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 Betreff des Beitrags: Alte Radios an 240 Volt?
BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 10:43 
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Hallo Radiofreunde,

sollen die Alten Radios(Die nicht auf 240 Volt umschaltbar sind)

an die 240 Volt angeschlossen werden?

Ich gehe davon aus, dass alle "Knallbonbons" uns alle Relevanten C´s ausgetauscht wurden, alle Werte der Röhren, Becher Elko, usw, geprüft sind.

Was tut sich aus der Sicht des Fachmannes?
Soll ein Vorschalt-Trafo für 220 Volt verwendet werden?

Welche Erfahrungen habt ihr?


Viele Grüße

Georg


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 11:10 
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Hm, da hier in DL die Nennspannung von 230 Volt gilt und mein altes Dampfradio auch schon ewig problemlos an dieser Spannung läuft, sollte es keine Probleme geben.

Wie kommst Du auf 240 Volt Netzspannung überhaupt ?

Daniel


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 11:38 
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Hallo,

die Netzspannung 230V darf normgemäß +6%/-10% betragen, ab 2009 sogar +/- 10%.
Derzeit ergibt das eine Spanne von 207-243V.
Bis 1987 betrug die Netzspannung 220V +/- 10%, s.d. als Maximum 242V möglich gewesen wären.
Da die Geräte i.d.R für diese Spannung ausgelegt sein mussten, besteht auch heute noch kein zwingender Handlungsbedarf; anders sieht es mit der Novellierung 2009 aus, dann gilt es erneut nachzudenken.

Hier die Fakten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 11:38 
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Hallo...
Ich als alter Dickströmer... :lol: kann dazu sagen, daß in seit der Normung die Normspannung 230V +/- 6% beträgt. Die Toleranz wird jedoch ab 2009 auf 10% heraufgesetzt. Ausgehend von 10% Spannungsschwankung hätte man also eine Nenneffektivspannungsbereich von 207-253V. Schon früher wurden gewisse Toleranzen hingenommen, weil das Netz 220V/ 10% betrug. Das entspräche einem 210-230V Nennspannungsbereich. Demnach würde ich das Gerät lieber auf "240V" stellen, da es im extremen Fall des Toleranzbereiches mehr Sicherheit bietet. Praktisch jedoch macht es kaum einen Unterschied, ob man auf 220V oder 240V stellt. Selbst die Bauteiltoleranzen sind so hoch, daß man sich keine Gedanken drüber machen sollte. Die meisten Kondensatoren besaßen früher eine Spannungsfestigkeit von bis 500V= . Ein Durchschlagen, sollten diese noch ok sein, sollte also nicht zu erwarten sein.
Zudem aus praktischer Erfahrung hatte ich selten erlebt gehabt, daß die Nennspannung im Kabelnetz höher war als 235V. Durch die Last und Verluste durch Kabellängen geht die Nennspannung meist sowieso in die Knie.
Wo ich mir selbst ein wenig unsicher bin, inwieweit die Nennspannung die Lebensdauer der Röhrenheizungen beeinflußt, bzw. herabsetzt werden könnte.. Vielleicht hat da jemand mehr Kenntnisse dazu.

PS. Die Philps Luna Box besaß einen Plattenspieler, dessen Netzanschlußleitung auf den "220V" Anschluß gelötet wurde. :shock: Würde man also den Spannungswähler dort auf 240V stellen, würde der Plattenspieler nicht mehr funktionieren. :wink:


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 12:22 
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Zitat:
Ich als alter Dickströmer... :D kann dazu sagen, daß in seit der Normung die Normspannung 230V +/- 6% beträgt.

Nein, nicht ganz: 230V -10%/+6%, s.a. IEC 60038


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 12:40 
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Opppps... Ja , stimmt... Man möge mir den Fehler verzeihen... :wink:


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 15:33 
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Zitat:
Opppps... Ja , stimmt... Man möge mir den Fehler verzeihen... ;)

Gerne sei dir der Fehler verziehen, zumal die Unterspannung nicht Thema dieses Threads ist.:lol:

Allerdings, das wissen manche nicht, ist auch erhebliche Unterheizung für die Röhren längerfristig schädlich - die Kathodenemission leidet darunter.


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BeitragVerfasst: Do Okt 25, 2007 18:05 
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Jetzt mal von der praktischen Seite aus gesehen.. Ja , ich habe meine Geräte auch alle auf 220V stehen und es hatte sich noch kein Radio bei mir zerlegt gehabt.. 8) :wink:
Das mit der verringerten Heizspannung und der verkürzten Lebensdauer hatte ich auch schon mal gehört gehabt.. *unprofessionellklingt*Aber ich kenne dies auch bei Halogenleuchtmitteln, die halten auch nicht so lange, wenn die dauernd gedimmt benutzt werden.


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BeitragVerfasst: Sa Okt 27, 2007 19:00 
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Beiträge: 7
Daniel hat geschrieben:
Hm, da hier in DL die Nennspannung von 230 Volt gilt und mein altes Dampfradio auch schon ewig problemlos an dieser Spannung läuft, sollte es keine Probleme geben.

Wie kommst Du auf 240 Volt Netzspannung überhaupt ?

Daniel



Hallo Daniel,
ja ich sage gewohnheitsmässig 240 Volt, aber 230 ist die Nenn-Spannung . Immer öfters messe ich 236 Volt, also wie schon die Nachredner richtig feststellen....wir sind nich mehr weit davon entfernt. Daran versuche ich zu denken.
Vielleicht macht uns die EU-einen Strich durch die Rechnung ... bis dahin mit Digital- Empfang, aber dass soll ein anderes Thema werden.
Viele Grüße

Georg


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BeitragVerfasst: Di Okt 30, 2007 18:26 
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Hallo
Also ich hab meine Radios wenn es möglich war auf 240V umgestellt weil dann die Röhren länger halten. Man sieht das wenn man manche Radios einschaltet und dabei hinten auf die Röhren sieht, dass sie im Einschaltmoment kurz hell aufleuchten. Ist die Heizspannung dann etwas zu hoch kann es passieren das eine Röhre durchbrennt. Das ist bei 50er Jahre Radios kein Problem aber bei seltenen Vorkriegsradios bekommt man so manche Röhre fast nicht mehr.


...Ich würde es schade finden wenn das digitale Radio ( DRM ) kommt weil dadurch das "Abenteuer Radio" verloren gehen würde und das Radio an Tranzparenz verliert. Wenn dann auch noch unterschiedliche Ländercodes kommen die gegen Gebühr freizuschalten sind ist man in seiner digitalen Radiowelt gefangen und bekommt nur noch das zu hören was die Regierenden wollen.

Grüße: Walter


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BeitragVerfasst: Di Okt 30, 2007 18:43 
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Registriert: Sa Okt 13, 2007 15:47
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Nachtfalke hat geschrieben:
...... was die Regierenden wollen.

Grüße: Walter


Ist das nicht in vielerlei Hinsicht nicht schon der Fall :wink:

Daniel


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BeitragVerfasst: Sa Nov 03, 2007 14:28 
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Daran scheitert es leider, ansonsten hätte ich Dir gern einen gebaut, es sei denn, es stört Dich nicht :wink:

Du weißt das man ohne großen Aufwand aus jedem UKW Radio einen schicken FM Sender für seine vier Wände machen kann ?!

Offensichtlich bist Du auch wie ich jemand, der sich ein wenig nach den alten Zeiten sehnt :cry:

Aber, wie Du schon sagst, wir haben ja noch unsere Schwarzen Scheiben und Cassetten aus jenen Tagen und ich höre zuhause meist nie Radio live sondern meine eigenen Mitschnitte von anno knips :P

Daniel


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BeitragVerfasst: Sa Nov 03, 2007 14:55 
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Hallo,

das mag zwar vordergründig so scheinen, tatsächlich ist das aber nicht der Grund.
Wer sich ein bisschen mit der Nachrichtentechnik beschäftigt, weiß, dass auf allen Gebieten die analoge von der digitalen Technik abgelöst wurde und wird.
Die Gründe sind techn. Natur: Es ist aus z.B. Gründen der Störsicherheit viel einfacher, ein quantisiertes Signal als ein analoges zu übertragen, es gibt weniger Rauschprobleme, Übertragungsfehler lassen sich herausrechnen, Bauteilalterungen gehen nicht in die Übertragungskette ein u.v.m.
Bestes Beispiel sind die Rechner - niemand würde heute noch mit Analogrechnern arbeiten wollen, vllt. von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Und wer unbedingt will - auch bei analoger Übertragung gibt es sicherlich genügend Verschlüsselungsalgorithmen.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 09, 2007 12:09 
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Wohnort: Dreieich
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Zurück zum Thema:

Ab kommendem Jahr darf die Spannung im so genannten öffentlichen Niederspannungsnetz bis zu 253V betragen. Das macht dann erst richtig Spaß :D

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BeitragVerfasst: Fr Nov 09, 2007 13:56 
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Beiträge: 1888
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Selbstverständlich darfst du das - ob sie allerdings zahlen werden, ist eine andere Frage. :)

Aber im Ernst, allzu große Sorgen werde ich mir auch nach der Novellierung 2008 nicht machen; eben habe ich die Netzspannung mit nur 225V (allerdings Mittagszeit mit vielen Elektroverbrauchern) gemessen.
Von den möglichen 253V werden wir auf dem Lande wahrscheinlich immer noch weit entfernt bleiben, s.d. Befürchtungen sicherlich unbegründet sind. Außerdem bleibt meist die Umschaltmöglichkeit auf 240V.


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