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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Batterieladeregelung für Windgenerator

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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 11:05 
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Hallo

Ein Freund von mir hat sich für seinen Schrebergarten ein kleines Windrad gekauft.
Nun will er damit einen Akku laden.

Der Generator hat eine Drehstromwicklung in Dreieckschaltung OHNE Sternpunkt und produziert eine Spannung je nach Drehzahl
von 6V bis etwa 20V (bei Orkan?!).Realistisch sind 6-12V mit ca 1-2A. Maximale Leistungsgrenze liegt bei etwa 100W bei Sturm.

Geladen werden soll eine kleinere Autobatterie,mit der dann wieder diverse kleine Verbraucher betrieben werden sollen.
Jetzt hat er mich gefragt,ob ich ihm einen Gleichrichter/Verdoppler mit Spannungsbegrenzung auf 15V bauen kann.

Jetzt stehe ich ein bischen auf dem Schlauch und suche nach einer einfachen Schaltung.Im Netz gibt es so einiges,aber
was tun,wenn kein Sternpunkt vorhanden ist ?

Naiv betrachtet würde ich sagen:Gleichrichtung über B6U Dreiphasengleichrichter,4700µF Siebung,L78H15 Begrenzung und
470µ Glättung,sowie eine SR500 Diode als Rückstromblockade.Wäre aber zu einfach......?

Wer hat Erfahrung damit?

Grüße
Roman


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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 12:28 
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Roman, verlinke doch bitte diesen Windgenerator, der ja sicherlich Online gekauft wurde, das zeigt uns dann die inneren Werte diese Generators.
Denn im Auto steckt bekanntlich auch ein Drehstromgenerator (Lima), diese gibt aber Gleichspannung heraus, die früher mittels externem Regler und heute mittels eingebauten, geregelt wird und auf 14,5V/DC festgelegt ist.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 12:47 
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Moin!
Viele Motorräder haben so eine Drehstromschaltung.
Also mal nach Laderegler für Motorrad suchen.
http://www.motelek.net/schema/spannung/drehstrom/gy6_motor/mod2011_splan.png
Diese Schaltung ist zwar nicht toll, sollte aber schon mal ein Anfang sein.
Gruß Gerrit


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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 13:16 
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Hallo

ich würde Gleichrichten und dann auf einen DC/DC Wandler (step up/down buck-boost converter) gehen.
Diesen auf die Ladeschlußspannung des Akkus einstellen und gut ist.
Die Verbraucher über einen simplen Tiefentladeschutz (und natürlich Sicherung!) anschließen.

Grüße
Cris


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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 14:01 
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Hallo

....ich habe keine näheren Angaben über das Windrad.Das Teil war wohl gebraucht,ohne Laderegler.
Ich versuche mal,ein Datenblatt oder zumindest eine Modellbezeichnung zu bekommen....

Grüße
Roman

PS.:
Dateianhang:
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Bei normalen Windverhältnissen liegen am Ausgang des Ladereglers ca3-5V an.Eine Batterieladung ist mit dieser Spannung kaum möglich.Die Chinesen haben es mit den technischen Daten nicht so genau genommen.

Dateianhang:
IMG-20191006-WA0004.jpg
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BeitragVerfasst: So Okt 06, 2019 17:31 
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das erste Bild sollte doch der Laderegler sein ?
"Wind Laderegler" findet bei Ebay solche Teile zu Preisen wo man den Selbstbau nicht angehen braucht.

Leider sind die Ergebnisse von Kleinwindanlagen im Binnenland meistens sehr enttäuschend. Solar wäre vielversprechender. Eine Autobatterie ist schnell kaputt, es sollte schon ein zyklenfester Solarakku sein, sonst sind weitere Enttäuschungen absehbar.
Insgesamt wird das sehr teurer Strom.


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 10:40 
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Hier vom Flohmarkt 3 kleine Paneele 15 Euro.Laderegler 10.-Euro. 53 WP

Ja, ist nicht viel, aber günstig. Im Sommer laufen 3 PC-Ventilatoren direkt, die das Bastelzimmer schön kühl halten.
Ladestrom ist bei Sonne 1 Ampere. Autobatterie lohnt sich preislich nicht.

Eine Autobatterie sollte mit einer Ladespannung von 13,8 bis 14,4 V und einem Ladestrom von 10% der Kapazität (Bsp.: bei einer 60 Ah Batterie also mit 6 A) geladen werden. Ab einem Ladezustand von 70 % ist es notwendig dass der Ladestrom gesenkt wird, da es ansonsten zu Gitterkorrosion führen kann.
Das kann natürlich nicht der Laderegler in Billigausführung.

Dateianhang:
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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 12:21 
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Bleiakkus egal ob Auto, Solar/Traktionsbatterie (zyklenfest) oder AGM/Gelausführung werden klassischerweise nur spannungsgeführt geladen. Anders macht es die Lichtmaschine im Auto in aller Regel auch nicht.
Tödlich für normale Starterbatterien ist Herumstehen mit Teilladung. Die anderen Ausführungen können das besser, aber auch nicht perfekt.


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 13:53 
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Starterbatterien sind für das genannte Vorhaben leider völlig ungeeignet, das sie nicht zyklenfest sind und darauf optimiert nur minimal mit hohen Strömen entladen und sofort wieder geladen zu werden.
Aber auch zyklenfeste Bleiakkus bringen es typisch kaum über 200 -300 Ladezyklen und altern zudem auch kalendarisch.
Häufig ist nach 2 Jahren bereits Feierabend. Lithiumakkus würden da schon mehr Sinn machen und sind bei kleineren Kapazitäten auch erschwinglich.
Ich würde den Windgenerator bevorzugen weil Photovoltaik nachts nun mal gar nichts und im Winter so gut wie gar nix bringt. Unter einem 100W Panel würde ich selbst bei Kleinstverbräuchen gar nicht erst anfangen, man ärgert sich nur.

Gruß,
Achim


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 18:41 
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Valvotek hat geschrieben:
Jetzt stehe ich ein bischen auf dem Schlauch und suche nach einer einfachen Schaltung.Im Netz gibt es so einiges,aber
was tun,wenn kein Sternpunkt vorhanden ist ?

Naiv betrachtet würde ich sagen:Gleichrichtung über B6U Dreiphasengleichrichter,4700µF Siebung,L78H15 Begrenzung

Was sollte man mit einem Sternpunkt wollen können? B6U, Lade-C 10000µF, PB137 samit Verpolschutzdiode und Schmelzsicherung dahinter. Fertsch.


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 20:08 
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Zitat:
Realistisch sind 6-12V mit ca 1-2A


da hat der 13,7V Laderegler freilich nicht viel zu tun... Ein Step-Up-Wandler vorweg dürfte den Wirkungsgrad völlig zunichte machen. Berate deinen Freund dahingehend, den Generator weiter zu verkaufen. Ein Yachtbesitzer oder Halligbewohner wird vielleicht glücklich damit. Ohne verlässlichen Starkwind ist das Teil allenfalls Deko.


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 20:55 
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Hallo zusammen

Vielen Dank für die Tipps und Anregungen. :danke:

Ich selber habe weder Photovoltaik noch Windenergie beschäftige mich damit erst seit der Anfrage.
Der abgebildete Laderegler wäre so Original gewesen,war aber nicht dabei.(Flohmarktfund).
Ich konnte mir von vornherein nicht vorstellen,das man mit dem Ding einen großen Nutzen erzielt.
Warum Autobatterie? Weil er die Teile für umme kriegt,allerdings schon etwas abgerockt.

Grüße
Roman


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BeitragVerfasst: Mo Okt 07, 2019 22:20 
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Kenntnisstand: Einsteiger ohne Kenntnisse
Eine Starterbatterie wird nicht zyklisch geladen, klar. Aber nach einem Stillstand des Fahrzeugs beginnt schon ein neuer Ladezyklus Richtung Gasungsspannung, was auch notwendig ist, da die Gasung für die Durchmischung des Elektrolyten wichtig ist. Die Zeit des Spannungsanstiegs ist zum Ende der Ladung propotional zur Nachladezeit, dann wird die Spannung unter die Gasung gefahren.
Ideal für zyklische Ladung wäre die IuIa Kennlinie. Nutzen auch die meisten Ladegeräte für Gabelstapler, Reinigungsgeräte, etc.

_________________
Ein Phasenprüfer ist so nützlich wie ein Lutscher der nach Kacke schmeckt.


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