[phpBB Debug] PHP Warning: in file /includes/functions.php on line 4559: Invalid argument supplied for foreach()
Dampfradioforum • Thema anzeigen - Quick&Dirty PCL200 PP-Bastelprojekt

Dampfradioforum

Röhrenradioforum: Das Forum für alle Freunde alter Röhrenradios, Kofferradios und Röhrentechnik!
Aktuelle Zeit: Do Okt 19, 2017 8:02

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 62 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Fr Dez 16, 2016 19:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So Okt 30, 2011 9:11
Beiträge: 886
Wohnort: Nußdorf bei Landau
Hallo!

Also Vorröhre stabil läuft, dann würde ich es so lassen. Die Kurven der Triode machen es nicht einfach einen Arbeitspunkt mit einer Anodenspannung von nur 62 Volt zu finden. Vielleicht würde noch ein Gridstopper vor dem Gitter des Phasenwenders eine höhere Spannung zulassen.
Ich mache mir aber trotzdem mal noch die Mühe und zeichne die Arbeitsgeraden in die Kurven ein.
Dass Du jetzt subjektiv mehr Bass hast liegt wohl hauptsächlich an den geänderten Koppel-Kondensatoren und Gitterableitewiderständen der Endröhre. Die untere Grenzfrequenz liegt jetzt rechnerisch bei ~3,5 Hz und nicht mehr bei 72 Hz.
Auf jeden Fall ist das ein gelungenes Projekt.
Das einzige was mir noch nicht so ganz gefällt sind die nicht datenblattkonformen Gitterableitewiderstände. Vielleicht bin ich da immer zu vorsichtig. Wenn es funktioniert und stabil läuft dann solles so bleiben.

EDIT: Jetzt fehlt nur noch eine Messung des Frequenzgangs :D :D

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Fr Dez 16, 2016 21:20 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Fr Dez 16, 2016 21:58 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 11:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Nov 04, 2010 17:42
Beiträge: 1425
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Herbert,

schön, dass du dich an dem Klang des Kätzchens erfreuen kannst - dann hat sich die Arbeit doch gelohnt. Drei Watt, an einem LS mit gutem Wirkungsgrad können schon ganz schön Spektakel machen. Und bis dahin ist auch der kleine Übertrager noch nicht überfordert, obwohl er bei 3Watt und <50Hz schon an seine Hi-Fi-Grenzen kommt. Ich glaube das kann auch keine GK wirklich ausbügeln. Hingegen sollte er aber bei den hohen Tönen keine Probleme bereiten - bist du sicher, dass da wirklich der Trafo die Schwachstelle ist? Da sollte der "Kleine AÜ" doch erst richtig munter werden - ich meine bei meiner PCL81 Untersuchung ging er problemlos weit über die 20kHz hinaus*.

Zur Anregung für Nachbauer, wäre es nicht schlecht, wenn du noch ein paar Spannungsangaben eintragen würdest - bisher sind nur die Netzteilspannungen und die Anodenspannung der Vorröhre (62V) erkennbar. Zusätzlich könnte eine Angabe der NF-Pegel hilfreich sein, damit ließen sich auch die Stufenverstärkungen nachvollziehen. Ich weiß, das ist mit viel Aufwand verbunden, und wenn das Teil einmal läuft hat man für solche Dokumentationen keinen Bock mehr. Aber oft ist es auch nützlich, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt sein eigenes Werk noch einmal verinnerlichen möchte. *Auch das hätte ich sorgfältiger dokumentieren sollen!

Nun wird es aber Zeit, dass du dir für die Weihnachtstage ein neues Vorhaben ausdenkst, damit der Lötkolben nicht zu sehr auskühlt.
___________________

Nachtrag, Denkanstoss: Noch ein paar Worte zur Kathodyn Phasenumkehr. Ich benutze sie auch meistens, weil sie einfach und übersichtlich ist, aber sie birgt doch den Nachteil, dass sie mit unterschiedlichen Quellwiderständen aufwartet. Grundig hat das bei seinen Geräten gelegentlich durch Einfügen eines angemessenen Widerstandes in die Gitterzuleitung der "unteren" Endröhre versucht auszugleichen. Normalerweise wirkt bei Pentoden vorwiegend die Eingangslastkapazität, welche in Datenblättern mit Ce (10--20pF) angegeben wird. In unserem Spezialfall jedoch haben wir es wegen der SG Gegenkopplung mit keiner echten Pentode mehr zu tun, denn wir haben das schützende Schirmgitter auf ~Potential gelegt.
Je weiter wir die Anzapfung in Richtung Anode legen, umsomehr wird die Pentode zur Triode. Damit kommt aber eine zunehmende kapazitive Rückwirkung vom Schirmgitter zum Gitter zustande. Das heisst die C-g/sg. Und da zum SG hin eine Verstärkung stattfindet, wird diese Kapazität nach "Herrn Miller" mit 1+vu in den Gitterkreis transformiert und summiert sich zu Ce.
Dadurch ergeben sich jetzt, wegen der differierenden Ausgangswiderstände der Kathodyn, auch deutlich unterschiedliche Zeitkonstanten in der Ansteuerung der Endröhrengitter. An dieser Stelle sollte man -bei echten HiFi-Ansprüchen- beginnen über eine andere Phasenumkehrschaltung nachzudenken.
Ok, ich weiss nicht, ob das hier jetzt wirklich hinpasst. Aber vielleicht interessiert es doch den einen oder anderen...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 11:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So Okt 30, 2011 9:11
Beiträge: 886
Wohnort: Nußdorf bei Landau
Hallo!

Ich denke, dass der Amplitudenabfall im Bereich der Höhen dem AÜ geschuldet ist. Dieser dürfte wohl keine verschachtelte Wicklung besitzen, was natürlich für eine entsprechende Kapazität sorgt. Die wiederum bedämpft dann die Höhen.
Ob hier auch schon Herr Miller zuschlägt, d.h. die Röhrenkapazität der Endröhren in Verbindung mit den 100 k Widerständen des Phasenwenders zuschlägt, kann ich nicht sagen, da mir die Berechnung nicht geläufig ist.
Ausgleichen kann man das, indem man wie Herbert in die Gegenkopplung ein entsprechendes frequenzbeeinflussendes Glied einbaut, oder auch an der Vorröhre die Stromgegenkopplung, die beim weglassen eines Kathodenelkos entsteht, durch einen kleinen Kondensator für den entsprechenden Frequenzbereich abmildert.
Wenn es die Gesamtverstärkung hergibt, kann man auch die über-alles-Gegenkopplung etwas anziehen, was den Frequnzgang auch wieder etwas glatter zieht. Meistens reicht das aber bei solch einfachen AÜs nicht aus.
Übrigens reichen echte 3 Watt sinus sehr gut aus um im Stereobetrieb eine sehr ordentliche Lautstärke zu erreichen, entsprechend wirkungsgradstarke Lautsprecher vorausgesetzt.
Meine drei SE-Verstärkerchen leisten 1,1 / 1,7 und 3 Watt sinus. Selbst der kleine 1 Watt Triodenverstärker reicht dicke aus um mit meinen 91 dB Boxen gehobene Zimmerlautstärke zu erreichen.

EDIT: Oh ich sehe, Peter war etwas schneller und hat schon was zu Herrn Miller geschrieben.

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 18:37 
Offline

Registriert: Do Sep 29, 2016 2:10
Beiträge: 9
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
glaubnix hat geschrieben:
Hallo Steffen, hier sind alle Angaben bezüglich der Übersetzungsverhältnisse usw. zusammengefasst:
Dateianhang:
Trafo-Daten.JPG

Vielen Dank Peter, für dieses sehr anschauliche Bild. Genau so etwas habe ich gebraucht, denn nun wird mir die ganze Schaltung samt Übertrager-Funktion deutlich. :danke:

Du solltest die Grafik an Conrad verkaufen, denn dieses Bild könnte den Absatz dieser kleinen ELA-Trafos deutlich ankurbeln. :wink:

Viele Grüße
Steffen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 20:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do Nov 04, 2010 17:42
Beiträge: 1425
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Steffen,

vielleicht treibt ja bereits dieser Thread den Absatz des kleinen Übertragers in die Höhe...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 21:38 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 22:10 
Online
Benutzeravatar

Registriert: So Mai 12, 2013 18:23
Beiträge: 2974
Wohnort: Weilheim i.OBB (bei München)
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Herbert hat mich gebeten mal seinen Plan ins Reine zu zeichnen.
~ steht für Vss
AC steht für den Effektivwert

Bild

_________________
http://www.phalos-werkstatt.de

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


Zuletzt geändert von Phalos Southpaw am So Dez 18, 2016 22:29, insgesamt 4-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2016 23:16 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:50, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: So Dez 18, 2016 22:11 
Offline

Registriert: Fr Okt 30, 2015 22:47
Beiträge: 88
Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Schönes Projekt,

Kann mir vorstellen das auch mal nachzubauen, aber dann in Stereo. Ich würde allerdings ungern das Netzteil zweimal bauen. Wie müsste es " aufgebohrt" werden um für beide Kanäle genügend Leistung zu bringen? Welche Leistung muss der Netztrafo bringen?

Vielen Dank und Grüße

Olaf


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: So Dez 18, 2016 22:36 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:51, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2016 20:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So Okt 30, 2011 9:11
Beiträge: 886
Wohnort: Nußdorf bei Landau
Hallo!

Vielleicht könnte man auch einen Trafo aus einem Schlachtradio nehmen und dann die Heizspannung per Spannungsverdreifacher erzeugen.
Bei aller Faszination für den kleinen AÜ, möchte ich nur noch meine Bedenken hinsichtlich der Isolation aufzeigen. Er ist ja eigentlich für 100 V ausgelegt und wird jetzt mit über der doppleten Spannung betrieben.
Was vielleicht noch interessanter Test wäre, ist die Verwendung eines Netztrafos. Es gibt z.B. bei Reichelt diese Flachprinttrafos von Block. Die haben zwei 115 V-Wicklungen. Man könnte dann einen Trafo mit 2 x 6 V oder 2 x 9 V sekundär nehmen, das passt sicherlich gut von der Übersetzung. Durch die zwei sekundären Wicklungen hätte man noch die Möglichkeit weitere Anpassungen hinsichtlich des Lautsprechers zu machen, z.B. durch Reihenschaltung oder Parallelschaltung.
In der 14 oder 18 Watt Ausführung kosten diese Trafos auch nur 9 Euro. Man hätte den Vorsteil von der entsprechenden Spannungsfestigkeit und vorallem ist da mehr Eisen dran.
Nachteil ist, dass man kein Ultralinear mehr machen kann. Das könnte aber der Leistung zugute kommen, auch wenn sich der Verstärker mit dem 100 V AÜ eigentlich hinsichtlich Ultralinear und Pentodenbetrieb "falsch" verhält.

Viele Grüße
Frank

_________________
Viele Grüße aus der Pfalz!

Nicht nur Röhren klingen schön, sondern auch alte Flugzeuge klick


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2016 20:11 
Online
Benutzeravatar

Registriert: So Mai 12, 2013 18:23
Beiträge: 2974
Wohnort: Weilheim i.OBB (bei München)
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Der AÜ läuft in meinem PC verstärker seit über einem Jahr fast täglich mehere Stunden und wird mit knapp 300V beaufschlagt.
Ein Test hat gezeigt, dass erst bei 1000V ein Funke überspringt. Bei dem entstandenen Schaden springt der Funke an der Fehlstelle dann bei ca. 200 Volt über.

_________________
http://www.phalos-werkstatt.de

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2016 21:39 
Offline

Registriert: Do Mär 17, 2011 16:23
Beiträge: 5936
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
.


Zuletzt geändert von rettigsmerb am Di Mai 23, 2017 20:51, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 62 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
POWERED_BY
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

 
Impressum