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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Blaupunkt Sevilla 110° 7650 Ex-Kneipenfernseher

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BeitragVerfasst: Sa Okt 01, 2016 10:33 
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Der Vollstänigkeit halber noch die Auflösung zum Beitrag vom Do Mär 24, 2016 15:46 viewtopic.php?p=216342#p216342
Ich fragte:
Zitat:
Ein Kondensator mit 10.000 pF für 6000V. Was nimmt man denn da?

Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla B 10 B.jpg
BLAUPUNKT - Sevilla B 10 B.jpg [ 78.88 KiB | 1040-mal betrachtet ]

Es handelt sich um den dicken Teerbrocken im Bild.

Dazu ein Schaltungsauszug:
Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilenendstufe.png
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilenendstufe.png [ 97.09 KiB | 1040-mal betrachtet ]

Es handelt sich um C313. Laut Plan soll er 25nF haben. Eine Spannungsangabe wurde nicht gemacht. Was man am Chassis erkennen kann ist, dass der 6kV-Teerkondensator nachträglich eingebaut wurde. Vermutlich hat der Reparateur nichts anderes gefunden und/oder auf Gebrauchtteile zurückgegriffen.

Da ich keine Erfahrung mit den Spannungen an Zeilenendröhren habe, orientierte ich mich an anderen Geräten. Bei einem Siemens-TV mit gleicher Bildröhre und PL36 wurde ich fündig. Dort wird eine Spannungsfestigkeit von 400V vorgesehen.

Eingebaut ist jetzt ein 22nF Wima MKS mit 630V Spannungsfestigkeit.

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Gruß,
Daniel


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BeitragVerfasst: Sa Okt 01, 2016 10:50 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
"Eingebaut ist jetzt ein 22nF Wima MKS mit 630V Spannungsfestigkeit."

Das reicht an dieser Stelle auch vollständig aus, weil ja "nur" die Schirmgitterspannung der PL36 damit hochfrequent geerdet wird. Impulsspannungen und -ströme, wie sie an der Anode auftreten, sind hier nicht vorhanden.


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BeitragVerfasst: Sa Okt 01, 2016 12:58 
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An einem Kondensator sitze ich gerade fest:
Es ist ein Roederstein X in rot, axial mit 40nF (125V).
40nF hat man ja nicht gerade zur Hand. Ich könnte 4x10nF parallel schalten, aber ich frage mich, ob ein 47nF auch gehen würde.
Hier der Schaltplanauszug, es handelt sich um den grün umrahmten C199
Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Ratio-Detektor PABC80.png
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Ratio-Detektor PABC80.png [ 34.49 KiB | 1022-mal betrachtet ]


Nachtrag:
zwei ausgemessene und parallelgeschaltete Styroflex mit Cgesamt 39,7nF dürften wohl adäquaten Ersatz darstellen und sind bereits eingebaut.

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Gruß,
Daniel


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BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 8:20 
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95% der Kondensatoren sind jetzt getauscht.
Lediglich am Bedienteil vorne bei den Drucktasten, am LS- und Klang-Einsteller, am Bildröhrenstecker und an den noch ausgebauten Trafos finden sich noch fünf oder sechs Kondensatoren.
Ein Problem ist ja eines der Rändelpotis an der Front. Dort ist die Vernietung einer Lötfahne der Schleifbahn aufgegangen und die Lötfahne hat sich gelöst. Leider kriege ich das Rändeldrehrad nicht vom Poti ab. Die Achse ist aus einem hitzebeständigen Kunststoff und in den Schleifer gepresst. Das Drehrad verdeckt aber die Oberseite vom Poti. Irgendwie muss ich das Rad runterbekommen. Ich hatte es schon durch Erhitzen mit dem Lötkolben versucht, aber wie schon erwähnt, lässt das die Achse unbeeindruckt.


Dateianhänge:
BLAUPUNKT - Sevilla Auszug Poti Bedienteil.jpg
BLAUPUNKT - Sevilla Auszug Poti Bedienteil.jpg [ 84.53 KiB | 995-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: So Okt 02, 2016 20:26 
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Mach doch mal ein Bild von der Seite. Dann sieht man vielleicht wie das Rad runter geht.
Als Ersatz für den Hohlniet geht oft eine passende Aderendhülse.

Gruß
Oliver

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 8:19 
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Um das Poti kümmere ich mich später.
Zuerst müssen die Trafos wieder eingebaut und korrekt angeschlossen werden.
Als erstes ist der Zeilentrafo an der Reihe.
Leider gibt es Diskrepanzen zwischen den Bezeichnungen im Beiblatt zum ZTR und dem Plan. Genauer gesagt werden unterschiedliche Bezeichnungen der Kontakte verwendet.
Zuerst ein Auszug aus der Schaltung mit dem Zeilentrafo:
Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilentrafo2.png
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilentrafo2.png [ 24.51 KiB | 921-mal betrachtet ]


Hier nochmal der Auszug vom Beiblatt des neuen Zeilentrafos mit den Anschlussbelegungen des alten Zeilentrafos (links) und des Ersatzteils (rechts):
Dateianhang:
d_blaupunkt_sevilla_7650_Ersatz  ZTR Auszug.png
d_blaupunkt_sevilla_7650_Ersatz ZTR Auszug.png [ 23.54 KiB | 921-mal betrachtet ]


Hier sieht man die Klemmenbezeichnungen auf der Platte mit "a" bis "h". Daran die Fähnchen mit den eingekreisten Zahlen 1 bis 8.
Im Schaltplan sind die Wicklungsanschlüsse auch durchbuchstabiert und die Platinenanschlüsse sind wieder durchnummeriert.
Was stimmt nun? An Hand der Fotos und des Planes ließ sich die Belegung von Kontakt "e" auf der ZTR-Platte schnell identifizieren: Es war der dick isolierte lose Draht (den ich mit "1" beschriftet hatte), und der zu C247 führt.
Ich denke man kann davon ausgehen, dass die Bezeichnungen der Wicklungsanschlüsse mit denen auf dem Beiblatt zum Ersatzzeilentrafo übereinstimmen. Die Zahlen sind im Schaltplan sind vielleicht die Nummern der Lötanschlüsse. Auf den Platinen sind jedoch keine Zahlen aufgedruckt...


Dateianhänge:
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilentrafo.png
BLAUPUNKT - Sevilla Schaltung Auszug Zeilentrafo.png [ 36.85 KiB | 923-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 9:17 
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Um die Sache zusätzlich zu komplizieren hat Blaupunkt beim neuen ZTR die Bezeichnungen und zum Teil auch die Werte der Bauteile, die auf dem ZTR mit drauf sind, geändert.
Hier mein Versuch der Übersetzung:
Dateianhang:
d_blaupunkt_sevilla_7650_Ersatz  ZTR Auszug korrigierte bauteilbezeichnungen.png
d_blaupunkt_sevilla_7650_Ersatz ZTR Auszug korrigierte bauteilbezeichnungen.png [ 13.84 KiB | 917-mal betrachtet ]


R505 und R506 sind im Original W360 und W361 mit 2x2,5kOhm => 5kOhm
Beim neuen ZTR ist da ein langer 1kOhm Widerstand drin

C505 ist im Original C318 und 1x39pF
Beim neuen ZTR zwei 39pF parallel => 19,5pF

C506 ist im Original C319 und 1n5
Beim neuen ZTR sind auch 1n5 verbaut

L502 ist Original L200

R508 ist im Original entweder W358 oder W359. Den Schaltkontakt und/oder die parallele Spule konnte ich noch nicht finden.

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 10:30 
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Davon ausgehend, dass die Pläne stimmen, müsste der ZTR nun richtig verdrahtet werden.
Leider hatte ich vorher nicht genügend Fotos von der Originalverdrahtung gemacht :angry:. Ich hätte mir viel Arbeit ersparen können.

Ob ich den neuen ZTR nun mit den anderen Bauteilen betreiben kann, dass ist mir nicht klar. Es kann ja sein, dass der Hersteller die neuen Bauteile anders dimensioniert hat, weil der neue ZTR auch andere Werte hat und nur so vernünftig angepasst ist.

Zum Vergleich noch einmal beide ZTR gegenübergestellt:
Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 03 24 151922 ZTR alt gegen neu.jpg
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 03 24 151922 ZTR alt gegen neu.jpg [ 89.67 KiB | 915-mal betrachtet ]


Der neue ZTR eingebaut:
Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 10 07 103617(1) B 1000.jpg
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 10 07 103617(1) B 1000.jpg [ 133.5 KiB | 915-mal betrachtet ]

Dateianhang:
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 10 07 103212 4608 6.504.132 B 900.jpg
BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 10 07 103212 4608 6.504.132 B 900.jpg [ 167.95 KiB | 915-mal betrachtet ]


Weiter geht's mit dem Netztrafo... (Korrektur: ...der Netzdrossel)

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 20:23 
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Momentan mühe ich mich mit dem Bildausgangstrafo ab. Hier ist die Rekonstruktion der Belegung nicht ganz so schwierig, da ich erstens ein paar Drähte an Hand von Fotos zuordnen kann und von der Beschriftung der Drähte auf die Zählweise schließen kann - jedenfalls von einer der beiden Lötreihen.

Nun stehe ich aber vor einem anderen Problem:
An einem mir unbekannten Bauteil sind nacheinander beide Beinchen am Gehäuse abgebrochen. Mit viel Glück kann ich das Gehäuse etwas wegfeilen und einen Draht anlöten. Zur Zuordnung im Schaltplan müsste ich allerdings wissen was das für ein Bauteil ist.
Dateianhang:
DSCF3705 B 1200.jpg
DSCF3705 B 1200.jpg [ 112.14 KiB | 877-mal betrachtet ]

Die Beschriftung lautet "17,5V 0,3A"
Es ist einseitig mit dem im Bild gezeigten Draht-Widerstand verschaltet. Auf dem steht "2W" dann ein Symbol (ich vermute das von Rosenthal) und dann "910".

Irgendwo im Plan muss das doch zu finden sein...

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 21:26 
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Alle Drähte sind wieder am Platz.
Das Bauteil konnte ich abfeilen und Drähte anlöten.

Zum defekten Poti hier nun die Bilder:
Dateianhang:
DSCF3711 1000.jpg
DSCF3711 1000.jpg [ 64.49 KiB | 869-mal betrachtet ]

Dateianhang:
DSCF3712 1000.jpg
DSCF3712 1000.jpg [ 38.91 KiB | 869-mal betrachtet ]


Das Blöde ist, dass diese Potis zusammen auf einem Hartpapierstreifen aufgenietet und die Drehknöpfe wahrscheinlich aufgepresst sind.

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 21:30 
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Hallo Daniel,

die Bauteile mit den abgebrochenen Drähten. Sind die zufällig im Heuzkreis eingebaut? Zumindest die Beschriftung Mit 0.3A könnte passen. Dann sind das vermutlich Heißleiter.

Gruß
Oliver

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BeitragVerfasst: Fr Okt 07, 2016 23:30 
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Hallo Oliver,

das vermute ich auch. Ich müsste die Drähte mal nachziehen.

Zum Glück war das Wiederanschließen dieser Drossel einfach. Durch die Fotos konnte ich mindestens drei oder vier Drähte zuordnen. Dadurch wusste ich wieder wie die Zählweise war: Ich hatte seinerzeit von unten links nach rechts und oben von rechts nach links gezählt - also gegen den Uhrzeigersinn einmal drumrum.
Da die Drähte alle entsprechend nummeriert waren, ließ sich alles wieder an Ort und Stelle anlöten. Außerdem hatte ich die Drähte nicht entlötet, sondern so abgekniffen, dass noch ca. 2mm Isolierung übrig blieben. Das ließ dann auch die letzten Zweifel beseitigen.

Jetzt muss ich noch zwei Drähte zuordnen, die einst an diesem mehrfach-Lastwiderstand vorne angelötet waren. Die hatten sich beim Aufbereiten des Chassis mit dem Proxxon-Schleifer leider um die Welle der rotierenden Drahtbürste gewickelt und sind direkt am Widerstand abgerissen.
Mal sehen, ob die Fotos etwas Nützliches hergeben. Aber an dem Widerstand wurde auch schon rumgelötet. Ein Widerstand ist einem Segment parallelgelötet worden. Mal sehen, was dabei rauskommt. Es handelt sich um W366. Der hat vier Anschlüsse und sah vor dem Unfall so aus:
Dateianhang:
Lastwiderstand BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 01 12 153408 3648 2.137.703 B.jpg
Lastwiderstand BLAUPUNKT - Sevilla 7650 2016 01 12 153408 3648 2.137.703 B.jpg [ 78.41 KiB | 857-mal betrachtet ]


Die abgerissenen Drähte lassen sich sogar zuordnen, wie ich eben sehe...

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BeitragVerfasst: Sa Okt 08, 2016 9:32 
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Ja, das Ding ist ein Heißleiter. Wurde auch gerne in den Philettas verbaut.

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Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!


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BeitragVerfasst: Sa Okt 08, 2016 10:58 
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Phalos Southpaw hat geschrieben:
Ja, das Ding ist ein Heißleiter. [...]


...und gleichzeitig Vorwiderstand. Nach Erreichen der Betriebstemperatur fallen bei 300mA 17,5Volt an ihm ab. Hauptaufgabe ist, den Kalt-Einschaltstromstoß an den Heizfäden zu dämpfen.

Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: In den Philettas sind diese Thermistoren für einen Heizstrom von nur 100mA ausgelegt, sind also nur vom Funktionsprinzip her gleich, nicht jedoch von ihren elektrischen Kenndaten. Damit sind sie also auch nicht untereinander austauschbar.


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BeitragVerfasst: Sa Okt 08, 2016 12:15 
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Na denn will ich mal hoffen, dass das gute Stück noch funktioniert!

Inzwischen sind alle Trafos verdrahtet.
Gerade bin ich dabei die Platte mit den Antennen- und dem - ich glaube - Lautsprecheranschluss wieder zu verdrahten. Auch die hatte ich ausgebaut und gereinigt.

Dann sind noch ein Kondensator am Klang- oder Lautstärke-Poti, einer am Bildröhrenstecker und die mehrfach-Elkos fällig.

Wenn dann noch das Poti repariert und das Gehäuse soweit vorbereitet ist, kann der Zusammenbau erfolgen. Das wird hoffentlich nächste Woche klappen.

Ja, und dann, dann kommt die Testphase, bei der ich den Kasten langsam vorsichtig in Betrieb nehmen möchte. Am besten in mehreren Stufen, aber bis dahin mach ich erst mal die og. Arbeiten...

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