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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 12, 2018 21:47 
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...Du meinst, Du hast wieder gleichmäßige Helligkeit, die Breite war wie gesagt auch vorher o.k. ... egal...

Zur Videostufe: Du hast Sp115 unterbrochen und einen Widerstand zwischen g1 und Masse der Videoendstufenröhre ?
Dann einen 1...5 µF-Kondensator zum Ankoppeln ? Du kannst als "Video-Signal" auch eine Wechselspannung von einem Trafo nehmen, nicht mehr als 1...3V~ 50Hz... damit hast Du dicke(n) horizontale Balken mit stetigem Übergang hell-dunkel, die/der durchs Bild laufen/läuft.

Wenn sich weiterhin auf dem Schirm der BiRö nichts tut, sind folgende Spannungen an der Videoendstufe P[C]L84 zu messen (Anodenspannung Ua wurde schon gemessen, 130V ?):
- Kathode: ca. 2V (die liegt nur an, wenn die Röhre den richtigen Arbeitspunkt hat, also Ua anliegt, die Röhre emittiert (Anodenstrom fließt) und Ug2 vorhanden ist
- Ug2: ca 190V --> der Konstrastregler verändert diese Spannung ! Ist der Kontraststelle defekt, kann die Spannung fehlen, dann verstärkt die Videoendröhre nicht ! Ug2 ist sehr wichtig bei Pentode...
Du kannst an der Anode der Videoendröhre das Videosignal oszillografieren (gut auch zur Prüfung, ob die Ankopplung des composite-Videosignals funktioniert, respektive der Arbeitspunkt der Videoendstufe richtig ist).

Das sind die Fehlersuchen, die eigentlich Spaß machen, es kann kaum was kaputtgehen, was einen ärgert.

Gruß Ingo

Ergänzung: Im übrigen freu ich mich, wie es vorwärts geht ;) der Fehler mit den vertauschten Anschlüssen passiert... gut ist es, wenn man es systematisch findet, durch solche selbsteingebauten Fehler (die schwierigsten! Ein gerät, das bis eben noch ging, dann aber nicht mehr, hat nie solche Fehler) sammelt man auch sehr gute Erfahrungen (auch, wie man bei Geräterestaurierungen vorgehen muß)... gut auch, wenn es der Trafo überlebt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 12, 2018 22:08 
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Hi,

Zitat:
...Du meinst, Du hast wieder gleichmäßige Helligkeit, die Breite war wie gesagt auch vorher o.k. ... egal...

Ja, Helligkeit ist jetzt komplett vorhanden, hatte mich etwas undeutlich ausgedrückt.

Zitat:
Zur Videostufe: Du hast Sp115 unterbrochen und einen Widerstand zwischen g1 und Masse der Videoendstufenröhre ?
Dann einen 1...5 µF-Kondensator zum Ankoppeln ?


Genauso hab ich es gemacht. Widerstände hab ich von 10k - 1MOhm alles durchprobiert.
Morgen mess ich dann die Spannungen, die du mir aufgeschrieben hast.
Das es so schnell vorwärts geht, liegt am "noch" Urlaub. Ich war schon oft am Verzweifeln mit dem Kasten, aber es scheint sich jetzt
doch zum Guten zu wenden.
Mir geht es hier auch nur um den Lernprozess. Ich will das Biest bezwingen, aber noch wehrt es sich mit allen Mitteln.
Alle Fernsehprofis werden sich wohl kaputtlachen und hätten den Fehler längst gefunden :wut:

David

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 12, 2018 22:17 
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... auf keinen Fall !! Die Fernsehprofis haben oft exakt auch so angefangen. So wie Du vorgehst, ist das schon sehr gut. Und wenn Du am Ende die Probleme gelöst hast (trotz der Hinweise mußt Du es ja dann doch in die Tat umsetzen), den nächsten Fehler findest Du viell. schon völlig selbständig, weil die Vorgehensweise ist bei den anderen Stufen ähnlich, der Empfangsteil ist ja auch noch zu meistern, da betrifft es dann die Tuner- und ZF-Stufen... hab ich ja schon geschrieben.

Wenn Dich das Thema alte Fernseher (auch Radios) weiterhin interessiert, könnt ich Dir ein paar Bücher empfehlen, neben Finke "Fernsehempfänger" ( das hab ich seinerzeit förmlich verschlungen!) noch andere...

Gruß Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 12, 2018 23:07 
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Es ist vollbracht,

Ursache war, das die Fassung der PCL Kontaktschwierigkeiten hatte.
An der Kathode waren 0 Volt und an der Annode über 200V zu messen.
Manche Pins wurden schön verlötet, aber Stift 9 noch nicht. Den hab ich verlötet und es tat sich endlich was. :super:

Bild Bild

Bild Bild

Den Tuner kriegen wir gemeinsam auch noch hin, den lass ich mir aber auf den Winter, so er denn irgendwann kommt.
Ich möchte mich erstmal bei allen mitwirkenden und stillen Lesern bedanken. :danke: :danke:

David :bier:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Di Nov 13, 2018 7:27 
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Hallo,

na da haut's doch hin !
Hab gerade erst Deinen yt-Kanal angesehen, Du hast ja schon ein einiges gebaut, sehr interessant...
Gruß Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Di Nov 13, 2018 14:55 
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Hallo Ingo,

ja, der YT-Kanal läuft nur bisl nebenher mit.
Hier nochmal Nahaufnahme vom defekten Ablenkstecker.
Mal sehen, ob ich evtl. neue, modernere Pins einsetzen kann, oder ob ich mir irgendeine
andere 6-pol. Verbindung einfallen lasse. So eine Buchse wird ja sicher nirgendwo mehr geben.

Bild

Gruß, David

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Di Nov 13, 2018 17:28 
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Gratuliere. Super Ergebnis. War total spannend zum mit Lesen.
:super:

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:mauge: Lebe lang und in Frieden :mauge:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Di Nov 13, 2018 19:11 
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Hallo David,

die Kontakte Deines 6-poligen Steckers sehen aus wie die Kontakte der alten DIN-Buchsen.

Evtl. kann man aus diesen Kontakte ausbauen und dann hier verwenden?


Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: So Nov 18, 2018 10:42 
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Hallo,

Zitat:
die Kontakte Deines 6-poligen Steckers sehen aus wie die Kontakte der alten DIN-Buchsen.
Evtl. kann man aus diesen Kontakte ausbauen und dann hier verwenden?


Martin, die Form der Kontakte passt zwar, aber die sind viel zu klein.
Ich hab den Ablenkstecker gegen einen neueren ausgetauscht.

Bild

Ich will jetzt noch die ganzen Röhrenfassungen gegen Keramik Fassungen tauschen, einfach um diese blöden
Kontaktfedern zu umgehen.
Der Tonteil funktioniert mittlerweile auch einwandfrei. Inzwischen hat er auch einen 5h Dauertest überstanden.

Bild

Was mir noch bevorsteht, ist die Reiningung der Glasscheibe vor dem Bildrohr. Ebenso will ich das Gehäuse neu verleimen,
da es doch schon sehr knistert beim Transport.

Eine Frage hätt ich noch:
Bild Bild
um das Bildrohr auszubauen, muss ich doch bestimmt die folgenden Schrauben lösen.

David

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: So Nov 18, 2018 17:25 
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Hallo,

heißt das, daß Du bereits über die HF-Strecke das Signal einspeist ? Oder gibst Du die NF separat neben dem composite-Signal drauf ?

Hast Du den Stecker 6-polig ersetzt, d.h. auch die Kurzschlußbrücke, die die B+ der Horizontalendstufe unterbricht, wenn aus Versehen der Stecker gezogen wird ? Wenn man dran denkt, daß ein Einbrennfleck entstehen kann, kann man diese Zwangsschaltung auch weglassen, man hätte auch die Drähte ohne Steckverbindung anlöten können... Aber so is auch schick.

Demontage der BiRö bestimmt wegen Staub vorn ? Da ist etwas Vorsicht geboten, aber man kanns mit viel Konzentration und Helm/Schlagaderschutz/feste Kleidung schon machen, hab ich auch früher gemacht ohne das alles... besser is mit Schutzkleidung !

Gruß Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: So Nov 18, 2018 18:10 
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Hallo,

Zitat:
heißt das, daß Du bereits über die HF-Strecke das Signal einspeist ? Oder gibst Du die NF separat neben dem composite-Signal drauf ?

Noch speis ich das Bild über die Videoendstufenröhre und das Tonsignal über 100nF an den Lautstärkeregler.

Zitat:
Hast Du den Stecker 6-polig ersetzt, d.h. auch die Kurzschlußbrücke, die die B+ der Horizontalendstufe unterbricht, wenn aus Versehen der Stecker gezogen wird ? Wenn man dran denkt, daß ein Einbrennfleck entstehen kann, kann man diese Zwangsschaltung auch weglassen, man hätte auch die Drähte ohne Steckverbindung anlöten können... Aber so is auch schick.

Ja, die Kurzschlußbrücke ist mit drin. Es ist ein 8-pol. Stecker aus dem KFZ-Bereich. Der hat ganz gut in den vorhandenen Aussschnitt gepasst.

Zitat:
Demontage der BiRö bestimmt wegen Staub vorn ? Da ist etwas Vorsicht geboten, aber man kanns mit viel Konzentration und Helm/Schlagaderschutz/feste Kleidung schon machen, hab ich auch früher gemacht ohne das alles... besser is mit Schutzkleidung !

Einmal wegen unschönem Staub und Krümel und andererseits will ich das Gehäuse neu verleimen. Das knarzt ganz schön arg.

David

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: So Nov 18, 2018 18:15 
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...ah ok. , war nur stutzig geworden bei "Tonteil geht". NF-Teil geht ja auch...
Bin gespannt wie's weitergeht, aber alles in Ruhe... Gruß I.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 19, 2018 22:14 
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Hallo,

ich hab mich jetzt an das Austauschen der Röhrenfassungen gemacht. Angefangen hab ich mit der Horizontalplatine.
Was mir erst beim näheren betrachten auffiel, die 2 Masseanschlüsse zum Chassis waren beide ab.

Bild Bild Bild Bild

Nachdem das gefixt war, hab ich die neuen Keramik Fassungen eingelötet, eine dünne Schicht Lack drauf und fertig ist die erste Paltine.

Bild Bild Bild

Gruß, David

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 19, 2018 22:36 
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Hallo,

HALT ! Die Röhren müssen doch auf die Leiterseite !! Mußt die Fassungen nochmal umbauen... Oder haben die unten Löcher, so daß die Röhren von der Leiterseite aufgesteckt "umgekehrt" reinpassen ? Dürfte eher nicht der Fall sein, die Feder dürfte schon zu weit von den Löchern weg sein, auch wenn die Röhrenstife ev. von der anderen Seite reinpassen.
Sei vorsichtig beim Auslöten der Fassungen, die Platinen sind zickig, die verlieren schnell die Kupferfolie.

(Ähnlicher Fehler ist mir auch schon passiert...)

Gruß Ingo


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Marion zog ein...
BeitragVerfasst: Mo Nov 19, 2018 22:43 
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:wut: :wut: :wut: :danke:

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