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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig Übertrager Daten?

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 Betreff des Beitrags: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2018 20:42 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 9:50
Beiträge: 70
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Guten Abend!

Ich habe hier einen ausgebauten AÜ von Grundig. Die Typenbezeichnung kann man nur noch sehr schlecht lesen. Es könnte 80/29 oder 60/29 darauf stehen. Verbaut war er im Grundig 2003W mit der EL41 als Endröhre. Es wird ja ein Ra von 7 kOhm angeben im Datenblatt der EL41.

Wenn ich aber messe an den drei dünnen Adern (blau, rot, gelb) habe ich nur 44Ohm bzw. 0,6 kOhm :?

Äußerlich sieht er noch gut aus, bedeutet aber nix.

Hat jemand vielleicht ein Datenblatt vom AÜ um sicher zu gehen.

MfG

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2018 20:48 
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Beiträge: 1601
Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Die Angabe des Ra bezieht sich auf den Scheinwiderstand bzw. Impedanz des Übertragers. Was du da gemessen hast sind die ohm'schen Wicklungswiderstände. Die 600Ohm stehen für die Anodenwicklung und die 44Ohm für die Brummkompensationswicklung.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2018 23:06 
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Registriert: Di Mai 01, 2018 3:43
Beiträge: 3
Kenntnisstand: Spezialkentnnisse im Bereich Röhrenradios (Beruf)
Ich kann es immer wieder nur belächeln, wenn Jemand Solches schreibt!
Warum ist es immer noch kein Grundwissen, dass mit dem Widerstand nicht der reine Wicklungs-Gleichstromwiderstand,
sondern der Scheinwiderstand bei 1000Hz gemeint ist, also die Impedanz?
Wenn man ernsthaft sich etwas damit beschäftigt, hinterfragt man auch, warum "Z= ..." angegeben wird
und nicht einfach von Widerstand geredet wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 23, 2018 23:52 
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Registriert: Mi Dez 08, 2010 19:44
Beiträge: 199
Wohnort: Marktredwitz
Etwas nicht zu wissen ist keine Schande.
So etwas braucht man nicht belächeln.
Ich belächle ja auch Deine Rechtschreibung nicht.

Hier der Link für den AÜ. (ganz nach unten scrollen)

http://85.144.192.2/nvhr/Grundig_2001W.pdf

Gruß/Franz

_________________
Wird erstmal der Qualm aufsteigen, wird sich auch der Fehler zeigen


Zuletzt geändert von frank8 am So Jun 24, 2018 12:02, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 0:31 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 9:50
Beiträge: 70
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
An 2 von 3 erstmal Danke für Eure Antworten!

Ich denke nicht JEDER ist in der Röhrentechnik welche ja immerhin schon 40 Jahre wenn es reicht nicht mehr aktuell ist topfit. Außer er hat in der damaligen Zeit eine Ausbildung zum Rundfunk- und Fernsehtechniker gemacht, das ist meine Meinung!

Außerdem steht im Datenblatt nur Ra 7 kOhm fertig nicht mehr und nicht weniger. Ich kann nichts dafür, daß ich nicht in den Genuß einer Elektrotechnischen Ausbildung im Zeitalter als Röhren das Maß der Dinge waren gekommen bin!

Wenn man natürliche diese Ausbildung hatte lacht man selbstverständlich über meine Frage und denkt sich selbstbewusst was für ein Trottel, der opfert seine Zeit und eventuell auch noch Geld und kennt nicht mal die Grundlagen. Aber das ist typisch gegenseitig blöd anmachen im Hobby!

Ohne freundlichen Gruß

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 3:06 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
Beiträge: 354
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Nun, es ist wirklich nicht freundlich von funkmechaniker, fehlende Basics zu belächeln. Zumal black desire ja nichts falsches BEHAUPTET hat, sondern freundlich nach etwas GEFRAGT hat.
Allerdings geht es bei dem Problem nicht um historische Röhrentechnik, sondern um Grundlagen der Elektrotechnik: Bei Transformatoren und Übertragern reden wir von Wechselströmen und damit selbstverständlich von Impedanzen und nicht von ohmschen Widerständen. Das ist nciht 40 Jahre alt, das ist zeitlos. Wenn Black Desire also "Elektrotechnischer Beruf/Studium" angibt, kann man schon die Stirn runzeln ("das hätt' er aber wissen können"), soviel Kritik darf sein.

Dennoch, freundlich war das nicht.

Was ist denn überhaupt mit dem Übertrager, ist er als defekt verdächtigt?

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 10:55 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 9:50
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Guten Tag!

Ja, zugegeben ich hätte daß wissen müßen. Als der erste Denkanstoß kam war mir klar, ohmisch durchgemessen mit Gleichstrom hat nichts mit dem Widerstand bei Wechselstrom zu tun :oops:

Nein der AÜ wird nicht als defekt verdächtigt. Ich hab ihn gestern aus dem Schlachtchassis welches ich bekam ausgebaut, soll für einen Testaufbau mit EL84 als SE verwendet werden.

Gehört jetzt eigentlich nicht mehr hier her, sondern ins Verstärker-Thema. Die Schaltung welche ich als Anregung im Internet fand verwendet als Vorstufe eine EF86, da hab ich aber leider keine da, dafür sind EF41 vorhanden.

So und ja ich habe mir beide Datenblätter der Röhren durchgelesen und ich weiß daß die EF86 die bessere Wahl währe als NF-Verstärker und EF41 eher was für HF und ZF ist. Ich könnte aber auch die EBC41 oder ECH42 verwenden, mal sehen.

So ich hoffe ich habe jetzt wieder für Entrüstung gesorgt :wink:

Schönen Sonntag noch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 21:22 
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Hallo Black Desire,

Zitat:
So und ja ich habe mir beide Datenblätter der Röhren durchgelesen und ich weiß daß die EF86 die bessere Wahl währe als NF-Verstärker und EF41 eher was für HF und ZF ist. Ich könnte aber auch die EBC41 oder ECH42 verwenden, mal sehen.


Die EF41 kannst Du schon verwenden, die wird das tun was Du von ihr erwartest.
Ggf. müssen die Arbeitspunkteinstellungen angepasst werden.

Andererseits stellt sich mir die Frage, ob Du bei den heutzutage üblichen Ausgangspegeln von Audiogeräten überhaupt eine so hohe Verstärkung benötigst, wie sie eine EF41 oder EF86 ermöglicht.
Eine Pentode in der Vorstufe bringt eben auch einen gewissen Rauschanteil mit.

Wahrscheinlich wärst Du da mit der Triodenstrecke einer EBF41 oder ECH42 besser bedient.


Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jun 24, 2018 22:24 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
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Nein, keine Entrüstung, wieso auch?
Für normale Signalpegel reicht eine Triode als Vorstufe völlig. Wenn's Rimlock sein soll, EBC 41.
Hifi-Klang solltest du bei einem Übertrager vom Grundig 2003 nicht so direkt erwarten, das Viech ist von 1951, da hatte man es noch nicht so wirklich mit weiten Frequenzbereichen. Wobei Grundig-Übertrager überdurchschnittlich gut sind.

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Fr Jun 29, 2018 21:54 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 9:50
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Guten Abend!

Ich habe mal meine Restekiste durchgesehen und etwas gezeichnet :mrgreen: Was meint Ihr ist die Schaltung halbwegs in Ordnung?

Die grün eingetragen Werte hab ich noch da, entsprechen nicht ganz den Vorgaben aus dem Radioschaltplan wo ich stellenweise gespickt habe :wink:

Bitte über die drei einzelnen Elko´s nach dem Gleichrichter nicht wundern, habe aber momentan keinen 400V 100µF da.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 30, 2018 8:01 
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Registriert: Di Apr 19, 2016 20:33
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Kannst du so machen, ist in Ordnung. Die 4,7nF nach dem LS-Poti sind etwas knapp, da würde ich wenigstens 10 nF nehmen, sonst wird's knapp mit den Bässen.

Gruß
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: Sa Jun 30, 2018 10:37 
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Registriert: So Jul 03, 2016 14:41
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hallo

Ich schlage vor die Anodenspannung der vorröhre von der Schirmgitterversorgung der Endröhre zu ziehen.
Dem netzteil noch eine Drossel verpassen könnte der Brummfreiheit zugute kommen.
Gruß
Cris


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig Übertrager Daten?
BeitragVerfasst: So Jul 01, 2018 10:31 
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Registriert: Mo Okt 10, 2016 9:50
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Hallo, Zusammen!

So der Verstärker ist aufgebaut, leider nur brummte er beim ersten Testlauf erheblich. Die Fehlersuche ergab, genau daß von cris64 beschriebene, nämlich die Anodenspannung für die Vorstufe von der Schirmgitterversorgung zu ziehen. Verdrahtung schnell geändert und der Brumm war weg. Wird auch übrigens so im Radioschaltplan gemacht welchen ich als Vorlage verwendete, ich hab nur den entsprechenden "Verbindungspunkt" übersehen :mrgreen:

Ich finde eine Kombination aus Rimlock-/ Novalröhre ist mal was anderes, auch wenn der Heizfaden der EL84 unten übersteht.

Schönen Sonntag noch


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