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 Betreff des Beitrags: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2016 19:40 
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Hallo,

zwecks Klirrfaktormessungen an Röhrenverstärkern erinnerte ich mich an meinen einst wertvollen und geliebten HP 331A. Nach einigem Fahnden fand ich ihn auch in meinem Chaos. Er erkannte mich sofort wieder, ich jedoch bemerkte mit Schrecken, dass er wohl in die Jahre gekommen war. Sein Anzeigeinstrument blickte traurig durch die Glasscheibe. Das "Ziffernblatt" hatte starke Stirnrunzeln bekommen, welche den Zeiger blockierten. Scheinbar litt er die letzen Jahre an schlechter Ernährung und starkem Vitaminmangel. Aber nun erst einmal ein Bild des Leidenden:
Dateianhang:
Instrument-.JPG
Instrument-.JPG [ 87.06 KiB | 1329-mal betrachtet ]

Ok dachte ich kein Problem, dann baue ich eben mal kurz das Instrument aus und schaue nach wie es wohl zu retten sein könnte. Also holte ich mein Betäubungsgewehr und einige Schraubedreher aus der Notfallkiste. Nach wenigen Minuten war das Gerät nackig und ich konnte das Instrument schon von hinten sehen. Lange Rede kurzer Sinn, nach den ersten Erfolgserlebnissen erwies sich das Teil jetzt sehr bockig und wehrte sich gegen alle meine Bemühungen des Instrumentes habhaft zu werden. -- Die bösartige Kiste liess mich einfach vor die Pumpe sausen.
Derart ausgebremst sah ich mir die Konstruktion etwas genauer an und erkannte, dass hier nur eine totale Zerlegung zielführend sein könnte. Also erst einmal alle Bedienknöpfe enfernen und die Frontplatte abbauen. Just erkannte ich, dass die Knöpfe mit Inbusschrauben befestigt waren. Nun, was solls ich habe ja genügend "Inbusse" in der Wekzeugkiste. Natürlich waren hierzu zöllige Größen erfoderlich, also den vor ca. 30 Jahren einmal zugelegten Belzer Zollsatz rausgeholt. Jetzt aber frisch ans Werk dachte ich! Aber bereits bei der ersten Schraube stellte ich fest, dass gerade diese Größe (1/16") nicht in meinem Set enthalten war. Schiet, dachte ich und wollte mir die Haare raufen, was aber mangels Masse auch zu keinem befriedigenden Ergebnis führte.
:haeh:
Damit war die erste Zwangspause eingeläutet. -- Ich bestellte also den fehlenden 1/16 und zur Sicherheit auch noch die darunter liegenden Größen 3/64 und 1/20. - Werde weiter berichten...

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2016 21:31 
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glaubnix hat geschrieben:
Zollsatz rausgeholt. Jetzt aber frisch ans Werk dachte ich! Aber bereits bei der ersten Schraube stellte ich fest, dass gerade diese Größe (1/16") nicht in meinem Set enthalten war. Schiet, dachte ich und wollte mir die Haare raufen, was aber mangels Masse auch zu keinem befriedigenden Ergebnis führte.


Tja Peter, da siehst Du mal unseren Unterschied. :-) Ich kann Dir in vielerlei elektronischer Hinsicht nicht das Wasser reichen, meistens reicht es noch nicht einmal zum anfeuchten! :-) Aber so einen Inbus... Den hätte ich mir mit Leichtigkeit selber gefeilt. :-)

Gruß aus Senden (Westfalen)... Hotte

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2016 22:42 
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Hallo, Peter,

Falls Du es eilig hast, kann ich Dir einen 1/16" ausleihen. Ich bin morgen zwar in Erlangen, aber Freitag Abend wieder in Berlin.....

Danke dafür, das ich beim Lesen des Textes herzhaft schmunzeln durfte.
Meine beste zweite Hälfte meinte allerdings, das das mit dem Haare raufen bei mir ebenso undurchführbar wäre.....

VG und schöne Weihnachten,
Henning

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Schlau ist, wer weiss, wo er nachlesen kann, was er nicht weiss


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 22, 2016 7:56 
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Hallo Peter!

Vielen Dank für den so schön verfassten Text. Ich konnte mich bildlich in Deine Situation hineinversetzen.
Was mich interessieren würde ist, wie so ein Gerät funktioniert und wie man es anschließt?
Gibt man da das Ein- und Ausgangssignal auf die Buchsen und das Messgerät "vergleicht" dann?

Viele Grüße
Frank

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Viele Grüße aus der Pfalz!

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 22, 2016 10:31 
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köstlich zu lesen :danke:

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Gruss Nad

„Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht. Vergessen Sie bitte nicht, die Antenne zu erden!"

Ein Leben ohne Röhrenradios ist möglich, aber sinnlos

möge die Emission mit Dir sein...

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 22, 2016 12:21 
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Hallo Frank, hallo allerseits,

Danke für die positive Resonanz, Ratschläge und Hilfsangebote.

Bevor ich mich nun wieder dem Gerät nähere, eine kurze Erklärung der grundlegenden Funktion:
Grundsätzlich kann man sich darunter ein NF-Millivoltmeter vorstellen. Dieses wird zu Beginn der Messung auf Vollausschlag (100%) eingestellt. Diese Anzeige entspricht dem Effektivwert der Grundwelle incl. aller Oberwellen. Damit ist das Gerät kalibriert.
Nun wird diese Spannung über ein in der Frequenz einstellbares selektives Filter geschickt, welches die Grundwelle unterdrückt. Die nun übrig bleibende Spannung entspricht der Summe aller Oberwellen.
Die beiden Spannungen im prozentualen Verhältnis ausgedrückt sind das Mass für den Klirrfaktor. Bei dem Klirrfaktormesser ist die Skala so geeicht, dass man den Klirrfaktor direkt in % ablesen kann.
Dazu folgende kleine Skizze:
Dateianhang:
Klirrmesser.JPG
Klirrmesser.JPG [ 37.15 KiB | 1202-mal betrachtet ]

Ich hoffe, das ist einigermassen nachvollziehbar.

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


Zuletzt geändert von glaubnix am Do Dez 22, 2016 18:25, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 22, 2016 12:34 
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Für zöllige Inbus verwende ich seit längerer Zeit Torx-Schlüssel. Das funktioniert wunderbar. Damit konnte ich auch schon ausgeleiherte Inbusschrauben wieder rausbekommen.

Gruß und fröhliche Weihnachten,
Daniel

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Gruß,
Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 22, 2016 18:01 
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Hallo allerseits!

Nun könnte es soweit sein, um meine Arbeit fortzusetzen. Aber was ist mit meinem Arbeitplatz geschehen, wo ist die Arbeitsfläche geblieben? Irgendwer hat da nahezu alles zugemüllt - wenn ich den erwische! Da sich so direkt keinen Täter finden liess, blieb mir nichts anderes übrig, als eigenhändig den ganzen Kram geschickt umzuverteilen.

Endlich kam die Tischplatte in Sicht: So konnte ich jetzt meine Instrumete, besonders das erweiterte Set Inbusschlüssel zur bevorstehenden Operation bereitlegen und den Patienten auf dem Arbeitstisch platzieren. Um noch etwas Zeit zu gewinnen und uns beide zu beruhigen, besprach ich mit ihm die möglicherweise auf uns zukommenden Risiken und Nebenwirkungen, welche schlimmstenfalls zum endgültigen Funktionsverlust führen könnten.

Und jetzt ging es los! Zunächst begann ich mit dem Lösen der berüchtigten Inbusmadenschrauben in den Knöpfen, wobei ich zuvor die gummiartigen Pfropfen aus den Schraubenlöchern pulen musste. Schliesslich gelang es dann die meisten Schrauben mitsamt Knöpfen zu lösen. Dabei war ich sehr froh im Besitz der passenden Werkzeuge zu sein, denn einige „Inbusse“ sassen derart fest, dass ich befürchtete meinen Neuerwerbungen den „Hals“ umzudrehen doch dann ertönte regelmässig das erlösende Knacken, das das Losbrechen der Schraube signalisierte. Teilweise stand mir der blanke Angstschweiss auf der Stirn - die Einnahme einer „Valium“ beseitigte diesen Mangel.
Dateianhang:
Drehko+Getriebe-.JPG
Drehko+Getriebe-.JPG [ 150.35 KiB | 1178-mal betrachtet ]

Das Gerät gab sich aber nicht so schnell geschlagen, ich musste noch die Seitenteile enfernen, deren Nasen in die Frontplatte eingriffen. Dadurch wurde das Gerät völlig instabil und ich musste deshalb gleichzeitig mehrere Komponeneten festhalten, wobei es mir schnell an den dazu nötigen Händen mangelte. Unter anderem verhielt sich der voluminöse vierfach Drehko als sehr lästig, dadurch, dass er mit seinem ganzen Gewicht an seinen vier Anschlussdrähten zerrte. Also stützte ich alles geschickt ab und lötete dann mit den jetzt übrigen beiden Händen plus Lötkolben das widrige Gebilde ab. Ich legte dieses und die dazugehörenden Schrauben in eine der bereitgestellten Plastik Boxen, damit es nicht mit anderen herumvagabundierenden Fremdgeräteorganen durcheinander gerät.

Erst jetzt konnte ich die Frontplatte soweit von der dahinter liegenden Zwischenwand wegschwenken, dass ich schliesslich nach dem Lösen zweier Kreuzschlitzschrauben und Ablöten der Anschlussdrähte des Messwerkes habhaft werden konnte.

Und so traurig sieht uns das, einst so stolze, Gerät momentan an: :heul:
Dateianhang:
Gerät-ohne Instrument-.JPG
Gerät-ohne Instrument-.JPG [ 74.91 KiB | 1176-mal betrachtet ]

Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich das Anzeigeinstrument wieder "Am Leben" bekomme. Ich denke und hoffe nach Weihnachten wird es dann weiter gehen...

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Di Dez 27, 2016 11:35 
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Hallo Peter!

Vielleicht kannst Du die defekte Skala einscannen und dann entsprechend rekonstruieren.
Dann Ausdrucken und mit Klarsichtfolie bekleben. Das sollte dann wieder ein paar Jährchen halten.

Viele Grüße
Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Di Dez 27, 2016 11:37 
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ja einscannen, wie Frank gesagt..

Und dann alte Farbe an Skala mit Aceton und co abwischen.. damit der nicht mehr weiterhin Krümmel rauswerfen.
und dann ausdrucken, am besten mit Laserdrucker, und draufkleben. Hatte ich auch gemacht, aber aus andere Grund: Skala für meine Zweck anpassen.

Übrigends fand ich öfter mechanische Konstruktion von HP, besonders Generation mit Druckgussrahmen (wie deiner) zum kotzen. müsste viel zerlegen, um an Instrument ranzukommen, während beim Rohde Sschwarz ziemlich klug gemacht, paar Klammer rausziehen bzw. drehen und dann fällt Instrument aus Gehause.

Grüss
Matt

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"Nur die Lüge braucht Stütze. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht"
Thomas Jefferson

"Wer im Netz seinen Humor verliert, der hat schon verloren."


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Di Dez 27, 2016 13:56 
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Hallo zusammen !

Druckgussrahmen gibts auch bei Phillips im GM6012.
Ich hatte Glück und die Aluminiumteile in meinem
Gerät , Rahmen, Abstandshülsen und Stege hatten
nur eine leichte Verwitterungserscheinung.

Liegt das an der Luftfeuchtigkeit oder kommt
dieses Übel grundsätzlich mit dem Alter ??

Gruß,
RE 084
(Hans)


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Di Dez 27, 2016 17:07 
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Hallo allerseits,

manchmal gibt es Tage, welche man am liebsten im Bett hätte bleiben sollen. Beim Einhalten dieser Regel hätte mir folgendes, bei der "Restaurierung" der Skala, nicht widerfahren können:

Ich begab mich also frisch ans Werk, entfernte vorsichtig die abgeblätterten Bereiche der Skalenoberfläche und wollte den verbliebenen Rest mit Klarlack stabilisieren und versiegeln. An einer unauffälligen Ecke gelang mir dieses auch mit Erfolg. Ermutigt durch diese Tatsache sprühte ich nun in Abständen einige Schichten Klarlack auf die gesamte Fläche und freute mich bereits des "klar" sichtbaren Erfolges.

Um die endgültige Trocknung etwas zu beschleunigen, erwärmte ich die Skala vorsichtig mit einem Föhn. Zunächst verhielt sich alles friedlich, bis sich plötzlich alles zu kräuseln begann und sich die ganze Beschriftung „aufwickelte“. :angry:

Damit war der Tag erst einmal gelaufen! Deshalb bedanke ich mich schon einmal für die Hinweise die Skala auf andere Art doch noch retten zu können. Zum Glück hatte ich das Ganze vorher eingescannt. Jetzt hoffe ich einen korrekten 1/1 Ausdruck erstellen zu können...

_________________
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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Mi Dez 28, 2016 10:52 
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Hallo Peter,

deine liebevolle Verzweiflung bei diesem extrem servicefreundlichen Gerät erinnert mich ein wenig an die Aufarbeitung meiner zwei Thalheimer Selektografen SO 80 / SO81....
Dir viel Erfolg hierbei und auch, zusammen mit einer guten Gesundheit, für das neue Jahr 2ß17!

_________________
mit besten Grüßen


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Mi Dez 28, 2016 18:35 
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Hallo zusammen !

Das von Peter beschriebene Problem liegt daran, das die Schichten nicht vollständig
abgetrocknet sind, bevor eine Neue aufgetragen wurde. Es kann also bei allen Ober-
flächen passieren. Geduld ist hier die einzige Möglichkeit so etwas zu verhindern.
Ist zwar ein schwacher Trost, aber das ist mir auch schon passiert. Damals hatte
ich eine Holzoberfläche lackieren wollen und genau den gleichen Fehler gemacht.
Seit dem verzichte ich bei selbst gebauten Holzgehäusen auf eine Hochglanzober-
fläche und nehme nach der ersten Schicht einen nicht fusselnden Lappen und wische
nach dem Antrocknen den überschüssigen Teil des Lackes wieder ab. Das gibt eine
Satin- ähnliche Oberfläche, schön glatt .

Für Skalen verwende ich eine Schicht Plastik-Spray.

Gruß,
RE 084
(Hans)


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 Betreff des Beitrags: Re: HP 331A Distortion Analyzer
BeitragVerfasst: Do Dez 29, 2016 12:49 
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Hallo allerseits,

mit der Reproduktion der Skala ging es gut voran; das Messwerk bietet wieder einen recht „salonfähigen“ Anblick. Das Skalenpapier ist natürlich weiss aber im Hinblick auf die Weihnachtszeit wirkt der Gelbton ausgesprochen romantisch um nicht zu sagen "kuschelig".
Dateianhang:
INSTR-NEW-FACE-P-1000.jpg
INSTR-NEW-FACE-P-1000.jpg [ 75.13 KiB | 995-mal betrachtet ]

Jedoch: bereits beim Zerlegen stellte ich fest, dass die Zeigerbewegung beim "Anblasen" nicht so kontinuierlich verlief, wie es bei einem einwandfreien Messwerk der Fall sein sollte – es waren „Klemmstellen“ zu beobachten. Um mir nun nicht von Anfang an die Motivation schmälern wollte, ignorierte ich diesen Sachverhalt einfach.

Klar dass sich diese naive Haltung rächen würde und so ergab es sich, dass das Gerät nach dem Zusammenbau und einem Test mit variabler Gleichspannung sich etwas ungeschmeidig verhielt. Es liess sich aber mit leichten Schlägen dazu bewegen die richtige Anzeige darzustellen. Demzufolge werde ich mir wohl ein medizinisches „Knieklopfhämmerchen“ zulegen müssen, um jeweils die richtige Anzeige "herbeizuhämmern".

Ich habe das Messwerk jetzt erst einmal eingebaut und beginne das Gerät zu vervollständigen. Mal sehen, wie sich der bestehende Mangel im praktischen Betrieb auswirkt. Es gibt ja immer noch die Option der Nachbesserung und mittlerweile bin ich zunehmend der Ansicht, dass das Zerlegen von HP-Geräten dieser Bauart ein gewisses Suchtpotential in sich birgt.

Werde weiter über Meine Heldentaten berichten. So wünsche ich allen einen ruckfreien Jahreswechsel und dass das Neue Jahr für jeden nur Gutes bereithalten möge.

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Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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