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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Magisches Band EAM 86

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 Betreff des Beitrags: Magisches Band EAM 86
BeitragVerfasst: Do Mär 15, 2018 13:45 
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Beiträge: 72
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Hallo!

Ich habe vor die EAM 86 im bekannten PLC 81 Brüllwürfelersatz im zuge der Neuverdrahtung zu integrieren. Ich hänge mal meine gezeichneten Pläne an.

Ich habe eine Frage im speziellen zur Masse der ganzen Schaltung, gibt des da Probleme mit den -1,5V welche durch die zwei Dioden erzeugt wird. Kann ich den Minus vom Gleichrichter welcher ca. 162V liefert mit Masse der gesamten Schaltung verbinden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Magisches Band EAM 86
BeitragVerfasst: Do Mär 15, 2018 16:03 
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Du kannst dir die Doppeldiode sparen. Nimm die Diodenstrecke in der EAM86 zur NF-Gleichrichtung. Den nötigen NF-Pegel zur Aussteuerung der EAM86 holst du dir von der Anode der Endröhre über einen Koppelkondensator und dann auf einen kleinen hochohmigen Trimmer zur (einmaligen) Pegeleinstellung. Mache ich in meinem Selbstbau-Verstärker auch und geht 100 %. Die negative Vorspannung für die PCL81 gilt natürlich nicht für die EAM86. Deren Katode liegt auf 0 V.


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 Betreff des Beitrags: Re: Magisches Band EAM 86
BeitragVerfasst: Sa Mär 24, 2018 17:13 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Guten Tag!

Entschuldigt bitte die späte Rückmeldung, aber bei uns in der Firma geht es mal wieder rund, ich muß morgen auch eine 10 Stundenschicht erledigen.

So nun zum eigentlichen Thema, ich habe die Erfahrung gemacht daß Trafos "rückwärts" betrieben einen wesentlichen schlechteren Wirkungsgrad haben, als "richtig" betrieben. Hier ein paar Meßungen von mir:

Mit Brückengleichrichter und einem 4,7µF Elko

Leerlauf: 127V
Last (eine EAM 86): 93V

Mit Spannungsverdopplerschaltung aus 1N4004 und 4,7µF

Leerlauf: 245V
Last (eine EAM 86): 125V

Ich weiß es ist nicht die Spannung von 200V wie im Datenblatt, aber von der Helligkeit her passt es, bei 200V sind die schon sehr hell. Angesteuert werden die EAM 86 über einen Spannungsverdoppler aus (ja ich konnte es nicht laßen es mußten EAA91 sein :wink: ) und kleinen Folien C´s siehe meinen vorherigen Beitrag. Der Spannungsverdoppler wird vom Lautsprecherausgang versorgt.

Funktion soweit in Ordnung, trotz der eigentlich zu niedrigen Brennspannung von ca. 100V wenn beide EAM 86 gesteckt sind. Ich habe die EAM 86 ebenfalls wie oben im Schaltbild verdrahtet. Leider sind so, bei keinem Eingangssignal am Verstäker bereits nur noch
"5mm Luft" zwischen den Leuchtbalken. Ich vermute es liegt an der zu niedrigen Brennspannung, die bringt zwar den Vorteil daß die Leuchtschicht länger hält, und die Anzeige allgemein empfindlicher wird aber eben auch den Nachteil daß die Leuchtbalken auch ohne Signal schon weiter zusammen sind.

Die EAA91 erzeugen ja auch noch ca. -0,4V habe ich auf einer anderen Internetseite gelesen. Was wäre Eure Lösungsvorschlag, außer eine Anodenspannung von 200V zu erzeugen auf möglichst kleinem Raum :mrgreen:

Hier ein Bild vom Verstärker ohne Eingangssignal:


NACHTRAG: Der kleine Printtrafo flog wieder raus, da mein Netztrafo mit verschiedenen Eingangsspannungen versorgt werden kann, hab ich die im Betrieb mal gemessen. Es liegen die verschiedenen Spannung an. Also die Wicklung ausgesucht welche mit Brückengleichrichter und Elko auf 250V= kommt. Daran noch einen LR8 mit passender Beschaltung und man kann die Brennspannung sogar noch einstellen. Jetzt sind die EAM 86 ca. 12mm offen ohne Signal. Passt! Wollte ja eigentlich auf moderne Halbleiter verzichten, geht aber bei dem PCL 81 Verstärker mit nur ca. 70V Anodenspannung schlecht.


NACHTRAG 2: Da der Netztrafo über 3,5A Sekundär liefern kann, ich ihn aber nur mit 600mA belaste (nur die Röhrenheizungen gerechnet) sicherlich ist die Gesamtbelastung noch etwas höher (Ladeströme der fünf Elkos für Ua und Ub). Daher blitzte es immer sehr unschön beim einschalten des Verstärkers. Also Heizkreise und Ua getrennt sodaß unabhängig voneinander ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Heizkreise bekamen Vorwiderstände zur Strombegrenzung welche nach ein paar Sekunden überbrückt werden. Und dann erst schaltet man die Ua dazu. Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge. Daher auch insgesamt drei Leuchtmelder verbaut welche anzeigen was gerade eingeschaltet ist.


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