitbandiges Rauschen ist. Dem KP 902 a störte das nicht im geringsten. Deshalb hatte ich die zweite Stufe als Verstärkerstufe, ebenfalls mit KP 902 a entwickelt, um das 3 zu 1 auszugleichen. Das funktionert aber auch nur, wenn der zweite MOSFET eine hohe Stromverstärkung macht. Deswegen ist nicht jeder dieser Reihe dafür geeignet. Auf dem Meßplatz konnte ich eine Verstärkung von 1 zu 8 rausholen, aber in der Schaltung wurden es dann nur noch 1 zu 3,5. Es ist nicht so einfach, gute HF Transistoren für Breitbandanwendungen aus dem heutigen übersättigten Markt zu fischen. Die Areitspunkte müssen ja auch bei hohen Temperaturunterschieden stabil bleiben. Aktivantennen sind ja diesen ausgesetzt, wenn sie im Freien stehen. Im Sommer, wenn sie in der Sonne stehen, bis 50 Grad und im Winter bis Minus 20 Grad. Das muss man alles, in der Planung, einbeziehen. Und wie du es schon schriebst, alles was unter 1 zu 1 ist, ist Verlustbehaftet. So auch bei der KAA 1000. Deshalb hatte ich sie überarbeitet und Weiterentwickelt und es war positiv. Ich hoffe, ich konnte deine Frage damit ausreichend beantworten.

Beste Grüße

Ultraschall

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 Betreff des Beitrags: Re: Weiterentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Mo Aug 24, 2015 19:00 
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Hallo nameloser

Zitat:
Eine höhere Stromverstärkung würden die kleinen Transistoren nicht überleben, da sie zu heiß werden.


Ich denke, du beziehst auf 3te und 4te Stufe bezieht. Es ist leider normal, da Basisstrom durch beide Diode und Transistor konstant (unabhängig von Kollektorstrom) ist und nur per Trimmer einstellbar ist. Der hat höchest schwache Temperaturkompensation durch 2x Diode. Erfüllt aber ihre Zweck ( -20 bis 50 Temperatur)
Wenn man will dass Transistor mit höhere ßeta einbauen will, müsste man 2x 1175ohm Widerstand in Nameloser's Plan erhöhen. Zwecks: verringte Basisstrom.

Zitat:
Das stimmt, aber hier geht es vielleicht auch noch um Großsignalfestigkeit und stabiler Arbeitsweise. Versuche mit dem J 310, der 1:1 durchreichen soll, brachten auch wieder einige negative Nebenerscheinungen, wie die Bildung von Mischprodukten. Genau so sah es beim 2N7000 aus, der dem KP 902 a am ähnlichsten ist, aber ein Schalttransistor ist.


Ist auch korrekt, wenn J310 und Konsorte's Ruhestrom zu gering ist (an gleiche Schaltung) = geringere Sourcespannung = geringere Aussteuerung. Schalttransistor lässt genauso gut dorthin verbauen, sonst dürfte paar Oszilloskop bei mir mit Schalttransistor in Vertikalvestärker nicht funktionieren.

Zitat:
...wenn der zweite MOSFET eine hohe Stromverstärkung macht.....


Mir ist neu, dass FET und ihre Untertyp mit Strom angesteuert wird.

Zitat:
. Das muss man alles, in der Planung, einbeziehen. Und wie du es schon schriebst, alles was unter 1 zu 1 ist, ist Verlustbehaftet. So auch bei der KAA 1000. Deshalb hatte ich sie überarbeitet und Weiterentwickelt und es war positiv.


KAA1000 hat ihre Aufgabe erfüllt, deine ebenso, das ist keine Frage ;-) Nur Aufwand rechtfertigt da nicht 100%
Aber KAA1000's Aufgabe ist nicht verstärken sondern wie ich schon davor geschrieben: quasi eine MiniWip , der lange Leitung antreiben müsste.
KAA1000 Antenne mit Imdeanzwandler, deren Betriebspannung auch über Koaxialkabeln holt.
Da macht MiniWip prinzipell genauso, nur dass ihre Antenne winzig ist. Ebenso erheblich einfachere Schaltung mit FET ohne Ausgangsimpedanzwandler( = Treiber mit Verstärkungsfaktor von knappe 1)


Noch einige Ungereimheiten fand ich in Plan und könnte (teilsweise) erklären
*Poti ist parallel an Wiederstand angelötet, nur damit man an krumme Wert von etwa 1,5kOhm ranzukommen, ist legtime Lösung. Davor habe ich diese Punkt angeguckt, aber da es vorher keine Werte eingetragen ist, hab zurückgehaltet.

* oberne Ferrite an 3te Stufe, da könnte ihch nicht verstehen, dass der zum Signalsymmetrie beizutragen, höchest einseitige Schwingneigungsunterdrückung könnte Ferrite beitragen, der dann wieder korrekte Symmetrie führt.

*2x Ausgangsstufe mit gleiche Bauteilewerte in Reihe geschaltet.. hier müsste ich nicht Diskussion führen, ist ja zwecklos.

* an 3te und 4te Stufe stimmte Spannungsangabe schon mit Theorie nicht drüber:
Ausgang: 9,01V Aber: Emitterspannung von beide Komplementär-Transistorpaar: 8,35V. (erwartete Werte: +-0,8V von Ausgangs-Gleichspannung )
Spannung an oberne Basis, 6,7V stimmt da auch nicht. (sollte um 0,5-0,7V höher als Emitterspannung sein, bei 40mA pro diese Stufe) (auch per von andere Mitgieder aufgemerksam gemacht)


Keine Einwand von andere schaltungslesende &verstehende Mitglieder ? :wink:
Grosse Diskussion und sachliche Kritik führen ist auch in Ordnung, aber nicht herablassend, beleidigend, Danke.


Bin ja nur auf DC bis zu VHF. (Vertikalverstärker von Nachweisführungsgerät mit analoge Bildverarbeitungstechnik)

Grüss

Zitat:
Erst wenn die Geier ihr Opfer geschlachtet haben, werden sie Ruhe einkehren lassen.

@Ultraschall: darf ich bei diese Signature verstehen, dass es auf mir und eine User bezieht.?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Di Sep 01, 2015 2:22 
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Eine Ruhe ist das hier. Wahnsinn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eigenentwicklung KAA 1001 DX
BeitragVerfasst: Di Sep 01, 2015 6:06 
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Um diese Uhrzeit (03:22) ist das gar nicht so unüblich :mrgreen:

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Unterlagen KAA1010
BeitragVerfasst: Do Aug 11, 2016 7:08 
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Hallo,
ich suche Unterlagen zur KAA1010.
Schaltplan liegt vor, leider ist die Gestaltung des Ausgangsbaluns nicht so recht
erkennbar.
Danke
Andreas


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