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 Betreff des Beitrags: Belastung Messinstrument
BeitragVerfasst: Sa Mai 25, 2019 23:08 
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Hallo,
hat jemand Erfahrungen wie stark man ein Messinstrument überlasten kann?
Das Problem:
ich möchte den Gleichspannungsoffset einer Wechselspannung mit 250-0-250 uA Instrument messen. Dabei ist bei 4V und entspr. Vorwiderstand Vollausschlag. Hält das Instrument nun eine Wechselspannung von 20V (das wären dann 1,25mA) aus oder sollte ich lieber 2 Dioden parallel schalten?

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Belastung Messinstrument
BeitragVerfasst: So Mai 26, 2019 8:24 
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Registriert: Mi Apr 25, 2012 16:30
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
elektrisch wird der aushalten könnte, aber ob der möge, dass es ständig an Anschlag gehämmert wird. (was bei Wechselspannung normalweise nicht passiert)


Ihm mit Diode schützen ist keine schlechte Idee, (aber bitte dann mit 2x Diode in Reihe, der dann mit 2 weitere Diode antiparallel geschaltet wird* )


Grüss
Matt

Grund: Der Diode klaut schon bei 300mV Spanung mehre mirkoampere Strom, der dann Messung verfälscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastung Messinstrument
BeitragVerfasst: Mi Mai 29, 2019 17:02 
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Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
Beiträge: 285
Wohnort: Mannheim
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
AlfredG hat geschrieben:
...hat jemand Erfahrungen wie stark man ein Messinstrument überlasten kann?
Das Problem:
ich möchte den Gleichspannungsoffset einer Wechselspannung mit 250-0-250 uA Instrument messen. Dabei ist bei 4V und entspr. Vorwiderstand Vollausschlag. Hält das Instrument nun eine Wechselspannung von 20V (das wären dann 1,25mA) aus oder sollte ich lieber 2 Dioden parallel schalten?

20 V * 1,25 mA = 25 mW. Ein handelsübliches Drehspulinstrument wird das vermutlich längere Zeit aushalten. Der dünne Draht der Drehspule wird dabei aber schon etwas warm und mit dem positiven TK von Kupfer steigt dessen Widerstand. Bei fünffacher Spannung fließt auch fünffacher Strom, daraus wird 25-fache Überlast.

Dioden parallel ist keine gute Idee: Dann zeigt das Gerät die Unterschiede der Dioden-Begrenzungsspannungen und nicht mehr den Mittelwert (Gleichspannungsoffset) der zu messenden Spannung.

Normalerweise nimmt man nicht das Messinstrument als Tiefpass, sondern schaltet einen RC-Tiefpass vor ein Voltmeter, das kann dann auch ein digitales sein. Damit kann man den Gleichanteil viel höher auflösen und es besteht keine Überlastungsgefahr.

Bernhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Belastung Messinstrument
BeitragVerfasst: Mi Mai 29, 2019 21:13 
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Registriert: Sa Feb 27, 2016 13:57
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Hallo Bernhard,
das mit den Dioden ist natürlich ein "toller" Nebeneffekt...
Ich hatte auch schon gedacht einen C parallel zum Instrument zu schalten um den Wechselstrom quasi "vorbeizuleiten". Das ist ja dann nichts anderes als ein Tiefpass. Hab mal etwas gerechnet, der C sollte dann 5uF haben, da wäre der Blindwiderstand ein Viertel vom Ri des Instruments. Die Spannung ist dann nur doppelt so hoch und auch nur bei tiefen Frequenzen. Techno höre ich eh nicht :-)

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: Belastung Messinstrument
BeitragVerfasst: Do Mai 30, 2019 16:04 
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Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
AlfredG hat geschrieben:
... Ich hatte auch schon gedacht einen C parallel zum Instrument zu schalten um den Wechselstrom quasi "vorbeizuleiten". Das ist ja dann nichts anderes als ein Tiefpass.
Genau.

AlfredG hat geschrieben:
Hab mal etwas gerechnet, der C sollte dann 5uF haben, da wäre der Blindwiderstand ein Viertel vom Ri des Instruments. Die Spannung ist dann nur doppelt so hoch und auch nur bei tiefen Frequenzen. Techno höre ich eh nicht :-)
Die Kapazität hängt selbstverständlich von den Widerständen, der Frequenz und der gewünschten Dämpfung ab.
Eine größere Kapazität wirkt "beruhigend" auf das Messgerät, schadet meistens nicht. Die Reaktionszeit auf eine Gleichspannung wird mit steigender Kapazität allerdings proportional länger.

Bernhard


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