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 Betreff des Beitrags: elektrodyn. Lautsprecher
BeitragVerfasst: Mo Nov 20, 2017 22:54 
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Hallo
eine Frage für die Schaltungstechniker
in einem Betrag von Nutzi http://dampfradioforum.de/viewtopic.php ... 32#p245632
ist im Schaltbild die Feldspule mit einem Widerstand von 10k überbrückt. Warum?
Dateianhang:
u1.JPG
u1.JPG [ 13.73 KiB | 653-mal betrachtet ]

Ich habe gerade ein Heimspiel mit 2 Stück Olympia 522WM (beide mit einer 6E5 von HF statt der EM11) und da ist die Feldspule mit einem Kondensator Überbrückt, jedoch nur im Schaltplan, nicht im Gerät. Sollte hier das evtl vorhandene Restbrummen mit einem Schwingkreis beseitigt werden? Weil schon mal im Forum die Frage aufkam: mit diesen beiden 16uF ist kein Brummen zu hören, selbst die Gitterspannung der ECL11 wird nur mit 0,1uF gesiebt!
Dateianhang:
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Unbenannt.JPG [ 40.57 KiB | 653-mal betrachtet ]


Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: elektrodyn. Lautsprecher
BeitragVerfasst: Di Nov 21, 2017 1:42 
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Registriert: Fr Nov 18, 2011 0:30
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AlfredG hat geschrieben:
...in einem Betrag von Nutzi http://dampfradioforum.de/viewtopic.php ... 32#p245632 ist im Schaltbild die Feldspule mit einem Widerstand von 10k überbrückt. Warum?

Die Spule bildet mit den Kondensatoren einen Schwingkreis. Stromänderungen, z. B. beim Einschalten, regen den Schwingkreis an. Dabei können hohe Spannungen entstehen, die den Kondensatoren schaden. Der Widerstand bedämpft den Schwingkreis und reduziert dadurch die Spannungsüberhöhungen.

AlfredG hat geschrieben:
Ich habe gerade ein Heimspiel mit 2 Stück Olympia 522WM ... und da ist die Feldspule mit einem Kondensator Überbrückt, jedoch nur im Schaltplan, nicht im Gerät. Sollte hier das evtl vorhandene Restbrummen mit einem Schwingkreis beseitigt werden?

Vielleicht. Ohne Kenntnis der Induktivität kann ich das nicht beantworten.

AlfredG hat geschrieben:
Weil schon mal im Forum die Frage aufkam: mit diesen beiden 16uF ist kein Brummen zu hören, selbst die Gitterspannung der ECL11 wird nur mit 0,1uF gesiebt!

Die Kapazität hängt vom Vorwiderstand ab (wichtig ist die "Zeitkonstante" τ = R · C). Im Gitterkreis fließt kaum Strom, dort ist der Vorwiderstand höher und die Kapazität entsprechend geringer.

Bernhard


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 Betreff des Beitrags: Re: elektrodyn. Lautsprecher
BeitragVerfasst: Di Nov 21, 2017 22:22 
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Ich habe jetzt mal gemessen:50nF parallel zur Spule ergibt eine Resonanz bei 203 Hz. Das ergibt für mich keinen Sinn, gilt es ja die 100Hz zu dämpfen.

Alfred


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 Betreff des Beitrags: Re: elektrodyn. Lautsprecher
BeitragVerfasst: Di Nov 21, 2017 23:31 
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AlfredG hat geschrieben:
Ich habe jetzt mal gemessen:50nF parallel zur Spule ergibt eine Resonanz bei 203 Hz. Das ergibt für mich keinen Sinn, gilt es ja die 100Hz zu dämpfen.

Neben der Welligkeit mit 100 Hz enthält die Spannung auch Obertöne mit 200 Hz, 300 Hz usw. Die höheren Frequenzen haben erstens geringere Amplituden und werden zweitens durch die Kondensatoren stärker gedämpft.

Aber sehr niedrige Frequenzen (100 Hz) wird der Lautsprecher deutlich leiser abstrahlen als 200 Hz, außerdem ist das menschliche Ohr bei 100 Hz weniger emfindlich als bei 200 Hz.

Ich nehme an, der Oberton mit 200 Hz war ohne dieses LC-Filter am lautesten zu hören und deshalb wird bevorzugt diese Frequenz stärker gefiltert.

Bernhard


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