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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Problem mit Heathkit IM-5218 VTVM

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 Betreff des Beitrags: Problem mit Heathkit IM-5218 VTVM
BeitragVerfasst: Do Nov 07, 2019 16:54 
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Registriert: Mo Mai 07, 2018 8:18
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo an alle,
momentan arbeite ich an einem alten Heathkit IM-5218 Röhrenvoltmeter, das mich zur Verzweifelung bringt. Das Problem liegt im zu gringen Zeigerausschlag, obwohl ich mit den Calibration Potis schon am Anschlag bin. Und dieses Problem wird auch durch eine neue ECC82 nicht gelöst, es bleibt bestehen. Durch den Röhrentausch verschiebt sich nur die Nullpunkteinstellung. Ich habe im Spannungsteiler schon die Widerstände nachgemessen, die sind soweit alle in der Tolleranz. Wenn ich eine Spannung mit 400 Hz von meinem Signalgenerator messe, dann messe ich mit meinem DMM an der Anode der EAA91 einen sinnvollen Wert. Bei 7,18 V effektiv mit dem DMM messe ich an der Anode der EAA91 20,0 V. Bei einem Spannungsverdoppler-Gleichrichter wäre der theoretische Wert 20,3 V. An diesem Teil kann es ja dann nicht liegen. Auch die Widerstände des Differenzverstärkers habe ich gemessen und sogar gegen 1% Metallschichtwiderstände getauscht. Da Ergebnis hat sich nicht verbessert. Ich bin jetzt echt ratlos, woran das liegen kann. Vlt. hat jemand eine Idee oder hatte mal ein ähnliches Problem. Ich bin für Anregungen sehr dankbar.
Viele Grüße und Danke schon im Voraus,
Raphael


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BeitragVerfasst: So Nov 10, 2019 16:09 
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Beiträge: 1141
Hallo,

wie sieht es denn mit R24 und C5 sowie R32 und C6 aus?


MfG
Munzel


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BeitragVerfasst: Mo Nov 11, 2019 19:46 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Munzel,
ich bin deinem Tipp heute mal nachgegangen und habe die Widerstände und Kondensatoren der beiden Triodengitter überprüft und durch neue ersetzt. Das Ergebnis war leider, dass es keinen Unterschied macht. die beiden Keramikkondensatoren haben auf meinem HP Röhrenvoltmeter einen Wiederstand größer 500 MOhm und der 10 MOhm (R32) hatte ca. 10,5 MOhm. Der 3,3 MOhm (R24) war schon neu, der alte hatte 3,6 MOhm.
Aus einer Frustreaktion heraus habe ich das gesamte VTVM jetzt komplett zerlegt, alle Kabel gekappt und werde es neu aufbauen. Vlt. finde ich so etwas, was noch defekt ist. Sollte ich den Fehler finden, werde ich ihn hier berichten.
Viele Grüße,
Raphael


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BeitragVerfasst: Mi Nov 13, 2019 16:32 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo,

Das IM5218 und seine Vorgänger hat eine Schachstelle: wenn die interne Batterie für die Widerstandsmessung mal vergessen wurde und ausgelaufen ist, verteilt sich der Elektrolyt auf der Platine und den Bauteilen. Das führt zu sehr erratischen Messergebnissen. Hier hilft nur gründliche Reinigung, aber nicht mit den üblichen Sprays, sondern mit Wasser (ich hatte mit einer kurzen Spülmaschinenreinigung Erfolg).
Ebenso ruinieren übliche Oxidlöser wie Kontakt60, die auf die Schalter gesprüht wurden, die Stabilität des Abgleichs. Auch hier hilft nur eine Totalreinigung (s.o.)

Einen zweiten blöden Fehler hatte ich bei einem anderen Gerät: es ließ sich geöffnet perfekt abgleichen, im eingebauten Zustand war alles wieder verstellt. Ursache war die Eingangsbuchse der Messstrippe, die zu nah an das Bodenblech ragte. Ein Streifen Isoband auf dem Innenboden des Gehäuses schuf Abhilfe

Gruß
Roland


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