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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Anzapfen der Heizspannung für Bluetooth

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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 11:59 
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Hallo, ich habe ein Bluetoothmodul (5V) und ein Vorverstärker basieren auf den NE5532 (eigentlich 12V, funktioniert aber schon ab 5V) die an den TA-Eingang von meinem Fidelio 58 angeschlossen sind. Gespeist wird das ganze von einem 12V Netzgerät und einem LM2596, um die 5V zu bekommen. Jetzt wollte ich das ganze in das Radio verlegen und anstatt das externe Netzteil zu nutzen die Heizspannung anzapfen. Hierzu hatte ich einen Gleichrichter mit 1n4004 gebaut. Die Dioden wurden leider sofort getoastet und auch ein, testweise eingesetzter, AEG B30C400 K4 wird auch auffällig warm. Nun habe ich zwei Fragen: 1) Wieso wird der Gleichrichter so stark belastet, wenn die zu speisende Last doch relativ gering ist? Kann das evt. an dem Spannungsregler liegen? 2) Wie kann ich das ganze so umsetzen, dass das ganze funktioniert ohne das Radio zu stark zu belasten. Schöne Grüße, Uwe


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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 12:17 
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Moin moin Uwe,
vermutlich hast du eine Graetz Gleichrichtung verwendet, die aber funktioniert an einer Heizspannungswicklung die einseitig an Masse liegt, nicht.
Da geht nur eine einphasige Gleichrichtung, mit nur einer Diode und nem dicken Ladekondensator von ca. 1000µF/25V, probiere das mal.

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M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 15:09 
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Hallo Harry, vielen Dank. Habe das sofort ausprobiert und es funktioniert! Leider habe ich ein 50Hz Brummen, das man aber nur auf TA hören kann, wenn die Lautstärke am Radio ziemlich weit aufgedreht ist und keine Musik spielt. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, aber es wäre schon klasse, sollte man das Brummen noch irgendwie weg bekommen. Schöne Grüße, Uwe


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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 15:23 
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Moin moin Uwe,
ist denn die Papierwickel Kondensator Kur schon erfolgt ?, falls nicht, dann scheint es die Ursache des Brummens sein.

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harry

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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 15:35 
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uwe_pt hat geschrieben:
Hallo Harry, vielen Dank. Habe das sofort ausprobiert und es funktioniert! Leider habe ich ein 50Hz Brummen, das man aber nur auf TA hören kann, wenn die Lautstärke am Radio ziemlich weit aufgedreht ist und keine Musik spielt. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, aber es wäre schon klasse, sollte man das Brummen noch irgendwie weg bekommen. Schöne Grüße, Uwe


Hallo,

Diode - Ladeelko - Siebwiderstand - Siebelko. Dann sollte Ruhe sein.
(2200 µF - ca. 220 Ohm - 2200 µF)

Gruß
Micha

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(Miles Gloriosus Plautus)


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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 16:33 
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Hi,
es sind zwar noch 2 Papierkondensatoren drin, aber an denen liegt das Brummen wahrscheinlich nicht, denn wenn ich das Bluetoothmodul mit einer externen Spannungsquelle versorge brummt das Radio ja nicht.
Ich habe die Kette von Micha nachgebaut aber mit 2x2 1000uF und verschiedenen Widerständen, das Brummen blieb gleich, aber bei =>330Ohm ist die Versorgung des Moduls zusammengebrochen.
Trotzdem vielen Dank! Sollte noch jemanden was einfallen, könnte ich das die nächsten Tage mal probieren. Vorerst lasse ich das so weiterlaufen, wie von Harry vorgeschlagen.
Beste Grüße, Uwe


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BeitragVerfasst: Mi Mär 14, 2018 18:29 
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Hallo Uwe,
in dem Gerät ist doch ausreichend Platz, warum packst du das kleine Netzteil nicht mit rein?

Alfred


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BeitragVerfasst: Do Mär 15, 2018 0:14 
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Hi Alfred, ja das geht und habe ich auch schon so beim viel kleineren Goldy 57 für meine Tochter gemacht, ist aber nicht besonders elegant. Da kann man schon eher das Brummen in Kauf nehmen, denn man hört es ja sowieso nur bei hoher Lautstärke ohne Wiedergabe. Gruß, Uwe


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BeitragVerfasst: Do Mär 15, 2018 22:53 
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Hallo Uwe,
das Brummen kann mangelnde Siebung sein, ist ja nur Einweggleichrichtung. Vielleicht hilft da ein Spannungsverdopplerschaltung und danach noch eine RC-Siebung. Eine weitere Ursache könnte die Erdung des Heizkreises sein. So ein Printtrafo lässt sich doch gut verbauen, am besten gleich neben dem Netztrafo. Die Erdung erfolgt dann direkt an der Eingangsbuchse.

Alfred


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BeitragVerfasst: Fr Mär 16, 2018 11:37 
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Wohnort: Ingelheim am Rhein (Die Rotweinstadt)
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Uwe,

das Brummen sollte man mit ausreichender Siebung der Gleichspannung eigentlich weg bekommen. Was mir bei Deiner Anordnung gar nicht gefällt ist der Schaltregler LM 2596, bei NF-Schaltungen sollte man lieber einen Linearregler, z.B. einen 7805 im TO220 Gehäuse verwenden da Schaltregler noch zusätzlich Störungen verursachen können. Hat aber vermutlich nichts mit Deinem jetzigen Brummen zu tun, das könnte nun auch durch eine Masseschleife verursacht werden.

_________________
Grüße aus Ingelheim am Rhein,
Norbert (DF8PI)

Ein Forenmitglied dass kein Problem damit hat seinen Vornamen und Wohnort zu nennen. :)


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